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Ökumenischer Martinszug im
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Kirchenkampagne gegen Kinderarmut
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Die Schirmherrschaft
hat Christoph Biemann übernommen, bekannt durch die „Sendung mit
der Maus“ des WDR. Eine am Schwanz hängende Maus ist das Erkennungszeichen
der Kampagne, die jetzt im Kirchenkreis Siegen angekommen
ist. Kinder und Eltern trafen sich auf Einladung der Ev. Familienbildungsstätte
und des Jugendreferates des Kirchenkreises Siegen auf dem Platz
des Unteren Schlosses und machten auf die wachsende Kinderarmut
in Deutschland aufmerksam.
Das Signal für
den Ballonstart gab Superintendentin Annette Kurschus. Sie erinnerte
in ihrer kurzen Ansprache an einen Kindergipfel, zu dem die Landeskirche
vor fünf Monate eingeladen hatte und auf dem Kinder und Jugendliche
eine Resolution verfasst haben, der Kinderarmut sehr klar als einen
Skandal bezeichnet. Die Kinder erteilten den Erwachsenen einen deutlichen
Auftrag: „Lasst uns nicht hängen! Setzt euch gegen Kinderarmut ein!“
Superintendentin
Kurschus: „Wir waren lange gewohnt, bei Armut sofort an die Menschen
auf der anderen Seite der Erde zu denken, irgendwo im Süden, auf
dem afrikanischen Kontinent, weit weg von uns. Wer ahnt schon, dass
bei uns in Deutschland, ja, auch hier bei uns in Siegen die Zahl
der Kinder erschreckend zunimmt, die rufen: „Lasst uns nicht hängen!“
Wenn sie das laut rufen, wenn sie ihre Stimme erheben, dann ist
ja schon viel gewonnen. Die meisten aber schämen sich – weil Armut
immer mit Scham zu tun hat – und sagen nichts.“
Die Folge von
Armut ist Ausgrenzung. Und die Folge von Ausgrenzung sind schlechtere
Chancen. Wer aus Armut nicht dabei ist, geht vielleicht erst gar
nicht auf eine gute Schule, verpasst vielleicht einen guten Schulabschluss,
erhält keine gute Ausbildung, keinen Job, kein Geld, keine Perspektive.
Es ist ein Teufelskreis, so die Superintendentin.
Kurschus weiter:
„Jedes Kind – egal wie die soziale Stellung seiner Familie ist –
muss grundsätzlich die Chance haben, seine Gaben zu entfalten und
gleichberechtigt an den vielfältigen Möglichkeiten des Lebens teilzunehmen.
Jesus hat gesagt: “Ich bin gekommen, dass alle das Leben in Fülle
haben sollen.” (Johannes 10,10) Wir als Kirche verstehen dies als
klaren Auftrag, uns mit Worten und Taten dafür einzusetzen, dass
Kinder ihr Leben als wertvoll erfahren und es in all seinen Möglichkeiten
ausschöpfen können; sie sollen sich als gewollt und geliebt wissen
und selbstbewusst ihren Alltag gestalten lernen. Dafür wollen wir
auch als Evangelische Kirche im Siegerland stehen.“
Die Resolution
des Kindergipfels soll in den Gemeinden des Kirchenkreises ankommen,
in den Kindergärten und Schulen. In Gottesdiensten soll daran
erinnert und in besonderen Veranstaltungen darauf aufmerksam gemacht
werden. Es gilt nun gemeinsam zu überlegen, so Annette Kurschus,
welche Taten vor Ort folgen können – und „wir bitten Sie, dabei
mitzuhelfen“.
Viele Luftballone
stiegen in den blauen Himmel des Siegerlandes. Jeder mit einem Kärtchen
versehen, das auf die Kinderarmut und die Kampagne der Landeskirche
aufmerksam macht. Die Kinder sind gespannt, ob sie eine Antwort
erhalten und wie weit die Ballone geflogen sind.
kp
Auf ein Wort…..
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Liebe Leserin, lieber Leser,es ist schon einige
Jetzt denken Sie Genau das ist ja Advent: Denn Advent beginnt im Dunkel, Advent beginnt im Dunkel und Advent beginnt im Dunkel. Diese Hoffnung Gottes Glanz bricht Mit guten Wünschen Ihre Pastorin |
Projekt November/Dezember
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“Brot für die Welt“ |
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Wie in dem vergangenen |
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Überleben im KlimawandelBauernfamilien kämpfen gegen Die Kinder sterben
Doch Augustine Martine Ouedraogo Die Krankenschwester, Vieles hat sich Text: Bernd Hauser |
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Burkina Faso (pdf – Format) |
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Um das heruntergeladenen PDF-Dokument betrachten zu können, benötigen Sie das kostenlos erhältliche Programm |
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Aktion: Freiwilliges Kirchgeld
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„Meine Kirche – dafür habe
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Unter |
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Was ist überhaupt „freiwilliges Kirchgeld“?
Die Einkünfte
einer Kirchengemeinde bestehen bisher aus der Zuweisung von Kirchensteuern
entsprechend der Gemeindegliederzahl, aus sonstigen Einnahmen wie
Mieten, Pachten usw. sowie aus Spenden und Kollekten. Für die meisten
Gemeinden, auch für unsere, macht die Kirchensteuer dabei den Löwenanteil
aus. Die Einnahmen daraus sind aber in den letzten fünfzehn Jahren
kontinuierlich gesunken und werden aller Voraussicht nach weiter
sinken. Hauptgrund dafür ist die demographische Entwicklung, die
sowohl die Zahl der (berufstätigen) Kirchensteuerzahler als auch
der Kirchenmitglieder im Ganzen schrumpfen lässt. Dazu kommen Austritte
und die immer noch hohe Arbeitslosigkeit. Gestiegene Steuereinnahmen
durch bessere Wirtschaftsdaten haben diesen Prozess in letzter Zeit
etwas verlangsamt, können ihn aber nicht stoppen. Wir müssen also
sparen, wo wir können, aber auch neue Einnahmequellen erschließen.
Mit dem Kirchgeld setzen wir dabei auf Menschen, die keine Kirchensteuern
(mehr) zahlen, denen ihre Kirche aber soviel wert ist, dass sie
freiwillig einen festen Betrag im Monat oder im Jahr für unsere
Arbeit zur Verfügung stellen. Anders als die Kirchensteuer käme
er direkt und ungeschmälert der Gemeinde zugute. Und anders als
bei punktuellen Spenden hätten wir eine regelmäßige Einnahme, die
uns besseres Planen und Wirtschaften ermöglicht. Die Höhe des Betrages
und die Dauer der Zahlung bestimmen Sie!
Warum brauchen wir für unsere Gemeinde Kirchgeld?
Von der allgemeinen
Entwicklung ist die Gemeinde Klafeld besonders stark betroffen.
Innerhalb von 40 Jahren hat sich unsere Gemeindegliederzahl von
13 500 auf 7950 fast halbiert, obwohl die Ortschaften Sohlbach und
Buchen noch dazu gekommen sind. Gleiches gilt zeitversetzt für die
Kirchensteuern: 1993 waren im Haushalt umgerechnet 592 000 € angesetzt,
2008 sind es nur noch 309 000 €. Trotz schmerzhafter Einsparungen,
u. a. durch die Schließung von Kirchen und Gemeindehäusern, fehlen
uns immer noch rund 70 000 €, um den Haushalt ausgleichen zu können.
Wir müssen also die Ausgaben weiter reduzieren, können und wollen
unsere Gemeinde aber auch nicht „kaputt sparen“. Wir können weder
auf noch mehr Räumlichkeiten verzichten, noch können wir unsere
Kindertagesstätten oder unsere Kinder- und Jugendarbeit aufgeben,
wenn wir auch in Zukunft eine lebendige Gemeinde sein wollen. Also
brauchen wir zusätzliche Einnahmen, und das Kirchgeld ist ein wichtiger
Beitrag dazu. Für 2008 haben wir uns erst einmal eine Summe von
10 000 € vorgenommen. Das klingt mutig, aber wenn wir nur hundert
Menschen fänden, die zehn Euro im Monat für ihre Gemeinde übrig
hätten, wäre diese Summe bereits übertroffen!
Wofür soll das Kirchgeld konkret eingesetzt
werden?
Darüber können
Sie mit entscheiden, indem Sie unter verschiedenen Projekten dasjenige
auswählen, das Ihnen am wichtigsten ist. Wir machen dazu folgende
Vorschläge:
- Talkirche:
Auch
nach Fertigstellung der Orgel wird an dem denkmalgeschützten
Gebäude immer eine Menge zu tun sein. Sie können uns dabei helfen,
unser zentrales Gotteshaus auch für künftige Generationen zu
erhalten.
- Konfirmandenarbeit:
Unser
neues Modell mit Blocktagen, Freizeiten und Projekten ist ein
großer Gewinn für Konfis und Mitarbeitende, es verursacht aber
auch höhere Kosten für Material oder die gemeinsamen Mahlzeiten.
Sie können mit dazu beitragen, diese Kosten zu decken.
- Kindertagesstätten:
Unsere
sechs Kindertagesstätten, die gerade zu einem Evangelischen
Familienzentrum zusammenwachsen, sind für uns eine wichtige
Investition in die Zukunft. Ihr Etat, besonders für Spiel- und
Bastelmaterial, ist knapp bemessen. Mit Ihrer Hilfe könnten
wir z.B. neue Spielgeräte fürs Außengelände anschaffen, die
dringend benötigt werden.
- Gemeindearbeit
in den Außenbezirken:
Auch in den Bereichen, wo wir Gebäude
schließen mussten, möchten wir als Kirchengemeinde präsent bleiben,
um unseren Gemeindegliedern zu zeigen, dass sie bei uns nicht
abgeschrieben sind. Deshalb haben wir den Fahrdienst zum Gottesdienst
eingerichtet und mieten für Gemeindegruppen und besondere Veranstaltungen
Räumlichkeiten an. Sie können uns dabei unterstützen, dieses
Angebot aufrecht zu erhalten und ggf. auszubauen.
Zum Schluss sei
noch mal betont: Das Kirchgeld ist eine völlig freiwillige Angelegenheit.
Ob und wie viel sie dazu beitragen möchten, ist ganz allein Ihre
Sache. Und niemand, der nicht mitmachen kann oder will, wird deshalb
von uns schief angeguckt. Wenn Sie aber mitmachen und das gern tun,
sind Sie uns eine große Hilfe. Dafür schon jetzt herzlichen Dank!
Download :
Faltblatt-Kirchgeld (pdf – Format)
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