Rückblick: Martinszug 2008

Ökumenischer Martinszug im
Wenscht

Am 16. November
2008 veranstalteten die evangelische und katholische Kirchengemeinde
im Wenscht den traditionellen Martinszug.

Seit Jahrzehnten
treffen sich Junge und Alte, Kleine und Große und ziehen von der
katholischen zur evangelischen Wenschtkirche. Das Anspiel der Kommunionkinder
in der katholischen Kirche von der Legende von Martin und dem Bettler
stimmte die Besucher ein. Danach ging es mit Laternen und Fackeln,
angeführt von St. Martin auf dem Pferd und begleitet vom Siegener
Blasorchester, zum evangelischen Gemeindezentrum. An der evangelischen
Kirche wartete bereits das lodernde Martinsfeuer. Teilen will gelernt
sein – um das Motto des Martinszugs in die Tat umzusetzen, wurden
kostenlos Wecken ausgegeben, die man mit dem Nachbarn teilte.

Spenden und der
Erlös aus dem Glühwein- und Kinderpunschverkauf in Höhe von 435,05
€ kommen dem Projekt Valdivia (Chile) zu gute, dass für Töchter
der ärmsten Familien der Landbevölkerung neue Perspektiven schafft.

Kirchenkampagne gegen Kinderarmut

„Jedes Kind muss die Chance
haben, gleichberechtigt an den vielfältigen Möglichkeiten des Lebens
teilzunehmen“

Kirchenkampagne gegen Kinderarmut startete
am Unteren Schloss

Da kommen Kinder
ohne Frühstück, in abgerissener Kleidung, mit zu kleinen Schuhen,
ohne Hefte und Bücher in die Schule. Da werden Kinder urplötzlich
krank, wenn eine Klassenfahrt geplant ist. Oder sie entschuldigen
sich mit fadenscheinigen Gründen, wenn ein Ausflug ins Schwimmbad
geplant wird oder Freunde zusammen ins Kino wollen. Wer mag denn
schon sagen, dass das nötige Geld dazu fehlt? Armut in Deutschland,
Armut auch im Siegerland.

„Lasst uns nicht
hängen!“ – unter diesem Leitmotiv will die Evangelische Kirche von
Westfalen den Skandal der wachsenden Armut von Kindern mit einer
Kampagne öffentlich machen und zur Sprache bringen. 825.000 Kinder
lebten in Nordrhein-Westfalen in Armut (Sozialbericht der Landesregierung
2007). Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen:
„Es lässt sich nicht mehr leugnen: Es gibt bei uns in Deutschland
wieder arme Kinder, Kinder, denen es am Nötigsten fehlt, Kinder,
die am alltäglichen Leben ihrer Gruppen- und Klassenkameraden nicht
immer teilhaben können.“ Das ist für die Landeskirche ein Skandal.
Deshalb führt sie jetzt eine Kampagne gegen Kinderarmut durch.


Viele
Kinder ließen jetzt ihre Luftballone in den Siegerländer
Himmel steigen.
Sie machten aufmerksam auf die zunehmende
Kinderarmut in Deutschland.
(Foto Karlfried Petri)

Die Schirmherrschaft
hat Christoph Biemann übernommen, bekannt durch die „Sendung mit
der Maus“ des WDR. Eine am Schwanz hängende Maus ist das Erkennungszeichen
der Kampagne, die  jetzt im Kirchenkreis Siegen angekommen
ist. Kinder und Eltern trafen sich auf Einladung der Ev. Familienbildungsstätte
und des Jugendreferates des Kirchenkreises Siegen auf dem Platz
des Unteren Schlosses und machten auf die wachsende Kinderarmut
in Deutschland aufmerksam.  

Das Signal für
den Ballonstart gab Superintendentin Annette Kurschus. Sie erinnerte
in ihrer kurzen Ansprache an einen Kindergipfel, zu dem die Landeskirche
vor fünf Monate eingeladen hatte und auf dem Kinder und Jugendliche
eine Resolution verfasst haben, der Kinderarmut sehr klar als einen
Skandal bezeichnet. Die Kinder erteilten den Erwachsenen einen deutlichen
Auftrag: „Lasst uns nicht hängen! Setzt euch gegen Kinderarmut ein!“

Superintendentin
Kurschus: „Wir waren lange gewohnt, bei Armut sofort an die Menschen
auf der anderen Seite der Erde zu denken, irgendwo im Süden, auf
dem afrikanischen Kontinent, weit weg von uns. Wer ahnt schon, dass
bei uns in Deutschland, ja, auch hier bei uns in Siegen die Zahl
der Kinder erschreckend zunimmt, die rufen: „Lasst uns nicht hängen!“
Wenn sie das laut rufen, wenn sie ihre Stimme erheben, dann ist
ja schon viel gewonnen. Die meisten aber schämen sich – weil Armut
immer mit Scham zu tun hat – und sagen nichts.“

Die Folge von
Armut ist Ausgrenzung. Und die Folge von Ausgrenzung sind schlechtere
Chancen. Wer aus Armut nicht dabei ist, geht vielleicht erst gar
nicht auf eine gute Schule, verpasst vielleicht einen guten Schulabschluss,
erhält keine gute Ausbildung, keinen Job, kein Geld, keine Perspektive.
Es ist ein Teufelskreis, so die Superintendentin.

Kurschus weiter:
„Jedes Kind – egal wie die soziale Stellung seiner Familie ist –
muss grundsätzlich die Chance haben, seine Gaben zu entfalten und
gleichberechtigt an den vielfältigen Möglichkeiten des Lebens teilzunehmen.
Jesus hat gesagt: “Ich bin gekommen, dass alle das Leben in Fülle
haben sollen.” (Johannes 10,10) Wir als Kirche verstehen dies als
klaren Auftrag, uns mit Worten und Taten dafür einzusetzen, dass
Kinder ihr Leben als wertvoll erfahren und es in all seinen Möglichkeiten
ausschöpfen können; sie sollen sich als gewollt und geliebt wissen
und selbstbewusst ihren Alltag gestalten lernen. Dafür wollen wir
auch als Evangelische Kirche im Siegerland stehen.“

Die Resolution
des Kindergipfels soll in den Gemeinden des Kirchenkreises ankommen,
in den  Kindergärten und Schulen. In Gottesdiensten soll daran
erinnert und in besonderen Veranstaltungen darauf aufmerksam gemacht
werden. Es gilt nun gemeinsam zu überlegen, so Annette Kurschus,
welche Taten vor Ort folgen können – und „wir bitten Sie, dabei
mitzuhelfen“.

Viele Luftballone
stiegen in den blauen Himmel des Siegerlandes. Jeder mit einem Kärtchen
versehen, das auf die Kinderarmut und die Kampagne der Landeskirche
aufmerksam macht. Die Kinder sind gespannt, ob sie eine Antwort
erhalten und wie weit die Ballone geflogen sind.

kp

Auf ein Wort…..

Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist schon einige
Jahre her, dass mir dieses Haus aufgefallen ist, ein Doppelhaus
auf der Strecke zwischen Geisweid und Kreuztal. Kaum hat die Adventszeit
begonnen, ist die rechte Hälfte gleich hell erleuchtet. An jedem
Fenster hängt mindestens ein weihnachtliches Motiv: Sterne, Engel,
Tannenbäume, Schnee- und Weihnachtsmänner – eben alles, was der
Markt so hergibt. Die linke Hälfte dagegen liegt völlig im Dunkeln.
Und jedes Mal, wenn ich an diesem Haus vorbeifahre, denke ich: Da
möchte ich lieber wohnen. In einem Haus, in dem es hell werden kann.

Jetzt denken Sie
vielleicht: Na, die ist aber komisch! Wer will denn schon in einem
dunklen Haus wohnen? Ein Haus mit erleuchteten Fenstern wirkt doch
viel gemütlicher und einladender. – Da haben Sie natürlich Recht.
Aber dieses Haus mit seinen ungleichen Hälften ist für mich zu einem
Sinnbild geworden.

Genau das ist ja Advent:
ein
Haus,
ein Herz,
ein Leben, in dem es allmählich hell wird.

Denn Advent beginnt im Dunkel,
da,
wo alles finster scheint,
ohne Aussicht,
ohne Lichtblick,
ohne
Hoffnungsschimmer.

Advent beginnt im Dunkel und
führt ins Licht,
Schritt für Schritt heraus aus der Dämmerung,
aus dem Schatten.

Advent beginnt im Dunkel.
Denn
nur da kann es hell aufleuchten, das Licht der Welt,
Licht für
alle, die im Dunkel wohnen.

Diese Hoffnung
möchte ich wach halten. Ich möchte nicht vergessen, worauf ich warte.
Denn ich habe den Eindruck: Viele warten auf gar nichts. Man sieht
eben nur zu, dass man den Stress in der Zeit vor Weihnachten irgendwie
bewältigt und hofft dann auf ein paar ruhige Feiertage. Wer auf
nichts wartet, der erwartet kaum noch etwas für die Zukunft. Genau
deshalb möchte ich lieber in der dunklen Hälfte des Doppelhauses
wohnen: Dort kann sich etwas verändern. Es kann hell werden. Mit
dieser Verheißung leben wir im Advent: „Das Volk, das im Finstern
wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im
finstern Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9,1)

Gottes Glanz bricht
sich Bahn, sein Licht zieht über uns auf. Die ganze Welt beginnt
zu leuchten. In seinem Schein erkennen wir auch unseren Weg und
unser Ziel.

Mit guten Wünschen
für eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

Ihre Pastorin
Almuth Schwichow

Projekt November/Dezember


Projekt  November/Dezember

“Brot für die Welt“

Wie in dem vergangenen
Jahr unterstützen wir auch heute wieder die Aktion „Brot für die
Welt“ mit unserem Projekt für die Adventszeit. „Brot für die Welt“
leistet weltweit in verantwortungsvoll geleiteten Projekten Hilfe
zur Selbsthilfe. Die Heiligabend-Kollekte dient dem gleichen Zweck.

Sie können Ihre Spende abgeben oder auf das Konto der Ev.-ref.
Kirchengemeinde Klafeld, Nr. 30 306 872 bei der Sparkasse Siegen
(BLZ 460 500 01)
mit dem Kennwort “Brot für die Welt“
überweisen.
Eine Spendenbescheinigung stellen wir gerne aus.


Burkina Faso

Überleben im Klimawandel

Bauernfamilien kämpfen gegen
die zunehmende Trockenheit.
Sie setzen auf nachhaltige Landwirtschaft.

Die Kinder sterben
leise. Viele sind mangelernährt und deshalb anfällig für Infektionen.
Vom Trinkwasser aus verschmutzten Tümpeln bekommen sie Durchfall.
Schließlich sind manche so dehydriert und erschöpft, dass sie in
den Tod dämmern. In Burkina Faso stirbt jedes fünfte Kind vor seinem
fünften Geburtstag.


Augustine
soll es einmal besser haben, hofft Martine Ouedraogo.
Vor allem soll sie gesund aufwachsen.

Foto:
Christoph Püschner

Doch Augustine
soll leben. Ihre Mutter Martine Ouedraogo sitzt vor der Gesundheitsstation
des Dorfes Soaw im Staub und birgt die Einjährige auf ihrem Schoß.
Mit ihr warten viele Dutzend Mütter mit ihren Säuglingen auf Betreuung.
„Ihr dürft nur das Wasser aus den Brunnen trinken!“, ruft ihnen
eine junge Krankenschwester zu. „Aber das Wasser aus dem See schmeckt
besser!“, erwidert eine Mutter. „Vom Seewasser bekommt ihr  Durchfall“,
sagt die Krankenschwester. „Und damit eure Kinder gesund bleiben,
müsst ihr vor dem Stillen eure Brüste mit Brunnenwasser waschen.“

Martine Ouedraogo
hört aufmerksam zu. 28 Jahre ist sie alt und Mutter von drei Kindern:
Augustine, die vierjährige Carine und die siebenjährige Rosine.
Sie sollen es einmal besser haben als ihre Mutter; die nie lesen
und schreiben gelernt hat, vor allem sollen sie gesund aufwachsen.
Deshalb ist Martine gekommen: Bevor Augustine gewogen und geimpft
wird, lernt sie alles, was eine Mutter über Hygiene wissen muss.

Die Krankenschwester,
die sie unter-richtet, arbeitet beim Office de Développement des
Eglises Evangéliques (ODE), an dem sich zehn protestantische Kirchen
beteiligen. Das kirchli-che Entwicklungsbüro kümmert sich nicht
nur um die Gesundheitsvorsorge. Die allgemeine Klimaveränderung
zwingt die von der Aktion „Brot für die Welt“ finanzierten ODE-Programme,
sich auf  die Ernährungssicherung zu konzentrieren: Am Südrand
der Sahelzone deutet alles darauf hin, dass sich die Trockenheit
dauerhaft ausdehnen wird. 90 Prozent der Menschen leben allein von
dem, was sie ernten. „Manchmal haben wir nicht genug zu essen“,
sagt Martine.

Vieles hat sich
bereits zum Guten gewendet. Ihr Mann Justin, den die ODE ausgebildet
hat, berät andere Bauern in nachhaltiger Landwirt-schaft. Gemeinsam
kämpfen sie gegen die Erosion ihrer Äcker und für die Steigerung
ihrer Ernten. Sie bauen Steinwälle gegen den Wind, der den Mutterboden
abträgt, legen Komposthaufen und Dunggruben an. Offenbar mit Erfolg:
„Das Gemüse auf unseren Felder gedeiht besser“, sagt Martine. Einige
Bauern haben ihre Erträge bereits so weit gesteigert, dass sie Teile
ihrer Ernte verkaufen und Geld zurücklegen konnten. Martine schmiedet
bescheidene Zukunftspläne: „Ich hoffe, durch bessere Erträge in
Zukunft genug Geld für meine Familie zu haben, um Schulgebühren,
Kleidung und Medizin bezahlen zu können.“

Text: Bernd Hauser
 

Träger  Office
de Développement des Eglises Evangéliques (ODE)

Finanzierung (drei Jahre)

„Brot für die Welt“

€  243.920,-

Was kostet wie viel?

Bau einer Gesundheitsstation für
werdende Mütter 

€    15.245,-

Bett und Matratze für eine Gesundheitsstation

€         152,-

Anbau von 70.025 Pflanzen zum
Schutz von Dämmen

€      5.338,-

www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/ode


Weitere
Information zum Projekt Sie können downloaden.

Burkina Faso (pdf – Format)
 

Um das heruntergeladenen PDF-Dokument betrachten zu können, benötigen Sie das kostenlos erhältliche Programm
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Aktion: Freiwilliges Kirchgeld

„Meine Kirche – dafür habe
ich etwas übrig“

Unter
diesem Motto werben viele Gemeinden im Kirchenkreis
Siegen und anderswo um ein „freiwilliges Kirchgeld“.
Auch unsere Gemeinde schließt sich dieser Aktion nun
an und bittet Sie um Ihre Unterstützung. Dazu müssen
wir Ihnen natürlich zunächst ein paar wichtige Fragen
beantworten:

Was ist überhaupt „freiwilliges Kirchgeld“?

Die Einkünfte
einer Kirchengemeinde bestehen bisher aus der Zuweisung von Kirchensteuern
entsprechend der Gemeindegliederzahl, aus sonstigen Einnahmen wie
Mieten, Pachten usw. sowie aus Spenden und Kollekten. Für die meisten
Gemeinden, auch für unsere, macht die Kirchensteuer dabei den Löwenanteil
aus. Die Einnahmen daraus sind aber in den letzten fünfzehn Jahren
kontinuierlich gesunken und werden aller Voraussicht nach weiter
sinken. Hauptgrund dafür ist die demographische Entwicklung, die
sowohl die Zahl der (berufstätigen) Kirchensteuerzahler als auch
der Kirchenmitglieder im Ganzen schrumpfen lässt. Dazu kommen Austritte
und die immer noch hohe Arbeitslosigkeit. Gestiegene Steuereinnahmen
durch bessere Wirtschaftsdaten haben diesen Prozess in letzter Zeit
etwas verlangsamt, können ihn aber nicht stoppen. Wir müssen also
sparen, wo wir können, aber auch neue Einnahmequellen erschließen.
Mit dem Kirchgeld setzen wir dabei auf Menschen, die keine Kirchensteuern
(mehr) zahlen, denen ihre Kirche aber soviel wert ist, dass sie
freiwillig einen festen Betrag im Monat oder im Jahr für unsere
Arbeit zur Verfügung stellen. Anders als die Kirchensteuer käme
er direkt und ungeschmälert der Gemeinde zugute. Und anders als
bei punktuellen Spenden hätten wir eine regelmäßige Einnahme, die
uns besseres Planen und Wirtschaften ermöglicht. Die Höhe des Betrages
und die Dauer der Zahlung bestimmen Sie!

Warum brauchen wir für unsere Gemeinde Kirchgeld?

Von der allgemeinen
Entwicklung ist die Gemeinde Klafeld besonders stark betroffen.
Innerhalb von 40 Jahren hat sich unsere Gemeindegliederzahl von
13 500 auf 7950 fast halbiert, obwohl die Ortschaften Sohlbach und
Buchen noch dazu gekommen sind. Gleiches gilt zeitversetzt für die
Kirchensteuern: 1993 waren im Haushalt umgerechnet 592 000 € angesetzt,
2008 sind es nur noch 309 000 €. Trotz schmerzhafter Einsparungen,
u. a. durch die Schließung von Kirchen und Gemeindehäusern, fehlen
uns immer noch rund 70 000 €, um den Haushalt ausgleichen zu können.
Wir müssen also die Ausgaben weiter reduzieren, können und wollen
unsere Gemeinde aber auch nicht „kaputt sparen“. Wir können weder
auf noch mehr Räumlichkeiten verzichten, noch können wir unsere
Kindertagesstätten oder unsere Kinder- und Jugendarbeit aufgeben,
wenn wir auch in Zukunft eine lebendige Gemeinde sein wollen. Also
brauchen wir zusätzliche Einnahmen, und das Kirchgeld ist ein wichtiger
Beitrag dazu. Für 2008 haben wir uns erst einmal eine Summe von
10 000 € vorgenommen. Das klingt mutig, aber wenn wir nur hundert
Menschen fänden, die zehn Euro im Monat für ihre Gemeinde übrig
hätten, wäre diese Summe bereits übertroffen!

Wofür soll das Kirchgeld konkret eingesetzt
werden?

Darüber können
Sie mit entscheiden, indem Sie unter verschiedenen Projekten dasjenige
auswählen, das Ihnen am wichtigsten ist. Wir machen dazu folgende
Vorschläge:

  1. Talkirche:
    Auch
    nach Fertigstellung der Orgel wird an dem denkmalgeschützten
    Gebäude immer eine Menge zu tun sein. Sie können uns dabei helfen,
    unser zentrales Gotteshaus auch für künftige Generationen zu
    erhalten.
     
  2. Konfirmandenarbeit:
    Unser
    neues Modell mit Blocktagen, Freizeiten und Projekten ist ein
    großer Gewinn für Konfis und Mitarbeitende, es verursacht aber
    auch höhere Kosten für Material oder die gemeinsamen Mahlzeiten.
    Sie können mit dazu beitragen, diese Kosten zu decken.
     
  3. Kindertagesstätten:
    Unsere
    sechs Kindertagesstätten, die gerade zu einem Evangelischen
    Familienzentrum zusammenwachsen, sind für uns eine wichtige
    Investition in die Zukunft. Ihr Etat, besonders für Spiel- und
    Bastelmaterial, ist knapp bemessen. Mit Ihrer Hilfe könnten
    wir z.B. neue Spielgeräte fürs Außengelände anschaffen, die
    dringend benötigt werden.
     
  4. Gemeindearbeit
    in den Außenbezirken:

    Auch in den Bereichen, wo wir Gebäude
    schließen mussten, möchten wir als Kirchengemeinde präsent bleiben,
    um unseren Gemeindegliedern zu zeigen, dass sie bei uns nicht
    abgeschrieben sind. Deshalb haben wir den Fahrdienst zum Gottesdienst
    eingerichtet und mieten für Gemeindegruppen und besondere Veranstaltungen
    Räumlichkeiten an. Sie können uns dabei unterstützen, dieses
    Angebot aufrecht zu erhalten und ggf. auszubauen.

Zum Schluss sei
noch mal betont: Das Kirchgeld ist eine völlig freiwillige Angelegenheit.
Ob und wie viel sie dazu beitragen möchten, ist ganz allein Ihre
Sache. Und niemand, der nicht mitmachen kann oder will, wird deshalb
von uns schief angeguckt. Wenn Sie aber mitmachen und das gern tun,
sind Sie uns eine große Hilfe. Dafür schon jetzt herzlichen Dank!

 

 Download :

Faltblatt-Kirchgeld (pdf – Format)

 

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