Predigt Wenscht- und Talkirche, Sonntag, 10. August 2014

Gottesdienst für den achten Sonntag nach Trinitatis

Text: Röm 6,15-23

Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, son­dern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. „Predigt Wenscht- und Talkirche, Sonntag, 10. August 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 6. Juli 2014

Gottesdienst für den dritten Sonntag nach Trinitatis
mit Taufe von Anton Wiegers und Gianluca Rosario Bruch

Text: Ez 18,1-32 in Auszügen

Und des Herrn Wort geschah zu mir: Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«? So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr: dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder Mensch, der sündigt, soll sterben.  „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 6. Juli 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 22. Juni 2014

Gottesdienst für den ersten Sonntag nach Trinitatis

Text: 5. Mose 6,4-9

Nun ist die kleine Marie also getauft. Gott hat ihr seine Liebe zuge­sagt, er hat sie aufgenommen in seinen Bund mit den Menschen, und so gehört sie zu ihm und zu seiner Gemeinde. Damit ist alles klar, und doch fehlt noch etwas – nicht auf Gottes Seite, aber auf unserer: Marie soll nun auch davon erfahren, dass sie getauft ist und was das bedeutet. Sie soll zu Gott und zur Gemeinschaft der Chris­ten ihr eigenes und bewusstes Verhältnis finden. Und dazu sind wir gefragt: Eltern und Paten, aber auch wir als Gemeinde. Wir haben versprochen, unseren Teil dazu beizutragen, dass Marie ihren Weg findet zu einem Leben als Christin. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 22. Juni 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 15. Juni 2014

Gottesdienst zur Goldenen Konfirmation

Text: 2. Kor 13,13

Die Gnade des Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemein­schaft des heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen.

Das ist einer der klassischen Kanzelgrüße. So haben Pastoren schon immer ihre Predigten begonnen, biblisch und liturgisch korrekt. Wenn Sie als Konfirmanden Ihrer Gottesdienstpflicht Genüge getan haben, dann haben Sie diesen Gruß wohl auch oft zu hören bekom­men – und ich lasse jetzt mal offen, ob Sie ihn als Aufforderung zu verstärkter Aufmerksamkeit verstanden haben (Achtung, jetzt kommt das wichtigste im Gottesdienst!) oder als Signal zum inneren Abschal­ten (ich versteh sowieso nix, es interessiert mich auch nicht wirklich, also geh ich jetzt mal geistig auf Tauchstation, blättere im Gesangbuch oder spiel mit dem Handy rum – ach nein, das gab’s ja damals noch nicht!). „Predigt Talkirche, Sonntag, 15. Juni 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 18.Mai 2014

Gottesdienst für den Sonntag Kantate

Text: Offb 15,2-4 

„Eine alte Frau musste das Bett hüten, und es ging ihr sehr schlecht. Als man sie aber fragte, ob sie an den Tod denke, antwortete sie: ,Det Läwe eß doch so schea! Wat sall ech da ald em Hemmel? Dat eawije Hallelujasenge wird mr och schwinn leid.‘“ Diese Siegerländer Anekdote [1] gibt treffend wieder, wie sich wohl immer noch viele Menschen den Himmel vorstellen: Da sitzen die Seligen in weißen Nachthemden auf einer Wolke, zupfen an der Harfe und singen Halleluja ohne Ende – weltentrückt, fern von allem Elend, aber eben auch entsetzlich gelangweilt. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 18.Mai 2014“ weiterlesen