Predigt Talkirche, Sonntag, 26. Oktober 2014

Gottesdienst für den neunzehnten Sonntag nach Trinitatis

Text: Ex 34,1-10

Und der Herr sprach zu Mose: „Haue dir zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, dass ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerbrochen hast. Und sei morgen bereit, dass du früh auf den Berg Sinai steigst und dort zu mir trittst auf dem Gipfel des Berges. Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand gesehen werden auf dem ganzen Berge. Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin.“ Und Mose hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm der Herr gebo­ten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand. Da kam der Herr hernieder in einer Wolke, und Mose trat daselbst zu ihm und rief den Namen des Herrn an. „Predigt Talkirche, Sonntag, 26. Oktober 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 19. Oktober 2014

Gottesdienst für den achtzehnten Sonntag nach Trinitatis

Text: Eph. 5,15-20

Was ist der Unterschied zwischen einem Spiel um die deutsche Fuß­ballmeisterschaft und einem evangelischen Gottes­dienst? – Was für eine Frage, denken Sie jetzt vielleicht. Das kann man doch gar nicht miteinander vergleichen, das sind doch zwei völ­lig verschiedene Paar Schuh! – Wirklich? Ich bin da nicht so sicher. Denn wenn ich eine Weile darüber nachdenke, entdecke ich zwi­schen beiden Veranstal­tungen erstaunlich viele Parallelen: „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 19. Oktober 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst zur Einführung von Dorines Dickel, 15. Sonntag nach Trinitatis

Text: Gal 5,25-6,5

Der deutsche Durchschnittsmensch wird immer mehr zum Einzel­gänger. Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte wächst – in Großstäd­ten sind es schon mehr als fünfzig Prozent. Natürlich geschieht das nicht immer freiwillig, zum Beispiel bei Witwen und Witwern. Und es ist auch nicht immer auf Dauer, zum Beispiel bei Studenten. Aber viele empfinden das Single-Dasein auch als ange­nehm und wollen gar nicht anders leben. Und davon ab: auch viele Ehepaare oder Familien leben zwar unter einem Dach, aber jeder für sich. Man hat seine eigene Arbeit oder Schule, seine eigenen Freunde und Hobbys, seinen eigenen Computer oder Fernseher. Man sieht sich beim Kom­men oder Gehen, redet nur das Nötigste, und wenn man doch mal mehr Zeit miteinander verbringt – zu Weihnachten vielleicht oder im Urlaub – weiß man nicht viel miteinander anzu­fangen. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst für den fünfzehnten Sonntag nach Trinitatis

Text: Gen 2,4b-8.15b.18-24

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass das Wort „Mensch“ zurzeit Hochkonjunktur hat? Bei unseren Politikern zum Beispiel. Die reden ständig von „den Menschen in unserem Land“, wo sie früher mal von „den Bürgern“ oder – politisch korrekter, aber umständlicher – von „den Bürgerinnen und Bürgern“ gesprochen haben. Aber nicht nur bei den Politikern ist das so. Auch sonst spricht man heute z.B. statt von „Behinderten“ von „Men­schen mit Behinderung“, statt von „Migranten“ von „Menschen mit Migrationshintergrund“. Das soll natürlich Verständnis und Einfüh­lungsvermögen demonstrieren, eben einfach „menschlicher“ klingen, und daran ist ja auch nichts Schlechtes. Allerdings könnte man es auch bedenklich finden, wenn wir eigens hervorheben müs­sen, dass sich bei Behinderten oder Mig­ranten um Menschen han­delt. „Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 17. August 2014

Gottesdienst für den neunten Sonntag nach Trinitatis

Text: 1. Petr 4,7-11

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun beson­nen und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt eine Menge Sünden zu«. Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes: wenn jemand predigt, dass er’s rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er’s tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewig­keit! Amen. „Predigt Talkirche, Sonntag, 17. August 2014“ weiterlesen