Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst zur Einführung von Dorines Dickel, 15. Sonntag nach Trinitatis

Text: Gal 5,25-6,5

Der deutsche Durchschnittsmensch wird immer mehr zum Einzel­gänger. Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte wächst – in Großstäd­ten sind es schon mehr als fünfzig Prozent. Natürlich geschieht das nicht immer freiwillig, zum Beispiel bei Witwen und Witwern. Und es ist auch nicht immer auf Dauer, zum Beispiel bei Studenten. Aber viele empfinden das Single-Dasein auch als ange­nehm und wollen gar nicht anders leben. Und davon ab: auch viele Ehepaare oder Familien leben zwar unter einem Dach, aber jeder für sich. Man hat seine eigene Arbeit oder Schule, seine eigenen Freunde und Hobbys, seinen eigenen Computer oder Fernseher. Man sieht sich beim Kom­men oder Gehen, redet nur das Nötigste, und wenn man doch mal mehr Zeit miteinander verbringt – zu Weihnachten vielleicht oder im Urlaub – weiß man nicht viel miteinander anzu­fangen. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst für den fünfzehnten Sonntag nach Trinitatis

Text: Gen 2,4b-8.15b.18-24

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass das Wort „Mensch“ zurzeit Hochkonjunktur hat? Bei unseren Politikern zum Beispiel. Die reden ständig von „den Menschen in unserem Land“, wo sie früher mal von „den Bürgern“ oder – politisch korrekter, aber umständlicher – von „den Bürgerinnen und Bürgern“ gesprochen haben. Aber nicht nur bei den Politikern ist das so. Auch sonst spricht man heute z.B. statt von „Behinderten“ von „Men­schen mit Behinderung“, statt von „Migranten“ von „Menschen mit Migrationshintergrund“. Das soll natürlich Verständnis und Einfüh­lungsvermögen demonstrieren, eben einfach „menschlicher“ klingen, und daran ist ja auch nichts Schlechtes. Allerdings könnte man es auch bedenklich finden, wenn wir eigens hervorheben müs­sen, dass sich bei Behinderten oder Mig­ranten um Menschen han­delt. „Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 17. August 2014

Gottesdienst für den neunten Sonntag nach Trinitatis

Text: 1. Petr 4,7-11

Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun beson­nen und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt eine Menge Sünden zu«. Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes: wenn jemand predigt, dass er’s rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er’s tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Macht von Ewigkeit zu Ewig­keit! Amen. „Predigt Talkirche, Sonntag, 17. August 2014“ weiterlesen

Predigt Wenscht- und Talkirche, Sonntag, 10. August 2014

Gottesdienst für den achten Sonntag nach Trinitatis

Text: Röm 6,15-23

Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, son­dern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. „Predigt Wenscht- und Talkirche, Sonntag, 10. August 2014“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 6. Juli 2014

Gottesdienst für den dritten Sonntag nach Trinitatis
mit Taufe von Anton Wiegers und Gianluca Rosario Bruch

Text: Ez 18,1-32 in Auszügen

Und des Herrn Wort geschah zu mir: Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«? So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr: dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder Mensch, der sündigt, soll sterben.  „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 6. Juli 2014“ weiterlesen