Gottesdienst zur Einführung von Dorines Dickel, 15. Sonntag nach Trinitatis
Text: Gal 5,25-6,5
Der deutsche Durchschnittsmensch wird immer mehr zum Einzelgänger. Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte wächst – in Großstädten sind es schon mehr als fünfzig Prozent. Natürlich geschieht das nicht immer freiwillig, zum Beispiel bei Witwen und Witwern. Und es ist auch nicht immer auf Dauer, zum Beispiel bei Studenten. Aber viele empfinden das Single-Dasein auch als angenehm und wollen gar nicht anders leben. Und davon ab: auch viele Ehepaare oder Familien leben zwar unter einem Dach, aber jeder für sich. Man hat seine eigene Arbeit oder Schule, seine eigenen Freunde und Hobbys, seinen eigenen Computer oder Fernseher. Man sieht sich beim Kommen oder Gehen, redet nur das Nötigste, und wenn man doch mal mehr Zeit miteinander verbringt – zu Weihnachten vielleicht oder im Urlaub – weiß man nicht viel miteinander anzufangen. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen