Predigt, Talkirche, Sonntag, 22. März 2015

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG JUDIKA

Text: Hiob 19,21-27

Erbarmt euch über mich, erbarmt euch, meine Freunde;

denn die Hand Gottes hat mich getroffen!

Warum verfolgt ihr mich wie Gott

und könnt nicht satt werden von meinem Fleisch?

Ach dass meine Reden aufgeschrieben würden!

Ach dass sie aufgezeichnet würden als Inschrift,

mit einem eisernen Griffel in Blei geschrieben,

zu ewigem Gedächtnis in einen Fels gehauen!

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt,

und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben.

Und ist meine Haut noch so zerschlagen

und mein Fleisch dahingeschwunden,

so werde ich doch Gott sehen.

Ich selbst werde ihn sehen,

meine Augen werden ihn schauen und keinen Fremden.

Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.

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Predigt,Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 08. März 2015

Gottesdienst für den Sonntag Okuli

Text: Eph 5,1-8a

So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst für uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch. Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört. Auch schandbare und närrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung. Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger – das sind Götzendie­ner – ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes. Lasst euch von niemandem verführen mit leeren Worten; denn um dieser Dinge wil­len kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. Da­rum seid nicht ihre Mitgenossen. Denn ihr wart früher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. „Predigt,Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 08. März 2015“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 15. Februar 2015 (Estomihi)

GOTTESDIENST

ZUM ABSCHLUSS DES GOSPELWORKHOPS 

Text: Amos 5,21-24.27

Ist das nicht ein toller Gottesdienst heute Morgen? Die Kirche ist so voll wie selten. An die hundert begeisterte Gospelsängerinnen und -sänger zeigen ihr frisch erworbenes Können, stecken uns an mit ihrer Freude an der Musik, singen und spielen uns das Lob Gottes ins Herz und – zumindest ansatzweise – auch in Arme und Beine. Wir singen mit, wenn alles singt, und gehen nachher beschwingt und fröh­lich nach Hause. Und mancher mag dabei denken: „Ach, wenn es doch jeden Sonntag so wäre!“ „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 15. Februar 2015 (Estomihi)“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 01. Februar 2015

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG SEPTUAGESIMAE

Text: Phil 2,12-13

Also, meine Lieben, – wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, – schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Voll­bringen, nach seinem Wohlgefallen.

Ich beginne mit einer Rückblende: Wittenberg im Jahre 1512. In seinem Studier­zimmer im Turm des Augustinerklosters sitzt der Mönch und Theo­logieprofessor Dr. Martin Luther und grübelt über seiner lateinischen Bibel. Er ringt mit einer Stelle aus dem Römerbrief: „Im Evangelium wird Gottes Ge­rechtigkeit offenbart“, heißt es da in Kapitel 1, Vers 17. Und diesen Ausdruck „Gottes Gerechtigkeit“ hat Luther hassen gelernt. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 01. Februar 2015“ weiterlesen

Gottesdienst für den ersten Sonntag nach Epiphanias

Wenschtkirche, 11.01.2015

Text: Röm 12,1-2

Brüder und Schwestern, bei der Barmherzigkeit Gottes ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung. Es soll wie ein lebendiges und heiliges Opfer sein, das ihm gefällt. Das wäre für euch die vernünftige Art, Gott zu dienen. Und passt euch nicht dieser Welt an. Gebraucht vielmehr euren Verstand in einer neuen Weise und lasst euch dadurch verwandeln. Dann könnt ihr beurteilen, was der Wille Gottes ist: Ob etwas gut ist, ob es Gott gefällt und ob es vollkommen ist. „Gottesdienst für den ersten Sonntag nach Epiphanias“ weiterlesen