Predigt Tal- und Wenschtkirche, 06. September 2015

Text: Lk 17,11-19

Und es begab sich, als Jesus nach Jerusalem wanderte, dass er zwi­schen Samarien und Galiläa hin zog. Und als er in ein Dorf kam, begeg­neten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: „Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!“ Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: „Geht hin und zeigt euch den Priestern!“ Und es geschah, als sie hingingen, da wur­den sie rein. Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund gewor­den war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: „Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde?“ Und er sprach zu ihm: „Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.“ „Predigt Tal- und Wenschtkirche, 06. September 2015“ weiterlesen

Predigt Tal- und Wenschtkirche, 9. August 2015

Text: Mk 12,28-34

Und es trat zu Jesus einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zuge­hört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: „Welches ist das höchste Gebot von allem?“

Jesus aber antwortete ihm: „Das höchste Gebot ist das: »Höre, Is­rael, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von gan­zem Verstand und von allen deinen Kräften« (5.Mose 6,4-5). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.“ „Predigt Tal- und Wenschtkirche, 9. August 2015“ weiterlesen

Predigt Talkirche, 02. August 2015

Text: Phil 3,4b-14

Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Irdisches verlassen, so könnte ich es viel mehr, der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen.

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Scha­den erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerech­tigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemein­schaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet wer­den, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. „Predigt Talkirche, 02. August 2015“ weiterlesen

Predigt Talkirche, 21. Juni 2015

Text: 1.Tim 1,12-17

Wenn man so wie ich als Pastor arbeitet, dann ist man ja sozusagen ein öffentlicher Christenmensch – ein Fachmann für alles, was mit christlichem Glauben zu tun hat. Einer, der Aus­kunft geben kann über das, was man schon immer über Religion wis­sen wollte, aber bisher nie zu fragen wagte. Und solche Fragen be­komme ich dann auch öf­ters gestellt. Zum Beispiel die: „Sagen Sie mal, Herr Pastor, wie kommt man eigentlich heutzutage dazu, ausgerechnet die­sen Beruf zu ergreifen?“ Ich kann da immer gar nicht so schnell drauf antworten. Weder war mir der Beruf des Pastors in die Wiege ge­legt, noch kann ich mich an eine Stimme vom Himmel erinnern, die ge­sagt hätte: „Martin, du sollst Theologie studieren und Pfarrer wer­den!“ Ich kann eigentlich auf sol­che Fragen hin nur davon erzählen, wie ich Christ geworden bin, und das klingt bei mir nicht viel anders als bei den meisten von Ihnen ver­mutlich auch: „Predigt Talkirche, 21. Juni 2015“ weiterlesen

Predigt Talkirche, 14. Juni 2015 „Diamantene Konfirmation“

Text: Jes 55,1-5

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes es­sen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schlie­ßen, euch die beständigen Gnaden Da­vids zu geben. Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen be­stellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht ken­nen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat. „Predigt Talkirche, 14. Juni 2015 „Diamantene Konfirmation““ weiterlesen