Predigt Talkirche, 02. August 2015

Text: Phil 3,4b-14

Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Irdisches verlassen, so könnte ich es viel mehr, der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen.

Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Scha­den erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerech­tigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemein­schaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet wer­den, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. „Predigt Talkirche, 02. August 2015“ weiterlesen

Predigt Talkirche, 21. Juni 2015

Text: 1.Tim 1,12-17

Wenn man so wie ich als Pastor arbeitet, dann ist man ja sozusagen ein öffentlicher Christenmensch – ein Fachmann für alles, was mit christlichem Glauben zu tun hat. Einer, der Aus­kunft geben kann über das, was man schon immer über Religion wis­sen wollte, aber bisher nie zu fragen wagte. Und solche Fragen be­komme ich dann auch öf­ters gestellt. Zum Beispiel die: „Sagen Sie mal, Herr Pastor, wie kommt man eigentlich heutzutage dazu, ausgerechnet die­sen Beruf zu ergreifen?“ Ich kann da immer gar nicht so schnell drauf antworten. Weder war mir der Beruf des Pastors in die Wiege ge­legt, noch kann ich mich an eine Stimme vom Himmel erinnern, die ge­sagt hätte: „Martin, du sollst Theologie studieren und Pfarrer wer­den!“ Ich kann eigentlich auf sol­che Fragen hin nur davon erzählen, wie ich Christ geworden bin, und das klingt bei mir nicht viel anders als bei den meisten von Ihnen ver­mutlich auch: „Predigt Talkirche, 21. Juni 2015“ weiterlesen

Predigt Talkirche, 14. Juni 2015 „Diamantene Konfirmation“

Text: Jes 55,1-5

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes es­sen und euch am Köstlichen laben. Neigt eure Ohren her und kommt her zu mir! Höret, so werdet ihr leben! Ich will mit euch einen ewigen Bund schlie­ßen, euch die beständigen Gnaden Da­vids zu geben. Siehe, ich habe ihn den Völkern zum Zeugen be­stellt, zum Fürsten für sie und zum Gebieter. Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht ken­nen, werden zu dir laufen um des Herrn willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat. „Predigt Talkirche, 14. Juni 2015 „Diamantene Konfirmation““ weiterlesen

Predigt, Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, Wenscht

Text: Joh 14,15-27

Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit: den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. „Predigt, Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, Wenscht“ weiterlesen