Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

 

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose

  • 220 Kilogramm

Mit der Wirtschaft
in unserem Land geht es wieder aufwärts. Das ist den Medien zu entnehmen,
und das vernahmen auch die Mitglieder unseres Ausschusses zur Bewahrung
der Schöpfung, als sie das seit Dezember vorigen Jahres gesammelte
und sortierte Aluminium am 13. April zur Firma Rohstoffhandel Petri
& Schaub nach Buschhütten brachten. Denn man bekam nicht mehr
nur 30 Cent pro Kilo, sondern jetzt 90 Cent. „Die Arbeit hat sich
gelohnt, denn wir konnten insgesamt 220 kg abliefern, 109 kg Bunt-Alu
und 111 kg Rein-Alu“, so Barbara Leidel, die den Ausschuss seit
vielen Jahren mit großem Engagement leitet. „Und der Erlös von 198,20
Euro kann sich ja wirklich sehen lassen!“ Ein Teil des Geldes wurde
sofort investiert, und zwar in ein Gerät zur genauen Messung der
Temperatur und der Luftfeuchtigkeit in der Talkirche und in Literatur
und Material für das Umweltmanagement „Grüner Hahn“. Bei der Sortieraktion
am 10. April im Carport von Uli Veltzke im Eibenweg konnte übrigens
mit Mechthild Jung eine neue ehrenamtliche Mitarbeiterin begrüßt
werden. Schön, dass sich immer wieder Menschen finden, die in unserer
Kirchengemeinde neue Aufgaben übernehmen und mittun möchten! 18
Frauen, Männer und Kinder waren dann am Muttertag dabei, als die
diesjährige Saison „Autofrei und Spaß dabei – der Schöpfung zuliebe“
eröffnet wurde. Mit dem Zug ging es nach Bad Berleburg. Dort stand
zunächst eine Wanderung durch den herrlichen Schlosspark mit seinem
alten sehenswerten Baumbestand auf dem Programm. Bei der sich anschließenden
Erkundung des Landschaftsschutzgebietes „Burgfeld“ staunten die
Ausflügler über die reichhaltige Flora und über seltene Enten und
Gänse. Abgerundet wurde der schöne Nachmittag mit Kuchen und Eis
im gemütlichen Café „anno dazumal“. Auch in den Monaten Juli, August
und September finden wieder Fahrten und Exkursionen statt. Auskunft
und Anmeldung bei Barbara Leidel (Tel.: 8 29 29) oder bei Uli Veltzke
(Tel.: 8 89 23).    

  • 10 Helfer

Überall in unserer
Gemeinde sind die Mitglieder des Bauteams im Einsatz, in den Kindergärten,
an den Pfarrhäusern, in den Gemeindehäusern, in den Kirchen. Zuletzt
im Wenscht. Am 8. Mai trafen sich zehn Helfer unter der Bauleitung
von Karsten Krupp. Im Turm und im Raum zwischen „Kellerfenster“
und Heizung musste an vielen Stellen der alte, teils lose, teils
nasse Putz heruntergeschlagen und weggebracht werden. Neben den
üblichen Handwerkszeugen kamen dabei auch Bohrhämmer zum Einsatz.
Überall Staub und nochmals Staub! Wie gut, dass es nach zwei Stunden
Kaffee und Wasser und belegte Brötchen gab. Aber schon bald ging
es weiter. Da wurde wieder für reichlich Staub gesorgt, dort reinigte
man die Lichtschächte, hier begann man mit dem Verputzen der Wände.
Diese Tätigkeit  setzten Karsten Krupp, Uli Veltzke und Edwin
Schwandt am nächsten Samstagmorgen fort. Und wenn Sie, liebe Leserinnen
und Leser, die neue Ausgabe von „Gemeinde jetzt“ in Händen halten,
werden die Putzarbeiten mit Sicherheit abgeschlossen sein. „Dann
folgt der Anstrich, außerdem müssen noch einige Fliesen befestigt
werden“, so Paul-Heinrich Groos, der in unserer Kirchengemeinde
die wichtige Funktion des Baukirchmeisters innehat. Natürlich ehrenamtlich!
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern des Bauteams für das uneigennützige
Engagement und für die Zeit und die Kraft, die aufgebracht werden.
Zudem erfährt der Haushalt unserer Kirchengemeinde jedes Jahr eine
Entlastung von einigen tausend Euro! Das alles sollte einmal – so
meine ich – erwähnt und klar zum Ausdruck gebracht werden.   

  • 16 „Pariserinnen“

Sie
haben viel erlebt und unvergessliche Eindrücke gesammelt, die Mitglieder
des Wenschter Frauentreffs, als sie am dritten Aprilwochenende der
französischen Metropole einen Besuch abstatteten. Die Reiseleitung
lag diesmal in den Händen von Sabine Strauch, sie hatte den gesamten
Ablauf akribisch ausgearbeitet. Schon um 4.45 Uhr ging es mit vier
Autos zum Kölner Hauptbahnhof. Und dann kam er, der Thalys, der
wunderschöne und windschnittige Hochgeschwindigkeitszug, der zwischen
Lüttich und Löwen sowie zwischen Brüssel und Paris 300 km/h (!)
erreicht. Er fährt sechsmal am Tag und benötigt für die Strecke
lediglich 3 Stunden und 14 Minuten. Ein Erlebnis der ganz besonderen
Art! Schon um 9.59 Uhr erreichte er die Millionenstadt an der Seine.
„Das Abholen der Metrokarten wurde dann zu einer großen Hürde, weil
durch den Vulkanausbruch in Island der Flugverkehr europaweit fast
komplett eingestellt war und somit alle Bahnhöfe in Paris mit Reisenden
überfüllt waren. Unsere 16 Gutscheine überforderten den Kartenverkäufer
am Gare de L´Est (Ostbahnhof) dermaßen, dass für die nachfolgenden
Kunden ein neuer Schalter geöffnet werden musste“, so die versierte
Reiseleiterin. „Während dieser Wartezeit kamen die Tauben von Paris
zu ihrem lang ersehnten Einsatz! Nach diversen Reinigungsarbeiten
mit Mineralwasser ging es dann endlich um 12.00 Uhr weiter.“ Jetzt
konnte die unternehmungslustigen Frauen nichts mehr aufhalten. Zu
Fuß ging es zum Louvre-Gelände, zu den Tuilerien-Gärten und zum
Place de la Concorde; eine Besichtigung des Arc de Triomphe schloss
sich an. Um 17.00 Uhr dann das Einchecken im Hotel „Gare de L´Est“.
„Eine kleine Ruhepause war nötig, weil wir ja schon über zwölf Stunden
unterwegs waren.“ Das Programm am Abend: Moulin Rouge, Montmartre
und Sacré Coeur mit einem unvergesslichen Blick über das abendliche
Paris! Am Sonntagmorgen mit der Metro zur Station Trocadero, von
da über die Anlage von Palais de Chaillot zum „Tour Eiffel“, dem
Eiffelturm. Fünf Frauen überstanden das lange Anstehen und Warten
und wagten die Auffahrt auf die Höhe von 276 m, bei wunderschönem
Wetter wurden sie mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Der Rest
der Gruppe wird sein Erlebnis auch nicht so schnell vergessen: Eine
Mädchen-Gang (12 – 14 Jahre) versucht in der überfüllten Metro,
die Rucksäcke der Siegerländerinnen zu öffnen. An der nächsten Station
stürmen plötzlich Polizisten in die Bahn: Festnahme der Mädchen,
ihre Durchsuchung auf dem Bahnsteig, Wegnahme ihrer Handys, Handschellen,
Befragung der Geisweider Frauen, Protokolle, Nachfragen …! Beim
Gotteshaus „Notre Dame“ treffen sich die 16 Frauen. Sie haben sich
viel zu erzählen. Der Ausklang in einer Brasserie am Gare de L´Est.
Dann: Au revoir, Paris! Um 21.25 Uhr treffen sie mit dem Thalys
in Köln ein, eine Stunde später ist man wieder in heimischen Gefilden.

  • 30.000
    Anrufe

Die TelefonSeelsorge
Siegen hat ihren 30. Geburtstag gefeiert. Herzlichen Glückwunsch!
1980 wurde sie von den evangelischen Kirchenkreisen Siegen und Wittgenstein
und dem katholischen Gemeindeverband Siegerland/Südsauerland gegründet.
Derzeit sind ungefähr hundert Ehrenamtliche im Dienst; sie nehmen
im Jahr etwa 30.000 Anrufe entgegen, das sind 80 Gespräche am Tag!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Frauen (80 %) und Männer
(20 %) zwischen 25 und 75 Jahren, sie gehören ganz unterschiedlichen
Lebenswelten an. Die meisten von Ihnen sind neben ihrem Engagement
in der „TS“ noch berufstätig. Die Ehrenamtlichen absolvieren eine
eineinhalbjährige Ausbildung, bevor sie ihren Dienst verrichten
können. Alle, die anrufen und sich etwas von der Seele reden wollen,
finden so bei der Telefonseelsorge kompetente Menschen, die zuhören,
die sich einlassen, die raten und helfen. „Menschen, die ihre Probleme
in Worte fassen, sehen klarer. Im Gespräch erfahren sie menschliche
Nähe, Zuwendung, Anstoß zu neuem Lebensmut.“ Die TelefonSeelsorge
(anonym – kompetent – rund um die Uhr) erreichen Sie gebührenfrei
unter den beiden Rufnummern 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

  • 9 Tagesordnungspunkte

Am 20. Mai fand
im Gemeindehaus Schmiedestraße in Weidenau die Mitgliederversammlung
des Freundeskreises der Diakoniestation Siegen-Nord statt. Presbyterin
Erika Nöll vertrat unsere Kirchengemeinde. Nach der Begrüßung durch
den Vorsitzenden Erwin Messerschmidt und nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken
standen der Geschäftsbericht und die Jahresrechnung auf der Tagesordnung.
In den letzten zwölf Monaten gab man ungefähr 7.000 Euro aus, in
erster Linie für ein neues Auto und für die „Diakonischen Zeiten“.
„Insgesamt gehen wir äußerst verantwortungsbewusst und sparsam mit
allen Spenden und Mitgliedsbeiträgen um“, so der Vorsitzende in
einem Telefongespräch am 25. Mai. Und: „Derzeit beträgt unser Guthaben
ca. 14.000 €.“ Dann folgte der Bericht der beiden Kassenprüfer Kurt
Völker und Horst Hinz und die Entlastung des „alten“ Vorstandes,
der nach den Wahlen auch der „neue“ ist. Das heißt: Erwin Messerschmidt
bleibt für zwei weitere Jahre Vorsitzender; auch Manfred Brücher
und Ulrike Schlag wurden als Schatzmeister und Schriftführerin einstimmig
in ihren Ämtern bestätigt. Den Vorstand komplettieren Dr. Michael
Klock und Heinrich Rinsdorf. Am Schluss der Mitgliederversammlung
berichteten Oliver Stellwag (Leiter in Weidenau) und Nina Rösler
(stellv. Leiterin in Geisweid) höchst anschaulich, interessant und
ausführlich über die Arbeit der Diakoniestation in unseren beiden
nördlichen Stadtteilen.

  • 250 Gottesdienstbesucher

„Es wären noch
wesentlich mehr gekommen, wenn das Wetter mitgespielt hätte!“ Und:
„Es war ein schöner und eindrucksvoller Gottesdienst. Wiederholung
erwünscht.“ Das werden viele gedacht und gesagt haben. Die Rede
ist vom gemeinsamen Gottesdienst der Ev. Allianz an Christi Himmelfahrt
auf dem Klafelder Markt. Der Mann, der mich anspricht, trägt eine
dicke Regenjacke, in der einen Hand hält er seinen geöffneten Schirm,
in der anderen ein dickes Sitzkissen. Ja, das Wetter! Der Himmel
grau verhangen; es nieselte unentwegt, und das Thermometer zeigte
lediglich 7,5 – 8° C. Eigentlich äußerst schlechte äußere Bedingungen.
Aber um 10.40 Uhr entschließt man sich, nicht in die Talkirche umzuziehen.
Man will dem Wetter trotzen. Pastor Werner Jung von der Freien evangelischen
Gemeinde im Wiesental spricht bei der Begrüßung von einer „Proklamation
des Glaubens in der Öffentlichkeit“. Und man wolle Christus gemeinsam
bezeugen und den Zusammenhalt der hiesigen Christen über die Gebetswoche
hinaus signalisieren. Pfarrer Dr. Martin Klein hatte es in der letzten
Ausgabe unserer Kirchennachrichten ähnlich ausgedrückt: „ … und
gemeinsam an den einen Herrn Jesus Christus glauben … das wollen
wir öffentlich kundtun, indem wir alle gemeinsam Gottesdienst feiern:
passend zum Feiertag Christi Himmelfahrt unter freiem Himmel mitten
in Geisweid … .“ Die Predigt hält er über Apostelgeschichte 1,3-12.
„Zweierlei gibt Jesus seinen Aposteln dort mit für die Zeit, wenn
er nicht mehr bei ihnen ist: ´Ihr werdet die Kraft des heiligen
Geistes empfangen, der auf euch kommen wird´ – das ist das eine.
Und ´ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa
und Samarien und bis an das Ende der Erde´ – das ist das andere.“
Etwas
später sagt Pfarrer Dr. Martin Klein: „Und an einem Ende leben wir:
jeder von uns als einzelner Christenmensch und wir zusammen als
Gemeinde und als Evangelische Allianz. Dass wir an unserem Ende
der Erde seine Zeugen sein werden, heute ganz konkret hier auf dem
Klafelder Markt, das ist die (zweite) Verheißung Jesu an uns. Und
wenn wir der Kraft des heiligen Geistes vertrauen, dann wird sie
sich auch durch uns erfüllen. Dann werden auch die Menschen hier
in Geisweid und Umgebung merken, dass es dort Christen gibt, die
begeistert sind von dem, was sie glauben, und die dabei doch eine
Sprache sprechen, die sie verstehen. Und sie werden sich anstecken
lassen von unserer Begeisterung. Ist das zuviel versprochen? Ich
denke, wir sollten es mal darauf ankommen lassen.“ Am Schluss des
Gottesdienstes dankt Pastor Werner Jung den 40 Helfern, den CVJM-Posaunenchören
aus Setzen und Klafeld mit fast 50 Bläsern unter der Leitung von
Volker Nöll und last but not least der Familie Achenbach, die den
notwendigen Strom stiftete. Zeit zum Austausch, zur Begegnung und
zum besseren Kennenlernen gab es am reichhaltigen Salatbüfett und
am Würstchenstand. „Endlich etwas Warmes!“ Inzwischen hatte es aufgehört
zu regnen.

  • 4 Projekte

Ein herzliches
Dankeschön gebührt allen Gemeindegliedern und allen Nicht-Klafeldern,
die uns in der letzten Zeit mit kleinen und größeren Geldbeträgen
unterstützt haben! Für das Projekt „Ausbildungszentrum für Behinderte
in Tansania“ (Nov. 09 – Ostern 10) lautet der Endstand 2.866,28
€; für die Projekte „Innenrenovierung Talkirche“ (Jan./Feb.) und
„Umsetzung Glockenturm Sohlbach-Buchen“ (März/April) konnten wir
949,61 € bzw. 551,87 € auf der Habenseite verbuchen. Schließlich
noch ein Zwischenstand vom 99. Projekt „Konfirmandenarbeit“ (Mai/Juni):
Bis zum 30. Mai wurden bereits 706,23 € eingezahlt oder auf unser
Konto 30 306 872 bei der Sparkasse Siegen überwiesen. Nochmals aufrichtigen
Dank!

  • 3 Grußworte

Seit dem 1. Ökumenischen
Kirchentag im Jahr 2003 in Berlin hat sich in der Ökumene nicht
viel bewegt. Und auch das zweite Treffen dieser Art in München unter
dem Motto „Damit ihr Hoffnung habt“ brachte keine nennenswerten
Fortschritte. Da ist die Gefahr groß, dass sich unter den Christen
Enttäuschung, Ungeduld, Frustration und auch Resignation breit machen.
Neulich las ich von Gegenmitteln gegen die drohende Entmutigung:
Achtet nicht so sehr darauf, was euch trennt. Und: Lebt Ökumene
vor Ort! Das praktizieren wir hier in Geisweid bekanntlich schon
seit vielen Jahrzehnten. Denken wir diesbezüglich nur einmal an
die beiden Monate Juni und Mai 2010: 40. ökumenisches Kinderfest,
gemeinsame Gottesdienste beim Siedlerfest und an Pfingstmontag,
Grußwort
von Presbyter Günter Gollos beim Dankgottesdienst zur Erstkommunion,
bei der in St. Joseph und in St. Marien 33 Mädchen und Jungen zum
ersten Mal zum Tisch des Herrn gingen, und Grußworte von Christine
Bänfer und Christine Hüttemann vom Pfarrgemeinderat St. Marien bei
den Konfirmationen in der Wenschtkirche. Es ist gut und wohltuend,
dass die Beziehungen zwischen Protestanten und Katholiken wenigstens
auf der untersten Ebene gepflegt werden und auch funktionieren!
Christine Bänfer gratulierte den Neukonfirmierten am 2. Mai auch
im Namen von Pfarrer Karl-Hans Köhle und dem gesamten Seelsorgeteam.
„Jetzt seid ihr ´erwachsen´ im Glauben, um ihn selber zu bezeugen.
Und dieser Glaube wird befestigt und bekräftigt durch die Handauflegung,
mit der schon in ganz frühen Zeiten die Apostel den Heiligen Geist
auf die Getauften übertragen haben. Ich wünsche euch, dass ihr Freude
habt an diesem Glauben und ihn auch wirklich in eurem Alltag leben
wollt. Dann verändert ihr an dem Platz, wo ihr lebt, ein kleines
Stück die Welt.“ Am Ende ihres Grußwortes sagte sie: „Der Segen
Gottes soll euch über diesen Festtag hinaus begleiten … .“ Beifall
für Christine Bänfer von den Konfirmierten, ihren Angehörigen und
allen anderen Gottesdienstbesuchern in der voll besetzten Kirche.
Ökumene vor Ort. Nicht mehr, aber auch nicht weniger! Und Ökumene
auf der obersten Ebene? Da können wir nur hoffen. Denn: „Ökumene
braucht einen langen Atem“, so der Mainzer Bischof Kardinal Karl
Lehmann. Selbst die kühnsten Optimisten werden da zur Zeit nicht
widersprechen.

  • 35 Autobahnkirchen

Zum bundesweiten
„Aktionstag Autobahnkirchen“ wird am 11. Juli eingeladen. Das berichtet
die ev. Wochenzeitung „UK“ (Unsere Kirche). An diesem Tag wird es
an allen 35 Kirchen und Kapellen an den deutschen Autobahnen einen
Reisesegen für die Autofahrer geben. Das ZDF überträgt einen Fernsehgottesdienst
aus der evangelischen Autobahnkirche in Exter, die bei Vlotho an
der A 2 liegt. Bundesweit werden die 35 Kirchen und Kapellen jährlich
von rund einer Million Menschen besucht. Die erste Autobahnkapelle
wurde übrigens bereits 1958 auf Initiative eines katholischen Fabrikanten
aus Augsburg an der Autobahn München-Stuttgart errichtet.

 

Anmeldung Konfirmandenunterricht

 

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

am 5. September um 10.45 Uhr im Gemeindezentrum
Wenscht

Nach den Sommerferien beginnt der kirchliche
Unterricht für alle Jungen und Mädchen, die im Frühjahr 2012 konfirmiert
werden möchten. Angemeldet werden in der Regel die Kinder, die 12
Jahre alt sind und nach den Ferien die 6. oder 7. Klasse besuchen.

Begrüßt werden die neuen Konfirmandinnen und
Konfirmanden aus allen Bezirken im Gottesdienst am Sonntag, dem
5. September, um 10.45 Uhr im Gemeindezentrum Wenscht. Bei der anschließenden
Anmeldung werden wir Eltern und Kinder über das Konzept der Konfirmandenarbeit
informieren und Absprachen für das erste Unterrichtsjahr treffen.

Falls Sie keine schriftliche Einladung erhalten
haben, melden Sie sich bitte bei Pfarrerin Almuth Schwichow (Tel.:
81325) oder im Gemeindebüro (Tel.: 83554).

 

KIBIWO 2010: Rückblick

 

25 Jahre KIBIWO – Gott sei
Dank!!

Das war sie: Die fünfundzwanzigste
KIBIWO in den Osterferien.

..und wie in all
den Jahren zuvor: Biblische Geschichten wurden wieder neu in Szene
gesetzt; „haben was zu sagen“

Eine Vielzahl
von jugendlichen und erwachsenen Mitarbeitern brachte biblische
Geschichten aus dem Leben Jesu engagiert und mit schauspielerischem
Talent als „Bibeltheater“ auf die Bühne und werden den 115 Kindern
sicher lebhaft in Erinnerung bleiben.

 

Durchgehalten
hat sich in all den Jahren das Interesse von Jugendlichen, bei der
KIBIWO mitarbeiten zu wollen. So gibt es immer wieder Anfragen aus
der Runde der ältesten Teilnehmer und Teilnehmerinnen. KIBIWO`s
haben eben ihren eigenen Reiz und bieten Raum für das Einbringen
von Talenten, aber auch für das Erleben einer besonderen Gemeinschaft.
Es war schon ein besonderes Erlebnis, mit ca. 50 Jugendlichen, Erwachsenen
und Kindern am Mittagstisch zu sitzen.

Übrigens:
Jetzt ist Zeit, um auch an dieser Stelle noch einmal Thomas Weber
herzlich Danke zu sagen für die geschmackvolle und finanzielle Unterstützung
in all den Jahren.

…25 Jahre ist
eine lange Zeit. Aus den Anfängen im Lutherhaus mit 2 Standmikrofonen,
einer Gitarre und auf Karton gemalten Kulissen hat sich im Verlauf
der Jahre ein Bühnenaufbau mit Scheinwerfern, viel Technik, vielen
Mikrofonen und eine KIBIWO-Band entwickelt. Klaus Mackenbach und
Stefan Ohrndorf haben als „eingespieltes Team“ maßgeblich die Voraussetzungen
für die technische Weiterentwicklung geschaffen.

Im Mittelpunkt
geblieben ist aber in jeder KIBIWO die frohmachende und befreiende
Botschaft der Bibel. Auf diesem Hintergrund konnte, kann und darf
sich keine Routine einstellen; die Vorbereitungen im Mitarbeiterteam
zeigten immer wieder, das jede Geschichte, jeder Text sich mit den
Erfahrungen der Kinder verbinden muss, um nicht als fremdes Gegenüber
unerkannt zu bleiben.  

Für diesen Weg
wurde in den Vorbereitungen nach Umsetzungsformen für das „Bibeltheater“
und Gruppenarbeiten gesucht, damit Kinder diese Botschaft spüren
und kindgerecht erleben können.  

Solche Wege mit
Jugendlichen und Erwachsenen weiter zu gehen, suchen und fragen
und gemeinsam Zugänge in biblische Texte für Kinder..und für sich
neu zu entdecken; das ist eine bleibende Herausforderung… Gott
sei Dank!

Wolfgang Hofheinz

 

Jobbörse: Rückblick

 

Gesucht … gefunden?

Rückblick  „JOB-BÖRSE
EHRENAMT“

Gute Stellenangebote
für Ehrenamtliche gab es schon bei der Jobbörse im Mai: Mitarbeit
in der KONFI-Arbeit, im Kindergottesdienst, beim Projekt „Grüner
Hahn“, im Vorbereitungskreis Guten-Abend-Kirche, im Partnerschaftsausschuss,
in Verbindung mit dem Familienzentrum als Vorlesepate usw. oder
in anderen Beeichen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Arbeitsbereiche
wurden sorgsam, ansprechend und einladend an verschiedenen Ständen
präsentiert. Leider blieb der Besucheransturm eher aus und die Veranstaltung
sah eher aus wie ein informelles Mitarbeitertreffen von denjenigen,
die sich eh in unserer Gemeinde ehrenamtlich engangieren.

Das Spannungsfeld
wurde sichtbar: Weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen werden an
verschiedenen Stellen dringend gesucht und gebraucht – es scheint
aber Hemmschwellen zu geben, sich darauf einzulassen. Dafür mag
es unterschiedliche Gründe geben: Keine Zeit, andere Interessen,
sich nicht langfristig binden und verpflichten wollen, sich vielleicht
selbst etwas mangels Erfahrung nicht zutrauen oder was sonst auch
immer.

Es gibt aber auch
gute Gründe, sich an der einen oder anderen Stelle einzubringen:

  • z.B brauchen
    gerade junge Menschen unterschiedliche Angebote und Wegbegleiter
    für ihr Leben.
  • „Grundangebote“
    wie z.B.Konfi-Arbeit oder Freizeiten lassen sich nur mit ehrenamtlichen
    Mitarbeitern aufrechterhalten

Und wer sich darauf
einläßt, kann auch für sich neue und gewinnbringende Erfahrungen
machen. Unsere „Stellenangebote“ erhalten wir jedenfalls aufrecht.

Übrigens: Zwei
Konfirmierte sind in den KIGO Wenscht „eingestiegen“ und für
den Besuchsdienst ist auch jemand neues dazugekommen.

Die „JOBBÖRSE“
ist ein, wie ich finde, guter Ansatz und an diesem Abend entstand
die Idee, mit unseren Ständen mal nach draußen in die Öffentlichkeit
zu gehen; vielleicht im Herbst in die Ladenstraße…denn: Kirche
kann sich sehen lassen!

Wolfgang Hofheinz

 

Goldene Konfirmation 2010

 

Goldene Konfirmation

Im Frühjahr 1960
wurden 83 Jungen und Mädchen in der Talkirche und in der Wenschtkirche
von den Pastoren
Biederbeck, Flick und Schmidt konfirmiert. Für damalige Verhältnisse
war es ein recht kleiner Jahrgang, aber die Geburtenrate war 1945/46
ausgesprochen niedrig. Nicht nur aus Siegen und Umgebung, sondern
auch aus Stuttgart, Berlin und Winsen an der Luhe waren 39 Männer
und Frauen nun nach Geisweid gekommen, um am 30. Mai in der Talkirche
ihre Goldene Konfirmation zu feiern. Schon beim Wiedersehen vor
dem Gottesdienst ging es sehr lebhaft zu, und auch bei der anschließenden
Feier in der Bismarckhalle wurden in froher Runde viele Erinnerungen
aufgefrischt. Die Konfirmation war, wie etliche betonten, damals
ein ganz wichtiger Tag im Leben eines jungen Menschen. Für die meisten
begann unmittelbar danach die Lehre, und so wurde die Konfirmation
noch als richtiger Einschnitt empfunden, als Eintritt ins Erwachsenenleben.
So manches, was sich bis dahin nicht schickte, war endlich erlaubt:
abends länger aufbleiben, die Zöpfe abschneiden, Seidenstrümpfe
oder Schuhe mit hohen Absätzen tragen. Auch die Goldene Konfirmation
war für alle, die dieses Fest mitgefeiert haben, ein besonderes
Erlebnis und alles in allem ein gelungener Tag.