„Oikoumene läuft auch bei der 11. Auflage des Firmenlaufs“

Nachdem bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien die Vorrunde abgeschlossen war, nutzte der Veranstalter des Siegerländer-Firmenlaufs den 2. Juli als fußballfreien Tag, um die 11. Auflage des Siegerländer Firmenlaufs zu starten. Bereits am Vormittag haben sich über 8.000 Schülerinnen und Schüler auf die Strecke rund um den Bismarck-Platz gemacht. Am Abend standen mit über 9.000 Starten wieder einmal mehr Teilnehmer als im Jahr davor an der Startlinie. Wie in den vorangegangenen Jahren, hat auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe katholischer und evangelischer Christen aus Siegen-Geisweid und Siegen-Weidenau unter dem Motto „Oikoumene läuft“ am 11. Siegerländer-Firmenlauf teilgenommen. „„Oikoumene läuft auch bei der 11. Auflage des Firmenlaufs““ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst zur Einführung von Dorines Dickel, 15. Sonntag nach Trinitatis

Text: Gal 5,25-6,5

Der deutsche Durchschnittsmensch wird immer mehr zum Einzel­gänger. Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte wächst – in Großstäd­ten sind es schon mehr als fünfzig Prozent. Natürlich geschieht das nicht immer freiwillig, zum Beispiel bei Witwen und Witwern. Und es ist auch nicht immer auf Dauer, zum Beispiel bei Studenten. Aber viele empfinden das Single-Dasein auch als ange­nehm und wollen gar nicht anders leben. Und davon ab: auch viele Ehepaare oder Familien leben zwar unter einem Dach, aber jeder für sich. Man hat seine eigene Arbeit oder Schule, seine eigenen Freunde und Hobbys, seinen eigenen Computer oder Fernseher. Man sieht sich beim Kom­men oder Gehen, redet nur das Nötigste, und wenn man doch mal mehr Zeit miteinander verbringt – zu Weihnachten vielleicht oder im Urlaub – weiß man nicht viel miteinander anzu­fangen. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014

Gottesdienst für den fünfzehnten Sonntag nach Trinitatis

Text: Gen 2,4b-8.15b.18-24

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass das Wort „Mensch“ zurzeit Hochkonjunktur hat? Bei unseren Politikern zum Beispiel. Die reden ständig von „den Menschen in unserem Land“, wo sie früher mal von „den Bürgern“ oder – politisch korrekter, aber umständlicher – von „den Bürgerinnen und Bürgern“ gesprochen haben. Aber nicht nur bei den Politikern ist das so. Auch sonst spricht man heute z.B. statt von „Behinderten“ von „Men­schen mit Behinderung“, statt von „Migranten“ von „Menschen mit Migrationshintergrund“. Das soll natürlich Verständnis und Einfüh­lungsvermögen demonstrieren, eben einfach „menschlicher“ klingen, und daran ist ja auch nichts Schlechtes. Allerdings könnte man es auch bedenklich finden, wenn wir eigens hervorheben müs­sen, dass sich bei Behinderten oder Mig­ranten um Menschen han­delt. „Predigt Talkirche, Sonntag, 28. September 2014“ weiterlesen

Verabschiedung der „Großen“ im Familiengottesdienst

Am 29. Juli 2014 stand der Familiengottesdienst in der Wenschtkirche ganz unter dem Motto „Verabschiedung“. Viele Kindergartenkinder und ihre Familien waren gekommen, um die zukünftigen Erstklässler zu verabschieden. Mit der Geschichte von Josua, der sich in ein neues Land aufmachte, und der sich dabei immer von Gott begleitet wusste, wurde den Kindern ein Bild über ihr eigenes Leben gezeigt, denn auch sie machen sich auf in ein neues „Land“, das Schule heißt. Es ist unbekannt für sie und das macht sie vielleicht unsicher oder ängstlich. Doch wie Josua in der Geschichte, können auch sie ganz gewiss sein „Gott begleitet sie auf ihrem Weg.“ Mit peppigen Liedern, wie „Du bist überall“ und „Einfach nur so“ wurde dieses besonders deutlich. Mit der Segnung der Kinder und einem kleinen Geschenk (einen Schlüsselanhänger in Fußform) wurden die Kinder für ihre Zukunft gestärkt. Zum Schluss wurde es für alle noch einmal sehr bewegend mit dem Lied„Beschützte uns auf unseren Wegen, bewahre uns vor Unglück und Gefahren.“ Allen Kindern, die dieses Jahr in die Schule kommen, wünschen wir Gottes Segen.

Elke Springer

Sommerfest der Krabbelgruppe „Kirchenmäuse“

Am Sonntag, 6. Juli war es wieder soweit – die Kirchenmäuse feierten ihr alljährliches Sommerfest, um das schöne gemeinsame Jahr abzuschließen. Gerne haben wir uns jeden Donnerstagmorgen in der Wenscht getroffen – Mütter und Kinder im Krabbelalter oder auch jünger. Seit April haben wir uns sogar noch vergrößert, denn die große Nachfrage und die begrenzten Räumlichkeiten im Wenscht sprengten zunehmend den Rahmen. So treffen sich jetzt auch jeden Freitagmorgen um 9.30 Uhr Mütter mit ihren Kindern im Wenscht. „Sommerfest der Krabbelgruppe „Kirchenmäuse““ weiterlesen