Rückblick: Erntedankgottesdienste

Erntedankgottesdienst in der Talkirche

Am Sonntag, den 04.10.09, feierte die Gemeinde einen Erntedank-,
Familien- und Taufgottesdienst.
Zu Beginn des Gottesdienstes wurden 5 Kinder getauft und damit
in die Gemeinde aufgenommen. Der Gottesdienst wurde anlässlich des Erntedankfestes im Namen
des Familienzentrums von den Kindern der Kita Ortsmitte mitgestaltet.
In den Wochen zuvor hatten sich die Kinder mit dem Themenschwerpunkt
„Getreide – vom Korn zum Brot“ beschäftigt. Sie zeigten das Gleichnis
vom Sämann mit einem Rollenspiel. Das Spiel untermalten einige Kinder
mit Orff-Instrumenten. Der Altar war reichhaltig mit den unterschiedlichsten Erntegaben
gedeckt, so dass es jedem ein Anliegen sein musste, Gott von ganzem
Herzen für all seinen guten, wertvollen Gaben zu danken. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle Gottesdienstbesucher
in die Kita eingeladen. Dort erwartete sie ein buntes Angebot an
Speisen und Getränken. Mit Pellkartoffeln, Kräuterquark, Salaten, einer türkischen Spezialität,
frischen Waffeln, Getränken und dem Kirchkaffee gab es Gelegenheit
den Vormittag gemütlich ausklingen zu lassen. Der Förderverein der
Kita hatte neben dem Waffelverkauf noch eine Überraschungsaktion
für Kinder initiert und 1,- -Euro Geschenke für Kinder und Erwachsene
vorbereitet. Besonders spannend fanden viele Kinder die Möglichkeit,
ihr Stockbrot über den Feuerstellen auf dem Spielplatz zu braten.
Der leichte Nieselregen verhinderte zum Glück nicht, dass die Brote
gar wurden. Die hohe Motivation der Kinder zum Mitmachen, die fleißige
Unterstützung der Elternschaft sowie anderer Helfer und eine schöne
Atmosphäre ließ alles zu einem schönen gelungenen Erntedanktag werden.

 

Erntedankgottesdienst mit der Ev. Kita Setzen

Eine Woche vor dem eigentlichen Erntedankfest fand am Sonntag,
den 27. September 2009 der traditionelle Familiengottesdienst zum
Erntedank statt, welcher von der Ev. Kita Setzen in Zusammenarbeit
mit Pfarrer Boes vorbereitet und mitgestaltet wurde. Mit Frederick
der kleinen Maus erlebten Kinder und Erwachsene einen bunten und
fröhlichen Vormittag in der gut besuchten Festhalle Obersetzen.
Mit einem fröhlichen „Halli, hallo, herzlich willkommen“ fühlten
sich Kinder und Erwachsene in der Festhalle Setzen willkommen. Nachdem
das Thema Erntedank und die Geschichte von Frederick die Kinder
in der Kita schon über einen längeren Zeitraum begleiteten, konnten
die Erwachsenen an diesem Tag miterleben, worüber man dankbar sein
kann. Nicht nur für die vielen Gaben, die an diesem Tag von den
Eltern zusammen getragen wurden, sondern auch für die warmen Sonnenstrahlen
eines schönen Herbsttages, Farben und Lieder, welche die dunklere
Jahreszeit erhellen können. Mithilfe von Frederick der kleinen Maus,
dem Anspiel der Kita-Kinder und der Predigt von Pfarrer Boes konnten
wir sehen, dass es so unendlich viel gibt, wofür wir jeden Tag danken
können. Es fehlte natürlich nicht an gemeinsamen Liedern, die der Posaunenchor
Setzen begleitete. Von den Kindern selber kamen Ideen für das Dankgebet
und wir bedachten in der Fürbitte die Menschen, denen es nicht so
gut geht wie uns. Die von Eltern zusammen getragenen Erntegaben wurden im Anschluss
an den Gottesdienst an die Siegener Tafel gespendet. Gott beschenkte uns an diesem Tag nicht nur mit einem überreichen
Gabentisch, seiner Fürsorge und Liebe, sondern auch mit einem schönen
Gottesdienst für Jung und Alt.
Danke an Alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

 

Erntedankfest im Kindergarten Hüttental

In diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein Erntedankgottesdienst
im Kindergarten Hüttental gefeiert. Frau Berg, die Leiterin, begrüßte
christliche und muslimische Familien, unter den Kindern auch einige
„Ehemalige“, Gemeindeglieder aus dem Hüttental und Presbyterinnen
aus dem 3. Pfarrbezirk. Die Kinder sangen zu Beginn ein Danklied,
führten einen Erntetanz auf und schmückten einen Tisch mit bunten
Erntegaben. Pfarrerin Schwichow bezog in ihre Predigt über Gottes
wunderbare Schöpfung auch Worte aus dem Koran ein: „Preise den Namen
deines höchsten Herrn, der den Menschen geschaffen und geformt,
der ihm Maß und Ziel gesetzt und ihn recht geleitet hat“ (aus Sure
87). Diese Worte könnten ohne weiteres aus der christlich-jüdischem
Tradition stammen und machen deutlich, dass es eben nicht nur Unterschiede,
sondern auch Gemeinsamkeiten zwischen Christen und Moslems gibt.
Nach dem Gottesdienst wartete beim gemeinsamen Mittagessen noch
eine kleine Überraschung auf alle: ein Glas selbstgemachte Kürbispaste.
So wird dieser Gottesdienst gewiss auf unserem Gaumen und hoffentlich
auch in unseren Herzen noch etwas nachwirken.

 

Erntedankimpression aus der KiTa Jasminweg

 Vorbei ist Müh und Plag.
Heut ist der Erntetag.
Willkommen all, ihr Gäste
bei unserm hohen Feste!

Der Ernte ganze Pracht
froh uns entgegenlacht
im goldnen Ährenkranze.
Spielt auf, spielt auf zum Tanze!

Rückblick: Konfi-Freizeit

Ich finde (m)einen Platz

Erste Eindrücke für neue Konfirmanden

Nach einigen Stunden
in ihrer neuen Kleingruppe ging es für die Hälfte der neuen Konfirmandinnen
und Konfirmanden richtig los.

Es ging nach Föckinghausen
 bei Bestwig. Weit weg und abgelegen. Genau der richtige Ort,
um nicht abgelenkt zu werden für die Aufgabe: den eigenen Platz
finden in der Gruppe.

Was scheinbar
selbstverständlich ist, kann für manche eine echte Herausforderung
sein. Eine neue Gruppe ist einerseits spannend andererseits aber
auch Angst machend.

Und wir in der
Konfirmandenarbeit möchten nicht irgendeine Gruppe bilden. Kein
zusammen gewürfelter Haufen, sondern eine Gruppe, in der jeder und
jede mit seinen Stärken uns Schwächen sein darf und einen Platz
hat.

Diesen Anspruch
haben wir durch unseren Glauben. Wir wollen ja auch in der zukünftigen
Arbeit schauen, warum es anders mit Jesus nicht zu machen ist und
warum bei Jesus und in der christlichen Gemeinde jeden seinen Platz
haben sollte.

Mit verschiedenen
Spielen sind wir den Formen von Gemeinschaft auf die Spur gekommen.
Zusammenhalt ist wichtig. Die Stärken und Schwächen der anderen
wahrnehmen und für das Erreichen eines gemeinsamen Ziels berücksichtigen.
Was so einfach klingt, brachte so manchen an die Grenze.

Abschluss des
Wochenendes war eine gottesdienstliche Feier über das Bild, das
der Apostel Paulus für eine tragfähige Gemeinschaft unter den Christen
gebrauchte: das Bild vom Leib und den vielen Gliedern. Wenn ein
Glied sich freut, freut sich der ganze Körper. Wenn ein Glied leidet,
leiden alle und wir haben ein Haupt: Jesus Christus.

Vielleicht braucht
es noch seine Zeit, bis alle ihren Platz gefunden haben. Aber es
war ein guter Anfang. Es war schön die Freude und Begeisterung der
Konfirmanden zu erleben. Es war ein Mut machender Anfang für alle.

Frank Boes

Rückblick: „Erste Hilfe am Kind“

Elternkurs „Erste Hilfe am
Kind“ im Ev. Familienzentrum Klafeld

Vom
Familienzentrum organisiert fand am 15.09.2009 in den Räumen der
Ev. Kindertageseinrichtung Setzen ein Elternkurs „Erste Hilfe am
Kind“ statt. 16 Mütter und Väter aus dem Einzugsgebiet unseres Familienzentrums
nahmen an diesem Elternkurs teil. Von 08:00 bis 16:00 Uhr konnten
die Teilnehmer viel über sicheres Handeln bei Notfällen mit Kindern
erfahren. Frau Zimmer vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Siegen führte
mit hoher Sachkompetenz durch den Tag. Neben den unterschiedlichen
Lehrinhalten gab es auch genug Freiraum, um Fragen der Teilnehmer
zu beantworten. Ziel des Kurses war es Sicherheit im Notfall mit
Kindern zu erlangen. Dazu gehörten neben der theoretischen Auseinandersetzung
mit unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel das richtige Handeln
beim Verschlucken von Gegenständen, bei Vergiftungen, Verbrennung,
Verletzungen und Blutungen auch das gemeinsame erarbeiten des Themas
„Ursachen zu erkennen und zu vermeiden“. In unterschiedlichen praktischen
Übungen, wie beispielsweise Verband angelegen und Herz- Lungen-
Wiederbelebung an speziellen Säuglings- und Kleinkindmodellen konnten
die Teilnehmer Gehörtes sofort ausprobieren.

Parallel zum Kurs
wurde für die Kinder der Teilnehmer eine Kinderbetreuung, ebenfalls
in den Räumen der Setzer Kita, angeboten. Das gemeinsame Mittagessen,
vorbereitet von einigen Müttern und dem Setzer Kita-Team, ließen
sich alle gerne schmecken.  

Als Ergänzung
des Tagesseminars hat noch ein Abend mit einem Kinderarzt zum Thema:
“Kinderkrankheiten“ statt gefunden.

Wir freuen uns,
auf einen so gelungenen Tag zurückzublicken. Sicherlich werden wir
diesen Kurs noch einmal anbieten.

Katrin Osterburg

Orgel-Einweihung: Rückblick

Ein wunderbares Instrument!

Orgel-Einweihung in der Talkirche

Es
war ein großer Tag für unsere Kirchengemeinde, der 13. September
2009! Viele Klafelder und viele Auswärtige waren gekommen, um an
der Orgeleinweihung in der Talkirche teilzunehmen. Und sie waren
angetan von dem neuen Instrument mit seinen immerhin 1.500 Pfeifen
und 29 Registern – die Orgel präsentierte sich allen in neuem Glanz
und mit neuem Klang! Zunächst bei der Ouvertüre D-Dur von G. F.
Händel, dann zusammen mit den Gottesdienstbesuchern beim Lied „Nun
preiset alle Gottes Barmherzigkeit“ (eg 502). „Für mich waren es
erhebende und unvergessliche Momente!“, so ein Gemeindeglied beim
Verlassen der Kirche. Und es gab viele weitere positive Stimmen
zum Bau der Orgel, zur Spendenfreudigkeit und zum Tag der feierlichen
Einweihung; einige seien hier aufgeführt:    

Orgelbauer
Mathias Mebold
(unmittelbar vor dem Gottesdienst): „ Heute ist
ein Festtag für die Kirchengemeinde Klafeld und ein besonderer Tag
für unsere Firma, denn eine solch tolle und große Orgel wird ja
nicht oft eingeweiht. Wir sind schon ein wenig stolz, aber natürlich
auch sehr gespannt, ob alles klappt, ob alles funktioniert!“

Pfr.
Dr. Martin Klein
(in der Predigt): „Unsere neue Orgel ist ein
echtes Prachtexemplar.“

Pfr. i. R.
Burkhard Schäfer
: „Der Orgelausschuss hat es verstanden, auf
einfallsreiche und kreative Art erstaunlich viele Geisweider für
das Orgelprojekt zu gewinnen. Ungezählte Einzelspenden gingen ein,
goldene, silberne und bronzene Patenbriefe für Orgelpfeifen fanden
Liebhaber, der Weihnachtsmarkt um die Talkirche entstand aus diesem
Engagement heraus. So dürfen die vielen Unterstützer aus Geisweid
und Umgebung sich als neue ´Mäzene´ fühlen und die neue Orgel als
ihre Orgel ansehen.“

Paula Klein
(Konfirmandin, 13 Jahre)
: „Die sieht ja richtig schön aus, die
Orgel.“

Landrat Paul
Breuer
(in der Festschrift): „Die neue Orgel wird … die Gottesdienste
in der Gemeinde beleben und auch ein kultureller Anziehungspunkt
für die ganze Region sein. … Ich bin überzeugt, dass der Klang
dieses außergewöhnlichen Instruments viele Menschen faszinieren
und immer wieder in die Talkirche führen wird.“

Orgelbauer
Tobias Späth
: „Die Geisweider Orgel war für unsere doch recht
kleine Werkstatt eine richtig große Orgel und bedeutete bis zum
Schluss eine Herausforderung für alle Beteiligten.“

Pfr. Dr. Martin
Klein
: „Wer von Ihnen mal in der Orgelwerkstatt gewesen ist
und einen Blick hinter die Kulissen werfen konnte, wird mir Recht
geben: Da kann man ins Staunen geraten und lernt die hohe Kunst
des Orgelbaus ganz neu zu schätzen.“

KMD
Ulrich Stötzel
: „Beendet ist nun gewiss auch die Zeit regelmäßiger
kleiner und großer Reparaturen: Denn von unserer neuen Orgel darf
man mit Recht erwarten, dass sie Jahrhunderte überdauert! Insofern
kommt jeder gespendete Euro uns nicht nur in der Gegenwart zugute
– er ist gleichzeitig eine Zukunftsinvestition im umfassenden Sinne!“

Pfrn. Almuth
Schwichow
(nach dem Orgelweihegebet): „So stellen wir diese
Orgel nun in den Dienst Gottes und seiner Gemeinde. Im Namen des
Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Bürgermeister
Steffen Mues
(in der Festschrift): „Ich gratuliere … allen
Verantwortlichen herzlich! Ihr Mut zum Spendensammeln und Ihr Gottvertrauen
wurden belohnt. Der Kirchengemeinde Klafeld wünsche ich viel Freude
an der neuen Orgel!“

Pfr. Frank
Boes
(im Fürbittengebet): „Himmlischer Vater, wir danken dir,
dass du die Arbeiten zum Bau dieser Orgel begleitet hast. … Wir
bitten dich für uns als Gemeinde, dass wir die Orgel nicht nur als
Musikinstrument empfinden, mit dem man schöne Konzerte veranstalten
kann, sondern als ein Instrument, das dieses Gotteshaus mit deiner
Ehre erfüllt.“  

KMD Ulrich
Stötzel
(während des Konzerts): „Ihren Applaus nehmen wir heute
für die Orgel und für die Orgelbauer entgegen.“

Orgelbauer
Tobias Späth:
„So konnte ein gutes, ja einmaliges Werk entstehen.
Möge die Orgel mit ihrem Klang die Gemeinde zum Musizieren, Singen
und Loben anregen und dabei die dankbare Freude und Begeisterung
auslösen, die ihren Bau begleitet haben.“

Edith und Paul-Heinrich
Groos
: „Wir haben die neue Mebold-Orgel im Gottesdienst, bei
der Vorstellung und im Konzert richtig in ´Augen- und Ohrenschein´
genommen. – Ein Geschenk für die Gemeinde!“

Regine Paeschke-Lück:
„Der Tag der Orgeleinweihung – ein unvergesslicher Tag! In großer
Gemeinde Gottesdienst zu feiern und diese wunderbare Orgel zum Lob
Gottes erklingen zu hören, war erhebend. Im Konzert die Vielschichtigkeit
des Instruments kennen zu lernen, war ein Geschenk. Über das alles:
tiefe Dankbarkeit und – Freude, Freude, Freude!“

Organistin
Andrea Stötzel
: „Der ´Elchtest´ ist bestanden: Die Orgel bestand
die Herausforderungen am Festtag bravourös. Als Begleitinstrument
für Gemeinde und Chor und auch als Konzertinstrument ist sie allen
Aufgaben hervorragend gewachsen.“

Thomas Weber:
„Die neue Orgel hat es geschafft, Menschen auf wunderbare Weise
zu vereinen. Es hat sich gezeigt, dass sie vielen ein wichtiges
Instrument ist, sogar durch alle Religionen und über die Grenzen
Geisweids hinaus. Dank allen Spendern und allen, die Interesse zeigten
und unseren Orgelausschuss unterstützten und immer wieder ermutigten!“

Eine auswärtige
Konzertbesucherin
: „Die Kosten waren hoch, immerhin 320.000
Euro; aber das gespendete Geld ist sehr gut angelegt worden. Man
kann den Klafeldern nur gratulieren!“

Superintendentin
Annette Kurschus
(in der Festschrift): „Lassen Sie sich darauf
ein, nie gehörte Klänge zu entdecken; legen Sie Ihr Herz in den
vielstimmigen Gesang der Gemeinde – und Sie werden spüren, wie die
Orgel Ihnen dabei hilft, Ihre Freude und Ihren Schmerz, Ihren Dank
und Ihre Bitten, Ihren Jubel und Ihre Traurigkeit vor Gott zu bringen.“

Organistin
Andrea Stötzel
: „Die neue Orgel stellt für mich eine völlig
neue Motivation dar. Ich freue mich auf viele schöne musikalische
Erlebnisse und Aufgaben mit diesem wunderbaren Instrument.“

Pfr. Dr. Martin
Klein
: „Zuletzt bleibt noch der Dank, der alles umschließt,
nämlich der Dank an Gott: für die Gabe der Musik, die Menschen so
sehr beseelen und begeistern kann, dass es ihnen die Motivation
gibt, ein solches Projekt überhaupt anzugehen, und für die Gabe
der Beharrlichkeit, die alle Beteiligten so nötig hatten.“

Unsere Kirchengemeinde
kann stolz sein auf dieses gelungene Gemeinschaftswerk! Viele haben
mitgewirkt, und ihnen wurde schon in der letzten Ausgabe von „Gemeinde
jetzt“ ein Dankeschön ausgesprochen: dem Orgelausschuss, den zahlreichen
Spenderinnen und Spendern, der Orgelbauwerkstatt Mebold, dem Orgelsachverständigen
der westfälischen Landeskirche, unserem Kirchenmusikdirektor sowie
dem Presbyterium. Eine Person sollte aber heute besonders erwähnt
werden: Andrea Stötzel, unsere Organistin.
Dazu
Marianne Mebold, Inhaberin der Orgelbaufirma in Siegen-Breitenbach:
„Bei mir weckt die Einweihung der neuen Talkirchenorgel das Bild
eines Weges. Andrea Stötzel hat ihn mutig begonnen und immer mehr
Menschen für einen langen ´Marsch´ begeistert und zu Weggefährten
gemacht. Wie viele es geworden sind, zeigt die große Schar von Menschen,
die mit ihr das erreichte Ziel gefeiert haben.“ Erwähnung finden
sollten schließlich auch jene, die am Tag der Einweihung vor und
hinter den „Kulissen“ mitgeholfen haben: Die verschiedenen Chöre,
diejenigen, die draußen auf- und abgebaut haben, die sich um den
wunderschönen Blumenschmuck, das Mittagessen und das Kaffeetrinken
kümmerten, die mit den Kindern spielten, die die sehr informative
Festschrift und die Getränke verkauften und die sonst wie tätig
waren. Auch ihnen ein herzliches Dankeschön! Denn nur durch ihre
Mitarbeit konnte der 13. September letztendlich wirklich zu einem
Festtag für unsere ganze Kirchengemeinde werden!

Peter – Christian Rose

Jubiläumskonzert: Chor Wegweiser

 

Jubiläumskonzert: Chor Wegweiser

Mit
stehendem Applaus belohnten rund 250 Zuhörer den Gospelchor Wegweiser
am Ende eines Konzertes in der Geisweider St. Marien-Kirche.

Das Konzert war
ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Katholischen Kirchgemeinde
im Wenscht. Am 25. Oktober feiert die Gemeinde ihr 50-jähriges Kirchweihjubiläum.
Die überwiegend in englischer Sprache vorgetragenen Lieder
handelten von Glaube, Hoffnung und Liebe. Immer wieder wurden in
kurzen Liedpausen Psalmen oder andere religiöse Texte vorgetragen,
die Jesus Christus als den Herrn bekannten, der die Menschen mit
ihren Sorgen und Freuden kennt. Unterstützt wurde der Chor von einer
fünf-köpfigen Band mit Schlagzeug, Saxophon, Gitarren und Keyboard.

„Ihr habt
eurem Namen alle Ehre gemacht“, sagte Pfarrer Köhle am Ende
des Konzertes in Anspielung auf den Namen Wegweiser, „ihr
habt uns durch eure begestert und engagiert vorgetragenen Lieder
einen Weg zu Christus gewiesen“. Dann gab der Chor noch seine
vehement vom Publikum geforderten Zugaben und wiederholte das eingängige
und bekannte Lied „Du bist heilig, du bist Herr“. Das
Gospelkonzert hatte auch eine ökumenische  Note:

Der Chor Wegweiser
entstand vor 30 Jahren in der Evangelischen Kirchengemeinde Klafeld
– Pfarrer Martin Klein, der unter den Zuhörern war, nutzte den Auftritt,
um dem Chor zum  „kleinen Jubiläum“ von 30 Jahren Existenz zu
beglückwünschen –  und so war es für den Chor und seinen Dirigenten
Jochen Schnutz auch ein Auftritt in nachbarschaftlicher Verbundenheit.