Rückblick: Goldene Konfirmation 2009

Goldene Konfirmation 2009
1959
– 2009

Am 7. Juni 2009
durften wir dankbar unsere Goldene Konfirmation feiern. Von ca.
140 geladenen Ehemaligen hatten sich 92 für den Gottesdienst in
der Talkirche angemeldet. Auch einige Gemeindeglieder der Freien
Evangelischen Gemeinde Wiesental waren unserer Einladung gefolgt.
Darüber haben wir uns sehr gefreut. Es gab ein frohes Wiedersehen
mit den Schulkameradinnen und -kameraden von einst und manch einer
hatte eine weite Reise gemacht, um den Jubeltag mitfeiern zu können.
Die weiteste Anfahrt hatte eine Konfirmandin aus Florenz. Leider
sind schon 25 Mädchen und Jungen von damals verstorben, und einige
konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht am Jubiläum teilnehmen.
Mit Pfarrer Frank Boes durften wir einen festlichen Gottesdienst
feiern, in dem wir unserer Verstorbenen gedachten und für jeden
eine Kerze anzündeten. Der Kirchenchor Tal und der Posaunenchor
Setzen umrahmten den Gottesdienst mit ihren musikalischen Vorträgen,
und Frau Stötzel und Frau Almuth Pieck brachten noch einen besonderen
Ohrenschmaus zu Gehör. Wir danken allen Mitwirkenden sehr herzlich.
Nach dem Gottesdienst fuhren wir zur Bismarckhalle, wo für 116 Leute
festliche Tische gedeckt waren. Bei einem vorzüglichen Essen und
anschließendem Kaffeetrinken konnten wir unsere Erinnerungen austauschen
und alle waren froh und dankbar für diesen Tag. Der Überschuss vom
Kostenbeitrag und einige Spenden werden der Kindernothilfe übergeben.

Das Vorbereitungsteam

Rückblick: Kinderfest im Wenscht

Kinder helfen Kindern

Ökumenisches Kinderfest im
Wenscht

Seit
39 Jahren organisieren die kath. Gemeinde St. Marien und die Ev.
– Ref. Kirchengemeinde Klafeld gemeinsam das ökumenisches Kinderfest
im Wenscht. Am letzten Ferienwochenende wurde in diesem Jahr für
den guten Zweck gefeiert. Es begann mit einem Gottesdienst in der
kath. Kirche.  Der Kirchplatz der ev. Wenschtkirche war zum
riesigen Spielplatz umfunktioniert. Neben Mittagessen, Kaffee und
Kuchen warteten viele Attraktionen, Bastelangebote und Spiele auf
die zahlreichen Besucher. Eine Tombola mit attraktiven Gewinnen
und der Hauptpreis, eine Ballonfahrt, gestiftet von Landrat Paul
Breuer, lockte zum Loskauf. Nicht nur die vielen ehrenamtlichen
Helfer, die zahlreichen Sponsoren der ortsansässigen Geschäftswelt
und darüber hinaus (das ZDF und auch der 1.FC Köln gehörten zu den
Spendern), sondern auch der strahlende Sonnenschein trugen dazu
bei, dass es eine gelungene Veranstaltung war.

Einer der Höhepunkte
war sicher der Auftritt von Ralf dem Gaukler, der mit seiner Jonglage,
Clownerie, Akrobatik und "atemberaubender Feuershow" die
kleinen und großen Zuschauer in seinen Bann zog. Der Erlös des Festes
in Höhe von 2800 € geht in gleichen Teilen, wie in den Vorjahren
auch, an ein von der kath. Gemeinde getragenes Projekt nach Peru,
ein von der ev. Gemeinde mitfinanziertes in Tansania und verbleibt
zu einem Drittel vor Ort zur Unterstützung einer in Not geratenen
Familie.

Günter Gollos

Rückblick: Sommerfest FAZ

Erstes Sommerfest des Ev.
Familienzentrums Klafeld

„Zirkus, Manege frei für die
Kinderzirkuswelt“

Großen
Anklang fand das erste Sommerfest des Ev. Familienzentrums Klafeld
am letzten Sonntag. Das Sommerfest begann mit einem Abschiedsgottesdienst,
der zum ersten Mal für die Kita – Abgänger/Schulanfänger 2009 von
allen sechs Klafelder Kindertageseinrichtungen gemeinsam in der
Wenschtkirche stattfand. Mit Führbittengebeten von Menschen, welche
die Kinder begleitet haben und in Zukunft begleiten werden und der
Segnung der Kinder, wurden diese in den neuen Lebensabschnitt verabschiedet.

Im Anschluss an
den Gottesdienst fanden sich alle zu einem gemeinsamen Mittagessen
, welches von der Metzgerei Weber aus Geisweid vorbereitet wurde,
auf dem schon festlich geschmückten Kirchengelände ein. Nachdem
sich alle Gäste gestärkt hatten, hieß es dann: „Hereinspaziert,
hereinspaziert, willkommen groß und klein. Hereinspaziert, hereinspaziert,
willkommen sollt ihr sein.“ Unter dem Motto „Zirkus, Manege frei
für die Kinderzirkuswelt“ präsentierten die Kinder der sechs Kitas
spannende Vorführungen und atemberaubende Akrobatik. Der Zirkusdirektor
und seine Helfer, Clowns, Elefanten, Gewichtheber, Schlangenbeschwörer,
Dressurpferde, Raubtiere sowie Seiltänzer zeigten ihr Können und
ließen die vielen Zuschauer Zirkusluft schnuppern. Unser Zirkusmusiker
Stefan Karnath überzeugte mit musikalischer Vielfalt und Talent.

Die Zirkussondervorstellungen
der Rhönradabteilung der TG Friesen und der Musikschule Fröhlich
ließen keine Langeweile aufkommen.

Dank tatkräftiger
Unterstützung der Eltern konnten alle Gäste von einem großen Kuchenbuffet
satt werden. Neben Kinderschminken und vielen Mitmachaktionen, sorgten
der Luftballonwettbewerb, ein Mitmachzirkus, der Eisverkauf und
eine Wasserspritzaktion der Geisweider Feuerwehr für ein abwechslungsreiches
Programm.

Petra Roth

Rückblick: Kinderfreizeit 2009

Rückblick Kinderfreizeit

Nach zwei Jahren
“Freizeitpause”, die ihren Hintergrund in den Veränderungen in unserer
Kirchengemeinde hatte, wurde in diesem Jahr die Sommerfeizeit wieder
in das Angebot für Kinder aufgenommen. Doch der Anlauf erwies sich
zunächst als “Zitterpartie”. Trotz umfangreicher und frühzeitiger
Werbung fielen die Anmeldezahlen sparsamer aus als gedacht; vielleicht
auch eine Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise.

Mit viel Mundpropaganda
konnten wir dann doch mit 34 Kindern und 9 Mitarbeitern die Reise
nach Fürstenberg (Niedersachsen) antreten. Und es hat sich gelohnt.
In der Jugendbildungsstätte waren wir herzlich willkommen und ein
buntes Freizeitprogramm ließ keine Wünsche offen:

Kuschelkissen
gestalten, Ledergürtel herstellen, mit der Dekupiersäge Holztiere
sägen, filzen, Brandmalerei, eigene Pintafeln gestalten, Jonglageworkshop.
So gab es viele Möglichkeiten, die eigenen Talente zu entdecken,
 Das auf dem Gelände des Freizeithauses aufgebaute Mittelalterdorf
hatte dabei seinen eigenen Reiz. Ein Mittelaltertag entführte die
Kinder in eine andere Zeit. Ein Seil in der Seilerei herstellen,
unter Anleitung die Kunst des Bogenschießens kennen lernen, einen
Lederbeutel mit Spiel herstellen, ein Wikingerspiel auf der Wiese
spielen; auch das gehörte dazu, genauso wie ein zünftiges Lagerfeuer
mit Stockbrot. Badespaß war angesagt bei Wasserspielen und beim
Ausflug zu einem Badesee in Höxter.

Inspiriert durch
das nahe gelegene überaus reizvolle Waldgebiet hatten wir uns vorgenommen,
in besonderer Weise Schöpfung mit allen Sinnen zu erleben. So machten
sich die Kinder in Gruppen auf den Weg, um aus Naturmaterialien
Kunstwerke im Wald zu installieren. Beeindruckende und fantasievolle
Gebilde gab es anschließend zu bewundern.

Die alte “Paradiesgeschichte”
rückte in den Vordergrund, besonders bei Tagesabschlüssen und den
beiden Sonntag-morgen-Feiern: Der Mensch in Gottes Garten. Dabei
entstand aus 2o Kilo Ton eine Tonfigur, die uns über die ganze Zeit
 erinnerte, das der Mensch selbst Geschöpf Gottes ist und das
es nicht gut ist, wenn der Mensch alleine ist. Diese Verbundenheit,
das aufeinander angewiesensein haben die Kinder selbst intensiv
in dieser Freizeit erleben können. Unser “Adam” wurde  am Ende
der Freizeit symbolisch mit der Schöpfung verbunden und sitzt nun
im Wald in Fürstenberg.

Eine schöne Freizeit
liegt hinter uns, gut vorbereitet und gestaltet mit dem Team der
ehrenamtlichen MitarbeieterInnen. Dafür noch einmal ein herzliches
Dankeschön.

Wolfgang Hofheinz

KIBIWO Rückschau

KIBIWO Rückschau

Immer
noch wirkt die KIBIWO in den Osterferien bei Kindern und Mitarbeitern
nach. Hat sie doch über hundert Kindern nicht nur Freude und Spaß
gebracht, sondern auch verwickelt in die uralte Erzählung vom Turmbau
zu Babel. Das Sprachverwirrung nicht nur eine Erfahrung von gestern
ist, wurde sehr eindrücklich von Bettina Lübke als Diabolos, dem
Sprachzerstörer  dargestellt. Die Kinder erlebten mit, das
Sprache zerstörend und aufbauend sein kann und gelegentlich so jemanden
braucht wie „Dolly“, die Dolmetscherin. Luisa Schellschläger war
abzuspüren, das die Botschaft in der von ihr gespielten Rolle selbst
wichtig ist. Pepp&Mumm (Katrin Nöll / Sonja Höfer) spiegelten
überzeugend den immerwährenden Wunsch der Menschen wider, über sich
hinauswachsen zu wollen. In ihren Rollen nahmen sie teil an dem
Geschehen in Babylonien, wurden aber auch Zeugen, was viele Jahre
später in Jerusalem geschehen sollte: Das verängstigte und hoffnungslose
Jünger, angesteckt von dem guten Geist Gottes,  neuen Mut und
Sprache fanden, von dem begeistert und begeistern zu erzählen, was
sie mit Jesus erlebt hatten. Viele Mitarbeiter hatten sich intensiv
vorbereitet und ganz auf die spielende Darstellung der Geschichten
eingestellt. Die Geschichten wurden so für die Kinder lebendig und
anschaulich. Die „SPONTIS“ als Singgruppe wuchsen nach wenigen Proben
in der Woche über sich hinaus; auch weil die Technik dank Klaus
Mackenbach stimmte. Einfach toll! Eine besondere Herausforderung
war die Herstellung des Turms von Babel. Mit Phantasie und handwerklichem
Geschick wurde auch dieses Problem bewältigt durch besondere Unterstützung,
u.a. von Stefan Ohrnddorf, Johannes und Marius Nies und  Lukas
Hermeling. Das ist eben auch das besondere in einer KIBIWO: Das,
was Gemeinschaft ausmacht, kann auch hier gemeinsam erlebt werden.

Wolfgang Hofheinz