Rückblick: Tour de Ruhr

 

7 Freunde

Tour de Ruhr erfolgreich abgeschlossen

Es war nicht ganz so hart wie bei der Tour
de France – zugegeben. Bergwertungen waren zwar auch dabei, aber
wir hatten anders als beim härtesten Rennen der Welt ja Zeit.

7 Männer aus unserer Gemeinde haben diesen
Weg gewagt. Mit viel Entschleunigung, guter Laune und Gottvertrauen
haben sie in fünf Tagen die Ruhr von der Quelle bis zur Mündung
begleitet. Gestartet wurde mit einem geistlichen Morgengruß und
dann ging es los.

Sich Zeit zu nehmen lohnte sich. Auf dem Weg
zum Rhein konnten wir so einiges auf dem Wegesrand von der sehr
abwechslungsreichen Landschaft und Geschichte des Ruhrgebietes erleben.
Beeindruckend war beispielsweise der Kettenschmied in Fröndenberg,
der noch die Kunst des Kettenschweißens mit Hand und Hammer beherrschte.

Wir nutzten auch die Gunst der Stunde und
fuhren mit dem Rad auf der A 40. Allerdings freuten sich alle als
sie wieder auf dem etwas ruhigeren Radweg wahren und ohne Stau weiter
fahren konnten.

Das wichtigste bei allem aber: Es war ein
großartiges Gemeinschaftserlebnis, kein Sturz und keine sonstigen
„Defekte“. Alle waren sich einig. So etwas machen wir wieder mit,
so Gott will und wir es vermögen.

An der Mündung
wurde selbstverständlich gefeiert.

 

Rückblick: Kinderfest 2010

 

Kinder helfen Kindern

40 Jahre: Ökumenisches Kinderfest
im Wenscht

Seit
40 Jahren organisieren die kath. Gemeinde St. Marien und die Ev.
– Ref. Kirchengemeinde Klafeld gemeinsam das ökumenisches Kinderfest
im Wenscht. Es war wohl der Kirchenchor von St. Marien, der vor
vierzig Jahren als erster ein ökumenisches Fest für Kinder anregte,
um das damals neu entdeckte Miteinander der beiden Kirchen im Wenscht
zu stärken und voranzubringen. Und das mit Erfolg. Am 20. Juni wurde
in diesem Jahr für den guten Zweck gefeiert. Es begann mit einem
Gottesdienst in der kath. Kirche.  Der Kirchplatz der ev. Wenschtkirche
war zum riesigen Spielplatz umfunktioniert. Neben Mittagessen, Kaffee
und Kuchen, bis hin zu italienischen Spezialitäten warteten viele
Attraktionen, Bastelangebote und Spiele auf die zahlreichen Besucher.
Eine Tombola mit attraktiven Gewinnen lockte zum Loskauf. Nicht
nur die vielen ehrenamtlichen Helfer, die zahlreichen Sponsoren
der ortsansässigen Geschäftswelt, sondern auch das Wetter (es blieb
trocken) trugen dazu bei, dass es eine gelungene Veranstaltung war.
Highlight auf dem Kirchplatz war sicher ein riesiger, aufblasbarer
Kletterturm. Zahlreiche Vorführungen sorgten für Kurzweil. Der Kinderchor
„Singsalabim“ begeisterte die Zuhörer. Eine Kindertanzgruppe der
polnischen Gemeinde aus Weidenau, die Stelle chiare picolini (Kindertanzgruppe
der italienischen Gemeinde aus Geisweid) und Tanzgruppen der TG
Friesen und des TV Gosenbach zeigten ihr Können und brachten damit
einen multikulturellen Touch auf den Kirchplatz. Auch die Jugendfeuerwehr
aus Geisweid war mit dabei. Die „Nachwuchs-Floriansjünger“ zeigten
Teile der Übungen zur Leistungsspange, die sie einen Tag vorher
im Wettbewerb erfolgreich erworden hatten. Ebenfalls sehr spektakulär
war das Bobby-Car-Rennen, nicht zuletzt deshalb, weil auch die Pfarrer,
die Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule und der Kirchmeister
sich auf die allseits bekannten Fahrzeuge zwängen mussten.

Der Erlös des
Festes in Höhe von 3.620 € geht in gleichen Teilen, wie in den Vorjahren
auch, an ein von der kath. Gemeinde getragenes Projekt nach Peru,
ein von der ev. Gemeinde mitfinanziertes in Tansania und verbleibt
zu einem Drittel vor Ort und soll in diesem Jahr der Aktion „Hilfe
für Tamara“ (Delphin-Therapie) zu Gute kommen. Tamara wohnt in Geisweid
und war fast den ganzen Tag bei dem Fest dabei. Auch der Verein
Handycap, Siegen, der Tamara unterstützt, war mit einem Stand vertreten.
Spontan entschlossen sich die Anwohner des Hasenweg, Fuchsweg und
Rehweg den Erlös ihres Straßenfestes  in Höhe von 210 € ebenfalls
für „Hilfe für Tamara“ zu spenden.

Sei nur noch angemerkt,
das der Gesamterlös aus 40 Jahren Ökumenischem Kinderfest 80.297
€ beträgt. Ein toller Erfolg für die Aktion Kinder helfen Kindern
im Wenscht.

Günter
Gollos


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auf der Homepage St. Marien

 

KIBIWO 2010: Rückblick

 

25 Jahre KIBIWO – Gott sei
Dank!!

Das war sie: Die fünfundzwanzigste
KIBIWO in den Osterferien.

..und wie in all
den Jahren zuvor: Biblische Geschichten wurden wieder neu in Szene
gesetzt; „haben was zu sagen“

Eine Vielzahl
von jugendlichen und erwachsenen Mitarbeitern brachte biblische
Geschichten aus dem Leben Jesu engagiert und mit schauspielerischem
Talent als „Bibeltheater“ auf die Bühne und werden den 115 Kindern
sicher lebhaft in Erinnerung bleiben.

 

Durchgehalten
hat sich in all den Jahren das Interesse von Jugendlichen, bei der
KIBIWO mitarbeiten zu wollen. So gibt es immer wieder Anfragen aus
der Runde der ältesten Teilnehmer und Teilnehmerinnen. KIBIWO`s
haben eben ihren eigenen Reiz und bieten Raum für das Einbringen
von Talenten, aber auch für das Erleben einer besonderen Gemeinschaft.
Es war schon ein besonderes Erlebnis, mit ca. 50 Jugendlichen, Erwachsenen
und Kindern am Mittagstisch zu sitzen.

Übrigens:
Jetzt ist Zeit, um auch an dieser Stelle noch einmal Thomas Weber
herzlich Danke zu sagen für die geschmackvolle und finanzielle Unterstützung
in all den Jahren.

…25 Jahre ist
eine lange Zeit. Aus den Anfängen im Lutherhaus mit 2 Standmikrofonen,
einer Gitarre und auf Karton gemalten Kulissen hat sich im Verlauf
der Jahre ein Bühnenaufbau mit Scheinwerfern, viel Technik, vielen
Mikrofonen und eine KIBIWO-Band entwickelt. Klaus Mackenbach und
Stefan Ohrndorf haben als „eingespieltes Team“ maßgeblich die Voraussetzungen
für die technische Weiterentwicklung geschaffen.

Im Mittelpunkt
geblieben ist aber in jeder KIBIWO die frohmachende und befreiende
Botschaft der Bibel. Auf diesem Hintergrund konnte, kann und darf
sich keine Routine einstellen; die Vorbereitungen im Mitarbeiterteam
zeigten immer wieder, das jede Geschichte, jeder Text sich mit den
Erfahrungen der Kinder verbinden muss, um nicht als fremdes Gegenüber
unerkannt zu bleiben.  

Für diesen Weg
wurde in den Vorbereitungen nach Umsetzungsformen für das „Bibeltheater“
und Gruppenarbeiten gesucht, damit Kinder diese Botschaft spüren
und kindgerecht erleben können.  

Solche Wege mit
Jugendlichen und Erwachsenen weiter zu gehen, suchen und fragen
und gemeinsam Zugänge in biblische Texte für Kinder..und für sich
neu zu entdecken; das ist eine bleibende Herausforderung… Gott
sei Dank!

Wolfgang Hofheinz

 

Jobbörse: Rückblick

 

Gesucht … gefunden?

Rückblick  „JOB-BÖRSE
EHRENAMT“

Gute Stellenangebote
für Ehrenamtliche gab es schon bei der Jobbörse im Mai: Mitarbeit
in der KONFI-Arbeit, im Kindergottesdienst, beim Projekt „Grüner
Hahn“, im Vorbereitungskreis Guten-Abend-Kirche, im Partnerschaftsausschuss,
in Verbindung mit dem Familienzentrum als Vorlesepate usw. oder
in anderen Beeichen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Arbeitsbereiche
wurden sorgsam, ansprechend und einladend an verschiedenen Ständen
präsentiert. Leider blieb der Besucheransturm eher aus und die Veranstaltung
sah eher aus wie ein informelles Mitarbeitertreffen von denjenigen,
die sich eh in unserer Gemeinde ehrenamtlich engangieren.

Das Spannungsfeld
wurde sichtbar: Weitere ehrenamtliche MitarbeiterInnen werden an
verschiedenen Stellen dringend gesucht und gebraucht – es scheint
aber Hemmschwellen zu geben, sich darauf einzulassen. Dafür mag
es unterschiedliche Gründe geben: Keine Zeit, andere Interessen,
sich nicht langfristig binden und verpflichten wollen, sich vielleicht
selbst etwas mangels Erfahrung nicht zutrauen oder was sonst auch
immer.

Es gibt aber auch
gute Gründe, sich an der einen oder anderen Stelle einzubringen:

  • z.B brauchen
    gerade junge Menschen unterschiedliche Angebote und Wegbegleiter
    für ihr Leben.
  • „Grundangebote“
    wie z.B.Konfi-Arbeit oder Freizeiten lassen sich nur mit ehrenamtlichen
    Mitarbeitern aufrechterhalten

Und wer sich darauf
einläßt, kann auch für sich neue und gewinnbringende Erfahrungen
machen. Unsere „Stellenangebote“ erhalten wir jedenfalls aufrecht.

Übrigens: Zwei
Konfirmierte sind in den KIGO Wenscht „eingestiegen“ und für
den Besuchsdienst ist auch jemand neues dazugekommen.

Die „JOBBÖRSE“
ist ein, wie ich finde, guter Ansatz und an diesem Abend entstand
die Idee, mit unseren Ständen mal nach draußen in die Öffentlichkeit
zu gehen; vielleicht im Herbst in die Ladenstraße…denn: Kirche
kann sich sehen lassen!

Wolfgang Hofheinz

 

Goldene Konfirmation 2010

 

Goldene Konfirmation

Im Frühjahr 1960
wurden 83 Jungen und Mädchen in der Talkirche und in der Wenschtkirche
von den Pastoren
Biederbeck, Flick und Schmidt konfirmiert. Für damalige Verhältnisse
war es ein recht kleiner Jahrgang, aber die Geburtenrate war 1945/46
ausgesprochen niedrig. Nicht nur aus Siegen und Umgebung, sondern
auch aus Stuttgart, Berlin und Winsen an der Luhe waren 39 Männer
und Frauen nun nach Geisweid gekommen, um am 30. Mai in der Talkirche
ihre Goldene Konfirmation zu feiern. Schon beim Wiedersehen vor
dem Gottesdienst ging es sehr lebhaft zu, und auch bei der anschließenden
Feier in der Bismarckhalle wurden in froher Runde viele Erinnerungen
aufgefrischt. Die Konfirmation war, wie etliche betonten, damals
ein ganz wichtiger Tag im Leben eines jungen Menschen. Für die meisten
begann unmittelbar danach die Lehre, und so wurde die Konfirmation
noch als richtiger Einschnitt empfunden, als Eintritt ins Erwachsenenleben.
So manches, was sich bis dahin nicht schickte, war endlich erlaubt:
abends länger aufbleiben, die Zöpfe abschneiden, Seidenstrümpfe
oder Schuhe mit hohen Absätzen tragen. Auch die Goldene Konfirmation
war für alle, die dieses Fest mitgefeiert haben, ein besonderes
Erlebnis und alles in allem ein gelungener Tag.