Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 15. Januar 2017

Text: Ex 33,17

Gestern war mal wieder Konfi-Blocktag, und es ging um Gott: Wer ist er? Wie ist er? Und wie kann ich mit ihm in Verbindung treten? Die Konfis hatten unter anderem die Aufgabe, ihre Vorstellungen und Fragen dazu aufzuschreiben. Und da kam einiges zusammen: „Wie sieht Gott aus? Wo wohnt er? Wirklich im Himmel? Wie alt ist er und wie ist er entstanden? Lebt er allein? Hat er Geschwister? Sind Gott und der Teufel Brüder? „Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 15. Januar 2017“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Montag, 26.12.2016

GOTTESDIENST FÜR DEN ZWEITEN WEIHNACHTSTAG

Text: Joh 8,12-16

Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finster­nis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Da sprachen die Pharisäer zu ihm: „Du gibst Zeugnis von dir selbst; dein Zeugnis ist nicht wahr.“ Jesus antwortete und sprach zu ihnen: „Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe; ihr aber wisst nicht, woher ich komme oder wohin ich gehe. Ihr richtet nach dem Fleisch, ich richte niemand. Wenn ich aber richte, so ist mein Richten wahr, denn ich bin’s nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. „Predigt Wenschtkirche, Montag, 26.12.2016“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Samstag, 24.12.2016

CHRISTMETTE

Text: Joh 3,16-17

Es ist Nacht in Bethlehem. Dunkel liegt das Städtchen da. Nur die Sterne sorgen für ein paar Lichtpunkte am Himmel. In den kleinen Lehmhäusern liegen die Menschen auf ihren Strohmatten und schla­fen, geschafft vom anstrengenden Tagewerk der armen Leute. Wahr­scheinlich träumen sie nicht viel, müde wie sie sind. Und wenn doch, mögen es Angstträume sein – vielleicht von römischen Soldatenstie­feln, deren Marschtritt durch die Gassen dröhnt – oder auch Wunschträume: von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit, von einem guten Herrscher, den Gott schickt und der seinem Volk wieder auf­hilft. „Predigt Talkirche, Samstag, 24.12.2016“ weiterlesen

Predigt Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 04.12.2016

GOTTESDIENST FÜR DEN ZWEITEN ADVENT

Text: Mt 24,1-14

Mal angenommen, Sie wüssten, dass es ein Weihnachtsfest gibt, aber sie wüssten nicht, wann genau es gefei­ert wird. Woran könnten Sie dann erkennen, dass es Weihnachten wird? Blöde Frage, denken Sie jetzt vielleicht. Es weihnachtet schließlich hierzulande dermaßen zeitig und heftig, dass man gar nicht daran vorbei kommt – von den Gebäck-Stapeln in den Supermärkten kurz nach den Sommerferien bis zum Einschalten der kompletten Weihnachtsbeleuchtung gleich am Montag nach dem Totensonntag! Da müsste doch spätestens heute am zweiten Advent auch der unaufmerksamste Zeitgenosse bemerkt haben, was die Stunde geschlagen hat. Die Zeichen der Zeit sind so eindeu­tig, dass man Weihnachten gar nicht verpassen könnte, selbst wenn man es wollte. „Predigt Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 04.12.2016“ weiterlesen

Predigt, Wenschtkirche, Sonntag, 20.11.2016

GOTTESDIENST FÜR DEN EWIGKEITSSONNTAG

Text: Offb 21,1-4

Das Jahr ist alt. Nasskalter Wind hat die welken Blätter von den Bäumen geweht. Am Ende meist trüber Tage senkt sich früh die Dunkelheit übers Land, noch ungewohnt nach der langen Som­merzeit. Und während wir dabei zusehen, wie die Natur erstirbt, um im nächsten Frühling wieder auf­zublühen, denken wir an die Ver­gänglichkeit: Es geht uns durch den Sinn, was und wen wir alles verloren haben. Und es dämmert uns, dass auch unser Leben ein Ziel hat, und wir davon müssen. „Predigt, Wenschtkirche, Sonntag, 20.11.2016“ weiterlesen