Auf ein Wort…

 „Ökumene? Läuft!“

Auf ein Wort Mai Juni 2014Im Mai und Juni hat die Ökumene bei uns immer Hochkonjunktur: Am Pfingstmontag feiern wir seit über vierzig Jahren einen ökumenischen Gottesdienst mit unseren katholischen Geschwistern in St. Marien. Auch zum Wenschter Siedlerfest gibt es schon lange einen ökumenischen Gottesdienst. Das ökumenische Kinderfest ist in diesem Jahr zwar erst im August, aber die Vorbereitungen sind bereits im Gange. Und am 2. Juli sind wir unter dem Motto „Ökumene läuft“ (s. Bild) auch wieder beim Siegerländer Firmenlauf dabei. Kommt noch dazu, dass wir an Christi Himmelfahrt die innerevangelische Ökumene ebenfalls feiern: mit einem Gottesdienst der Ev. Allianz auf dem Klafelder Markt. „Auf ein Wort…“ weiterlesen

Auf ein Wort…

Wasserströme in der Wüste – Weltgebetstag am 7. März 2014

Liebe Leserin, lieber Leser,

aus welchem Land der Weltgebetstag in diesem Jahr kommt, ist beim Blick auf das Titelbild leicht zu erkennen. Ich sehe kleine Figuren, die mich an Hieroglyphen erinnern, einen mächtigen Fluss, der sich als Lebensader durch die Wüste schlängelt und in einem breiten Delta mündet. Das muss Ägypten sein!

Doch mit Ägypten verbinden wir nicht nur Pyramiden, Hieroglyphen und die Tauchreviere am Roten Meer, sondern seit drei Jahren auch die Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz, politische Umbrüche und gewaltsame Unruhen mit vielen Opfern. Die Gottesdienstordnung, die während des Arabischen Frühlings 2011 verfasst wurde, verbindet die großen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Ägypten mit dem Motto des Weltgebetstages. Alle Menschen in Ägypten, Christen und Muslime, sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen wie „Wasserströme in der Wüste“ (Jesaja 41,18ff). „Auf ein Wort…“ weiterlesen

Bin gleich zurück

Bin gleich zurückWorte, die man sonst an der Tür findet. Dann, wenn ein Mitglied der Familie kurz unvorhergesehen außer Haus musste. Alle sollen Bescheid wissen. Und sie sollen sich keine Sorgen machen.

So kennen wir es. Doch hier ist die Situation anders. Hier hat ein Mensch die Worte für seinen Grabstein ausgesucht. Etwas verwirrend. Was soll das? Hat dieser Mensch das Gefühl, in solchen Augenblicken witzig sein zu müssen? Oder will er oder sie genauso cool bleiben, wie vielleicht vorher im Leben auch?

Irritierend ist die Tatsache, dass kein Name auf dem Grabstein zu finden ist. Resignation wird es wohl nicht gewesen sein, ihn wegzulassen. Der Name ist aber doch wichtig. In der Bibel heißt es doch: „Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ „Bin gleich zurück“ weiterlesen

DON’T BE A MAYBE

Liebe Leserin, lieber Leser,

Auf ein Wort SeptOkt2013überall springen sie mir im Moment ins Auge: große Werbetafeln mit dem Satz: „DON’T BE A MAYBE”. Schwarze Buchstaben auf einer weißen Fläche. Daneben das Bild eines jungen Mannes, der tatkräftig und entschlossen wirkt. Fast hätte ich ihn übersehen. Denn mein Blick bleibt an diesem Satz hängen: Don’t be a maybe. – Sei kein Vielleicht.

„DON’T BE A MAYBE“ weiterlesen

Gedanken über den Sommer…

Viele von Ihnen kennen wahrscheinlich die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi. In diesem Werk hat der berühmte Barock-Komponist jeder Jahreszeit ein eigenes Concerto gewidmet. Der Sommer kommt dabei nicht gut weg. In der Musik flirrt sengende Hitze und es entladen sich heftige Gewitter, und wer ermattet im Schatten vor sich hin döst, wird von Mücken und Stechfliegen geplagt. Das mag daran liegen, dass Vivaldi Italiener war; denn auch heutzutage verkriecht sich der Südeuropäer vor der Hitze eines Sommertages am liebsten ins Haus. Nur Touristen sind so verrückt, bei 40 Grad im Schatten über alte Trümmer zu stolpern oder sich am Strand wie die Brathähnchen grillen zu las­sen. „Gedanken über den Sommer…“ weiterlesen