Auf ein Wort…

… über Barmherzigkeit

Für viele war es ein bewegender Moment: Im Gottesdienst nach der Amtseinführung von Donald Trump hielt die anglikanische Bischöfin Mariann Edgar Budde die Predigt. Zum Schluss wandte sie sich direkt an den neuen US-Präsidenten, der in der ersten Reihe saß: „In the name of God I ask you to have mercy upon the people“ – „Im Namen Gottes bitte ich Sie: seien Sie barmherzig gegenüber dem Volk!“ Und dann nannte sie die Menschen, die nun Angst haben, dass Trump seine zahlreichen Drohungen wahr macht: Einwanderer vor allem, aber auch Schwule, Lesben und Transgender-Leute.

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Auf ein Wort…

Eine trotzige Hoffnung

Unser Tannenbaum vom Weihnachtsfest 2021. Wir hatten es einmal etwas kleiner gewagt und darum einen Baum im Topf genommen. Es passte auch gut zum Thema Nachhaltigkeit. Doch dann nach Weihnachten war die Frage: Wohin mit ihm? Einpflanzen war eine gute Idee, aber bei uns im Garten haben es Pflanzen schwer. Außerdem weiß keiner, was mit Haus und Garten passiert, wenn ich nicht mehr darin wohne. Also wurde der Baum am alten Hasenstall erst einmal zwischengeparkt.

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Auf ein Wort…

Das rechte Maß

„Mehr ist im Augenblick wirklich nicht drin“, sagt sie. Sie meint Geld oder Zeit oder Kraft. Und ich glaube ihr. Beineide sie ein wenig darum, dass sie ihr Maß zu kennen scheint. Manchmal würde ich auch gerne sagen: „Mehr ist nicht drin. Das Maß ist voll.“ Es ist gesund, das zu sagen. Es tut gut, sein Maß zu kennen. Das rechte Maß für Arbeit und Ruhe, für Erwartungen und Ziele, für Nächstenliebe, Gottesliebe und Selbstliebe. Es muss ein vernünftiges Maß sein. So, dass ich mich nicht übernehme. Und dass auch andere mich nicht überfordern oder unterfordern. Ich muss mein eigenes Maß finden, sonst werde ich zerrieben. Oder meine Gaben werden nicht wahrgenommen.

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