Mitarbeiterversammlung

 

„Es ist 5 vor 12″

Mitarbeiterversammlung
zum Thema
„Finanzen unserer Kirchengemeinde“

 Die neu gegründete „Steuerungsgruppe“
der Kirchengemeinde hat alle leitenden Mitarbeiter der verschiedenen
Gruppen und Ausschüsse zu einer Informationsveranstaltung ins Lutherhaus
am 21. April eingeladen. Es ging –  wie so oft und wahrscheinlich
immer öfters – um das leidige Thema „Geld“. Die Einladung zur
Veranstaltung hatte ein großes Interesse und einen großen Bedarf
an Information bei den Mitarbeitern geweckt, so dass über 80 Personen
an der Veranstaltung teilnahmen.

Nach einer kurzen Besinnung stellte Pfr. Schäfer
die Anfang März neu gegründete „Steuerungsgruppe“ vor, deren
Mitglieder Hartmut Heinbach und Helmut Setzer im folgenden über
die aktuelle als auch die in den kommenden Jahren zu erwartende
finanzielle Situation Bericht erstatteten. Die „Steuerungsgruppe“
hat sich zu Aufgabe gemacht, die finanzielle Situation der Kirchengemeinde
innerhalb der leitenden Mitarbeiter transparent zu machen, sowie
zusammen mit den Mitarbeitern und den Gemeindegliedern nach neuen
Ideen zu Verbesserung der Einnahmesituation und zur Entlastung der
Ausgaben zu suchen.

Die Mitarbeiterversammlung
im
Lutherhaus stößt auf
großes Interesse

 

1911  =  2030
?

Herr Heinbach stellte in seinem Lagebericht
die Fakten und die voraussichtlichen Entwicklungen deutlich heraus.
Die Gemeindegliederzahl ist von ca. 5000 Gemeindegliedern im Jahre
1911 auf über 13000 in den 70er Jahren gestiegen. Aktuell liegt
sie bei 8800, ohne Sohlbach-Buchen läge Sie bei 7900 Menschen. Erwartet
wird für das Jahr 2030 eine Gemeindegliederzahl von 5500. Herr Heinbach
betonte, dass es nicht Kirchenaustritte sind, die diese Entwicklung
bewirken, sondern es sind die nicht geborenen Kinder, die der Gemeinde
im doppelten Sinne fehlen.

In den 60er und 70er Jahren wurde für die
vielen Gemeindeglieder „Raum geschaffen“, im wahrsten Sinn
des Wortes. Über 20 Gebäude gehören heute der Kirchengemeinde, die
zu durchschnittlich 17% genutzt werden, so Herr Setzer. Wenn man
bedenkt, dass dazu auch 7 Kindergärten gehören, die sicherlich einen
Nutzungsgrad von über 50% haben, so stehen die anderen Gebäude noch
öfter leer. Gebäude sind auf der einen Seite Kapital, auf der anderen
Seite erzeugen sie Kosten durch Küster, Heizung, Reparaturen, etc.

Mit der Anzahl der Gebäude, unter ihnen heute
5 Gottesdienststätten, stieg in der Vergangenheit auch der Bedarf
an Unterhalt und an Personen, die die Häuser pflegen, reparieren
und nicht zuletzt mit Leben füllen (Pfarrer, Organisten, Küster…).
Somit sind die Personalkosten ein weiterer großer Posten des Haushaltes.

In der örtlichen Presse wurde viel über die
Einigung der Kirchengemeinden mit der Stadt Siegen bezüglich der
Kindergärten und Tagesstätten geschrieben, und es entstand der Eindruck,
dass die Kirchengemeinde nach der Einigung finanziell besser da
stehe als zuvor. Die Zahlen sagen etwas anderes: Jede Kirchengemeinde
erhält einen gleichen Zuschuss zum Kindergarten/Tagesstätte, egal
ob sie keinen oder wie in unserem Fall 7 Einrichtungen unterhält.
Durch die hohe Anzahl an Kindergärten/Tagesstätten entsteht unserer
Kirchengemeinde nun ein Defizit von 32.000 € in Bezug auf die bisherige
Vereinbarung mit der Stadt Siegen.

Damit der Haushalt 2005 ausgeglichen gestaltet
werden kann, muss auf eine Rücklage in Höhe von über 90.000 € zurückgegriffen
werden. Mit Ablauf des Jahres 2005 sind dann alle (!) Rücklagen
der Kirchengemeinde verbraucht.

Was passiert, wenn bis zum Jahresende nichts
passiert oder wirkt? Die Kirchengemeinde kann nicht in Insolvenz
gehen. Ist der Haushalt für 2006 nicht ausgeglichen, so wird die
Kirchengemeinde vom Kreiskirchenamt Siegen, „zwangsverwaltet“,
d. h. alle finanziellen Entscheidungen liegen nicht mehr in der
Hand des Presbyteriums! Es wird ein „Sanierer“ die finanziellen
Geschicke der Gemeinde leiten.

Einnahmen erhöhen

Unter dem bedrückenden Eindruck dieser Zahlen
und Fakten begann die anschließende Diskussion und erste Sammlung
von Lösungsverschlägen für den Bereich „Verbesserung der Einnahme-Situation“

(blau  = Vorschlag,
grün  =
Diskussion
)

  • freiwilliges „Kirchengeld“ für
    alle „nicht-Kirchensteuer-Zahler“
  • Insbesondere ältere Menschen
    seien freiwillig bereit, für die Kirche einen Beitrag zu leisten.
    So würden bei nur 1000 Personen zu je 5€/Monat im Jahr 60.000€
    zusammenkommen
  • „Sponsoring“ ausbauen
  • Es gebe noch viele Möglichkeiten,
    für konkrete Projekte sich direkt an örtliche Firmen zu wenden

  • Bei der aktuellen wirtschaftlichen
    Situation wird es immer schwieriger, Firmen zum „Sponsoring“
    zu bewegen. Es gibt sicherlich Ausnahmen, aber generell stehen
    dafür eher weniger Mittel zur Verfügung. Auch wird das Geld
    nur einmal verteilt,
    d. h. Engagement an einer Stelle verringert
    die Einnahmen an anderer Stelle
  • Spendenprojekte
  • lm Gemeindebrief rufen wir
    seit 10 Jahren in jeder Ausgabe zu Spenden für ein Projekt auf.
  • Auch hier gilt: Die Gemeindeglieder
    spenden nach wie vor vorbildlich, sie unterstützen unsere tägliche
    Arbeit enorm. Aber: Sonderprojekte, wie die Orgel in der Talkirche,
    gehen auch zu Lasten anderer Spendenprojekte
  • Nutzung von Gebäuden erhöhen,
    Stichwort:
    Vermieten für Veranstaltungen
  • Ein Teil unserer Räume können
    für Veranstaltungen gemietet werden, so z. B. GZ Wenscht, Lutherhaus
  • Die Vermietung stößt
    auch an Grenzen: Alle Gebäude/Räume liegen im dicht besiedelten
    Gegenden. Durch häufige Veranstaltungen führen sich die Anwohner
    gestört, es gelten Auflagen für die Lautstärke, etc. Gerade
    für größere Veranstaltungen wirkt das abschreckend

Es wurde mehrfach festgestellt, dass die Kirchengemeinde
die Einnahme-Situation in Bezug auf die notwendigen Einsparungen
nur geringfügig verbessern kann. Die Gefahr ist groß, dass der Erfolg
einer Maßnahme durch Rückgänge an anderer Stelle kompensiert wird.
Auch bei den uns nahe stehenden Menschen ist oft nicht mehr soviel
Geld vorhanden.

Ausgaben kürzen

Bleibt also als Potential der Ausgabenkürzung.
Aber wie und wo:

  • wenig genutzte Gebäude schließen
  • Durch das Schließen von
    Gebäuden verbleibt der Wert der Gebäude in der eigenen Kirchengemeinde,
    jedoch fallen weniger laufende Kosten an (für Küster, Heizung
    etc.)
  • Das Gemeindezentrum Hoher
    Rain wird zum August diesen Jahres geschlossen. Die Küsterstelle
    entfällt. In 2 Jahren wird der Kindergarten „Am Hohen Rain“
    geschlossen.
  • Mobilität der Gemeindeglieder feststellen
  • Durch das Schließen von
    Gebäuden/Räumen werden neue Anforderungen an die Mobilität der
    Gemeindeglieder und der Kirche gestellt.
  • Wenn wir Gebäude schließen,
    ohne dass das Angebot an Gemeindearbeit sinkt, müssen die Gemeindeglieder
    und wir als Kirche mobiler werden. Wir fahren zum Einkaufen
    nach Siegen, zu Veranstaltungen nach Dortmund oder Köln, warum
    nicht zum Gottesdienst oder zur Gemeindeveranstaltung nach Birlenbach
    oder nach Setzen? Warum holen wir als Kirche nicht die Menschen
    ab?
  • Gebäude verkaufen
  • Wenn wir nicht genutzte
    Gebäude schließen, können wir sie bei den demografischen Aussichten
    auch verkaufen. Das entlastet den Haushalt.
  • Zum einen kann man Immobilien
    nur einmal verkaufen, des weiteren muss auch ein Käufer vorhanden
    sein. Von 2 Grundstücken hat sich die Kirchengemeinde in der
    Vergangenheit bereits getrennt. Ein unbebautes Grundstück und
    ein ehemaliges Pfarrhaus in der Wenscht. Die Einnahmen haben
    den Haushalt kurz, aber nicht nachhaltig entlastet. Viele Gebäude
    sind – den Willen zum Verkauf mal vorausgesetzt – schlecht zu
    verkaufen. Bei geweihten Gebäuden (Kirchen, Gemeindezentren)
    muss die Landeskirche dem Verkauf und der Entweihung zustimmen.
    Die möglichen Einnahmen aus einem Verkauf können nur in Höhe
    des Wertes der Immobilie (also ohne Grundstück) direkt in den
    Haushalt einfließen. Man darf aber auch nicht die Augen vor
    dem Problem verschließen, dass über 20 Gebäude jetzt und in
    Zukunft für unsere Kirchengemeinde finanziell zuviel sind. Es
    ist sicherlich keine Frage dass Gebäude verkauft / vermietet
    werden, nur wann.

Die Steuerungsgruppe hat sich zur Aufgabe
gemacht, die leitenden Mitarbeiter in den bevorstehenden Umstrukturierungsprozess
mit einzubeziehen. Diese Informationsveranstaltung stellt den Anfang
einer hoffentlich guten und produktiven Zusammenarbeit dar.

Der Steuerungsgruppe gehören an: Hartmut Heinbach,
Edwin Schwandt, Pfrn. Almuth Schwichow, Helmut Setzer und Martin
Wüst. Wenn Sie Vorschläge, Ideen, Kritik an die Steuerungsgruppe
haben, so erreichen Sie diese u. a. unter:
Pfrn. Schwichow, Telef.
8 13 25  oder:  almuth.schwichow@t-online.de

oder per Mail: steuerungsgruppe@kirche-klafeld.de.

Marc Höchst


 

Neues vom Frühstückstreff

„Lach mal wieder!“

das war das Motto des Frühstückstreffs am
12. April im Lutherhaus. Die Einladung hatte nicht zu viel versprochen:
Helmut Martin, der durch den WDR und das Fernsehen bekannt gewordene
sauerländer Landbriefträger, sorgte für Stimmung. Der große Saal
war bis auf den letzten Platz besetzt (es musste sogar noch ein
Tisch dazu gestellt werden), als er aus seinem amüsanten Buch „Als
die Post noch Zeit hatte“ vorlas. 40 Jahre lang, von 1949 bis
1989 war Martin als Postbote unterwegs – zu Fuß natürlich, 23 km
am Tage. Dabei trug er nicht nur Briefe und Pakete aus, sondern
war „Mädchen für alles“. Für entlegene Höfe übernahm er auch
kleinere Freundschaftsdienste, z.B. das Mitbringen von Medikamenten,
Rasierklingen, auch mal Alkohol. Im Notfall konnte er auch einen
eitlen Opa rasieren. Bei mancher Begebenheit, z.B. das leidige Thema
„Postbote und Hunde“, durfte herzhaft gelacht werden. Ein bisschen
mehr Menschlichkeit, so resümierte eine Zuhörerin, „täte auch der
heutigen Zeit gut“.

Am 10. Mai ging der Frühstückstreff dann auf
Fahrt. Um 9.30 Uhr starteten zwei Busse vom Geisweider Busbahnhof
mit 97 Teilnehmern zu einer Fahrt „ins Grüne“. Über Netphen,
die Siegquelle, Feudingen, Saßmannshausen, Leim-struth, Röspe, Rhein-Weser-Turm,
Oberhundem ging es nach Selbecke in den Gasthof Lenneper-Förth.
In den sehr gemütlichen Räumen kam keine Langeweile auf. In geselliger
Runde nahmen alle ein vorzügliches Mittagessen ein. Schließlich
stiegen alle hochzufrieden wieder in die Busse ein. Auf dem Weg
gab es Gesang und kurzweilige Anekdoten und Geschichten. Über Kirchhun-dem,
Heinsberg, Hilchenbach, Herzhausen, Dreis-Tiefenbach ging es zurück
nach Geisweid.

Kirchentag für Schule und Gemeinde

Glauben: Leben – Feiern – Lernen

Kirchentag für Schule und
Gemeinde am Evau

Am Samstag, dem 10. September 2005 findet
am Evangelischen Gymnasium in Siegen-Weidenau ein Kirchentag für
Schule und Gemeinde statt.

An diesem Tag geht es vornehmlich um die zentrale
Frage, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene Glauben lernen, einüben,
praktizieren und leben können.

Der Tag beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst
in der Haardter Kirche. Die Predigt hält der theol. Vizepräses der
Evangelischen Kirche von Westfalen Pfr. Dr. Hans-Detlef Hoffmann.
Es gibt einen Vortrag von Prof. Fulbert Steffensky und von Prof.
Karl Ernst Nipkow in der Arche des Gymnasiums. Kirchengemeinden
bringen sich mit Projekten ein. Nicht zuletzt Diskussionsveranstaltungen
und musikalische Beiträge machen den Tag zu einem besonderen Miteinander
von Schule und Gemeinde. Gegen 18 Uhr endet der Kirchentag am Evau.

Alle die sich für das Thema interessieren
und die Gemeinschaft auf Kirchenkreisebene erleben wollen, sind
herzlich eingeladen, diesen Tag des Kirchenkreises an unserem Gymnasium
zu feiern.

kp

Neues aus dem Pfarrhaus:

Schäfer´s Schaf

In Geisweid ist man dran gewöhnt,
daß um
das Pfarrhaus unten im Tal
oft ein zufried’nes Gackern tönt,
denn
Hühner halten ist zumal
schon Tradition in diesem Haus,
da
kennt der Geisweider sich aus!


Seit kurzem jedoch ist was anders,
es
gackert nicht mehr auf der Wies,
wer jetzt beim Pfarrhaus entlang
wandert,
der hört es, und ihn wundert dies.
Denn jetzt gibt’s
neue Laute hier
von einem völlig andern Tier.
Erst stutzt
der Mensch, dann sagt er baff:
"Die Schäfers haben jetzt
ein Schaf!"


Das sind ja völlig neue
Sachen,
woll’n die ihr’m Namen Ehre machen?
Oder ist das Haustier
eher
ein ökolog’scher Rasenmäher?
Wer’s wissen will, der fragt
ganz clever
nicht das Schaf, sondern den Schäfer!

Jutta Winchenbach

 

Abschied nehmen ist schwer

Abschied nehmen ist schwer!

Wir alle haben schon einmal die bittere Erfahrung
machen müssen, von einem lieben Menschen Abschied zu nehmen. Dies
ist eine Zeit des Schmerzes und der Trauer.

Nun müssen wir Abschied nehmen von unserem
liebgewonnen Gemeindezentrum Hoher Rain. Vor fast genau 30 Jahren
wurde das Gemeindezentrum feierlich eingeweiht. Viele von uns erinnern
sich noch sehr gut an diesen sonnigen Sonntag mit den vielen Menschen
in und vor dem neuen Gemeindezentrum.


In den sechziger und siebziger Jahren
des vergangenen Jahrhunderts kamen viele Familien aus dem Ruhrgebiet
nach hier, um Arbeit bei den Stahlwerken Südwestfalen in Geisweid
zu finden. So füllte sich der Hohe Rain schnell mit Eigenheimen
und großen Mietshäusern. Die Kirchengemeinde errichtete 1974/1975
das Gemeindezentrum und den Kindergarten am Hohen Rain. Seitdem
finden Sonntagsmorgens und später dann Samstagsabends Gottesdienste
statt. Es war immer ein Kreis der Treuen, die in die Gottesdienste
kamen.

Viele wurden hier getauft und gingen zum Konfirmandenunterricht.
Gruppen wie Musikkreis, Kinderchor, Mütterkreis und Männerkreis
trafen sich über viele Jahre und manche sogar seit 30 Jahren regelmäßig
hier am Hohen Rain. In den letzten Jahren kamen der Partnerschaftskreis,
der Kirchenchor und der Chor „Wegweiser“ hinzu.

Namen und Gesichter, die das Leben im Gemeindezentrum
geprägt und ermöglicht haben, kommen uns in den Sinn, wie Pfarrer
Wilhelm Biederbeck, Pfarrer Albert Fricke und Pfarrer Thomas Hölzer,
die Küsterfamilien Lettermann, Römer und Seibel, Frau Helga Fricke
als Organistin und später Martin Decker und Rudolf Ziel, als Organisten.

Ihnen allen und den vielen namentlich Nichtgenannten,
die am Hohen Rain Gruppen geleitet, mitgestaltet und mitgeholfen
haben, sei an dieser Stelle für Ihren jahrelangen treuen Dienst
an der Gemeinde ganz herzlich gedankt.

Warum müssen wir nun ein solch liebgewonnenes
Gemeindezentrum nach 30 Jahren guter und fruchtbarer Gemeindearbeit.aufgeben?
In den Gemeindeversammlungen der letzten Jahre wurde immer wieder
darauf hingewiesen, dass seit 1970 die Gemeindegliederzahlen zurückgehen.
In den Statistiken lag die Zahl der Sterbefälle seitdem über den
der Taufen. Die evangelische Wohnbevölkerung am Hohen Rain nahm
in den vergangenen Jahren deutlich ab, auch die Zahl der Kirchenaustritte
nahm über die Jahre zu. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
zählte unsere Kirchengemeinde über 13.000 Mitglieder, voriges Jahr
waren es weniger als 8.000.

Auch in vielen Gemeindegruppen sind rückläufige
Zahlen zu verzeichnen. Verbindliche Formen sind weniger gefragt.
Die Mobilität ist groß geworden. Viele außerkirchliche Freizeitangebote
locken. Auch die zur Verfügung stehenden Gelder für die vielfältigen
Aufgaben in unserer Kirchengemeinde verringerten sich in den letzten
Jahren dramatisch.

Aus diesen Gründen heraus, beschloss das Presbyterium
als ersten Schritt die Schließung des Gemeindezentrums zu 31. Juli
diesen Jahres.

Die Gruppen, die am Hohen Rain ihr Zuhause
hatten, finden alle eine neue Bleibe in den anderen Gemeindezentren
und Häusern unserer Kirchengemeinde Klafeld. Wir hoffen und wünschen,
dass die treuen Gottesdienstbesucher des Hohen Rains ihr neues Zuhause
in einer der fünf anderen Predigtstätten unserer Kirchengemeinde
finden.

Der angegliederte Kindergarten bleibt mit
einer Gruppe bis Mitte 2007 geöffnet. Für die Gemeinderäume bemühen
wir uns zur Zeit um eine Vermietung an eine christliche Gruppe oder
christliche Gemeinde.

Für uns als Gemeinde gilt es Abschied zu nehmen
von einem über drei Jahrzehnte ans Herz gewachsenes Gemeindezentrum.

Wir laden die ganze Gemeinde am Sonntag, dem
31. Juli 2005 um 10 Uhr zum Abschiedsgottesdienst auf den Hohen
Rain ein.

Pfr. Thomas Hölzer
Helmut
Setzer