Jungbläser gesucht !!!

    Bläserkreis
    des CVJM

    Geisweid

An alle musikinteressierten
Schülerinnen
und Schüler
und ihre Eltern

Vielleicht gehörst auch Du zu der großen Gruppe
von Kindern, die gerne ein Instrument lernen und in einer Musikgruppe
mitspielen möchten. Musik kann viel Spaß machen und erst recht das
gemeinsame Musizieren in einem Posaunenchor.

Falls Du Interesse hast, eines der folgenden
Instrumente wie Trompete, Posaune oder Tenorhorn zu lernen, um später
im Posaunenchor mitzuspielen, dann sende den Anmeldeabschnitt möglichst
bis zum 12.08.2005 an:

Jürgen Katz, Schöntalstr.
1, 57078 Siegen.
Für Rückfragen zu erreichen unter Tel. 0271
/ 87 06 813.

Alle Interessierten werden von uns zu einem
Informationsabend eingeladen, an dem nähere Informationen gegeben
werden, und auch die Instrumente mal ausprobiert werden können.


Voranmeldung

Ich möchte hiermit unsere(n) Tochter/Sohn
voranmelden.

Unser(e) Sohn / Tochter interessiert sich
dafür, ein Instrument zu lernen und im CVJM Posaunenchor mitzuspielen.
Wir möchten näher informiert werden.

Daten des Kindes:

Vorname:……………………

Name: …………………………………………….

Alter: ………………….

Straße:………………………..

Wohnort: …………………………………………

Tel.: …………………..

Diese Anmeldung verpflichtet
zu nichts!

Datum:………………………….

.Unterschrift der Eltern: …………………………………………………


Motorradfahrer Gottesdienst 2005

Motorradfahrer Gottesdienst
am 5.5.2005

Von Schutzengeln
und Engeln
ohne Flügel

„Bleibt zu hoffen, dass dies nicht der letzte
Motorradfahrer – Gottesdienst im Wenscht bleibt.“ Dieser Satz stammt
von meinem Redaktionskollegen Günter Gollos, nachzulesen auf Seite
27 in der Ausgabe Juli/August 2004 von „Gemeinde jetzt“.

Nein, es sollte nicht der erste und letzte
Gottesdienst dieser Art gewesen sein. Denn: Am Himmelfahrtstag 2005
gab es eine Neuauflage. Und wieder sah man nur zufriedene Gesichter.
Über 60 chromblitzende Motorräder der unterschiedlichsten Hubraumklassen
standen auf dem Kirchplatz, in zwei langen Reihen höchst ordentlich
abgestellt und aufgebockt. Aber was noch viel wichtiger war: Dem
interessanten Gottesdienst und der eindrucksvollen Predigt von Pfarrer
Herbert Siemon folgten dann ungefähr 70 „Kirchgänger“ und rund 100
„Kirchfahrer“, erstere in üblicher Sonntagskleidung, letztere in
ihrer schwarzen Lederkluft.

„Im letzten Jahr war der Besuch geringfügig
besser“, so Adolf Soose, 1. Vorsitzender des Motor – Sportclubs
Siegerland e.V. (MSC) und Initiator der Biker – Gottesdienste im
Wenscht. „Kein Wunder, versprachen die Wetterprognosen diesmal für
die erste Maiwoche eher Sturm, Graupelschauer, Gewitter, Starkregen
und niedrige Temperaturen.“

Aber Petrus hatte ein Einsehen mit den Motorradfreunden
aus nah und fern. Die dunklen Wolken verzogen sich, und die Sonne
gewann langsam die Oberhand. Heidi Soose, die Gattin des Vereinsvorsitzenden,
kommentierte das so: „Der Adolf hat immer Glück mit dem Wetter!“

Schon kurz nach 9 Uhr waren die ersten Biker
vor dem Gemeindezentrum eingetroffen. Bei einer Tasse Kaffee kam
man schnell miteinander ins Gespräch. Der eine schwärmte von seiner
neuen Maschine, der andere von der Fahrt über die Nordschleife des
Nürburgrings, ein weiterer erwähnte das angesetzte Sicherheitstraining,
ein vierter die neuerlichen Geschwindigkeitskontrollen.

Dann um 10.30 Uhr eröffnete Kantor Günter
Drucks den Gottesdienst mit dem Orgelvorspiel „Festival Toccata“
von Percy Fletcher. Arno Siegeler vom MSC hieß die Besucher herzlich
willkommen, und Pfr. Herbert Siemon tat gleich kund, welche Thematik
in den nächsten eineinhalb Stunden im Mittelpunkt stehen sollte:
„Wir werden einiges über Schutzengel hören, viel über die Engel
Gottes nachdenken und von Engeln sprechen, die keine Flügel haben.“

 

 >>>> mehr Bilder
>>> (hier klicken)

 

So begann später auch seine Predigt mit der
Frage: „Wann ist Ihnen zum letzten Mal ein Engel begegnet?“ Recht
anschaulich und verständlich wurde erläutert, wie oft wir in unserem
Leben schon über dunkle Täler hinweggetragen, vor Leid bewahrt und
in Gefahr behütet worden sind. Aber Gott hilft uns auch durch Engel,
die keine Flügel haben. „Engel sehen oft wie eine/einer von uns
aus. Sie  sind da, wenn wir sie brauchen. Sie stehen uns mit
Rat und Tat zur Seite. Sie helfen uns mit einer gut gemeinten Mahnung,
mit einem Wort, mit einem Blick. Sie greifen uns unter die Arme.
Sie können zuhören, sie können schweigen. Und was besonders gut
ist: Manchmal darf ich auch einer sein, ein Engel!“

Kurze Texte über Engel wurden von Verena Mühlnikel
und Lea Soose verlesen. Auf kleinen, gelben Kärtchen gedruckt, konnten
sie nachher von den Besuchern mit nach Hause genommen werden. Mitgestaltet
wurde der Gottesdienst auch von der Band „Joi Dreisbach and friends“.
Wie im Vorjahr begeisterten sie mit Songs und Liedern wie „Don´t
let the sun go down“, „Lass dich in mein Leben fallen“ und „Faithfull
friend“. Starken Applaus erhielt auch Günter Drucks für das Orgelnachspiel
„Pomp and Circumstance“ von Edward Elgar.

Vorher hatte Pfr. Herbert Siemon allen den
folgenden Reisesegen mit auf den Weg gegeben: „Herr, segne uns auf
unseren Straßen! Herr, behüte uns, wenn wir unterwegs sind! Herr,
begleite uns mit deiner Fürsorge! Herr, beschütze uns in Not und
Gefahr! Herr, bewahre uns vor Unfall! Herr, bringe uns ans Ziel
durch deine gute Hand! – Amen.“

Gegen 11.45 Uhr trafen sich fast alle Gottesdienstbesucher
auf der Wiese vor dem Gemeindezentrum zu einem gemeinsamen „zweiten
Frühstück“. Bei Würstchen und Wasser, bei Kuchen und Kaffee konnten
die vielfältigen Eindrücke noch ein wenig nachklingen. Danach rief
Adolf Soose „seine“ Biker zusammen, einmal, um dem Pfarrer aufrichtig
und nachhaltig zu danken, zum anderen, um die sich anschließende
Ausfahrt über Siegen, Wilnsdorf und Dietzhölztal nach Bad Laasphe
zu besprechen. „Die erste Pause legen wir oberhalb von Hainchen
ein.“ Gegen 13.40 Uhr war der Kirchplatz wieder wie leer gefegt,
und der emsige Fotograf schoss sein letztes Bild.

Schon am Abend waren die entsprechenden Seiten
im Internet mehrfach angeklickt worden. Ein herzliches Dankeschön
kam dabei von dem Motorradfahrer, der den weitesten Weg zurückzulegen
hatte. Sein Kennzeichen beginnt mit dem Buchstaben „D“ wie Düsseldorf!
Auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, können sich einen optischen
Eindruck vom 2. Motorradfahrer – Gottesdienst im Wenscht verschaffen.
Sie finden uns unter „www.kirche-klafeld.de“.
Schauen Sie einfach rein; es werden auch viele andere tun!

Peter – Christian Rose

Jahresfest der Frauenhilfen










Jahresfest der Siegerländer Frauenhilfen in GeisweidJahresfest der Siegerländer Frauenhilfen in Geisweid
 
Pfarrerin Annette Kurschus

Der Bezirksverband der Siegerländer
Frauenhilfen e.V. lädt am Mittwoch, den 01. Juni 2005 zum Jahresfest in die
Talkirche nach Siegen-Geisweid ein.

Referentin ist
Pfarrerin Annette Kurschus aus Weidenau. Sie spricht zum Thema „Keiner lebt für
sich allein“. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr.

Anmeldungen zum anschließenden Kaffeetrinken über die örtlichen
Frauenhilfen.

Diakonie in der Diskussion

Diakonie in der Diskussion

Seit der fristlosen Kündigung der drei Geschäftsführer
der Diakonie in Südwestfalen am 10. Februar diesen Jahres ist eine
heftige öffentliche Diskussion entbrannt. Vorläufiger Höhepunkt
in dieser Auseinandersetzung ist der Rücktritt von Superintendent
F. Hillnhütter. Er begründete diesen Schritt damit, daß es ihm nicht
mehr möglich sei, “an einem dringend gebotenen Neuanfang teilzunehmen”.

Diese ganze Entwicklung ist sehr bedauerlich,
denn es zeichnet sich ab, daß ein noch nicht überschaubarer Schaden
in der Öffentlichkeit für Kirche und Diakonie entstanden ist. Das
Presbyterium hat in seiner Sitzung am 10. März die Situation erörtert
und folgenden Beschluß gefaßt: “Die Anwesenden bedauern, daß die
Presbyterien über die Situation der Diakonie in Südwestfalen nur
durch die Presse, nicht aber durch den Kirchenkreis informiert wurden.
Dies kann schon deshalb nicht hingenommen werden, da letzten Endes
die Kirchengemeinden Träger der betroffenen Einrichtungen sind.
Das Presbyterium stellt daher gemäß Art. 95/1 der Kirchenordnung
den Antrag: Es ist in allernächster Zeit eine Synode einzuberufen,
die die Gemeinden über die Situation der Diakonie in Südwestfalen
informiert”.

Außerdem halten der Diakonieausschuß unserer
Gemeinde und auch das Presbyterium es derzeit nicht für verantwortbar,
die Sommersammlung der Diakonie durchzuführen, sofern nicht baldmöglichst
eine Klärung der Situation erfolgt.

Eins ist uns aber wichtig, das möchten wir
auch hier nochmals hervorheben: wir schätzen und würdigen die wertvolle
und qualifizierte Arbeit, die unsere Diakonie in vielen Bereichen
leistet! Den Menschen in unserer Region kommt dieser Dienst zugute.
Wir werden auch weiterhin die diakonische Arbeit im Kirchenkreis
fördern und unterstützen.

Talkirchenorgel: Zwischenbericht

NEUE ORGEL IN ALTEM GEHÄUSE

Zum augenblicklichen Stand
des Orgelprojektes in der Talkirche
 

Sehr erfreulich und zugleich ermutigend ist
die Spendenbereitschaft ganz vieler Gemeindeglieder! Rund 500 Einzelspender
haben bis heute 80.000,00 € überwiesen! Für das erste Jahr des Orgelprojektes
eine stolze Summe. Wir bedanken uns auch an dieser Stelle ganz herzlich
für alle Unterstützung.

Dies ist auch eine große Ermutigung für den
Orgelausschuß unter Leitung von Superintendent i. R. Ernst Achenbach,
an dem Projekt zielstrebig weiterzuarbeiten.

Im Herbst sind die Angebote von vier westdeutschen
Orgelbauwerkstätten eingegangen. Der Orgelsachverständige Schwartz
von der Westfälischen Landeskirche hat diese geprüft. In der Auswertung
zeichnet es sich ab, daß das Angebot der Werkstatt

Mebold vom Preis-/Leistungsverhältnis das
günstigste Angebot ist. Es beläuft sich auf 285.000 €. Dabei soll
das historische Pfeifenmaterial aus der Link-Orgel von 1906 übernommen
werden. Auch das denkmalgeschützte Gehäuse bleibt erhalten. Dafür
rechnen wir mit einem Zuschuß des Denkmalamtes von 30.000 bis 35.000
€.

Der Orgelausschuß hat im Januar dem Presbyterium
einen Finanzierungsplan vorgelegt. Dieser sieht vor, die Gelder
in vier Jahren durch Spenden, den Erlös von Weihnachtsmärkten, Konzerten
und Benefizveranstaltungen sowie durch Zuschüsse aufzubringen.

Uns ist im Orgelausschuß und auch im Presbyterium
bewußt, daß man einen Orgelbau und den damit verbundenen Kostenaufwand
auch kritisch sehen kann und Vorbehalte haben kann. Manche Argumente
sind nicht von der Hand zu weisen und wir nehmen sie ernst.

In seiner Sitzung im Februar hat das Presbyterium
nochmals festgestellt: Unsere wichtigste Aufgabe ist und bleibt
der Dienst an Menschen. Dafür setzen wir auch die Finanzmittel der
Kirche bzw. des kirchlichen Haushaltes ein. Zugleich wollen wir
aber nicht vergessen, daß die Diakonie ihren Rückbezug in der Liturgie
(im Gottesdienst bzw. in der Verkündigung) haben muß. Auch die Kirchenmusik
verstehen wir nicht als Selbstzweck, sondern als Verkündigung. Zu
den schönsten und bleibenden Früchten unserer Kirche gehören die
Choräle und die große Tradition der Orgelmusik.

Unser Orgelprojekt wird durch Spenden finanziert.
Erfreulich viele Gemeindeglieder unterstützen dies. Wer es (aus
guten Gründen) nicht kann, hat die Möglichkeit, sein Geld diakonischen
oder missionarischen Projekten zugute kommen zu lassen.

Der Orgelsachverständige Schwartz hat uns
im Februar nochmals dringend geschrieben: “Es besteht dringender
Handlungsbedarf – das vorhandene Instrument ist mittlerweile sehr
labil und wird seinen Dienst über kurz oder lang aufgeben!”

Wir machen weiter! Der Orgelausschuß ist mit
Phantasie und Elan an der Arbeit. Unsere mittelfristigen Planungen
sehen folgendes vor:

  • in dieser Ausgabe bitten wir innerhalb
    unseres “PROJEKTES” ganz gezielt um Spenden
  • im Sommer werden wir das Modell “Pfeifenpatenschaften”
    vorstellen
  • am 18. September findet ein Benefizkonzert
    unter Leitung von Musikdirektor Schneider in der Talkirche statt
  • am 11. Dezember gestalten die DSB-Chöre
    Siegen-Nord ein Benefizkonzert in der Talkirche
  • vom 9. bis 11. Dezember findet wieder
    ein Weihnachtsmarkt zugunsten der Orgel rund um die Talkirche
    statt

Es ist erstaunlich, welch vielfältige Aktivitäten
eine reparaturbedürftige Orgel hervorrufen kann. Wir wollen das
Projekt als Chance sehen: es führt unterschiedliche Menschen zusammen
und baut Brücken im gemeinsamen Tun.

Burkhard Schäfer