Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

 

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose

  • Wir trauern …

Unsere Kirchengemeinde
trauert um die beiden früheren Presbyter Hans Klein und Artur Ising.
Hans Klein verstarb am 15. Februar im Alter von 86 Jahren. Er wurde
1960 in sein Amt eingeführt und gehörte zusammen mit Alfred Neef,
Willi Söhler, Ernst Lange, Walter Joppich und Berthold Winterhager
zu den ersten Presbytern des neugebildeten Bezirks Wenscht. Mit
großem Einsatz wirkte er zwölf Jahre lang am Aufbau der dortigen
Gemeindearbeit mit. „Bis ans Lebensende blieb er unserer Gemeinde
und auch dem CVJM-Posaunenchor, dessen Vorsitzender er lange Zeit
war, eng verbunden. Wir wünschen seiner Familie Gottes Trost und
Beistand und werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten“, so Pfarrer
Dr. Martin Klein in der Traueranzeige des Presbyteriums. Die Beerdigung
von Hans Klein fand am 22. Februar von der Friedhofskapelle an der
Wartburgstraße aus statt. – Abschied nehmen mussten wir leider auch
von Artur Ising, der mit seiner Ehefrau Luise Henriette in der Schießbergstraße
wohnte. Er starb am 20. März im Alter von 75 Jahren. Artur Ising
bekleidete das Presbyteramt von 1976 bis 1995, also immerhin 19
Jahre lang. Er vertrat damals zusammen mit Hans Borski, Waltraud
Harth, Gertrud Jung und Pfarrer Hans Peter Adler den 4. Pfarrbezirk.
Artur Ising arbeitete überall sehr gewissenhaft mit. Er war Mitglied
im Finanz- und Personalausschuss, im Kindergartenausschuss und viele
Jahre im Lenkungskreis unserer Diakoniestation. Pfarrer Dr. Martin
Klein formulierte das in der Traueranzeige des Presbyteriums so:
„In seinem Glauben, durch die ev. Gemeinschaft und den CVJM geprägt,
war es für ihn selbstverständlich, seine Gaben in den Dienst Jesu
Christi und seiner Gemeinde zu stellen. Mit seiner ruhigen und gradlinigen
Art hat er dabei viel Gutes bewirken können.“ Artur Ising wurde
am 25. März auf dem Geisweider Friedhof zu Grabe getragen.

  • Wir berichten
    …  

Laut Statistik
des Kreiskirchenamtes in Siegen hatte unsere Gemeinde am 31. Dezember
2009 genau 7.633 Mitglieder. Ende 2008 waren es noch 7.716 gewesen.
Damit hat sich der Rückgang (- 1,09 %) gegenüber den Vorjahren deutlich
verlangsamt. Und: Die Hälfte der insgesamt 30 hiesigen Kirchengemeinden
hat prozentual einen größeren Rückgang (- 1,15 % bis – 2,93 %) zu
verzeichnen. Größte Gemeinde im Kirchenkreis Siegen bleibt weiterhin
Olpe mit 8.471 Frauen, Männern und Kindern. Die dritte Stelle hinter
Klafeld belegt Weidenau mit 7.049 Gemeindemitgliedern. Die kleinsten
Kirchengemeinden sind derzeit Eisern (2.319) und Buschhütten (2.238).
Insgesamt lebten in unserem Kirchenkreis Ende letzten Jahres 132.060
evangelische Christen.

  • Wir leiten

Freitag,
19. März 2010, 21.32 Uhr: Das Presbyterium tagt seit 19.00 Uhr im
Gemeindehaus Tal. Der Tagesordnungspunkt 10 (Wechsel im Vorsitz)
steht an. Pfarrer Dr. Martin Klein: „Diesen Punkt rufe ich sehr
gerne auf.“ Verständlich! Denn heute leitet er die letzte Sitzung
in seiner ersten Amtsperiode hier in Klafeld, die dann am 31. März
enden wird. Hinter ihm liegen zwei Jahre, in denen er als Vorsitzender
des Presbyteriums fungierte und die Geschicke der großen Gemeinde
zu leiten hatte. Und daneben war ja auch noch der Pfarrdienst im
ersten Bezirk und in der Gesamtgemeinde zu verrichten. Kirchmeister
Hartmut Heinbach bedankt sich für sein Engagement und die nicht
unbeträchtliche Mehrarbeit. „Du hast dich sehr schnell in das Amt
reingefunden und alles mit hohem Einsatz und viel Umsicht erledigt!“
Darauf Pfr. Klein: „Und ich bin noch nie so gerne Vorsitzender gewesen!“
Er lobt Christine Albertin und Brigitte Veltzke vom Gemeindebüro
für alles Vordenken und für alle Hilfe, die Mitglieder des Leitungsgremiums
für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Am 1. April übergibt
Pfr. Dr. Martin Klein die Amtsgeschäfte an seinen Kollegen Frank
Boes. Er fungiert dann auch zum ersten Mal als Vorsitzender des
Klafelder Presbyteriums. Wir wünschen ihm für die verantwortungsvolle
Tätigkeit in den beiden nächsten Jahren viel Kraft und Geschick
und Gottes Segen!

  • Wir vermieten

Immer mehr Leute
wissen: Die Räumlichkeiten unserer Kirchengemeinde im Tal, im Wenscht
und in der Gerberstraße können angemietet werden, z. B. für Familienfeiern
aller Art, für sonstige Veranstaltungen oder für Konzerte. Im vergangenen
Jahr erbrachte dies Einnahmen in Höhe von 2.958,00 €. In seiner
Sitzung am 19. März beschloss das Presbyterium nun folgende Nutzungsentgelte
bei Vermietungen im renovierten Gemeindehaus Tal: Großer Raum 50
€, kleiner Raum 35 €, beide Räume zusammen 70 €, Küchenbenutzung
25 €. Bei Nachfragen oder Reservierungswünschen wenden Sie sich
bitte an Küster Rudolf Hasenkamp (Tel.: 8 71 55), an Küsterin Jutta
Mühlnikel (8 55 44) oder an das Gemeindebüro hinter der Talkirche
(8 35 54).

  • Wir ermutigen
    …  

Ab 1. Februar
gibt es in unseren beiden katholischen Schwestergemeinden St. Joseph
und St. Marien ein neues Gesicht: Nicoletta Balint (36). Als Gemeindeassistentin
wird sie das Seelsorgeteam um Pfarrer Karl-Hans Köhle verstärken.
Vor einigen Jahren entschloss sich die ausgebildete Erzieherin,
das Studium der Diplom-Religionspädagogik zu absolvieren, um später
als Gemeindereferentin arbeiten zu können. Nach dem berufspraktischen
Jahr in Lemgo-Nordlippe beginnt für Nicoletta Balint nun die so
genannte Assistenzzeit. Sie freut sich auf ihren Dienst und ist
„ganz gespannt auf die Menschen, Begegnungen, auf die Erfahrungen
und Aufgaben“, die sie hier erwarten. Wir begrüßen Nicoletta Balint
und wünschen ihr alles erdenklich Gute, viel Kraft und Phantasie
und Mut sowie Gottes gutes Geleit!

  • Wir reparieren

„Der Wetterhahn
wird weggeflogen sein.“ Das werden im März sicher viele beim Anblick
des Turms an der Wenschtkirche gedacht haben. Aber dem war nicht
so. Denn: Vom 26. bis 28. Februar zog ein gewaltiges Orkantief über
Westeuropa; in Deutschland wütete „Xynthia“ am heftigsten im Südwesten,
in Hessen und in Nordrhein-Westfalen. Vier Menschen kamen hier ums
Leben. Im Reiseverkehr brach ein Chaos aus: Züge standen still,
Flüge fielen aus, Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert.
Einzelne Orkanböen rissen Stromleitungen herunter, deckten ganze
Dächer ab und wirbelten Baustellenteile durch die Luft. Unsere Region
kam noch einmal mit einem blauen Auge davon, und wir in unserer
Gemeinde hatten lediglich einen Schaden zu vermelden: Der ca. 60
cm hohe Wetterhahn auf dem Turm der Wenschtkirche war abgeknickt.
Er musste von einer Dachdeckerfirma mittels einer Korb-Hebebühne
abgenommen werden. Nach der Reparatur in einer Siegener Schlosserei
soll er an seinen angestammten Platz zurückkehren. Dann kann er
wieder das gesamte Tal bis nach Siegen hin überblicken. „Uns entstehen
bei allem keinerlei Kosten“, versicherte mir unser Baukirchmeister
Paul-Heinrich Groos, „denn es handelt sich ja um einen Versicherungsschaden.“

  • Wir taufen

Es hatte wieder
ergiebig geschneit, aber die Wenschtkirche war voll besetzt, als
sich die Konfirmandengruppen 1 und 2 am 14. Februar der Gemeinde
vorstellten. Alles drehte sich um das Thema „Taufe“, um die Taufe
Jesu durch Johannes und um die Taufe von acht Konfirmandinnen und
Konfirmanden während des Gottesdienstes. „An dir habe ich Wohlgefallen“,
diese Worte hörte Jesus am Jordan, diese Worte gelten aber auch
uns. Pfarrerin Almuth Schwichow, die den Gottesdienst mit ihrem
Kollegen Frank Boes und mit unserem Jugendreferenten Wolfgang Hofheinz
leitete, legte diese Worte in der Predigt aus. „Bei Gott kommt zuerst
seine Liebe, sein Wohlgefallen an mir….Er ist ein fester Halt
für mich, er ist mein Hirte, der Boden unter meinen Füßen, das Licht,
das mein Leben hell macht, eine Burg, auch in Schwierigkeiten und
Krisenzeiten….Denn ich bin getauft auf seinen Namen!…Das alles
beflügelt mich und gibt mir Kraft!“ Das Bild vom guten Hirten wurde
noch einmal aufgenommen, als Psalm 23 von sieben Mädchen und Jungen
vorgetragen wurde. Als Rap (rhythmischer Sprechgesang in der Popmusik),
entstanden in einer Projektgruppe. Unterstützung erhielten die Konfis
durch „Nazz“ alias Natascha Zowierucha, eine 1979 in Siegen geborene
und in Köln lebende Rapperin und Songschreiberin. Eine beeindruckende
Leistung, von den Gottesdienstbesuchern mit viel Applaus bedacht.

  • Wir gratulieren

Ein „grandioser
Erfolg“ war der diesjährige Hungermarsch, der am 21. März von St.
Joseph in den Tiergarten führte. Nach der Messe und einem warmen
Mittagessen machten sich rund 200 große und kleine Wanderer auf
den Weg, wieder hatte man drei Strecken (fünf, 10 und 15 km) ausgeschildert.
An den Kontrollpunkten gab es heißen Tee und Wasser. Empfangen wurden
die heimkehrenden Wanderer dann von einem reichhaltigen Kuchenbüfett
und leckeren Schnittchen. Am Abend konnte Willi Zeumer vom Eine-Welt-Kreis
die stolze Summe von 8.281 € an Bareinnahmen bekannt geben. Wir
gratulieren! Mit dem Geld sollen Projekte in Peru und im Kongo unterstützt
werden.

  • Wir fahren

Schon einmal gab
es einen Fahrdienst zur Wenschtkirche, und zwar bis Sommer 2007.
Inzwischen fahren sonntags ein kleiner Bus von Setzen und eine Taxe
von Buchen und Sohlbach zur Talkirche. Aber was geschieht, wenn
z. B. jemand ohne Auto und ohne Mitfahrgelegenheit von Birlenbach
oder Setzen oder Buchen zum Gottesdienst ins Wenscht möchte? Oder
z. B. vom Wenscht oder aus dem Hüttental zum Gottesdienst in die
Talkirche? Diesbezüglich will das Presbyterium einen Fahrdienst
einrichten. Alle, die mitmachen und ab und zu eine Fahrt übernehmen
möchten, können sich bei mir (Tel.: 8 81 81) melden.

  • Wir staunen

Im Verlauf der
Jahrehauptversammlung am 23. März wurden drei langjährige Mitglieder
aus dem Ev. Kirchenchor Klafeld verabschiedet. „Alle sind viele
Jahrzehnte treue Weggefährten des Chores gewesen und eigentlich
aus der Gemeinschaft nicht wegzudenken“, resümierte Edith Groos
in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende in ihrer Laudatio. Karl Felten
war 58 Jahre lang aktiver Chorsänger. Welch eine Leistung! Seine
Ehefrau, Ilse Felten, kam 68 Jahre lang zu den wöchentlichen Proben
und zu den unzähligen Einsätzen und Auftritten. Sie war mitten im
2. Weltkrieg (!) in den Kirchenchor eingetreten. Und die oder der
dritte? Elfriede Otto aus Setzen kann sogar auf eine 72-jährige
Mitgliedschaft zurückblicken! Das ist kaum zu glauben, aber sie
haben richtig gelesen. Elfriede Otto könnte sicherlich ein dickes
Buch schreiben und so manches Erlebnis erzählen oder so manche Anekdote
zum Besten geben. Edith Groos und der gesamte Chor dankten Elfriede
Otto, Ilse und Karl Felten für ihren treuen Einsatz. Sie bekamen
Geschenke überreicht, anschließend wurden sie mit guten Wünschen
und Gottes Segen für ihre weiteren Lebenswege verabschiedet.

  • Wir wählen

Am 24. März fanden
in unserer Kirchengemeinde die Wahlen zur Mitarbeitervertretung
statt. Danach werden der neuen MV angehören: Jutta Mühlnikel (Küsterin
Wenschtkirche – 25 Stimmen), Marion Nöh (Erzieherin Kindergarten
Sohlbach – 25 Stimmen), Andrea Stötzel (Organistin Talkirche und
Chorleiterin Kirchen- und Kinderchor – 25 Stimmen), Jessica Wojda
(Erzieherin Kindertagesstätte Ortsmitte – 23 Stimmen) und Fabienne
Hess (Erzieherin Kindergarten Schießberg – 22 Stimmen). Am 13. April
wurde die konstituierende Sitzung durchgeführt, bei der man auch
über Vorsitz und Stellvertretung abstimmte. Diese Ergebnisse teilen
wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in der nächsten Ausgabe von
„Gemeinde jetzt“ mit.

  • Wir danken

Herzlich danken
möchten wir für alle Spenden, die in den letzten Wochen bei uns
eingegangen sind. Für das Projekt „Ausbildungszentrum für Behinderte
in Tansania“ (November 2009 – Ostern 2010)  konnten bis zum
31. März 2.866,28 € verbucht werden. Auch die Kollekten der Guten-Abend-Kirche
gehen diesmal in das Land am Kilimandscharo, vom 1. November bis
7. März kamen genau 1.140,13 € zusammen; das Geld ist für den Bau
der Bagamoyo Lutheran Girls High School bestimmt. Für die Projekte
97 und 98 „Innenrenovierung Talkirche“ (Januar/Februar) und „Umsetzung
Glockenturm Sohlbach-Buchen“ (März/April) wurden 810,00 € bzw. 536,87
€ eingezahlt oder überwiesen. Schließlich möchten wir Ihnen auch
noch die Kollekte vom Weltgebetstag am 5. März – die Lieder und
Gebete kamen diesmal von den Frauen aus Kamerun – mitteilen, es
waren exakt 672,34 €. Nochmals aufrichtigen Dank!

 

Neues aus Bagamoyo

 

Neues aus Bagamoyo

Im September 2009
hat Philip Eliah Mvungu die Pfarrstelle in unserer Partnergemeinde
in Tansania übernommen. Bei meinem Besuch im letzten Sommer hatte
ich Gelegenheit, ihn kennen zu lernen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern
spricht er Englisch und hat eine Internetadresse. Das erleichtert
die Kommunikation doch sehr! Während wir in den letzten Jahren oft
lange und manchmal leider auch vergeblich auf Nachrichten aus Bagamoyo
gewartet haben, können wir uns nun per E-Mail immer auf dem Laufenden
halten.

Philip Eliah Mvungu
hat im vergangenen Jahr die theologische Ausbildung abgeschlossen
und in Bagamoyo seine erste Pfarrstelle angetreten. Er hat sich
gut in der Gemeinde eingelebt und sich mit seinen Aufgaben vertraut
gemacht. In seiner letzten E-Mail berichtete er, dass die Gemeinde
mit dem Bau eines neuen Pfarrhauses begonnen habe. Bereits bei meinem
ersten Besuch im September 2002 bestanden solche Pläne, doch der
Bau eines Kindergartens mit Räumen für die Gemeindearbeit, die Instandhaltung
der Kirche und die Übernahme von drei weiteren Untergemeinden führten
dazu, dass dieses Bauvorhaben immer wieder aufgeschoben wurde. Auch
über eine Erweiterung der Kirche werde, so Philip Eliah Mvungu,
bereits nachgedacht, da die Zahl der Christen in Bagamoyo ständig
wachse. Der Bau einer weiterführenden Mädchenschule, den wir mit
der Kollekte aus der Guten-Abend-Kirche unterstützen, macht ebenfalls
Fortschritte. Darüber werde ich in einer der nächsten Ausgaben von
„Gemeinde jetzt“ hoffentlich mehr berichten können. Schließlich
klappt’s jetzt mit der Kommunikation. Die läuft übrigens nicht nur
per E-Mail, sondern auch im Gespräch mit Gott. Lassen Sie uns auch
im Gebet an unsere Geschwister in Bagamoyo denken!

Almuth Schwichow

 

Weltgebetstag: Rückblick

 

Alles, was Atem hat, lobe
Gott

Weltgebetstag am 5. März 2010

Eigentlich hatten
wir gar nicht damit gerechnet, dass die Kirchenbänke in St. Marien
an diesem Abend so gut besetzt sein würden. Der Wetterbericht hatte
Schneefall angekündigt, doch von dieser Vorhersage ließen etwa 140
Frauen und einige Männer sich keineswegs abschrecken. Sie erlebten
– wie immer am Weltgebetstag – einen abwechslungsreichen Gottesdienst.
Die Gebetsordnung kam in diesem Jahr aus Kamerun und stand unter
dem Leitwort „Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Zu afrikanischen
Klängen zogen die Frauen aus dem ökumenischen Vorbereitungskreis
in die Kirche ein und schmückten den Altarraum mit bunten Stoffen.
Pfarrerin Almuth Schwichow stellte das Gastgeberland zu Beginn des
Gottesdienstes vor. In ihrer Predigt betonte Gemeindereferentin
Ulrike Weber, dass Loben in Kamerun gleichbedeutend sei mit Leben.
Nicht nur in den Gottesdiensten erklinge das Lob Gottes, sondern
auch im oft so schwierigen Alltag. Lob und Klage seien miteinander
verflochten wie in einem Psalm. Sie erinnerte an die Worte der Theologin
Dorothee Sölle, die die Psalmen als tägliche Wegzehrung empfohlen
habe: „Die Psalmen sind für mich eins der wichtigsten Lebensmittel…Sie
sind für mich Brot.“ Wie ein Psalm wirkte an diesem Weltgebetstag
die gesamte Liturgie, die in Gebeten und Liedern unermüdlich zum
Loben und Preisen aufforderte. Dass wir dieser Aufforderung nachkommen
konnten, lag nicht zuletzt daran, dass Chor und Musiker unter der
Leitung von Helga Maria Lange uns schwungvoll begleitet haben.
Als
wir nach dem Gottesdienst aus der Kirche kamen, lag tatsächlich
Schnee. Einige machten sich deshalb schnell auf den Heimweg, aber
die meisten ließen sich im Pfarrheim noch Linsensalat, Kochbananen
und andere Gerichte aus Kamerun schmecken.
Allen, die zum Gelingen
des Gottesdienstes und des anschließenden Beisammenseins beigetragen
haben, danken wir ganz herzlich. Danke sagen wir auch für die Kollekte
in Höhe von 673 €, mit der Weltgebetstagsprojekte in verschiedenen
Ländern unterstützt werden.
Im nächsten Jahr feiern wir den Weltgebetstag
in der Wenschtkirche. Die Gebetsordnung kommt dann aus Chile. Halten
Sie sich den ersten Freitag im März also schon mal frei!

Almuth Schwichow

 

PREDIGT FÜR DEN KARFREITAG

 

GOTTESDIENST FÜR DEN KARFREITAG

Pfr. Dr. Martin Klein
Talkirche,
2.4. 2010
Text: 2. Kor 5,19-21

Gott war in
Christus und versöhnte die Welt mit sich selber, indem er ihnen
ihre Sünden nicht zurechnete, und er hat unter uns aufgerichtet
das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi
Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi
Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner
Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit
würden, die vor Gott gilt.

Paulus spricht
von Versöhnung. Aber Versöhnung ist schwer. Das merken wir schon,
wenn wir uns mit jemandem heftig gestritten haben. Es kostet immer
Überwindung, den ersten Schritt zu tun und zu sagen: „Es tut mir
leid. Lass uns die Sache aus der Welt schaffen und uns wieder vertragen!“
So ist das schon beim Streit unter Freunden oder beim Familienkrach.
Wie schwer ist Versöhnung dann erst dort, wo Menschen sich lange
Zeit abgrundtief gehasst haben, wo sie sich Jahrzehnte, wenn nicht
gar Jahrhunderte lang gegenseitig das Schlimmste angetan haben!
Da hinterlässt die Feindschaft so tiefe Gräben, dass sie kaum zu
überwinden sind. Die immer neuen Konflikte zwischen Israelis und
Palästinensern oder der dreißigjährige Krieg in Afghanistan führen
uns das deutlich vor Augen. Aber selbst dort, wo endlich äußerlich
Frieden eingekehrt ist, sind die inneren Wunden noch lange nicht
verheilt. Zum Beispiel im ehemaligen Jugoslawien, wo in den verschiedenen
Kriegen der neunziger Jahre weit über 100 000 Menschen starben,
mehr als 2,5 Millionen ihre Heimat verloren und etliche Hauptkriegsverbrecher
immer noch nicht gefasst und verurteilt sind. Oder auch bei den
alten Schlesiern oder Ostpreußen, von denen ja etliche auch hier
bei uns leben. Vielen von ihnen fällt es auch nach mehr als sechzig
Jahren noch schwer, sich mit denen auszusöhnen, die sie auf brutale
Weise aus ihrer Heimat vertrieben haben. Zu lebendig sind immer
noch die Erinnerungen daran. Ich kann ihnen das nicht verübeln.
Genauso wenig kann ich es den Überlebenden der Konzentrationslager
übel nehmen, wenn sie nicht vergessen können und uns Deutsche immer
noch mit tiefem Argwohn betrachten. Manchmal hilft es, wenn eine
neue Generation heranwächst, die den Anlass der Feindschaft nicht
mehr persönlich erlebt hat. Aber manchmal wird die Unversöhnlichkeit
auch von Generation zu Generation weitervererbt. Immer neue Vergeltungsakte
erhalten sie am Leben.

Warum ist das
so? Warum fällt es uns so schwer, Feindschaften zu überwinden und
Versöhnung zu stiften? Aufgrund dessen, was Paulus sagt, möchte
ich dazu folgende These aufstellen: Nur wer selbst versöhnt ist,
kann sich mit anderen versöhnen. Wir merken das ja an uns selber:
Wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, dann fällt es uns auch leichter,
friedlich und versöhnlich mit unseren Mitmenschen umzugehen. Aber
das gelingt uns höchstens zum Teil. Ganz versöhnt mit uns selbst
und mit unserer Vergangenheit zu leben, das können wir nicht aus
eigener Kraft. Denn vieles, was wir Falsches denken, sagen und tun,
lässt sich nicht einfach wiedergutmachen, wenn es einmal passiert
ist. Was durch uns geschehen ist, dafür bleiben wir verantwortlich.
Und was daran falsch war, das lastet als Schuld auf uns: auf unserem
Gewissen, auf unserem Verhältnis zu unseren Mitmenschen und auf
unserem Verhältnis zu Gott. Kein sogenannter „Schlussstrich“, keine
Entschuldigung, kein „Tut mir leid“ hebt das alles einfach auf.
So billig kommen wir nicht davon, und im Grunde unseres Herzens
wissen wir das auch.

Aber wenn wir
selbst nicht den ersten Schritt zur Versöhnung tun können, wer dann?
Ich weiß aus diesem Dilemma nur einen Ausweg. Und dazu ist es notwenig,
dass es wahr ist, was Paulus sagt: Gott selbst hat uns alle mit
sich versöhnt durch Jesus Christus. Er hat den Schlussstrich gezogen,
den wir nicht ziehen können: er hat uns unsere Sünden, unsere Schuld
nicht zugerechnet. Das heißt: Gott macht es nicht so wie wir. Er
rechnet uns nicht unser ganzes Versagen und all unsere Fehler vor
und sagt dann: „So, jetzt bezahle, aber bitte sofort und in bar!“
Er sagt aber auch nicht: „Ist nicht so schlimm, wenn du nicht bezahlen
kannst. Gib mir halt, was du hast, und den Rest vergessen wir!“
Stattdessen sagt er: „Ich weiß um die Höhe deiner Schuld – besser
als du selbst. Ich weiß auch, dass du das niemals alles aufbringen
kannst. Aber du bist mein geliebtes Geschöpf, trotz alledem. Und
deshalb hab ich für dich bezahlt – die ganze Summe!“ Dass unsere
Schuld tatsächlich so groß ist und dass Gott das mit dem Bezahlen
nicht einfach so daher sagt, sondern dass es ihm damit todernst
ist, dafür steht das Kreuz Jesu auf Golgatha. Es ist sozusagen die
rechtsgültige Unterschrift, mit der Gott bestätigt, dass er unsere
gesamten Schulden beglichen hat. Das ist gemeint, wenn Paulus sagt:
„Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht,
damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.“

In der kirchlichen
Tradition ist dieser Satz sehr missverständlich, wenn nicht gar
falsch gedeutet worden. Wir finden diese Deutung zum Beispiel in
vielen unserer Gedangbuchlieder. Da heißt es etwa: „Gottes Sohn
ist Mensch geborn, hat versöhnt des Vaters Zorn“ (EG 29) oder: „Du
großer Schmerzensmann, vom Vater so geschlagen“ (EG 87). Das klingt
– jedenfalls für heutige Ohren –, als ob Gott einen Sündenbock gebraucht
hätte, an dem er stellvertretend seine Wut über uns auslassen konnte,
dass der zornige Gott nur durch ein blutiges Opfer zu versöhnen
gewesen sei und dass der unschuldige Christus sich selbst als dieses
Opfer zur Verfügung gestellt habe. Eine entsetzliche Vorstellung!
Als ob Gott ein hungriges Raubtier sei, das man nur friedlich stimmen
kann, indem man ihm rohes Fleisch vorwirft! Wenn Präses Schneider
diese Deutung gemeint haben sollte, als er sagte, er könne den Tod
Jesu nicht als Opfer für unsere Sünden verstehen, dann hätte er
Recht. Denn bei Paulus, ja, im ganzen Neuen Testament, steht davon
kein Wort! Paulus sagt nicht: Christus hat den zornigen Gott mit
uns versöhnt, sondern er sagt: Gott war in Christus und hat uns
mit sich versöhnt. Gott war nie unser Feind, aber wir waren seine
Feinde, weil wir so gelebt haben, als ob es ihn nicht gäbe, und
es oft genug immer noch tun. Diese Feindschaft ist zu Ende. Gott
hat sie von sich aus aufgehoben – ohne Vor- und Gegenleistung von
irgend jemandem. Nicht Gottes Zorn offenbart sich am Kreuz Jesu,
sondern seine abgrundtiefe Liebe. Als Jesus stirbt, da erleidet
Gott den Tod mit, den wir sonst sterben müssten: beladen mit unserer
ganzen Schuld, unversöhnt mit uns selbst und der Welt. Gott begleicht
unsere Rechnung, und die ist so hoch, dass sie ihn nicht weniger
als das Leben kostet. So geschieht Versöhnung, ein- für allemal.

Das ist also die
Botschaft von Karfreitag und Ostern: Die Welt ist mit Gott versöhnt.
Aber das muss die Welt nun auch erfahren. Paulus und seine Mitarbeiter
leben für nichts anderes: „So sind wir nun Botschafter an Christi
Statt“, sagt er, „denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun
an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Bis heute werden
alle Pfarrerinnen und Pfarrer unserer Kirche bei ihrer Ordination
auf diesen Auftrag verpflichtet, und in der Tat hat unsereins nichts
Dringenderes zu tun. Aber der Auftrag gilt nicht nur für Pfarrer:
alle Christen sind mit ihrem Reden und Handeln „Botschafter an Christi
Statt“, jeder an seinem Platz, jeder auf seine Weise. Über dieses
Botschafterdasein sagt Paulus zweierlei: zum Einen, was der Inhalt
der Botschaft ist, und zum Anderen, wie wir sie vorbringen sollen.

Der Inhalt lautet
schlicht und knapp: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Man könnte
sich fragen, wozu das noch nötig ist, wenn die Versöhnung doch schon
geschehen ist. Aber Gott möchte eben, dass wir die Hand auch ergreifen,
die er zur Versöhnung ausgestreckt hat. Er möchte, dass wir es für
uns ganz persönlich wahr sein lassen, was er für uns getan hat.
Nicht er braucht das, sondern wir, damit wir darüber froh werden
und unser Leben sich ändert.

Und was ist, wenn
wir Gottes Hand nicht ergreifen? Zieht er sie dann zurück? Bläst
er die Versöhnung ab? Ich glaube nicht, dass er das tut. Gott hat
sich mit uns versöhnt, sagt Paulus. Das bleibt gültig, ob wir wollen
oder nicht. Sonst müsste er ja alles, was damals mit Jesus geschehen
ist, wieder rückgängig machen. Aber wir würden weiter als unversöhnte
und unversöhnliche Menschen durch die Welt laufen, obwohl das gar
nicht sein müsste. Es wäre, als ob wir ein großes Geschenk unausgepackt
liegen lassen würden: wir haben es, aber wir haben nichts davon.
Und das wäre doch absoluter Unsinn, oder?

Nun zum anderen,
zum Wie. „Wir bitten an Christi Statt“, sagt Paulus. Das heißt:
wir können niemanden zwingen, unserer Botschaft Glauben zu schenken,
und wir sollten es auch nicht versuchen – weder durch Gewalt – körperliche
oder seelische –, noch durch Geld, noch durch gute Worte, und auch
nicht durch Showeffekte. Wir können nur durch Wort und Tat bezeugen,
dass die Welt mit Gott versöhnt ist – überzeugen muss Gott selbst
durch seinen heiligen Geist.

Und wie machen
wir das mit dem Bezeugen? Ich denke, ganz schlicht dadurch, dass
wir als versöhnte und versöhnliche Menschen leben. Dazu gehört zuerst,
dass wir mit uns selbst versöhnt sind, dass wir uns selbst so annehmen
können, wie wir sind: mit unseren Fehlern und unserer Unvollkommenheit,
mit all den Verletzungen an Leib und Seele, die das Leben uns geschlagen
hat. Und wenn uns das gelingt, dann fällt es uns, denke ich, auch
leichter, anderen die Hand zur Versöhnung zu reichen, ihnen zu vergeben
und uns vergeben zu lassen. Je öfter das geschieht, desto mehr wird
davon sichtbar, dass unsere Welt keine andere ist als die, die Gott
schon längst mit sich versöhnt hat.

Ich weiß, dass
das alles leichter gesagt als getan ist. Ich weiß, wie schwer es
mir fällt, mit mir selbst und anderen ins Reine zu kommen. Deshalb
möchte ich mich so oft wie möglich daran erinnern lassen, dass ich
mit Gott längst versöhnt bin und das er mich zum Botschafter seiner
Versöhnung macht. Und dann bitte ich ihn, dass er seine versöhnende
Kraft durch mich wirken lässt. Gott wird mir und Ihnen diese Bitte
nicht abschlagen. Und wo dann jeder von uns mit der Versöhnung beginnen
muss, das wissen wir alle selber am besten.

Amen.

 

Rückblick: Gemeindeversammlung

 

Information der Gemeindeglieder

Liebe Gemeindeglieder,

am 12.03.2010
fand eine Gemeindeversammlung in der Talkirche statt. Für alle die
nicht dabei sein konnten möchte ich Sie über den Ablauf informieren.

Nachdem, wie Sie
bereits wissen, das ehemalige Pfarrhaus komplett renoviert ist plant
die Kirchengemeinde nun im Zusammenhang mit dem Ausbau für Kinder
U3 an der Kindertagesstätte Talkirche einen größeren Saal. Alle
anderen Standorte kamen nicht infrage, um, wie Herr Jung aus dem
Wiesental einmal gesagt hat, dass schöne Ensemble von Talkirche
und ehemaligen Pfarrhaus nicht zu zerstören. Der Saal wird für größere
Gemeindeveranstaltungen, Beerdigungscafe, Feiern u. a. benötigt.
Des Weiteren beabsichtigt die Kirchengemeinde einen Mittagstisch
für Bedürftige einzurichten, denn immer mehr Menschen benötigen
auch hierzulande Hilfe zum Überleben.

Die Kosten für
den Anbau belaufen sich nach ersten Einschätzungen auf ca. 650.000€.
Rund 250.000€ stehen als Grundstock zur Verfügung. Für den Rest
werden wir gemeinsam mit Pfarrer Wolfram Bensberg (zuständig im
Kirchenkreis für die Einwerbung von Geld- und Sachmitteln) uns intensiv
um Sponsoren und Spender bemühen.

Mit den zwei nachfolgenden
Skizzen möchten wir Ihnen den Anbau veranschaulichen.


Lageplan


Grundriss

 

Unabhängig von
der Baumaßnahme hat das Presbyterium zum Gemeindezentrum Wenscht
folgenden Beschluss gefasst:

Der am 23.05.2006
im Rahmen der Verabschiedung des Haushaltssicherungskonzepts gefasste
Beschluss, das Gemeindezentrum Wenscht zum 01.10.2011 zu schließen,
wird ausgesetzt. Das Presbyterium hält gleichwohl an der Absicht
fest, bei Bedarf die Gemeindearbeit auf längere Sicht am Standort
Talkirche zu konzentrieren. Diese Entscheidung wird jährlich konzeptionell
und finanziell überprüft.

Begründung: Ein
neues Gemeindezentrum an der Talkirche, das in der Lage wäre, die
gesamte Gemeindearbeit (vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen)
aufzunehmen, ist in kürzerer Frist nicht zu realisieren. Die Räume
im ehemaligen Pfarrhaus und auch ein künftiger Gemeindesaal im geplanten
Anbau an den Kindergarten reichen dafür nicht aus. So weit die demographische,
finanzielle und sonstige Entwicklung der Gemeinde absehbar ist,
dürfte sich das allerdings im Lauf der Zeit ändern, so dass die
Konzentration auf einen Standort möglich wird und dann auch sinnvoll
ist.

Damit ist u. a.
sichergestellt, dass die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch
zukünftig im bisherigen Umfang erhalten bleibt. Des Weiteren hat
das Presbyterium beschlossen den Erlös des Wohngebäudes Ziegeleistraße
23 im Rahmen eines Erbpachtvertrages den Rücklagen der Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen zuzuführen. Außerdem wird der Erbpachtzins
für das Grundstück unseren Haushalt jahrzehntelang entlasten.

In den nächsten
Monaten werden, wie schon in der letzten Ausgabe berichtet, weitere
Baumaßnahmen in den Kindergärten Setzen, Sohlbach und Jasminweg
durchgeführt. Mit dem sogenannten „U3 Ausbau“ wollen wir die Einrichtungen
fit für die Zukunft machen. Für 2011 ist dann wie oben erwähnt die
Tageseinrichtung „An der Talkirche“ vorgesehen und für 2012 bei
gleichbleibend stabilen Kinderzahlen der Kindergarten Schießberg.
Die Einrichtung im Hüttental soll 2011 in eine andere Trägerschaft
übergeben werden. Gleichwohl werden wir das Gebäude mit den Wohnungen
und dem Gemeinderaum nicht verkaufen. Neben den Bauaktivitäten berichteten
Frank Boes und Kathrin Osterburg über die Fortschritte innerhalb
des Familienzentrums.

Des Weiteren informierten
Wolfgang Hofheinz über die anstehenden Planungen im Bereich der
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Martin Klein über sonstige
Aktivitäten in der Gemeinde. (Osterfrühstück in Birlenbach / Radtouren
für Frauen und Männer / Nacht der offenen Kirchen / Gottesdienst
beim Dorfgemeinschaftsfest in Setzen / Glaubenskurs u. a.)

Neben vereinzelten
Rückfragen zur Präsentation bzgl. Nutzung der Kirche Birlenbach,
Vermächtnis Käthe Schmidt, Kosten für Angebote in der Arbeit mit
Kindern und Eigenleistung bei Bauaktivitäten schlug Friedrich Gieseler
vor den Glockenturm von Sohlbach durch das THW zu versetzen. Er
hat schon mit Verantwortlichen gesprochen, die die Möglichkeit sehen
dies im Rahmen einer Übung durchzuführen.  Für diese sehr gute
Idee möchte ich mich auch im Namen des Presbyteriums und der Stadt
Siegen recht herzlich bedanken.

Zum Abschluss
berichtete Burkhard Leidel mit Wortbeitrag und einem kurzen Film
über die Ideen und Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Umweltmanagement
„Grüner Hahn“. Auch hier werden noch MitarbeiterInnen gesucht.

Liebe Gemeinde,

Jesus aber sprach:
„Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht
geschickt für das Reich Gottes“ (Lukas 9,62). Wir möchten nicht
mehr zurücksehen, sondern durch den Anbau am Kindergarten hinter
der Talkirche die Zukunft gestalten. Dafür benötigen wir neben Mut,
Zeit und Kraft vor allem den Segen unseres Gottes. Nur dann kann
es uns gelingen für unsere Gemeinde, aber auch für unsere Stadt
das Beste zu erreichen. Packen wir es an. Wenn Sie dabei helfen
wollen melden Sie sich im Gemeindebüro, bei unseren Pfarrern, unserem
Hauptamtlichen oder den Presbyterinnen und Presbytern.

Ich wünsche Ihnen
eine gesegnete Frühlings- und Sommerzeit und grüße Sie herzlich

Hartmut Heinbach (Finanzkirchmeister)