Förderverein auf Wachstumskurs

 

Förderverein der Kirchengemeinde
Klafeld auf Wachstumskurs

Siegen-Geisweid.
„Das vergangene Vereinsjahr ist für den Förderverein für die Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen in der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld
sehr erfolgreich verlaufen“, brachte Vorsitzender Matthias Hess
bei der diesjährigen Mitgliederversammlung die wichtigste Nachricht
auf den Punkt. Zählte der Verein vor ca. einem Jahr noch 76 Mitglieder,
so gehören inzwischen bereits 94 Personen dem Förderverein an. Nach
vielen Jahren der Stagnation bzw. mit leichtem Abwärtstrend ist
die alte Rekordmarke von 100 Mitgliedern wieder in greifbare Nähe
gerückt.

Durch den Zuwachs
an Mitgliedern ist auch der jährlich Grundstock der Mitgliedsbeiträge
auf fast 6.000 € angewachsen. Hinzu kommen noch Traukollekten und
Spenden, so dass in 2010 alle beantragten Förderungen bewilligt
werden konnten. Gefördert werden benötigte Materialien für die Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen, Aktions- und Projekttage, Ferienfreizeiten,
der Kinderchor sowie die Ausbildung ehrenamtlich Mitarbeitender.

Der Förderverein
beteiligte sich mit anderen Gruppen aus der Kirchengemeinde wieder
am Geisweider Bürgerfest im Oktober 2010. Voraussichtlich soll beim
diesjährigen Fest ein Luftballonwettbewerb angeboten werden. Vorstandswahlen
standen bei der Versammlung nicht an. Turnusgemäß schied aber Inge
Behm als Kassenprüferin aus. Für die nächsten zwei Jahre übernimmt
nun Christoph Greis dieses Amt.

 

“ … habe dann gerne ´ja´ gesagt!“

 

“ … habe dann gerne
´ja´ gesagt!“

Interview mit Martin Wüst,
dem „Neuen“ im Presbyterium

Vielleicht
stellst du dich zunächst einmal kurz vor.

Ich bin 57 Jahre
alt und wohne mit meiner Frau Iris, geb. Messerschmidt, in Obersetzen.
Wir haben zwei Kinder, David ist 16 und Jonas 13 Jahre alt. Ich
arbeite als Angestellter im Konstruktionsbereich der Firma Bombardier
in Dreis-Tiefenbach.

Du bist ja
kein „echter“ Klafelder.

Stimmt. Geboren
und aufgewachsen bin ich in Plittershagen. Dort habe ich auch lange
Zeit gelebt. Ich komme aus einem christlichen Elternhaus und gehörte
sowohl dem CVJM und der ev. Gemeinschaft als auch der Kirchengemeinde
Freudenberg an. In dieser Zeit fand ich den persönlichen Glauben
an Jesus Christus und seine frohe Botschaft. Engagiert habe ich
mich damals in der Jugendarbeit, aber auch in den Gemeinschaftsstunden
und im Posaunenchor.

Und du warst
in Freudenberg auch Mitglied des Presbyteriums.

Genau. Und zwar
von 1984 bis 1993, fast genau neun Jahre lang. Damals dauerte eine
Amtszeit übrigens noch acht Jahre.

Wann bist du
in den Bereich unserer Kirchengemeinde umgezogen?

1992. Nach der
Hochzeit wohnten wir zunächst in Geisweid. Dann kam der Umzug nach
Obersetzen.

Wie ich gehört
habe, hast du auch hier gleich engagiert mitgearbeitet.

Ja, in unserem
Bauausschuss durfte ich als sachkundiges Gemeindeglied acht Jahre
lang meine Fähigkeiten einbringen, später dann auch im Planungskreis
für die neue Gemeindestruktur. Mitglied im CVJM-Posaunenchor Setzen
bin ich seit dem Jahr 2000.

Als nächstes
möchte ich gerne wissen, warum du erneut Presbyter geworden bist.
Und: Wie ging das vonstatten? Wer hat dich angesprochen?

Schon in Freudenberg
hat mir die Arbeit großen Spaß gemacht. Außerdem bin ich der Meinung,
dass man sich nicht aus allem raushalten kann. Es ist wichtig, mitzuwirken
und seine Erfahrungen und Ideen einzubringen. Pfarrer Frank Boes
war es, der mich nach einer Beratung im Presbyterium angesprochen
und gefragt hat. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich dann gerne „ja“
gesagt!

Welche Gefühle
und Erwartungen haben dich am Tag des Einführungsgottesdienstes
bewegt?

Etwas aufgeregt
war ich schon; aber ich wusste ja, auf was ich mich eingelassen
habe. Es ist gut, dass die Einführung im Beisein der Gemeinde vollzogen
wird. Und es ist schön, wenn einem Gottes Segen zugesprochen wird.
Es war übrigens ein eindrucksvoller Gottesdienst, und alle Mitglieder
des Presbyteriums haben mich – wie schon in der Aprilsitzung – sehr
freundlich aufgenommen.

In welchen
Ausschüssen möchtest du jetzt mitarbeiten?

Das weiß ich noch
nicht genau. Ich möchte erst einmal hier und da reinschauen, bevor
ich mich entscheide. Vielleicht gibt es ja auch einen oder zwei
Bereiche, wo dringend jemand gebraucht wird.

Nicht nur du,
sondern auch deine Familie engagieren sich in unserer Kirchengemeinde
.

Das stimmt. Und
darüber bin ich sehr froh. Meine Frau ist Mitarbeiterin im Kindergottesdienst
im Tal und meine beiden Söhne wirken im Setzer Posaunenchor mit.

Wird dir neben
dem Beruf und dem Presbyteramt noch genügend Zeit für deine Hobbys
bleiben?

Davon gehe ich
aus. Obwohl es viele Sitzungen, Termine und Verpflichtungen geben
wird. Aber für die Familie, den Posaunenchor und das Bergwandern
werde ich ausreichend viel Zeit haben.

Das Ehrenamt
erlebt zur Zeit öffentliche und sogar politische Anerkennung. Wie
reagieren deine Freunde, deine Bekannten und deine Arbeitskollegen
auf die Tatsache, dass du nun als Presbyter tätig bist?

Meine Arbeitskollegen
wissen es noch gar nicht. Die anderen eigentlich sehr positiv. Sie
finden es gut, dass ich mich in diesem Bereich engagiere.

Was wünschst
du unserer Kirchengemeinde für die nächsten Jahre?

Das kann ich schnell
beantworten. Zum einen Wachstum und dass mehr junge Leute kommen.
Zum anderen ein gutes Miteinander und weitere Anstrengungen in der
ev. Allianz und in der Ökumene. Vor allem aber wünsche ich unserer
Gemeinde auch weiterhin Gottes Segen.

Herzlichen
Dank für das Interview. Wir alle wünschen dir, lieber Martin, für
dein Amt viel Kraft und Freude und gute Ideen und Gottes gutes Geleit!

Peter-Christian Rose

 

Kurz notiert

 

 

  • Unser Küster
    Rudolf Hasenkamp ist im April in Mannheim operiert worden. Wir
    wünschen ihm auch von dieser Stelle weiterhin gute Genesung!
  • An der Fastenaktion
    „7 Wochen Ohne“ – sie wurde 1983 in Hamburg ins Leben
    gerufen – beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter auch
    in diesem Jahr wieder ca. zwei Millionen Menschen.
  • Wolfgang
    Hofheinz, unser Gemeindepädagoge und Jugendreferent, hat sich
    bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern für das Streichen und Aufräumen
    der Jugendräume im Wenscht bedankt.
  • Beim 14.
    Hungermarsch unserer katholischen Mitchristen im Pastoralverbund
    Hüttental-Freudenberg am 10. April kamen über 9.000 € an Spendengeldern
    zusammen!
  • Das Durchschnittsalter
    in unserem Presbyterium beträgt nach den Berufungen von Georg
    Klanke und Martin Wüst 54,1 Jahre.
  • Aufrichtigen
    Dank an Karsten Krupp vom Bauteam: Er hat an der ehemaligen
    Kirche in Birlenbach zusammen mit seinem Sohn größere Mengen
    von Astwerk und Sträuchern geschreddert.
  • Nach Schätzungen
    der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurden in diesem
    Jahr rund 240.000 Jugendliche konfirmiert.
  • Unser Ausschuss
    zur Bewahrung der Schöpfung hat beim Förderpreis „Klimaschutz“
    des Kreises Siegen-Wittgenstein unter fünf Bewerbern den 2.
    Platz und gleichzeitig 2.000 Euro zugesprochen bekommen. Herzlichen
    Glückwunsch!
  • Der Vorschlag
    von Volker Nöll, den Abendmahlstisch aus der ehemaligen Setzer
    Kirche so umzuarbeiten, dass er in der Mehrzweckhalle am Sportplatz
    in Obersetzen für die dort stattfindenden Gottesdienste gelagert
    werden kann, stieß im Presbyterium auf einhellige Zustimmung.
  • Am 28. Mai
    feierte die Big Band des Evangelischen Gymnasiums in Weidenau
    mit einem Konzert im Apollo-Theater ihr 30-jähriges Bestehen.
    Wir gratulieren aufs Herzlichste!
  • Pfarrerin
    Almuth Schwichow ist schon seit 18 Jahren (1. Juli 1993) in
    unserer Gemeinde tätig, ihre beiden Amtskollegen, Pfr. Dr. Martin
    Klein und Pfr. Frank Boes, kamen vor vier bzw. drei Jahren nach
    Klafeld.
  • Günter Drucks,
    unser ehemaliger Organist und Gemeindeamtsleiter, feiert am
    20. August seinen 80. Geburtstag. Viele Glück- und Segenswünsche
    auch von dieser Stelle!
  • Annette Kurschus,
    unsere ehemalige Gemeindepfarrerin und jetzige Superintendentin,
    will im Herbst Nachfolgerin von Präses Alfred Buß werden. Beworben
    hat sich auch Angelika Weigt-Blätgen, sie ist derzeit  leitende
    Pfarrerin der Evangelischen Frauenhilfe in Westfalen (Soest).
  • Vorankündigung:
    Die diesjährigen Seniorenfeiern finden am 5. und 6. Oktober
    im Gemeindezentrum Wenscht statt.

Peter – Christian Rose

 

 

 

Alte Orgel im neuen Gebäude

 

Alte Orgel im neuen Gebäude

Die alte „Führer-Orgel“
aus dem Jahr 1959 vom „Jugendheim Setzen“ hat ein neues Zuhause
gefunden. Sie wurde an die Ev. Kirchengemeinde Wehrheim im Taunus
verkauft, und zwar für das Gemeindezentrum in Oberhain.

Nach Demontage
und Aufarbeitung durch die Orgelbaufirma Bosch aus Niestetal bei
Kassel wurde sie am 23. März 2011 in einem feierlichen Gottesdient
in Dienst gestellt.

An diesem Einweihungs-Gottesdienst
nahmen auf Einladung auch Edith und Paul-Heinrich Groos teil. Paul-Heinrich
Groos hielt ein kurzes Grußwort. Er sagte unter anderem, daß die
Orgel von Niedersetzen nach Oberhain „aufgestiegen“ sei. Die kleine
Orgel hat dort einen würdigen neuen Raum gefunden.

Paul-Heinrich Groos

 

Rückblick: Martinszug 2010

 

Martinszug 2010

Kürzlich erhielten
wir das Dankschreiben der Don Bosco Mission, dass wir in Auszügen
weitergeben möchten:

Vielen Dank für
Ihre Spende in Höhe von 586,55 €. Auch ein Jahr nach dem verheerenden
Erdbebenherrscht noch große Not in Haiti. Tausende private Wohnhäuser
und ein Großteil der Schulgebäude sind zerstört oder baufällig.
Doch auch für die Kinder Haitis hat bereits im letzten Sommer ein
neues Schuljahr begonnen. Der Unterricht findet noch in provisorischen
Zelten statt, aber die Schüler wünschen sich inzwischen wieder eine
„richtige“ Schule. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie den Wiederaufbau
der zerstörten Schulen, Wohnheime und Berufsbildungszentren und
schenken den Straßenkindern, Waisen und benachteiligten Jugendlichen
Haitis wieder eine neue Lebensperspektive.