Ökumenische Nacht der Lichter

 

Ökumenische
Nacht der Lichter

Weidenau
/ Freudenberg / Geisweid.
Das ganze Jahr über fahren unzählige
Jugendliche und Erwachsene nach Taizé, diesem kleinen Dörfchen im
französischen Burgund, um ihren Glauben aufzufrischen, Menschen
aus aller Welt zu begegnen und ergreifende Gottesdienste zu feiern.
Jugendliche aus dem Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg wollen
jetzt – wie schon in den vergangenen Jahren – ein wenig Taizé in
ihre Heimat holen, andere dazu einladen und sie für Taizé, seine
Lieder und Gottesdienste begeistern.

Am Samstag, den
15. Dezember 2012, findet dazu um 19.30 Uhr die inzwischen
schon traditionelle, ökumenische „Nacht der Lichter“ in der Kirche
St. Marien im  Wenscht
(Geisweid) statt. Nach dem Gottesdienst
besteht noch Gelegenheit zum stillen Gebet in der Kirche, zum seelsorglichen
Gespräch oder zum Empfang des Bußsakramentes. Die Teilnehmer sind
ebenso eingeladen zur lockeren, adventlichen Begegnung im Gemeindehaus.
Hier besteht auch die Möglichkeit, einen Film über Taizé anzuschauen.
Interessierte sind ganz herzlich eingeladen! – Schon jetzt weist
der Pastoralverbund darauf hin, dass die nächste Fahrt nach Taizé
geplant ist für die Zeit vom 27.07. – 04.08.2013. Informationen
und Anmeldung bei Pfr. Reinhard Lenz, Tel. 02734 / 2350.

 

Kurz notiert

 

 

  • Grundschule
    Birlenbach: Im Gottesdienst zum Schulanfang kam eine Kollekte
    in Höhe von 192,75 Euro zusammen. Den Betrag übergab Schulleiter
    Otto Flick an Wolfgang Michael Wagner vom ortsansässigen Verein
    „Handycap“, der sich um kranke und behinderte Kinder
    kümmert und deren größte Herzenswünsche erfüllt.
  • Annette Kurschus,
    unsere neue Präses in Bielefeld, hat sich am 22. September ins
    Goldene Buch der Stadt Siegen eingetragen. Dazu schrieb sie
    den Bibelvers „Wenn nicht der Herr die Stadt behütet, so
    wacht der Wächter umsonst“ (Psalm 127,1).
  • Am Abend
    wurde bekanntlich Pfr. Peter-Thomas Stuberg in sein neues Amt
    als Superintendent des Ev. Kirchenkreises Siegen eingeführt.
    Als Geschenk spendete unsere Kirchengemeinde 100 € an die EFL
    (Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle) in der Burgstraße
    23.
  • Leider werden
    die beiden „Grünen Briefkästen“ in der Talkirche und
    in der Wenschtkirche bisher nur  wenig angenommen. Unser
    Ausschuss zur Bewahrung der Schöpfung wird Ihre Fragen gerne
    beantworten und Ihre Anregungen aufgreifen.
  • An der Wilnsdorfer
    Autobahnkirche konnte am 28. September endlich Richtfest gefeiert
    werden! Ende des Jahres soll das Bauwerk fertig gestellt sein.

  • Baukirchmeister
    Hartmut Heinbach und Edwin Schwandt vom Fachausschuss für Finanz-,
    Bau- und Personalangelegenheiten bedankten sich für den letzten
    Bauteameinsatz beim Gemeindehaus in der Gerberstraße und auf
    dem Gelände des Gemeindezentrums im Wenscht.
  • 37 Mädchen
    und Jungen wurden am 6. Oktober in St. Joseph von Weihbischof
    Hubert Berenbrinker gefirmt. Wir gratulieren den Jugendlichen
    und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebensweg alles erdenklich
    Gute und Gottes Segen!
  • An den beiden
    Nachmittagen des Herbstfestes für die „Generation 70+“
    nahmen am 10. und 11. Oktober im Gemeindezentrum Wenscht insgesamt
    171 Frauen und Männer teil.
  • Dipl.-Ing.
    Helmut Setzer führte auch in diesem Jahr die Sicherheitsprüfung
    der Außenspielflächen und der Spielgeräte an unseren Kindertageseinrichtungen
    durch. Alle sicherheitsrelevanten Mängel wurden bzw. werden
    kurzfristig behoben.
  • Am 13. Oktober
    fand die 37. Alu-Sortier-Aktion statt. Das  Ergebnis kann
    sich wieder sehen lassen: 200 kg Aluminium konnten an ein Recycling-Unternehmen
    verkauft werden, zusätzlich 80 kg Zink, 3 kg Blei und 2 kg Messing.
  • Unsere Nachbargemeinde
    St. Marien will im nächsten Jahr die Termine von „Autofrei
    und Spaß dabei“ in den katholischen  Pfarrnachrichten
    veröffentlichen. Eine tolle Idee!

Peter – Christian Rose

 

Predigt zum 1. Advent

 

FAMILIENGOTTESDIENST ZUM ERSTEN
ADVENT

mit Kita Jasminweg und Sohlbach
Pfr.
Dr. Martin Klein
Wenschtkirche, 2.12. 2012

Thema: Ein Blick durchs Schlüsselloch

Einen Blick durchs
Schlüsselloch haben die Kinder uns gerade präsentiert. Und ich habe
mich gefragt: Wann und warum macht man eigentlich so was – durch
ein Schlüsselloch schauen? Denn das ist ja doch in der Regel eine
mühsame Angelegenheit: Man muss sich bücken dafür (jedenfalls sobald
man größer als 1,10 ist), man muss angestrengt mit einem Auge durch
ein winziges Loch gucken, vielleicht noch das andere dabei zukneifen,
und man sieht trotzdem nur einen winzigen Ausschnitt von dem, was
hinter der Tür liegt. Und man muss auch noch mit Unannehmlichkeiten
rechnen, wenn man dabei erwischt wird. Denn man müsste ja nicht
durchs Schlüsselloch linsen, wenn die Tür nicht abgeschlossen wäre
oder wenn man sie einfach aufmachen dürfte. Und das ist ja meistens
so, weil man das, was hinter der Tür ist, gar nicht sehen soll –
oder jedenfalls noch nicht sehen soll.

Trotzdem haben
wir wohl alle schon mal durch Schlüssellöcher geschaut, und das
– geben wir’s ruhig zu – nicht nur als Kinder. Denn wenn man nur
überzeugt genug ist, dass sich hinter der Tür etwas befindet oder
passiert, das unheimlich spannend ist, das man unbedingt sehen und
mitbekommen möchte – und zwar jetzt gleich und nicht erst irgendwann
– dann spielt alles andere keine Rolle. Und dass es womöglich verboten
ist, erhöht natürlich nur den Reiz und die Neugier.

Früher, mancher
mag sich erinnern, war die Adventszeit für Kinder die Hochsaison
des Schlüssellochguckens. Denn da taten die Erwachsenen ja gern
ein wenig geheimnisvoll, wollten ihre Kinder zum Fest überraschen,
wollten die Freude am Endlich-alles-sehen-und-haben-Dürfen erhöhen,
indem vorher das meiste versteckt und unsichtbar blieb. Umso spannender
war es für die Kinder, wenigstens mal einen flüchtigen Blick auf
die Geschenke oder den geschmückten Tannenbaum zu erhaschen, wenigstens
mal eins der leckeren Plätzchen zu probieren, die zwar schon gebacken,
aber bis zum Heiligen Abend noch unter Verschluss waren. Und weil
die Schlüssellochguckerei auch die Phantasie anregt, glaubte schon
mancher, er habe im Weihnachtszimmer, so gerade noch im Verschwinden,
das Christkind gesehen.

Heute dagegen
haben die Schlüssellöcher ausgedient, jedenfalls was Advent und
Weihnachten angeht. Spätestens am Montag nach dem Totensonntag steht
die ganze Weihnachtspracht sichtbar vor aller Augen. Es wird nicht
nach und nach heller – erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier
– sondern es gehen sofort alle Lampen an. Es gibt die Plätzchen
nicht erst zu Weihnachten, sondern da kann man sie schon nicht mehr
sehen. Kinder kriegen das ganze Jahr über Geschenke, nur die Menge
wird zu Weihnachten noch mal gesteigert. Überraschungen gibt es
dabei kaum noch: Was auf dem Wunschzettel steht, wird angeschafft
(und wehe, wenn nicht!), oder es gibt gleich Geld zum Selberkaufen.
Und wie das Christkind und der Weihnachtsmann aussehen, das wissen
alle Kinder bestens aus der Fernsehwerbung. Kein Warten, keine Spannung,
keine Geheimnisse mehr – heute wollen wir alles, und das sofort.
Manche Familie mag zwar noch tapfer dagegenhalten, aber Trend weg
vom Schlüsselloch ist nicht zu stoppen.

Man könnte darüber
wehmütig werden. Man könnte aber auch zu-geben, dass die ganze Geheimniskrämerei
zur Weihnachtszeit schon immer etwas Künstliches an sich hatte.
Die meisten Kinder durchschauen das, noch bevor sie in die Schule
kommen, und es wäre falsch, ihnen dann weiter etwas vorzuspielen.
Stattdessen sollten wir uns alle miteinander, Große und Kleine,
wieder dem echten Geheimnis der Advents- und Weihnachtszeit zuwenden:
dem Geheimnis, das immer und zu allen Zeiten spannend bleiben wird,
weil unser kleiner Menschenverstand es nie wird ergründen können.

Also beugen wir
uns in Gedanken mal tief hinunter, kneifen ein Auge zu und schauen
mit dem anderen gespannt durchs Schlüsselloch dieses Geheimnisses
– was bekommen wir da zu sehen? Anscheinend nicht viel. Nur eine
junge Frau, die ein Kind bekommt – man sieht, dass es nicht mehr
lange dauern wird. Einen jungen Mann, der zögernd den Arm um diese
junge Frau legt – man sieht ihm an, dass er sich erst noch daran
gewöhnen muss, dass seine Verlobte ein Kind bekommt – ein Kind,
von dem er nichts geahnt hat. Wir sehen wie die beiden sich auf
eine Reise begeben – nicht freiwillig, sondern auf Befehl des Kaisers,
der Steuerzahler braucht. Wir sehen eine Futterkrippe in einem Stall
– außer Heu liegt da nichts drin, aber was soll auch sonst in einer
Krippe liegen? Wir sehen Männer in orientalischen Gewändern, die
aufgeregt zum Himmel schauen. Und wenn wir in die Hocke gehen und
durch das Schlüsselloch schräg nach oben schauen, können wir so
gerade eben noch erkennen weshalb: Da ist ein besonders heller Stern
zu sehen, und der ist dann vielleicht doch etwas Besonderes. Aber
im heutigen Weihnachtslichtermeer würde ihn wahrscheinlich keiner
mehr bemerken.

Nein, der Blick
durchs Schlüsselloch klärt noch nicht, was hier Geheimnisvolles
passiert. Er enthüllt uns nicht, dass sich auf so unscheinbare Weise
das größte Ereignis aller Zeiten anbahnt: Gott kommt zu uns Menschen.
Und er macht sich dafür so klein, dass er als Baby in den Bauch
der Maria passt – und später in eine Krippe mit Heu. Gott wird ein
kleines, armes Menschenkind, damit wir Menschen zu Gott kommen können,
damit uns nichts mehr von ihm trennt. Wie das geschehen konnte,
das ist ein Geheimnis und wird immer eines bleiben. Aber dass dieses
Geheimnis wahr ist, das kann und soll jeder von uns erfahren – nicht
nur zur Advents- und Weihnachtszeit, aber da besonders.

Also, liebe Erwachsene,
nehmt euch in den nächsten Wochen Zeit für dieses Geheimnis – für
euch selbst und für eure Kinder. Lasst euch nicht von Rummel und
Kommerz überwältigen, sondern gönnt euch öfter mal die Ruhe, eine
Kerze anzuzünden, ein Lied zu singen oder wenigstens bewusst anzuhören,
die alten biblischen Geschichten wieder neu zu lesen oder vorzulesen
und so dem Geheimnis der Weihnacht wieder neu zu begegnen. Noch
sind wir nicht da angekommen, wo Gott mit seiner Welt und seinen
Menschen hin will, aber auf diese Weise können wir schon mal einen
kleinen Ausschnitt davon sehen – wie durch ein Schlüsselloch eben
– und wir können erahnen, wie wunderbar es einmal werden wird. In
diesem Sinne wünsche ich uns allen eine Adventszeit voller gespannter
Vorfreude und dann ein fröhliches Weihnachtsfest.

Amen.

 

Wolfgang, wir danken Dir !

 

Wolfgang, wir danken Dir !

 

Im November 2012 wird eine Ära der Ev. Ref.
Kirchgengemeinde Klafeld zu Ende gehen. Wolfgang Hofheinz, unser
Gemeindepädagoge wird nach über 28 Jahren erfolgreicher Tätigkeit
in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Wir möchten hier keinen trockenen
Überblick über seine Tätigkeit geben, sondern das Spektrum unserer
Möglichkeiten nutzen. Daher haben einige der ehrenamtliche Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit Grußworte geschrieben.

 

 

Abfahrt Konfi-Wochenende… eine Mutter fragt
„Fährt Herr Hofheinz nicht mit?“ Gegenfrage eines Konfis: „Wer ist
denn Herr Hofheinz?“ Tja, unter diesem Namen ist er eher weniger
bekannt, für uns ist er „Wolle“, „Wolfgang“, unser „Häuptling grauer
Wolf“. Und genau das ist (war?) er: Häuptling, Steuermann, Triebfeder,
gute Seele und treibende Kraft der Kinder- und Jugendarbeit.

Lieber Wolfgang, in den vergangenen Jahren
habe ich sehr gerne und gut mit Dir zusammengearbeitet. Was mich
immer wieder begeistert hat, waren Deine Einsatzfreude und die Art,
wie Du immer „unsere Kiddies“ im Fokus hattest. Es hat Spaß gemacht!

Häuptling, Du wirst uns fehlen!  

Katja Mohn (Mitarbeiterin,
Presbyterin, 42
Jahre)

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber es ist mittlerweile
schon gut 10 Jahre her, dass wir Wolfgang bzw. ein Teil von uns,
den Plaßmännern (wohl eher Frauen)  Wolle kennenlernen durften.
Es fing mit den Samstagnachmittagen im Lutherhaus bei den „Salzstreuern“
an, wo als erstes nur Lisa und Sina auftauchten, dann folgten die
ersten Jahre in der Kinderbibelwoche bis dann auch unsere Jüngste,
also Annika, den Weg zur KiBiWo fand. Unsere Mama, Simone, wurden
die Osterferien ohne Kinder dann auch zu langweilig, und so entschied
auch sie sich bei der KiBiWo als Mitarbeiterin miteinzusteigen.

Wir alle können nur sagen, GUT, dass es irgendwann
diesen Anfang gegeben hat. Es ist immer super mit Wolle gewesen,
egal ob die Konfizeit, die Vorbereitungszeit der KiBiWo, oder auch
Sommerfreizeit, FRECH und was es noch so alles gibt.

Was aber für uns alle immer vor Augen bleibt,
ist das Bild, wie wir Wolle kennengelernt haben, sowie im Lutherhaus
als auch in der Wenscht, Wolfgang begrüßte einen immer fröhlich
mit seiner Pfeife im Mund und einer Kaffeetasse in der Hand, und
daran hat sich bis jetzt auch nie was dran geändert. Auch das Experimentieren
mit Wolle´s Gitarre, Text und Melodien unter einen Hut zu bringen
gehörte einfach immer dazu.

Danke für die unvergesslichen Jahre, in denen
wir viel Spaß mit Wolfgang hatten und wir uns alle in seiner Gegenwart
wohlfühlen durften.

Annika, Lisa, Simone und Sina Plaßmann
(ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen, 13, 17, 19 und 47 Jahre)

Wolfgang, du warst und bist mir in meiner
Kindheit und Jugend ein ständig anwesender guter Freund und liebevoller
Begleiter gewesen, der mich mit seiner Kraft, seinen Ideen und seinem
Glauben formte und mich in vielerlei Hinsicht inspirierte. Mit dir
zusammen habe ich Gemeinde, die Bibel und Gott entdecken und kennenlernen
dürfen. Ich danke dir sehr dafür.

Alles Gute, Marleen Hermeling
(ehrenamtliche
Mitarbeiterin, 19 Jahre)

 

Lieber Wolfgang,

gerne erinnern wir uns an die Zeit mit dir
zurück. Ob als Teilnehmer oder Mitarbeiter, die zahlreichen Kinderbibelwochen,
Freizeiten und vieles mehr sind uns in guter Erinnerung geblieben!

Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute
und Gottes Segen,

Damaris Wagner und Luisa Schellschläger
(ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen, 19 Jahre)

 

Mit Wolfgang verbinde ich ¼ Jahrhundert intensive,
fruchtbare und harmonische Zusammenarbeit. Er besitzt die größte
private „Mediothek“, die ich kenne. Zu (fast) jedem Thema konnte
er mir Material aus seinem geordneten Fundus zur Verfügung stellen.

Sei herzlich gegrüßt von Burkhard Schäfer,
Pastor

„Zu sehen, dass es Leute wie Dich unter uns
gibt, das tröstet mich, und die Gewissheit dessen ist mir teuer!
Ein Funke Deiner Menschlichkeit wärmt mich in unsrer rauen Zeit
und leuchtet wie ein großes Freudenfeuer! Hab´ Dank für Deine Zeit.“
(Reinhard Mey)

Hab Dank für die Zeit die Du mir geschenkt
hast. Hab Dank für die vielen Geschichten, Ideen und Deine Art Biblische
Geschichten erlebbar zu machen. Ich werde nie vergessen wie wir
zusammen meine erste Zeltandacht (1993 Pollertshof) vorbereitet
haben. Das Zelt war ein wenig zu klein, die Andacht jedoch schön
und hat allen Spaß gemacht. Ich wünsch Dir alles Gute für den Ruhestand!

Markus Ohrndorf
(ehemaliger Mitarbeiter, 39
Jahre)

 

Herzlichen Dank an die schönen gemeinsamen
Stunden, die wir zusammen verbracht haben. Ich wünsche dir
alles Gute und viel Gesundheit für deinen neuen Lebensabschnitt,
genieße es!!  

Elisa Zschaler,
ehrenamtliche Mitarbeiterin

Lieber Wolfgang,

André Gide hat einmal gesagt: „Der Mensch
kann nicht zu neuen Ufern vordringen, wenn er nicht den Mut aufbringt,
die alten zu verlassen.“ Der Wechsel vom Arbeitsleben in den
Ruhestand ist zwar nicht unbedingt mutig oder gewagt, aber doch
ein ganz besonderer Abschnitt am Ende des beruflichen Lebensweges.
Ich wünsche dir für deinen bevorstehenden Ruhestand alles erdenklich
Gute. Vor allem aber hoffe ich, dass der neue Lebensabschnitt für
dich einen großen Gewinn mit sich bringt – einen Zugewinn an Zeit,
über die du frei verfügen kannst, für all das, was du gerne noch
tun und erleben möchtest. Ich möchte aber auch DANKE sagen – ganz
persönlich und von Herzen. Denn ich habe dir viel zu verdanken.
Gerne denke ich an Mitarbeitertreffen, an gemeinsam gestaltete Wochenenden
oder an viele gute Gespräche zurück. Letztlich hast auch du einen
Teil dazu beigetragen, dass ich selbst beruflich im pädagogischen
Bereich meine Heimat gefunden habe und sogar einige Jahre als Jugendreferent
tätig war.

Matthias Hess
(ehemaliger Mitarbeiter,
Vorsitzender
des Fördervereins
der Kinder – und Jugendarbeit der Ev.Ref. KG Klafeld,

45 Jahre)

 

Lieber Wolfgang,

ich danke dir, dass du mich vor einigen Jahren
(vermutlich 1988!) gefragt hast, ob ich Mittwochs Nachmittag Zeit
habe….du suchtest noch jemanden, der Interesse an der Mitarbeit
in einer Kindergruppe hatte…..und schon war ich dabei ohne dass
ich so genau wusste wie das geschehen konnte! Kindergruppe, KIBIWO,
Freizeit, Ausschusstätigkeiten, Konfirmandenarbeit u.v.m. Ähnlich
ist es mir bis heute ergangen, über viele Bereiche der Kinder- und
Jugendarbeit habe ich mit dir, Wolfgang, gesprochen und schon war
ich mittendrin statt nur dabei…. Du hast nicht nur mich sondern
viele unterschiedliche Menschen über 28 Jahre – in Worten achtundzwanzig
– in der kirchlichen Kinder– und Jugendarbeit unserer Gemeinde und
darüber hinaus inspiriert. Du warst immer der Dreh- und Angelpunkt
„der Fels in der Brandung“. Wolfgang, ich danke dir! 

Silke Wittich,
ehrenamtliche Mitarbeiterin,
44 Jahre

Zum Abschied von Wolfgang Hofheinz – tja,
was schreib ich denn da in aller Kürze? Am besten einfach danke:
Für fünf Jahre gute Nachbarschaft im Wenscht, wo sich auf dem „kurzen
Dienstweg“ (ca. 40 m) vieles schnell klären und bereden ließ. Für
das gute Gefühl, die Kinder- und Jugendarbeit nicht selber und allein
stemmen zu müssen (wie ich das früher hatte), sondern sie in bewährten
Händen zu wissen. Für alles Vordenken, Mitdenken, Nachdenken. Für
klare Worte und gute Gespräche (auch wenn die bei Wolfgang immer
ein bisschen länger dauern, als man vorher dachte). Und einfach
für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe und mit Menschlichkeit, die
nicht nur ich vermissen werde. So, und jetzt sind andere dran!

Pastor
Martin Klein

 

Eines der schönsten Erlebnisse, an das ich
mich gerne mit Wolfgang gerne zurück erinnere, war auf einer Sommerfreizeit.
Wolfgang versuchte eines Abends einem Kater Slalom laufen zwischen
Getränkeflaschen bei zubringen. Über den Erfolg lässt sich bis heute
noch streiten…

Wolfgang bleib so, wie du bist! Ich werde dich
vermissen!!!!

Lukas Hermeling,
Mitarbeiter, Presbyter, 22 Jahre

 

Lieber Wolfgang,

nun wird definitiv
am kommenden Sonntag deine Verabschiedung aus deinem Amt erfolgen.
Dazu will ich dir in aller herzlichen Verbundenheit meine besten
Grüße übermitteln. Du hast über alle die Jahre die Kirchengemeinde
nicht nur in Sachen Jugendarbeit intensiv geprägt und deutliche
Spuren hinterlassen, besonders werde ich dich als einen sehr lebendigen
und zugewandten Menschen in Erinnerung halten, dem nie eine Anfrage
zuviel oder eine Arbeit „unmöglich“ war. Trotz meiner
mittlerweile jahrzehntelanger Abwesenheit in der Kirchengemeinde
Klafeld-Geisweid bin ich mit dem Herzen stets ein „Geisweider“
gebleiben und habe dich auch so erleben dürfen.

Du hast in den
letzten Jahren deutlich die Spuren deiner lädierten Gesundheit spüren
müssen und ich hoffe und bete für dich, dass du deinen wahrhaft
wohlverdienten Ruhestand lange genießen kannst.

Verbunden in tiefer
Freundschaft und mit einem herzlichen Gruß an die ganze Gemeinde
verbleibt

Hartmut Goubeaud (der Klippi),

früher im Wenscht zuhause (u.a. Jungschar, Jugendgruppe,
Junge
Christen Wenscht, Kinderbibeltage,
Kirchenchor Wenscht und Talkirche
und Wegweiser)