Ökumenische Bibelwoche (17.-21. November 2014):

„Wissen, was zählt“ – Der Brief an die Galater

Paulus ist auf Alarmstufe Rot: Da hat er den Galatern das Evangelium von Jesus Christus verkündigt, Gemeinden gegründet und sie auf einen guten Weg gebracht, und nun droht das alles zunichte zu werden. Strenge Judenchristen sind nach Galatien gekommen, sprechen Paulus ab, ein echter Apostel zu sein, und verlangen von den Galatern, dass sie sich zur Taufe auch noch beschneiden lassen und die jüdischen Gesetze einhalten. Für Paulus droht damit neue Knechtschaft statt christlicher Freiheit und damit letztlich ein Abfall vom Glauben. In tiefer Sorge schreibt er den Galatern einen geharnischten Brief, um zu retten, was noch zu retten ist. Manche meinen, dass er sich dabei gelegentlich im Ton vergriffen hat. Und keiner weiß, ob sein Schreiben Erfolg hatte. Aber so pointiert hat Paulus nirgendwo sonst festgehalten, was christliche Freiheit bedeutet – und liefert damit wichtige Denkanstöße auch für heutige Zeiten, gerade für das ökumenische Gespräch. Eine gute Textwahl also, um das 80-jährige Jubiläum der Ökumenischen Bibelwoche zu feiern. Wir laden Sie herzlich zum Mitreden und Mitfeiern ein: „Ökumenische Bibelwoche (17.-21. November 2014):“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag 2.November 2014

Gottesdienst für den zwanzigsten Sonntag nach Trinitatis 

Text: 2. Kor 3,1-6

Fangen wir denn abermals an, uns selbst zu empfehlen? Oder brau­chen wir, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen. Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott. Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. „Predigt Wenschtkirche, Sonntag 2.November 2014“ weiterlesen

Frühstück im Bürgerhaus Birlenbach

In den ersten Jahren, nachdem die Birlenbacher Kirche geschlossen wurde, haben wir uns jeweils im Advent oder in der Osterzeit zum Frühstück im Bürgerhaus getroffen. Auf vielfachen Wunsch nehmen wir diese Idee nun wieder auf und laden herzlich ein zu einem gemeinsamen

Frühstück am Samstag, dem 15. November, um 10 Uhr

im Bürgerhaus Birlenbach (neben der Grundschule).

Eingeladen sind nicht nur diejenigen, die in Birlenbach wohnen, auch nicht nur Frauen oder Senioren, sondern alle, denen das Miteinander in unserem Gemeindebezirk am Herzen liegt. Damit wir alles gut vorbereiten können, bitten wir Sie, sich bis zum 8. November bei Pfarrerin Almuth Schwichow (81325) oder im Gemeindebüro (83554) für das Frühstück anzumelden.

Projekt November 2014 bis Ostern 2015

„Brot für die Welt“: Bewässerungsanlage für das Dorf Anberbir

Die Bauernfamilien im Hochland von Äthiopien leiden unter verkürzten Regenzeiten und immer häufigeren Dürreperioden. Die Mekane-Yesus-Kirche, eine Partnerorganisation von „Brot für die Welt“, hilft den Menschen durch den Bau von Brunnen und Bewässerungskanälen. Auch für die Bewohner des Dorfes Anberbir gibt es einen Lichtblick. Nur noch 400 Meter des neuen Kanals müssen gemauert werden, dann ist das 1,8 km lange Bewässerungssystem fertig und die Bewohner werden mehrere Male im Jahr ernten können. Näheres und auch mehrere Fotos unter „Brot für die Welt – Äthiopien – Der Weg des Wassers“. Wir bitten Sie aufrichtig, diese gute und wichtige Arbeit zu unterstützen. Spenden können bis zum Osterfest auf das Konto der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld (Nr. 30 306 872) bei der Sparkasse Siegen (BLZ 460 500 01) mit dem Kennwort „Projekt Äthiopien“ überwiesen werden, eine Spendenbescheinigung stellen wir Ihnen gerne aus. Ihr Geld können Sie uns aber auch in den Gottesdiensten am 24.12. mittels der ausgelegten Spendentüten zukommen lassen.

Glockengeläut in Birlenbach

Wie in der aktuellen Ausgabe von „Gemeinde jetzt“ zu lesen ist, konnte die Kirche in Birlenbach nun endgültig an STATT ALTENHEIM veräußert werden, die Schlüsselübergabe erfolgte am 9. Oktober. Bei allen Gesprächen rund um die weitere Nutzung ist immer darauf geachtet worden, dass der Turm mit den Glocken in Verantwortung der Kirchengemeinde erhalten bleibt und weiter genutzt werden kann.
Vielleicht hat die eine oder der andere in Birlenbach aber in den letzten Tagen und Wochen festgestellt, dass die Glocken vorerst verstummt sind. Das liegt ausschließlich daran, dass für die Umbauarbeiten in der Kirche der Strom des Glockenturms abgeschaltet werden muss und deshalb für die Zeit der Bauarbeiten die Glocken in Birlenbach schweigen. Sobald alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen sind, wird das Geläut zu den verschiedensten Anlässen aber wieder zu hören sein.
Hoffen wir also, dass die Umbauarbeiten zügig voran gehen und somit einer baldigen Inbetriebnahme nichts mehr im Wege steht.