Rückblick: Weihnachtsmarkt 2010

 

Rückblick: Weihnachtsmarkt 2010

Er feierte erst seinen 7.
Geburtstag,
aber er ist aus Geisweid nicht mehr wegzudenken:

D er beliebte und stimmungsvolle Weihnachtsmarkt
mit dem ganz besonderen Flair
E in emsiger Arbeitskreis
hatte seit Januar alles genau geplant und vorbereitet
R
und um die Talkirche : Lichterglanz und Budenzauber am 2. Adventswochenende

W eithin sichtbar: Das kunstvoll gestaltete
Werbe-Banner am Kirchturm
E röffnung durch Siegens Bürgermeister
Steffen Mues und Pfarrer Frank Boes
I m ehemaligen Taufstübchen:
Ein gut sortierter Bücher – Flohmarkt
H ochbetrieb im
Hüttendorf – vor allem in den späten Nachmittagsstunden
N
ach altem Geheimrezept: Die Orgelspieße unseres Küsters Rudolf Hasenkamp
A
uch Grußkarten, Kerzen, Taschen und Strümpfe konnten käuflich erworben
werden
C afé im Pfarrhaus: Im Angebot leckerer Kuchen
und viele erstklassige Torten
H ervorragend schmeckte
wieder der orientalische “Ploff” aus der Riesenpfanne
T
olle Hand- und Bastelarbeiten, Honig, Gewürze und unzählige Geschenkartikel
S
ehr beeindruckend: Das Weihnachts – Musical “Kein Zimmer frei in
Bethlehem”
M itwirkende: Unser Kinderchor “Singsalabim” mit Andrea
Stötzel und eine Top – Band
A m Samstag “Tag der offenen
Tür” in den Räumen des neuen Familienzentrums
R äucherfisch,
Reibeplätzchen und Obstspieße standen ebenfalls auf der Speisekarte
K
irchenmusikdirektor Ulrich Stötzel brillierte am Sonntag mit einem
Orgelkonzert
T urmbläser unserer beiden Posaunenchöre
sorgten für vorweihnachtliche Stimmung

R egenwetter vor zwölf Monaten, diesmal
Schnee, Schnee und nochmals Schnee
U nmöglich deshalb
die Tanzvorführung der Kindergartenkinder aus Sohlbach/Buchen
N
icht zu toppen, weil unermüdlich: Die flinken und fleißigen Frauen
in der Küche
D as Weihnachtsdorf konnte aufgrund von Spenden
um zwei Hütten erweitert werden

U nzähligen sehr engagierten Helferinnen
und Helfern gebührt unser aller Dank
M ädchen und Jungen
aus der Kita Hüttental schmückten den großen Weihnachtsbaum

D ie Predigt im Festgottesdienst hielt
diesmal Superintendentin Annette Kurschus
I mmer nah,
immer da: Das eingespielte und kompetente Team der Elektriker
E
infallsreich: Schüler des EVAU verkauften schöne Bastelarbeiten
zugunsten von UNICEF

T atkräftiger Einsatz des Bauteams
beim Auf- und Abbau der vielen Hütten und Stände
A n beiden
Tagen besuchten auch viele  Auswärtige den beliebten Markt
L
eckeres verkauften unsere Konfirmanden: Süße Waffeln und selbstgebackene
Plätzchen
K ostbare Holzkrippen und wunderschöne Schwibbögen
standen zum Verkauf
I m Eine-Welt-Laden bot unser Partnerschaftsausschuss
schöne Geschenke zum Fest an
R iesiger Andrang herrschte
an beiden Markttagen am Kinderpunsch- und Glühweinstand
C
hor Wegweiser: Er sorgte für die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes
H
öhepunkt am Sonntagabend: Kabarettprogramm “Damenbesuch für Herrn
Genähr”
E rlös – über 5.400 Euro – für die Innenrenovierung
der denkmalgeschützten Talkirche

Peter – Christian Rose

 

Rückblick: Ökumenische Bibelwoche 2010

 

Rückblick:

Ökumenische Bibelwoche

In diesem Jahr
war der Epheserbrief die Lektüre, mit der sich die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer auseinanderzusetzen haben. Es stellte sich heraus,
dass es keine ganz einfache Kost war, die es zu essen gab.

Doch es erwies
sich, dass der Brief besonders für den Dialog unter den verschiedenen
Konfessionen geeignet ist.

Das Thema des
Briefes ist nämlich die Wahrung der Einheit der Kirche. In den Gesprächen
gab es darum auch viel Diskussionsstoff. Das Leiden an den Problemen
untereinander, auch die gegenseitigen Missverständnisse und einfach
die Unkenntnis der jeweils anderen Auffassung  kamen zur Sprache.

Es war wieder
ein sehr offener Prozess und eine angenehme Atmosphäre, was eine
Fortsetzung der Bibelreihe im nächsten Jahr sinnvoll erscheinen
lässt.

Frank Boes

 

Rückblick: Spielkarussell 2010

 

Rückblick

Spielkarussell 2010

Auch die Verlegung
des Spielkarussells auf Allerheiligen (Grund: Überschneidung mit
Guten-Abend-Kirche) änderte nichts daran: Dieses Spielangebot kommt
nach wie vor, auch über 20 Jahren, gut an. Die Atmosphäre, auch
bedingt durch die offenen, miteinander verbundenen Räume bis in
die Kirche hinein, stimmte. Spiele an Tischen wurden in Ruhe ausprobiert,
in der Kirche standen eher die Groß- und Aktionsspiele im Mittelpunkt.
Gewinnen und verlieren stand nicht so sehr oben an; vielmehr: Kooperieren,
zusammenspielen und eben: Sich spielend begegnen. Der Spielbestand
ist mittlerweile recht umfassend, aber das eine oder andere neue
Spiel findet trotzdem seinen Platz. Das wird auch ermöglicht durch
Spenden für die Ausleihe von Großspielen  an Vereine, Schulen,
Nachbargemeinden usw.  So konnte erstmalig in der Kirche Mini-Golf
gespielt werden. Die kleinen Bastelangebote in den Jugendräumen
fanden auch wieder reichlich Zuspruch: Kerzen individuell formen;
das machte den Kindern sichtlich Freude. Für jede Altersgruppe war
was dabei bis hin zur gemütlichen Kaffeestube.

Öfters war zu
hören: „Kann dann denn nicht öfters sein?“  Vielleicht
wäre das ja eine Idee: Menschen, die Lust auf Spielen haben, treffen
sich ein paar mal im Jahr, testen vorhandene und neue Spiele, überarbeiten
und reparieren bei Bedarf Großspiele, bieten an und begleiten Konfirmanden
bei  dem „Praxiseinsatz Spielebau“……und bereiten
als „Trägerkreis Spielekarussell“ das Spielekarussell
im November vor.

So  wäre
auch wieder bestimmt für jeden was dabei!

Wolfgang Hofheinz   

 

Rückblick: Kindertag 2010

 

Rückblick

„gegen Gewalt und Rassismus“

ein Kindertag

Kindertage bieten
eine Möglichkeit, mit Kindern neben biblischen Geschichten

auch gezielt Fragen
und Themen aus dem Alltag der Kinder aufzugreifen. Kinder erleben
Gewalt; am eigenen Leib oder nehmen sie zumindest in der Welt der
Erwachsenen sehr deutlich wahr.

Wie entstehen
Gewalt und Rassismus? Das ist so eine Frage, die nicht in einem
Satz zu beantworten ist, aber durchaus mit Beispielen aufgegriffen
werden kann.

Darum stand beim
Kindertag die Geschichte: „Was ist nur los in Feuerland?“
im Mittelpunkt. Fünfundzwanzig Kinder konnten in einem Gruppenrollenspiel
als „Tiger- und Zebrapinguine selbst erleben und nachvollziehen“,
was passiert, wenn sich aus dem Miteinander in einer Gruppe ein
Gegeneinander entwickelt und wie Vorurteile, Diskriminierung der
„Zebrapinguine“ und schließlich Gewalt usw. ein friedliches
Zusammenleben verhindern.

Schnell wurde
den Kindern im Gruppenspiel deutlich, wie empfänglich sie selbst
für solche „Gewaltmuster“ sind. Aber so war es erst möglich,
Verhalten zu hinterfragen, nach Lösungen und einem guten Anfang
zu suchen. Das es keine „schnellen Lösungen“ geben kann,
war allen klar. Der Satz des kleinen Zebrapinguins zum Tigerpinguin
am Ende der Geschichte: „Hey, lass uns das anders machen!“,
machte deutlich, das der Kreislauf der Gewalt unterbrochen werden
kann.

Die Geschichte
und das Bilderbuch haben einen ernsten Hintergrund und entstanden
1993 nach ausländerfeindlichen Brandanschlägen.

Wolfgang Hofheinz

 

Rückblick: Martinszug 2010

 

Teilen neu gelernt – 40. ökumenischer
Martinszug im Wenscht

Der Bettler des
heiligen Martin hätte beim diesjährigen Martinszug eher im Nassen
als im Schnee gesessen. Aber weil wir, anders als er, ja alle was
Regenfestes anzuziehen haben, tat das Wetter der Beteiligung nur
wenig Abbruch. Mehrere Hundert Menschen waren wieder dabei, füllten
die Kirche in St. Marien und zogen dann gemeinsam den üblichen Weg
zum Martinsfeuer am evangelischen Gemeindezentrum. Für Glühwein
war es noch ein bisschen warm, aber die ofenfrischen Wecken (Dank
an die Bäckerei Fischbach!) waren schnell komplett verteilt und
– hoffentlich – auch geteilt.

Apropos
teilen: Der Erlös ging in diesem Jahr erstmals an ein Projekt der
Don-Bosco-Mission in Haiti. Patres des Salesianerordens und ihre
Mitarbeiter kümmern sich dort um Straßenkinder und geben ihnen die
Möglichkeit, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen.
Vielen Kindern konnten sie so schon den Weg in ein besseres Leben
bahnen. Jetzt allerdings sind die Gebäude und Einrichtungen durch
das Erdbeben vor einem Jahr schwer beschädigt oder zerstört und
müssen unter schwierigsten Bedingungen (Armut, Korruption, Cholera)
wieder aufgebaut werden. Trotzdem geht die Arbeit auch jetzt weiter
– und die Nachfrage ist größer denn je. Knapp 600 € haben wir dafür
zusammenbekommen, und die dürften in Haiti wirklich bestens angelegt
sein.

Ganz untergegangen
ist, dass der ökumenische Martinszug wie das Kinderfest in diesem
Jahr zum vierzigsten Mal stattfand. Im November 1971 hatten sich
die Evangelischen im Wenscht erstmals an diesem alten katholischen
Brauch beteiligt. Rief diese Pioniertat bei gestrengen Siegerländer
Reformierten anfangs noch einiges Stirnrunzeln hervor, so ist sie
inzwischen aus dem Festkalender auch unserer evangelischen Gemeinde
nicht mehr wegzudenken. Herzlichen Glückwunsch dazu – und möge es
auch die nächsten vierzig Jahre so bleiben!

Martin Klein