Rückblick: 3 Flüsse Tour

 

3 Flüsse Tour

Unsere Männer waren wieder
unterwegs

Auch in diesem
Jahr spielte das Wetter wieder mit, als sich 8 Männer auf einen
weiten Weg machten. Diesmal sollte die Erft, die Ahr und ein Teil
des Rheins das Ziel sein. Eine sehr abwechslungsreiche Tour begann
in Neuss, wo die Erft in den Rhein mündet. Mit leichter Verzögerung,
weil Felix in Köln den Zug verpasste und wir ohne ihn auf einmal
unterwegs waren. Danach ging alles gut. Durch fruchtbare Äcker mit
lieblichen Wäldern ging es die Erft hinauf bis zur Quelle und danach
bis nach Blankenheim, wo die Ahr entspringt. Das war auch das anstrengendste
Teilstück. Am dritten Tag ging es meist leicht bergab in das wunderschöne
Ahrtal, wo schon bald die Weinberge ein fast mediterranes Flair
verbreiteten. Von Ahrweiler ging es dann am Schlusstag nach Linz
an den Rhein. In Siegburg hatten wir genug vom Radfahren und fuhren
wieder mit dem Zug gen Heimat.

Neben den herrlichen
landschaftlichen Eindrücken war es aber doch wieder die gut funktionierende
Gemeinschaft, die diese Radtour erst zu einem Erlebnis machte. So
kehrten wir dank Gottes Hilfe wieder heil nach Hause.

Im nächsten Jahr
soll es wieder losgehen. Wer Lust hat melde sich einfach bei mir,
Frank Boes.

 

Presbyteriumsausflug

 

Presbyteriumsausflug 2012

„Wenn ich nicht da bin, dann
komm ich nicht mit!“

Mit dieser Aussage
begann unser alle 2 Jahre stattfindende Presbyteriumsausflug an
Fronleichnam.
Als um 07.30 Uhr alle Angemeldeten, bis auf Pfarrerin
Schwichow, im Bus saßen, sagte Pfarrer Boes, dass sie sich aus gesundheitlichen
Gründen mit den Worten „Wenn ich nicht da bin, dann komm ich nicht
mit“ entschuldigt habe.

Schon kurz nach
dem ersten Hahnenschrei ging es – einige waren noch etwas müde und
das Wetter sah auch nicht vielversprechend aus  – gut gelaunt
los.Trotz regnerischer Fahrt erreichten wir Andernach bei trockenem
Wetter und begannen im Erlebniszentrum unser umfangreiches Informationsprogramm.

Nach einem kurzen
Einführungsfilm fuhren wir mit einem speziellen Aufzug 4.000m in
die Tiefe (gefühlte 2 Stockwerke nach oben!). Die, besonders auch
für Kinder, spannend gestaltete Mitmachausstellung begeisterte Groß
und Klein. Leicht verständlich wurden die physikalischen und geologischen
Zusammenhänge eines Kaltwassergeysirs erklärt und dargestellt.
Die
Entdeckungsreise wurde anschließend mit dem Schiff auf dem Rhein
fortgesetzt. Es ging rheinabwärts zur Halbinsel Namedyer Werth,
einem seit 1985 bestehenden einzigartigen Naturschutzgebiet,auf
dem bereits um 1900 aufsteigende Gasblasen im Altwasserarm des Rheins
beobachtet wurden.
Nach dem Anlegen des Schiffes ging es über
einen kurzen Fußweg durch einen Auenwald zum größten Kaltwasser-Geysir
der Welt, der seit 2008 auch im Guinnes Buch der Rekorde eingetragen
ist.
Zunächst war jedoch nichts von einem Geysir zu sehen. Plötzlich
dann ein Zischen und Blubbern und kurz darauf sahen alle eine beeindruckende
Wasserfontäne, die immer größer wurde und sich schließlich bis zu
einer Höhe von 50m aufbaute. Nach etwa 8 Minuten fiel die Wassersäule
wieder zusammen und man konnte ganz nah an die Quelle des Geysirs
gehen, um dort den Erklärungen eines Mitarbeiters zuzuhören.

Anschließend ging
es mit dem Schiff wieder zurück rheinaufwärts zu unserem Ausgangspunkt,
den wir bei strahlendem Sonnenschein gegen 12.30 Uhr erreichten.
Nach
der langen Busfahrt und den vielen überwältigenden Eindrücken war
es nun Zeit etwas für das leibliche Wohl zu tun. In der „Villa am
Rhein“ wurde ein gemeinsames Mittagessen eingenommen.

Mit den Highlights
war aber damit noch nicht Schluss. Es ging mit dem Bus zum nahegelegenen
Benediktinerkloster Maria Laach. Hier standen uns nochmals 1 1/2
Stunden zur freien Verfügung, um die Abteikirche im romanischen
Baustil, eine angeschlossene Klostergärtnerei und -buchhandlung
und ein Informationszentrum zu erkunden sowie bei einem kleinen
Imbiss einfach nur auszuruhen.

Als die Zeit für
die Abfahrt um 17.30 Uhr kam, fing es dann auch wieder an zu regnen,
sodass alle pünktlich im Bus waren, um nicht doch am Ende noch nass
zu werden.
Müde, aber mit vielen schönen Eindrücken landeten
wir dann alle um 19.30 Uhr wieder in Geisweid.

 

Rückblick: Diamantene Konfirmation

 

Diamantene Konfirmation am
08.Juli 2012 in der Talkirche Geisweid.

Von ehemals, 168
Konfirmanden aus den Bezirken Birlenbach, Hüttental-Geisweid, Klafeld
und Setzen, die 1952 konfirmiert wurden, trafen sich 62, der mittlerweile
74/75 jährigen, am Sonntag dem 08. Juli 2012 um ihr, damaliges Bekenntnis
zur ev. Kirche zu erneuern.

Die letzte gemeinsame
Feier liegt 10 Jahre zurück, es war die Goldene Konfirmation die
im Jahr 2002, zur allgemeinen Freude der Beteiligten, festlich und
vergnüglich begangen wurde.

Auch in diesem
Jahr war die Wiedersehensfreude groß obwohl,  die Trauer über
diejenigen die, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr teilnehmen
konnten zu spüren war.  Dass man diese nicht vergessen hatte
bekräftigten, die Beteiligten mit einer Gedenkminute.

Die Gesangsbeiträge,
des Mitkonfirmanden Siegbert Ullrich,  bereicherten durch Auswahl
und Klangfülle hervorragend den Gottesdienst der, liebevoll und
einfühlend, von Pfr. Dr. Klein gestaltet wurde.

Bevor alle Beteiligten
sich, mit ihren Familien zum Mittagessen und zum gemütlichen Zusammensein,
trafen wurde noch ein Erinnerungsfoto gemacht. Durch die freundliche
Unterstützung des Fotohauses Loos, konnten alle Beteiligten schon
beim Kaffetrinken, ihr Exemplar in Empfang nehmen.


 

Kinderfreizeit in Ulrichstein

 

Sommerfreizeit 2012 in Ulrichstein

 „Wir wollen aufstehn,
aufeinander zugehn!“

Unter diesem musikalischen
Motto ging es auch in diesem Jahr wieder auf Freizeit.  Dieses
Mal in das beschauliche Örtchen Ulrichstein in Hessen. Im Gepäck:
29 Kinder, 8 Mitarbeiter und viel Vorfreude auf die bevorstehenden
11 Tage!

Hierzu ein paar
nähere Einzelheiten: In der zweiten und dritten Sommerferienwoche
2012 waren wir im Ev. Freizeitheim in Ulrichstein; bei Frieren und
Nieselregen in der 1. Woche und Sonnenschock bei 30 Grad in der
2. Woche haben wir zur Geschichte „Ein Zwilling kickt selten
allein“  ein „schlutes“ Gefühl kennengelernt
(Sie wissen nicht, was „schlut“ ist? – das kennt jeder
von uns – halb schlecht, halb gut), uns gemeinsam Kinderrechte angeschaut,
(fast) alles über „Fair play“ gelernt, Vertrauensübungen
gemacht, typische Mädchen- und Jungengewohnheiten unter die Lupe
genommen, viel gebastelt, wenig geschlafen, viel gesungen und noch
mehr gelacht u. v. m.

Zum Freizeitprogramm
gehörten neben Fußball, Federball und Indiaka spielen auch Jonglieren
mit Bällen, Keulen, Diabolos und Tellern. Ein Turnierabend mit Kicker,
Tischtennis (dabei haben wir leider die Platte gehimmelt ), Jenga
und Tabu gehörten genauso dazu. Unterhaltsam waren auch die Ritterspiele
in der Burgruine zu Ulrichstein. Passend zu den Olympischen Spielen
dieses Jahr wurden auch wir in Ulrichstein olympisch: Die Wasserolympiade
mit anschließender „Aftershow-Wasserschlacht“ gab jedem
die Möglichkeit, sich abzukühlen.

Abkühlen war auch
am folgenden Tag das Motto: Die Reisegruppe eroberte das nächstgelegene
Freibad und erprobte sich dort im Rutschen, Springen und „Wassertoben“.

In der gesamten
freien Zeit haben alle Teenies gemeinsam Verstecken gespielt (zumindest
kam es uns Mitarbeitern so vor….kaum zu glauben, aber wahr…)

Wie die Überschrift
vermuten lässt, kam auch musikalisch jeder auf seine Kosten. Mit
Bettina Lübke am E-Piano und Katrin Nöll als Vorsängerin wurden
Lieder wie „Aufstehn, aufeinander zugehn“, „Thy word“
oder „Eine Hand voll Erde“ der absolute Renner.Das Ergebnis
ist eine rundum gelungene sonnige Teeniefreizeit, die allen Riesenspaß
gemacht hat.

Die Mitarbeiter
in alphabetischer Reihenfolge:
Lukas Hermling, Jessica Look,
Bettina Lübke, Katja Mohn, Katrin Nöll, Gunnar Pickhan, Andreas
Pretsch und Silke Wittich.

 

 

KIBIWO 2012: Rückblick

 

„Stark mit Gott“

KIBIWO 2012

„Echt stark!“
So oder so ähnlich hörte man viele der Kinder während der Kinderbibelwoche
(=KIBIWO). Denn alle jungen und älteren Teilnehmer waren begeistert,
wie einzelne Geschichten der Bibel in der Zeit vom 10. – 14.04.2012
mit viel Engagement und Einsatz, auf die Bühne gebracht wurden.
In der zweiten Osterferienwoche erlebten knapp 90 Kinder zwischen
5 und 13 Jahren unter dem Motto „Stark mit Gott“ neue und spannende
Geschichten. Jeden Morgen waren Win und Looser auf der Bühne dabei,
wenn lebendige Personen aus der Bibel heraustraten und ihre Geschichten
erzählten. Da war Paulus, der von seinem Versuch erzählte Jesus
im Sturm auf dem See Genezareth entgegen zu gehen. Oder David, der
nur bewaffnet mit einer Steinschleuder und der festen Zusage, dass
Gott an seiner Seite ist, gegen Goliath in die Schlacht zog!

Win und Looser
erfuhren während der Woche, dass man nicht nur mit Muckis stark
sein kann, und man manchmal schon stark ist, wenn man Menschen hilft,
an denen andere nur vorüber gehen. So geschehen beim barmherzigen
Samariter.

Nach dem gemeinsamen
Andachtsteil konnten die Kinder in den einzelnen Gruppen die verschiedenen
Aspekte des „stark seins“ selbst einmal ausprobieren. Neben diesen
Erfahrungen wurde natürlich auch gespielt, gefrühstückt und gebastelt.

Mister
KiBiWo:
Wolfgang Hofheinz
und die“Sponti-Band“

Echt stark war
auch der Gottesdienst am Sonntag, den 15.04.2012 zum Abschluss der
KIBIWO 2012. Doch bei Vielen spielten gemischte Gefühle eine Rolle.
Denn es war die letzte KIBIWO von unserem Gemeindepädagogen Wolfgang
Hofheinz, der Ende des Jahres in seinen wohlverdienten Ruhestand
geht. Mit viel Kreativität und Einsatz hat er auch dieses Jahr wieder
die Texte und einige Lieder für die Andachtsteile geschrieben. Vielen
Dank an Wolfgang!!!  

Allerdings gehören
auch immer eine Menge ehrenamtlicher Mitarbeiter dazu, um KIBIWO
zu so einem wunderbaren Erlebnis zu machen. Angefangen vom Frühstück
zubereiten, dem Aufbau der Technik und Kulissen bis hin zu allen
Mitarbeitern, die auf der Bühne und in den Gruppen mit viel Spaß
den Kindern die Geschichten der Bibel näher gebracht haben waren
fast 40 MitarbeiterInnen am Start! Echt STARK!!!!

Lukas Hermeling und Silke Wittich