Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 10.04.2017

Gottesdienst für den Palmsonntag

 
Text: Mk 14,3-9

Und als Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt.
Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: „Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben.“ Und sie fuhren sie an.
Jesus aber sprach: „Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.“
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Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 26. März 2017

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG LAETARE

 
Text: Joh 12,20-28

Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der aus Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: „Herr, wir wollen Jesus sehen.“ Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen’s Jesus.
Jesus aber antwortete ihnen und sprach: „Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Jetzt ist meine Seele voll Unruhe. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!“ Da kam eine Stimme vom Himmel: „Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.“
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Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 12.03.2017

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG REMINISZERE

Text: Mt 12,38-42

Vielleicht kennen Sie die Geschichte: Ein großer Fluss tritt über die Ufer und überschwemmt das flache Land ringsum. Ein frommer Mann, der dort wohnt, kann sich auf das Dach seines Hauses retten, aber das Wasser steigt unaufhörlich. Da richtet der Mann ein Stoßgebet gen Himmel: „Herr, ich habe dir immer treu gedient. Ich bitte dich: Rette mich vor dem Ertrinken!“ Und sogleich überkommt ihn die Gewissheit: „Ja, mein Gebet ist erhört – der Herr wird mich retten!“ „Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 12.03.2017“ weiterlesen

Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 26.02.2017

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG ESTOMIHI

Text: Lk 10,38-42

Wenn ich ältere Gemeindeglieder zum Geburtstag besuche, rechnen die meisten ja schon mit mir. Manche allerdings auch nicht. In solchen Fällen löse ich durch mein Erscheinen schon mal ungewollt hektische Betriebsamkeit aus. „Ach du Schreck“, denkt dann das – meist weibliche – Geburtstagskind, „der Pastor kommt, und ich bin doch noch gar nicht fein gemacht und hab noch nichts vorbereitet!“ Und dann heißt es: „Ach, Herr Pastor, das ist aber eine Überraschung! Legen Sie doch ab und setzen sich schon mal ins Wohnzimmer! Ich mach nur schnell Kaffee und ein paar „Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 26.02.2017“ weiterlesen

Predigt Talkirche, Sonntag, 05. Februar 2017

Text: Ex 3,1-14

Ich beginne meine Predigt mit einer schlichten, aber doch bedenkenswerten Frage: Wozu braucht eigentlich jeder Mensch einen Namen? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Frage bisher selten oder nie gestellt. Warum auch? Es ist doch selbstverständlich, dass jeder Mensch einen Namen hat! Aber ich frage trotzdem: Weshalb muss das so sein? Die Tiere, wenn sie nicht gerade Haustiere sind, kommen doch ohne Namen auch ganz gut durchs Leben. Sicher, es gibt Gelegenheiten, da muss man einen Menschen eindeutig identifizieren können. Aber dafür tut’s auch ein Nummerncode. Der wäre sogar viel genauer, wenn ich an die elf Werner Schneiders im Siegener Telefonbuch denke. Sicher, ich muss meinen Namen „Predigt Talkirche, Sonntag, 05. Februar 2017“ weiterlesen