Tattoos sind in. Gefühlt jeder zweite Fußballstar hat die Arme bis obenhin voll damit (den Rest vielleicht auch, aber das sieht man ja nicht unterm Trikot). Jetzt, bei Sonnenschein im Mai, stellt sich heraus, dass die bebilderte Hautfläche auch bei Normalmenschen wieder zugenommen hat. Und als ich auf einer Fortbildung mal mit Kollegen in der Sauna war, musste ich feststellen, dass der Trend sogar an der Pfarrerschaft nicht gänzlich vorüber gegangen ist. „Predigt zum Konfirmandentaufgottersdienst, Wenschtkirche, Sonntag, 21.05.2017“ weiterlesen
Predigttexte
Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 14.05.2017
GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG KANTATE
Text: Mt 21,14-17
Vor langer Zeit lebte einmal ein Kaiser. Dem waren die Staatsgeschäfte herzlich egal – Hauptsache er war immer elegant gekleidet. Eines Tages fiel er dabei allerdings auf zwei Betrüger herein. Die kamen zu ihm und behaupten, sie könnten ihm die prächtigsten Gewänder nähen – mit erlesenen Farben und Mustern, dabei federleicht, so dass man sie auf der Haut kaum spüre, und was das schönste sei: Wer dumm sei oder für sein Amt nicht tauge, der könne sie nicht sehen! Das wollte der Kaiser natürlich gern wissen, „Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 14.05.2017“ weiterlesen
Predigt, Wenschtkirche, Sonntag, 30. April 2017
Konfirmationsgottesdienst
Text: Joh 6,66-69
Liebe Konfis!
Die Kirche ist heute gut gefüllt, aber trotzdem predige ich mal nur für euch, so als ob wir ganz unter uns wären. Denn um euch geht es; ihr steht im Mittelpunkt. Eure Eltern, Großeltern, Geschwister und Paten, Freunde und Verwandte, Presbyter und Bläser, Küsterin und Organistin – sie alle sind heute euretwegen hier, um mit euch eure Konfirmation zu feiern. Und weil ich weiß, dass ihr keine langen Predigten mögt, halte ich eine kurze Predigt über einen kurzen Text. Er steht im Johannesevangelium, im 6. Kapitel: „Predigt, Wenschtkirche, Sonntag, 30. April 2017“ weiterlesen
Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 10.04.2017
Gottesdienst für den Palmsonntag
Text: Mk 14,3-9
Und als Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, da kam eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit unverfälschtem, kostbarem Nardenöl, und sie zerbrach das Gefäß und goss das Öl auf sein Haupt.
Da wurden einige unwillig und sprachen untereinander: „Was soll diese Vergeudung des Salböls? Man hätte dieses Öl für mehr als dreihundert Silbergroschen verkaufen können und das Geld den Armen geben.“ Und sie fuhren sie an.
Jesus aber sprach: „Lasst sie! Was bekümmert ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, und wenn ihr wollt, könnt ihr ihnen Gutes tun; mich aber habt ihr nicht allezeit. Sie hat getan, was sie konnte; sie hat meinen Leib im Voraus gesalbt zu meinem Begräbnis. Wahrlich, ich sage euch: Wo das Evangelium gepredigt wird in der ganzen Welt, da wird man auch das sagen zu ihrem Gedächtnis, was sie getan hat.“
„Predigt, Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 10.04.2017“ weiterlesen
Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 26. März 2017
GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG LAETARE
Text: Joh 12,20-28
Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. Die traten zu Philippus, der aus Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: „Herr, wir wollen Jesus sehen.“ Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen’s Jesus.
Jesus aber antwortete ihnen und sprach: „Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Wer sein Leben lieb hat, der verliert es; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s bewahren zum ewigen Leben. Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren. Jetzt ist meine Seele voll Unruhe. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen!“ Da kam eine Stimme vom Himmel: „Ich habe ihn verherrlicht und will ihn abermals verherrlichen.“
„Predigt Wenschtkirche, Sonntag, 26. März 2017“ weiterlesen