1 Jahr: offenbar


 

Ein Jahr Kirchenladen „offenBar“

– ein Jahr (Wieder-)Eintrittsstelle

des Ev.. Kirchenkreises Siegen

Wir laden herzlich ein:

  • … zum Verweilen in gemütlichen Räumlichkeiten
  • …..zum Cappuccino zwischen Markteinkäufen
  • … zum Smalltalk mit Freunden
  • … zum Büchertausch (‚Nimm eins – bring
    eins’)
  • …  zum Sich-anregen-Lassen vom
    Impulsen zum Kirchenjahr
  • … zum Kauf von fair gehandelten Lebensmitteln,
    Kunstgewerbe, Karten
  • … zum Finden eines offenen Ohrs
  • … zum Eintreten in die Ev. Kirche
  • …  zur ehrenamtlichen Mitarbeit.

Wir freuen uns auf Sie!

Auch als gemeindliche Gruppe oder Mitarbeitendenkreis
sind Sie uns willkommen. Bei Kaffee- und Kuchenwunsch bitten wir
um Voranmeldung.

(0271/2319836 – Kirchenladen)

Unsere Öffnungszeiten in der
Kölner Str. 8 (Siegen, Oberstadt, unter den Arkaden):
Laden:
Di–Fr, 13 – 18 Uhr und  Sa, 10 – 13 Uhr
(Eintrittsstelle:
Do, 15.30 – 18 Uhr, Sa, 10 – 13 Uhr)

Neues von der Orgel

NEUES VON DER ORGEL – JETZT WIRD`S SPANNEND!!

Die Arbeiten in
der Breitenbacher Orgelbauwerkstatt machen große Fortschritte und
laufen auf Hochtouren.

Mit den vielfältigen
kunsthandwerklichen Arbeitsschritten sind alle sieben Mitarbeiter
der Firma Mebold rund um die Uhr beschäftigt.

Nachdem die Orgel
nun schon seit einigen Wochen im Rohbau steht und auch die Windladen
(Holzkästen, auf denen die Pfeifen später stehen und angesteuert
werden) schon an ihrem Platz sind, wird eifrig an der Windversorgung
(Einbau der Blasebälge) und den Windkanälen, an Spieltisch, Klaviatur
und Traktur (Verbindungsteile und Übersetzung zwischen Tasten und
Ventilen) gearbeitet.
 


Und man glaubt
es kaum: Auch die ersten Töne sind schon zu hören. So hat der Intonateur,
der den Pfeifen ihre charakteristische Klangfarbe verleiht, eine
ganze Reihe von Pfeifen bereits vorintoniert, nachdem zuvor in der
Talkirche Klangproben vorgenommen wurden.

Besonders reizvoll
ist es zu hören, welche Klangwandlung schon die historischen Pfeifen
aus der alten Link-Orgel  von 1906 erfahren hat. Diese Register
sollen ja nun der ursprünglichen Klangfarbe von 1906 angenähert
werden.

Kurzum: Ein Besuch
in der Werkstatt lohnt sich allemal. Es macht große Freude, das
neue Instrument entstehen zu sehe,  und es ist zudem hochinteressant,
den Orgelbauern  einmal über die Schulter schauen zu können.

Der Einbau der
Orgel vor Ort wird im Sommer erfolgen,  und die festliche Einweihung
der neuen Orgel ist für den 13. September 2009 geplant. Zu diesem
Anlass wird es morgens einen Festgottesdienst geben, in dem das
neue Instrument in Dienst genommen wird. Anschließend wird gefeiert.
Für Mittagessen, Kaffee und Kuchen ist gesorgt, eine Orgelvorführung
und eine Einweihungskonzert am Nachmittag runden das Programm ab.
Alle Gemeindeglieder und auch die Chöre sind herzlich eingeladen.
Ein detailliertes Programm werden Sie dann im nächsten Gemeindebrief
vorliegen haben.

Andrea Stötzel

Kinderchor

KINDER AUFGEPASST!!!

Singen macht Spaß! – Wer hat
Lust, im Chor zu singen?

Ab 12. Mai wird es in unserer
Gemeinde einen Kinderchor geben.

Eingeladen sind
alle Kinder ab 6 Jahren, die gerne singen und noch besser singen
lernen wollen. Nach der gelungenen Musicalaufführung in der Weihnachtszeit
entstand der intensive Wunsch, das Kinderchorprojekt weiterzuführen
und zur festen Einrichtung werden zu lassen.
Das soll nun Wirklichkeit
werden.

Geprobt wird dienstags um
17.30 Uhr in der Wenschtkirche.

Also, liebe Kinder: Ich freue
mich auf Euch!!

Bis zum 12 Mai und liebe Grüße
an alle, die ich schon kenne,

Eure Andrea Stötzel

Stichwort: Abendmahl

Stichwort: Abendmahl

Das Abendmahl
gehört zum Wichtigsten, was Jesus uns hinterlassen hat. Es lässt
uns spüren schmecken, was sein Leiden und Sterben für uns bedeutet
und was es heißt, dass er als Auferstandener mitten unter uns ist.
Es begründet und stärkt unsere Gemeinschaft als Christen und lässt
uns erfahren, dass wir vor unserem Herrn alle eins sind trotz aller
Unterschiede. Es müsste also eigentlich ins Zentrum unseres Glaubens
und unseres Gemeindelebens gehören. Manche Beobachtungen aus der
letzten Zeit lassen mich allerdings zweifeln, ob es tatsächlich
so ist:

  • Schon vor
    Jahren hat das Klafelder Presbyterium beschlossen, dass getaufte
    Kinder in unserer Gemeinde nach altersgemäßer Vorbereitung am
    Abendmahl teilnehmen können. Es ist damit der Einsicht gefolgt,
    dass Kinder durch ihre Taufe genauso wie Erwachsene zur Gemeinschaft
    der Glaubenden gehören und gerade durch die Teilnahme am Abendmahl
    in diese Gemeinschaft hineinwachsen können. Diese Möglichkeit
    ist aber in der Gemeinde kaum bekannt. De facto sind nur sehr
    selten Kinder oder auch Konfirmanden beim Abendmahl dabei.
     
  • Viele jüngere
    Leute, auch solche, die in der Gemeinde aktiv sind, gehen selten
    oder nie zum Abendmahl. Sie empfinden die Atmosphäre dabei als
    streng und steif und kommen sich deshalb fremd vor. Für sie
    ist das keine Form, in der sie wirklich Gemeinschaft und Glaubensstärkung
    erleben.
     
  • Wenn Kranke
    und Gebrechliche, die ans Haus gebunden sind, das Abendmahl
    vermissen, sind wir Pfarrerinnen und Pfarrer gern bereit, zu
    ihnen nach Hause zu kommen und mit ihnen und ihrer Familie Abendmahl
    zu feiern. Es wird allerdings immer seltener in Anspruch genommen.
    Wir fragen uns, woran das liegt: Ist auch dieses Angebot zu
    wenig bekannt? Traut sich keiner zu fragen? Oder besteht wirklich
    kein Bedürfnis mehr?

Manches von diesen
Beobachtungen mag mit unserer reformierten Tradition zusammenhängen,
in der das Abendmahl eher selten und unter erschwerten Zugangsbedingungen
gefeiert wurde. Ursprünglich tat man das aus einer besonderen Ehrfurcht
und Hochschätzung heraus, dies hat aber im Lauf der Zeit eher zu
einer Randexistenz des Abendmahls geführt. Johannes Calvin ist daran
übrigens unschuldig: Er hätte es gern gesehen, wenn das Abendmahl
wöchentlich gefeiert worden wäre, konnte das aber beim Genfer Stadtrat
nicht durchsetzen. Der meinte, viermal im Jahr müsste genügen. Wir
hätten dagegen heute alle Freiheit, so oft und auf so vielfältige
Weise Abendmahl zu feiern, wie wir möchten.

Der theologische
Ausschuss des Presbyteriums denkt deshalb zur Zeit noch einmal intensiv
über das Abendmahl nach: Wie kann es in unserer Gemeinde den Stellenwert
bekommen oder behalten, der ihm zusteht? Und wie können wir so Abendmahl
feiern, dass möglichst alle Gemeindeglieder daran Freude haben?
Dazu wäre es uns wichtig, von Ihnen zu erfahren, wie Sie darüber
denken: Was ist Ihnen am Abendmahl wichtig? Was gefällt Ihnen daran,
wie wir Abendmahl feiern, was stört Sie eher? Haben Sie Anregungen,
die wir mal aufgreifen sollten? Dann sprechen Sie uns – Pfarrerin
und Pfarrer, Presbyterinnen und Presbyter – einfach darauf an. Und
lassen Sie sich einladen zum Abendmahl – im Gottesdienst, bei besonderen
Gelegenheiten oder auch zu Hause. Denn am Tisch des Herrn sind wir
alle zu jeder Zeit herzlich willkommen!

Ihr Pfr. Klein

 

500 Jahre Calvin – Veranstaltungsreihe

500 Jahre Calvin – Veranstaltungsreihe
im Mai

Kleine Umfrage in
der City-Galerie:
„Johannes Calvin wird 500 – was
wissen Sie über ihn?“

„Calvin? – Ach
ja, doch, von dem hab ich mal ein Bild gesehen: hagerer Typ mit
Bart und strengem Blick – nicht sehr sympathisch! Hat, glaub ich,
im Mittelalter gelebt und irgendwas mit Religion zu tun.“ (Markus
A., 23, BWL-Student
)

„Calvin? – Der
hat damals in Genf so eine Art Gottesstaat aufgezogen, wo alles
nach der Bibel gehen musste und das ganze Leben streng kontrolliert
war. Und wer was anderes glaubte, der musste entweder gehen oder
sterben – ungefähr wie heute im Iran.“ (Jürgen B., 49, Studienrat)

„Calvin? – Das
ist der Gründer der reformierten Kirche, hab ich beim Pastor gelernt.
Hier im Siegerland sind wir ja auch reformiert, und das ist irgendwie
anders als lutherisch. Aber was da jetzt genau der Unterschied ist,
das kann ich Ihnen auch nicht sagen.“ (Irmgard C., 72, Hausfrau)

„Calvin? – Heißt
der nicht Klein mit Nachnamen und macht Unterwäsche?“
(Sabrina
D., 17, Schülerin
)

Diese Umfrage
ist natürlich fiktiv, trotzdem dürfte sie den landläufigen Wissensstand
über den Genfer Reformator in etwa treffen. Wenn Johannes Calvin
für Sie auch eine eher nebulöse Gestalt ist, über den man bestenfalls
noch ein paar Vorurteile kennt, dann sind Sie herzlich eingeladen,
ihn besser kennen zu lernen! Im April und Mai findet in den Gemeinden
Klafeld und Weidenau eine gemeinsame Veranstaltungsreihe zum 500.
Geburtstag von Johannes Calvin statt:

Dienstag, 28.
April, 20 Uhr
, Ev. Gemeindezentrum Dautenbach (Schlehdornweg): 
Johannes
Calvin – Ein Leben (mit Vorurteilen).

Ein Gespräch
mit dem Reformator
(Pfr. Heiner Montanus, Weidenau)

Donnerstag, 7.
Mai, 20 Uhr, Ev. Gemeindezentrum Dautenbach: 
 
500
Jahre Johannes Calvin – Leben und Impulse für heute

(Vortrag
von Prof. Dr. Georg Plasger, Uni Siegen)

Donnerstag, 14.
Mai, 20 Uhr, Ev. Gemeindezentrum Wenscht
(Ziegeleistraße):
Von
Genf ins Siegerland (und anderswohin) – Calvin und die Folgen

(Pfr.
Dr. Martin Klein, Klafeld)

Sonntag, 17.
Mai, 18 Uhr, Ev. Talkirche in Geisweid:

Reformation
nach Noten – Musik zum „Genfer Psalter“

Konzert mit
Mitgliedern des Bach-Chores Siegen unter Leitung von KMD Ulrich
Stötzel

(Der Eintritt
ist frei. Wir sammeln eine Kollekte zugunsten der neuen Orgel der
Talkirche.)