Presbyter Einführung in der Talkirche

„… und helft mit, dass ihr
Tun gelingt!“

Talkirche – 8.
März 2009 – 9.30 Uhr: Beginn eines besonderen Gottesdienstes. Pfr.
Dr. Martin Klein spricht von Verantwortung, vom Wohl der Gemeinde,
von der Ordnung unserer Kirche, von Vorbildern, von Gaben und Aufgaben.
Er zitiert aus dem 1. Petrusbrief, aus dem Epheserbrief und aus
dem Heidelberger Katechismus. Worum geht es? „Zwei Menschen aus
unserer Gemeinde werden heute ins Presbyteramt eingeführt.“ In den
Monaten Januar und Februar wurden sie von unserem Leitungsgremium
einstimmig berufen. Und da aus der Gemeinde keine Einwände vorgetragen
wurden, stand der Einführung nun nichts mehr im Wege. Hier und heute
wollen wir Ihnen die beiden „Neuen“ kurz vorstellen:

Pfr. Klein
mit den beiden Neuberufenen

„Ich heiße Katrin
Breitweiser und wohne im Buchenweg. Ich bin noch 44 Jahre alt, bin
seit zwei Jahrzehnten mit einem Amerikaner verheiratet und habe
drei Jungen im Alter von 14, 16 und 18 Jahren. Meine Hobbys sind
Lesen, Fahrrad fahren und Schwimmen.“

„Mein Name ist
Lukas Hermeling. Ich bin im letzten Juli 18 Jahre alt geworden,
besuche zur Zeit die 12. Klasse des Fürst-Johann-Moritz-Gymnasiums
in Weidenau und wohne in der Fontanestraße.“

 

Ihr
wurdet nicht gewählt, sondern mitten in einer Amtsperiode ins Presbyteramt
berufen. Wie kam es dazu? Wer hat euch angesprochen? Und: Musstet
ihr lange überlegen?

Katrin Breitweiser.:
„Hartmut Heinbach sprach mich vor Weihnachten bei einem Spaziergang
mit anschließendem ´Grillnachmittag´ an, erzählte mir von der Arbeit
im Presbyterium, von den Sitzungen und den unterschiedlichen Ausschüssen.
Dann fragte er mich, ob ich mir vorstellen könne, im Presbyterium
mitzuarbeiten. Lange überlegen musste ich nicht, da ich schon öfter
überlegt hatte, was ich mit der mir zur Verfügung stehenden ´freien´
Zeit sinnvoll anfangen könnte. Denn meine Kinder brauchen mich sicherlich
nicht mehr so wie noch vor einigen Jahren.“

Lukas Hermeling.:
„Als ich im Dezember von Pfr. Klein, Pfr. Boes und Wolfgang Hofheinz
angesprochen wurde, war ich zunächst positiv überrascht. Nach einiger
Zeit des sorgfältigen Überlegens und Abwägens habe ich mich dann
entschieden, das Presbyteramt zu übernehmen.“

 

Habt
ihr euch schon vor der Berufung hier in unserer Kirchengemeinde
engagiert?

Lukas Hermeling.:
„Ich bin schon seit meiner Konfirmation in der Kinder- und Jugendarbeit
aktiv tätig. Ich nenne nur die Stichworte Kinderbibelwoche, Konfirmandenarbeit,
Kindergottesdienst und Spielekarussell.“   

Katrin Breitweiser.:
„Eigentlich nicht. Viele Jahre fehlte mir die Zeit, um in einer
Gruppe oder einem Kreis mitzumachen. So kann ich nur die Teilnahme
an Gottesdiensten anführen. Nach meiner Konfirmation allerdings
habe ich mich in Freudenberg einige Jahre im kirchlichen Jugendkreis
engagiert und geholfen, Gottesdienste vorzubereiten.“   

 

Der
8. März war für euch bestimmt ein besonderer Tag. An was werdet
ihr euch auch später immer wieder gern erinnern?

Katrin Breitweiser.:
„Es war wirklich ein ganz besonderer Tag! Ich war sehr aufgeregt.
Was kommt auf mich zu? Schaffe ich das wohl alles? – Das waren die
Gedanken, die mir ständig durch den Kopf gingen. Nach der offiziellen
Einführung fiel dann die Anspannung von mir ab, und ich konnte den
restlichen Tag mit meiner Familie genießen. Der Gottesdienst selbst
wird mir ganz besonders in Erinnerung bleiben, ebenso die gute Predigt
und auch das für mich persönlich sehr passende Geschenk.“

Lukas Hermeling.:
„Besonders gern erinnere ich mich an die feierliche Einführung ins
Presbyteramt und an die Zusprüche von Pfarrer Frank Boes und von
Wolfgang Hofheinz.“

 

Wie
seid ihr im Presbyterium aufgenommen worden?

Katrin Breitweiser.:
„Nach meinem persönlichen Empfinden wurde ich sehr freundlich, offen
und herzlich aufgenommen.“

Lukas Hermeling.:
„Im Presbyterium bin ich freundlich und unterstützend aufgenommen
worden. Man merkte förmlich, dass alle froh waren, dass nun zwei
der drei vakanten Stellen besetzt sind.“

 

Habt
ihr euch schon irgendwelche Schwerpunkte gesetzt? Oder: In welchen
Bereichen möchtet ihr gerne mitarbeiten?

Katrin Breitweiser.:
„Momentan fehlt mir noch der Durchblick in fast allen Bereichen
der Presbyteriumsarbeit. Am 23. März habe ich auf Einladung von
Pfarrer Boes an einer Ausschusssitzung für Kindertageseinrichtungen
teilgenommen. Eine Einladung zur Mitwirkung im Ausschuss zur Bewahrung
der Schöpfung erhielt ich telefonisch von Uli Veltzke. In welchen
Ausschüssen bzw. in welchem Ausschuss ich letztendlich mitarbeiten
kann, hängt sicherlich davon ab, inwieweit ich die jeweiligen Hintergründe
verstehe. In beiden Ausschüssen würde mir die Mitarbeit sicherlich
Spaß machen.“

Lukas Hermeling.:
„Da ich mich seit fast fünf Jahren in der Kinder- und Jugendarbeit
engagiere und diese Arbeit sehr gerne mache, will ich nun im entsprechenden
Fachausschuss mitwirken und die jeweiligen Anliegen und Schwerpunkte
im Presbyterium einbringen und vertreten.“

 

Was
wünscht ihr unserer Kirchengemeinde für die nächsten Jahre?

Lukas Hermeling.:
„Ich wünsche uns allen hier in Klafeld, dass das Miteinander im
Vordergrund steht, vor allem aber, dass es noch besser gelingt,
den jugendlichen Menschen den Glauben näher zu bringen!“

Katrin Breitweiser.:
„Ich wünsche der Kirchengemeinde und damit den Menschen hier, dass
sie die neuen Ideen und Konzepte umsetzen können und dadurch eine
noch transparentere, offene und lebendige Gemeinschaft entsteht,
sofern dies nicht schon in vielen Bereichen geschehen ist. ´Kirche´
soll kein Abstraktum sein, sondern ein lebendiges und wachsendes
´Miteinander´!“

Herzlichen
Dank für das Interview. Für euren ehrenamtlichen Dienst in unserer
Kirchengemeinde wünsche ich euch Freude, viel Kraft und Ausdauer
und gute Ideen, vor allem aber Gottes Segen!

Nun noch einmal
zurück zum Einführungsgottesdienst in der Talkirche: Nachdem die
beiden Neuberufenen nacheinander ihr Versprechen abgelegt haben,
reichen ihnen die Mitglieder des Presbyteriums die Hand, einige
sprechen dabei ein persönliches Votum. Dann wendet sich Pfr. Dr.
Martin Klein an die Gemeinde: „Nehmt die nunmehr Berufenen und ihren
Dienst an und helft mit, dass ihr Tun gelingt.“ Nun ist es amtlich:
Katrin Breitweiser und Lukas Hermeling sind Mitglieder unseres Presbyteriums!
Wobei unbedingt erwähnt werden sollte, dass Lukas Hermeling derzeit
der jüngste Presbyter im Kirchenkreis Siegen ist und das Durchschnittsalter
des Leitungsgremiums unserer Kirchengemeinde um einige Jahre gesenkt
hat!!!

Der
Jüngste (Lukas Hermeling, 18) und der Älteste (Winfried
Krahl, 72) in unserem Presbyterium


Peter – Christian Rose

25 Jahre in Klafeld: Wolfgang Hofheinz

Prägende Erinnerungen

25 jähriges Dienstjubiläum von Wolfgang Hofheinz

Als Wolfgang Hofheinz am 1. April 1984 als Gemeindepädagoge in
unsere Kirchengemeinde kam, war die Gemeinde noch in 5 Pfarrbezirke
gegliedert – und überall lief „volles Programm“. Das Ideal war in
jedem Bezirk Kindergottesdienst, Kinder- und Jugendgruppen zu haben.
So waren die Erwartungen an ihn sehr hoch. Neue Gruppen und Kreise
baute er in den einzelnen Bezirken auf, war stets Ansprechpartner
für die Mitarbeiter. Doch alles konnte auch er nicht schaffen: 5
Bezirke, ein hauptamtlicher Mitarbeiter, viele parallele Gruppenstunden.
Schnell keimt in ihm der Gedanke an einer bezirksübergreifenden
Arbeit und Mitarbeiterschulung.

 Zu seinen Stärken gehört, dass er einen guten und fördernden
Umgang mit allen Mitarbeitern pflegte und nach wie vor pflegt. Ungezählte
sind so z. B. durch die guten Erfahrungen in der KiBiWo zu langfristigen
Mitarbeitern geworden. Es gab und gibt sicherlich keine Mitarbeiterin
oder keinen Mitarbeiter in der Gemeinde, der noch nicht an einem
der wirklich schönen, informativen und geselligen Wochenend-Schulungen
in Dornholzhausen bei Gießen teilgenommen hat. Bis tief in die Nacht
wurden Rollenspiele geübt, Diskussionen geführt, gebastelt und viel
miteinander gelacht.


Bereits in den ersten Jahren seiner Tätigkeit baute er die Teestubenarbeit
im Lutherhaus auf. Wolfgang Hofheinz schaffte es mit der Teestube
im Lutherhaus, die unterschiedlichsten Charaktere an einen Tisch
zu bekommen. „Hard Rocker“ saßen neben „Techno-Freaks“, kamen ins
Gespräch und duellierten sich nach Lust und Laune am Kicker. Auch
aus dieser Arbeit sind sehr viele neue Mitarbeiter hervorgegangen,
die den Spaß am Umgang mit Kindern und Jugendlichen von Wolfgang
aufgenommen und ihn z. B. in die Sommerfreizeiten oder in die Jungscharen
weitergetragen haben.

So erinnert sich Pfr. Schäfer:
Schon bald kam bei Wolfgang
und mir die Überlegung auf, wie man Verbindungen zwischen der Teestubenarbeit
(bzw. der Jugendarbeit im Allgemeinen) und dem Konfirmations-Unterricht
schaffen könnte. Im Lutherhaus fand beides unter einem Dach statt
– und so bot sich eine Zusammenarbeit an. Seitdem haben wir alle
Konfi-Gruppen im Talbezirk gemeinsam begleitet. Teilweise kamen
noch ehrenamtliche Mitarbeiter aus der Jugendarbeit dazu (z. B.
Peter Geisweid). Es wurde für mich zu einer außerordentlich guten
und fruchtbaren Zusammenarbeit. Wolfgang brachte seine reichen Erfahrungen
aus der religionspädagogischen Arbeit und aus der Erfahrungspädagogik
ein. So habe ich viel von ihm lernen können.

Das veränderte den Kirchlichen Unterricht (KU) nachhaltig: aus
einem sehr kognitiven Unterricht wurde ein KU, der die Kinder bzw.
Jugendlichen bei Ihren Erfahrungen abholte und sie in die Lebendigkeit
biblischer Texte mit einbezog. Es wurden Gleichnisse nachgespielt
und erlebbar gemacht, Psalmen kreativer gestaltet und die Auszugsgeschichte
des Volkes Israel erfahrbar gemacht.

Eine wichtige Gruppenerfahrung bedeutete in jedem Jahr die Konfi-Freizeit
in Dornholzhausen – immer gemeinsam mit Pfrn. Schwichow und den
Konfis des III. Bezirks. Auch war Wolfgang daran gelegen, dass die
Arbeit mit Menschen in angemessenen Räumen stattfand. Bei dem ständigen
Geldmangel in der Kirchengemeinde wurde er dann selbst kreativ und
gestaltete zusammen mit den Mitarbeitern Gruppenräume, die Teestube
und den Konfi-Raum.

Das alles motivierte die Konfis vor oder nach dem KU die Teestube
zu besuchen oder zum „Konfitreff“ zu kommen. Für viele Konfirmanden
wurde so Wolfgang Hofheinz zum wichtigsten Repräsentanten der Kirchengemeinde
– und nicht selten auch zum Seelsorger.

Brücken hat Wolfgang in den vergangenen 25 Jahren viele gebaut:
zwischen den Mitarbeitern der verschiedenen (Bezirks)Gruppen, zwischen
„seinen“ Mitarbeitern und ihm und natürlich zu seinem Publikum –
der Gemeinde. Durch seine sehr offene Art, durch seine tollen Spielkreationen
und -ideen und durch seine Musik findet er schnell den richtigen
Draht zu den Menschen. Und nicht selten haben kleine und große Menschen
aus dem Publikum die Seite gewechselt, sind zu (seinen) langjährigen
Mitarbeitern geworden.

Seine Liebe zu großen und kleinen Spielen brachte ihn auch auf
die Idee, einen Spielnachmittag für die ganze Familie anzubieten
– das Spielekarussell. Im November eines jeden Jahres bietet es
eine fantastische Auswahl an Spielen, die jeder nach belieben ausprobieren
kann. Mittendrin und mit fachkundigem Rat steht natürlich Wolfgang
Hofheinz zur Verfügung.

Es gibt noch viele Aktivitäten, die Wolfgang Hofheinz in unserer
Gemeinde gestartet hat. Was ich hier zusammen mit Burkhard Schäfer
aufgeschrieben habe, sind unsere Erinnerungen an die Zusammenarbeit
mit ihm. Manche Dinge von denen wir hier erzählt haben, liegen schon
eine Weile zurück – so wie unsere aktive Zeit als Mitarbeiter mit
ihm auch schon etwas zurückliegt. Das was Wolfgang aktuell ausarbeitet
und anbietet, lesen Sie ja in jeder Ausgabe von „Gemeinde jetzt“:
Im April können wir uns wieder auf eine spannende KiBiWo freuen.

Marc Höchst
Burkhard Schäfer

 

 

Die Kirchenmäuse sind da …

Die Kirchenmäuse
sind da …

Seit dem 22. Januar 2009 krabbeln die Kirchenmäuse
in den Gemeinderäumen der Wenschtkirche. Mit sechs Kindern haben
wir begonnen. Inzwischen hat sich die Krabbelgruppe auf etwa zehn
Kinder erweitert. Sie sind im Alter von acht Monaten bis eineinhalb
Jahren. Dankeswerterweise haben wir viel Spielzeug aus der Gemeinde
erhalten, das von den Kindern mit Freunde und reichlich genutzt
wird. Auch die Mütter sollen nicht zu kurz kommen. Bei einem Tässchen
Kaffee tauschen wir uns aus. Natürlich wird bei uns viel gesungen.
Inzwischen gibt es schon die ersten „Schlager“. Aber auch anderes
haben wir zu bieten. Wer möchte kann malen oder basteln. Für unsere
„Kleinen“ gibt es Dinge, die man befühlen und erforschen kann wie
Luftballons, Dosen, Beutel mit Reis oder Nudeln und vieles mehr.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Töpfe zum draufhauen
gibt’s bei uns. Das steckt sogar die „Großen“ an. Die Stimmung ist
gut und ausgelassen. Und wir freuen uns über jeden, der noch kommen
möchte. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen donnerstags von 9.30
Uhr bis 11 Uhr mit uns zu spielen, zu basteln und zu klönen.
 

 

 Marcella Ciraldo
Sandra Kleinschmidt
Charlotte
Boes

 


von
den Krabbel-Mäusen
und den Krabbel-Müttern

 

 

Hungermarsch 2009

 

Hungermarsch 2009

Start des Hungermarsches ist
am 29. März um 12.45 Uhr in St. Joseph.

Der Tag beginnt
um 9.45 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in St. Joseph, anschließend
lädt der PGR zum KrichCafe ins Pfarrheim ein. Bei einer Tasse Kaffee
können siech die Wanderer schon anmelden. Ab ca. 11.45 Uhr bieten
wir einen Suppe an. Um 12.45 Uhr geht es dann auf die Strecken,
von 5, 10 oder 15 km. Die Rückkehrer werden von der Caritas mit
einem reichhaltigen Kuchenbuffet und Schnittchen bewirtet.

Wir hoffen, dass
die Aktion auch in diesem Jahr wieder viele Teilnehmer findet, die
bei hoffentlich gutem Wetter „Wandern für die Andern!“

>>>>>
weitere Informationen     
(bitte anklicken)


 

Nur für sportliche Frauen….

 

Sportliche Frauen in der Gemeinde
aufgepasst!

Wir wollen gemeinsam mit dem

 

 

den Ederauenradweg
erkunden. Von Erndtebrück bis Wabern führt uns die Strecke entlang
der Eder durch dichte Wälder, entlang von Feldern und grünen Wiesen.
Aber auch sehenswerte Dörfer und Altstadtkerne wie Frankenberg
und Fritzlar säumen die Ufer der Eder.  

Die Fahrt startet
am Donnerstag, den 14.05.09 ca. 9.00 Uhr. Die Rückkehr ist am Samstag,
den 16.05.09 gegen 19.00 Uhr. Die Kosten für die Fahrt, Übernachtung
und Frühstück betragen ca. 110,- Euro.

Die Gesamtstrecke
beträgt ca. 150 km,  also auch für weniger Geübte geeignet.
Die Teilnehmerzahl ist aus „bahntechnischen“ Gründen auf 13 Frauen
begrenzt. Also schnell entscheiden und anmelden.  

Wir freuen uns
auf einen hoffentlich lustigen und erlebnisreichen Kurzurlaub mit
Euch.

Erika Heinbach, Tel. 88752
Stefanie
Kafka Klein, Tel. 8708615