Gesucht: Sternsinger 2011

 

„Kinder helfen Kindern“

…mit ein bisschen Einsatz gegen den Hunger
in der Welt…

Liebe Gemeindemitglieder,

ich
stamme gebürtig aus dem Westerwald. Dort, wo ich geboren bin, im
schönen Hachenburg, sagt man über zukünftige Ereignisse „Det is
ja noch en bisschen hinne…“ Auch bis zum nächsten Sternsingen ist
es „noch en bisschen hinne“. Dennoch wenden wir uns JETZT an Sie
/ Euch:

!!! Wir brauchen
dringend Verstärkung !!!

Wir brauchen…

  • Kinder und
    Jugendliche, die bereit sind, am
    Samstag, dem 08. Januar
    2011 oder / und Sonntag, dem 09. Januar 2011
    in unserer Gemeinde
    als Sternsinger von Haus zu Haus zu gehen.
  • Erwachsene,
    die uns bei der Organisation unterstützen.
  • Jugendliche
    (Ihr solltet gefirmt bzw. konfirmiert sein) oder Erwachsene,
    die die Sternsinger begleiten.

Wir laden Euch
zu unserem ersten Treffen ein, am

Montag,
dem 29. November 2010 um 16 Uhr
in den Jugendräumen des ev. Gemeindezentrums im Wenscht

zu Spiel, Spaß,
Keksen und Information.

Wer an diesem
Termin verhindert ist, aber trotzdem helfen möchte, melde sich bitte
bei uns oder komme zur Anprobe der Sternsingergewänder am
Mittwoch, dem 05.01.2011 um 15 Uhr in die Krypta der katholischen
Kirche St. Marien im Wenscht.

Nähere Infos bei:

Christine Bänfer (870 328) oder
Katja
Mohn (870 62 37 ; katja.mohn@freenet.de)

Katja Mohn

Euer/Ihr Sternsingerteam:
Christine
Bänfer, Nicoleta Balint, Katja Mohn, Birgit Redenz

 

Hängepartie „U3-Ausbau“

 

Aus- und Umbau Kita Jasminweg
wird fortgesetzt

Hängepartie um Investitionsprogramm
“Kinderbetreuungsfinanzierung”

Wie Sie sicherlich
der Presse entnommen haben, ist das Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung“
– kurz U3-Ausbau – ins Stocken geraten. Während für die Kindertageseinrichtungen
in Setzen und Sohlbach bereits seit längerem Bewilligungen vorliegen,
haben wir, nach dem sowohl mit dem hiesigen, als auch dem Landesjugendamt
alles Notwendige abgesprochen wurde, den Ausbau im Jasminweg vorangetrieben.
Dies war auch der ausdrückliche Wunsch der alten Landesregierung,
um eine schnelle Bereitstellung von fehlenden Kita-Plätzen
für unter 3Jährige bereitzustellen. Auf diese Zusage haben
sich in NRW ca. 1.300 Einrichtungen verlassen.

Für den raschen
Aus- und Umbau ist die komplette Einrichtung bereits vor den Sommerferien
in die Stormstraße umgezogen. Nunmehr weist die neue Landesregierung
darauf hin, dass ihre Vorgänger die zur Verfügung stehenden Fördermittel
nicht sachgerecht verteilt haben soll und deshalb vorerst keine
Bewilligung erfolgen wird. Da ein Baustopp keine Lösung für uns
darstellt, versuchen wir über eine Härtefallregelung
die Fördergelder in Höhe von immerhin 216.000 € zu erhalten.

Da bereits vor
den Sommerferien mit den Umbauarbeiten begonnen wurde,
kam der vorläufige Stopp in einer Phase, in der bereits die
alten Toilettenanlagen abgerissen und neue Türen für die
geänderte Raumaufteilung gebrochen waren. Ein „Not-Rückumzug“
war somit ausgeschlossen. In der September-Sitzung des Presbyteriums
wurde dann beschlossen, eine Bewilligung der Fördergelder über die
Härtefallregelung zu erreichen. Da nach einer Bewilligung auf Härtefallregelung
nur 4 Wochen für die Ausführung der Arbeiten bleiben, beschloss
das Presbyterium eben falls, die Bauarbeiten auf eigenesfinanzielles
Risiko sofort fort zu führen, wie gesagt: die Bewilligung und die
Höhe der Fördersumme sind bis zum heutigen Tag unklar!

Die
Bodenplatte des Neubaus war bereits Anfang August gegossen, im September
wurde dann der Neubau in Holzbauweise an das bestehende Gebäude
angebaut. Anfang Oktober sind dann noch die Fenster eingebaut und
erste Installationsleitungen gelegt worden. Alle Arbeiten
werden nun mit Hochdruck koordiniert und voran getrieben. Als Ziel
ist nun Ende November 2010 für die Fertigstellung des Aus- und Umbaus
gesetzt, denn zu dem Zeitpunkt müssen die Arbeiten für die Förderung
beendet sein. Das alles in Vorleistung und ohne Gewissheit, überhaupt
in den Genuss einer Förderung zu kommen!

Ein großer Dank
geht an Ulrich Höfer, der neben der Planung und Durchführung der
Bauarbeiten auch seit über 8 Monaten die Gespräche zur Förderung
mit der Stadt Siegen und dem Land NRW ehrenamtlich geführt hat.
Dass ihm dabei mehrfach der „Hut hoch ging“ ergibt sich
aus der geschilderten Situation. Umso dankbarer sind wir, dass er
den selben noch nicht hingeschmissen hat!

13. Oktober 2010
Marc Höchst

 

Dem Glauben auf der Spur

 

Dem Glauben auf der Spur

Gespräche über Gott und die
Welt – und was sie verbindet

Religion ist wieder
„in“: Viele Menschen spüren, dass unserer digitalisierten und kommerzialisierten
Alltagswelt eine wesentliche Dimension abhanden gekommen ist. Sie
fragen wieder nach Gott und suchen nach spirituellen Erfahrungen,
aber meistens suchen sie danach abseits der etablierten Kirchen.
Die haben in ihren Augen das ihnen anvertraute Glaubensgut viel
zu lange bloß verwaltet und mit Restriktionen belegt, um noch glaubwürdig
zu sein.

Viele
Kirchen und Gemeinden hat das inzwischen zu der Einsicht gebracht,
ihren ureigenen christlichen Glauben wieder ernster und wichtiger
zu nehmen. Er ist es ja auch wert, denn anders als eine Religion,
die man sich selber sucht und zusammenbastelt, bietet er dauerhaften
Halt und kann den Bewährungsproben des Lebens standhalten. Diese
Erfahrung haben Christen jedenfalls über die Jahrhunderte hin immer
wieder gemacht und machen sie noch heute.

Deshalb wollen
wir nun auch in unserer Kirchengemeinde unseren Glauben wieder mehr
ins Gespräch bringen. Wir tun das mit einer Reihe von Abenden, die
sich mit Grundfragen des christlichen Glaubens befassen. Es geht
um Gott, um Jesus, um den heiligen Geist und darum, was eigentlich
Glaube ist und wie man ihn finden kann. Diese Abende finden Anfang
nächsten Jahres statt:

vom 19. Januar bis zum 2.
März 2011, immer mittwochs
von 19.30 Uhr bis 21 Uhr im Gemeindehaus
Tal, Koomansstraße 8.

Eingeladen sind alle, die neugierig auf diese
Fragen sind

  • weil sie immer schon mal wissen wollten,
    was Christen eigentlich glauben,
  • weil diese Fragen sie schon lange beschäftigen,
    aber sie nie Gelegenheit hatten, sich darüber auszutauschen
    und gemeinsam mit anderen nach Antworten zu suchen
  • oder weil sie zwar in der Gemeinde aktiv
    dabei sind, aber sich nun endlich mal (wieder) mit den „Basics“
    des Glaubens beschäftigen wollen.

Für alle, die
sich jetzt angesprochen fühlen, bieten wir erst mal einen Einstiegsabend
an:

„Ist denn das zu glauben …
?!“

„Schnupperabend“ für Interessierte

Mittwoch, 24. November 2010,
19.30-21 Uhr
Ev. Gemeindehaus Tal, Koomansstraße 8

An diesem Abend
können Sie in entspannter Atmosphäre erfahren, was wir so vorhaben
und ob das etwas für Sie ist. Und Sie können die Menschen aus unserer
Gemeinde kennen lernen, die die Abende vorbereiten und Ihnen als
Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Wir hoffen auf rege Beteiligung
und gute Begegnungen!

Das „Emmaus“-Team
Martina Hofheinz, Volker
Mackenbach, Pfr. Martin Klein

 

Ausstellung: K r e u z e

 

4. Ausstellung in der St.
Joseph Kirche, Siegen-Weidenau
4. – 25. November 2010

K r e u z e

Wunderzeichen oder wunderbare
Zeichen  *

Kunstkreis Siegerland

Unsere durch die
Natur geschaffene und vom Menschen gestaltete Umwelt bringt eine
fast unendliche Vielzahl von Kreuzen hervor. Außer dem christlichen
Symbol, von dem es neben der klassischen Grundform viele Variationen
gibt, begegnen uns täglich und überall Kreuze.

Vernissage am 4.11. um 19:00
Uhr

Einführung und Begrüßung Dr. Jochen Fend,
Sprecher
des Kunstkreises Siegerland
Grusswort 2. stellv. Bürgermeisterin der
Stadt Siegen
Frau Angelika Flohren
Zur Ausstellung Pastor Karl-Hans Köhle
Musikalische Umrahmung Frau Helga Maria Lange Orgel
Herr
Patrick Federhen   Oboe
Ausstellungsort St. Joseph Kirche, Siegen-Weidenau,
Weidenauerstraße Nr. 28A
Ausstellungsdauer /
Öffnungszeiten
4. –  25. November, täglich
von 15 – 18 Uhr
*  Thema nach einer Anregung
durch Peter Döhle, Bremen

 

Sup. i.R. Ernst Achenbach gestorben

 

„Die Botschaft der Kirche
in die heutige Zeit wieder deutlicher und glaubhafter sagen“

Superintendent i. R. Ernst
Achenbach gestorben

Am Freitag, 10.
September 2010, starb nach langer und schwerer Krankheit Alt-Superintendent
Ernst Achenbach im Alter von 78 Jahren.

Ziemlich genau
16 Jahre und sechs Monate war Ernst Achenbach von 1978 bis 1995
Superintendent des Kirchenkreises Siegen. Zweimal wurde er wiedergewählt.
Während dieser Zeit hatte er die Leitung und Verwaltung des Kirchenkreises
inne, war sozusagen als „pastor pastorum“, als leitender Theologe,
für die Begleitung und Beratung der Pfarrer zuständig und gestaltete
die Verbindung des Kirchenkreises mit der Landeskirche.

Zudem füllte er
zahlreiche weitere Ämter aus. So war er beispielsweise Vorsitzender
des Ständigen Kirchenausschusses der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Dieser Ausschuss berät die Gesetzgebung der Landeskirche. Er war
viele Jahre eins der drei westfälischen Mitglieder im Rechtsausschuss
(später umbenannt in Ordnungsausschuss) der Evangelischen Kirche
der Union. Und Achenbach war Vorstandsmitglied des Diakonischen
Werkes in Münster. Im Kirchenkreis Siegen hatte er von 1978 bis
1989 den Vorsitz der Mitgliederversammlung des Evangelischen Krankenhausvereins
Siegen inne und war später Mitglied des 1989 neu geschaffenen Verwaltungsrates.

Während seiner
Amtszeit hatte sich viel verändert im gemeindegliederstärksten Kirchenkreis
der westfälischen Landeskirche. Das Kreiskirchenamt und die Superintendentur
zogen innerhalb der Siegener Oberstadt von der Pfarrstraße in die
Burgstraße um, wo sie auch heute noch ihren Sitz haben.


Superintendent
i.R. Ernst Achenbach starb im Alter von 78 Jahren.
Von 1978 bis
1995 war er Superintendent des Kirchenkreises Siegen.

Gegründet wurden
die Telefonseelsorge Siegen und die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle
(EFL). Es entstanden die Diakoniestationen Nord, Mitte und Süd sowie
das Evangelische Hospiz Siegerland und die Diakonie erhielt eine
neue Struktur. Die drei evangelischen Krankenhäuser im Siegerland
wurden von einem Verein zur gGmbH umgewandelt.

Wichtig war Ernst
Achenbach die Pflege des reformiert-pietistischen Erbes im Siegerland.
Dazu gehörte für ihn die Verbindung zur Gemeinschaft und zum CVJM.
Hier sah der Superintendent seine Aufgabe, schlichtend und vermittelnd
zu wirken, um ein Auseinanderdriften zu verhindern, was ihm leider
nur teilweise gelungen ist. Zu seinem 60. Geburtstag formulierte
Ernst Achenbach in einem Zeitungsbericht die Aufgabe der Kirche
so: „Die Botschaft der Kirche in die heutige Zeit wieder deutlicher
und glaubhafter zu sagen, so dass Menschen dieser Generation davon
betroffen werden und damit in ihrem Glauben leben können, dies verstehe
ich unter einem neuen Profil der Kirche mit dem gleichen Inhalt,
den die Kirche immer gehabt hat.“ Auch als Superintendent predigte
er die Botschaft der Kirche immer wieder in Gottesdiensten, am liebsten
ohne besonderen Anlass.

Eine herzliche
und freundschaftliche Beziehung pflegte Ernst Achenbach zum Friedenshort.
Sieben Jahre hatte er den Vorsitz des Kuratoriums der Stiftung Diakonissenhaus
Friedenshort inne. Im März 2004 wurde er nach Erreichen der satzungsgemäßen
Altersgrenze verabschiedet. Als Anerkennung und Auszeichnung erhielt
er den nur selten verliehenen „Goldenen Friedenshortstern mit Stein“.

Geboren wurde
Ernst Achenbach 1931 als Pfarrersohn in Niederschelden. Die Mitgliedschaft
im CVJM und im Posaunenchor hat ihn geprägt. Nach seinem Abitur
am Gymnasium Am Löhrtor studierte er in Bethel, Heidelberg, Bonn
und Münster Theologie. Besonders die Theologen Gerhard von Rad,
Walter Kreck, Hans-Joachim Iwand und Heinz Ratschow haben ihn beeindruckt.
Zunächst war er als Vikar in Gronau-Westf. und Schwerte/Ruhr tätig.
Ordiniert wurde er 1961 in Berleburg. Dort hatte er die Jugendpfarrstelle
des Kirchenkreises Wittgenstein inne. Am 1. Januar 1963 wurde er
Pfarrer der Erlöser-Kirchengemeinde Siegen.

Bis 1996 war Ernst
Achenbach als Superintendent gewählt. Aus gesundheitlichen Gründen
musste er kürzer treten und füllte die letzte volle Amtszeit nicht
mehr ganz aus. Er legte Wert darauf, das Bewährte zu erhalten. Die
finanziellen und personellen Kräfte reichten seines Erachtens schon
damals kaum aus, um große neue Aufgaben in Angriff nehmen zu können.

kp