Dem Glauben auf der Spur

 

Dem Glauben auf der Spur

Gespräche über Gott und die
Welt
– und was sie verbindet

Religion
ist wieder „in“: Viele Menschen spüren, dass unserer digitalisierten
und kommerzialisierten Alltagswelt eine wesentliche Dimension abhanden
gekommen ist. Sie fragen wieder nach Gott und suchen nach spirituellen
Erfahrungen, aber meistens suchen sie danach abseits der etablierten
Kirchen. Die haben in ihren Augen das ihnen anvertraute Glaubensgut
viel zu lange bloß verwaltet und mit Restriktionen belegt, um noch
glaubwürdig zu sein.

Viele Kirchen
und Gemeinden hat das inzwischen zu der Einsicht gebracht, ihren
ureigenen christlichen Glauben wieder ernster und wichtiger zu nehmen.
Er ist es ja auch wert, denn anders als eine Religion, die man sich
selber sucht und zusammenbastelt, bietet er dauerhaften Halt und
kann den Bewährungsproben des Lebens standhalten. Diese Erfahrung
haben Christen jedenfalls über die Jahrhunderte hin immer wieder
gemacht und machen sie noch heute.

Deshalb wollen
wir nun auch in unserer Kirchengemeinde unseren Glauben wieder mehr
ins Gespräch bringen. Wir tun das mit einer Reihe von Abenden, die
sich mit Grundfragen des christlichen Glaubens befassen. Sie finden
immer mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Tal
(Koomansstraße 8) statt und behandeln folgende Themen:

  • 19.01. 2011:
    Kann
    man Glauben lernen?
  • 26.01. 2011:
    Gott
    kennen lernen
  • 02.02. 2011:
    Jesus
    von Nazareth – Ein faszinierendes Leben
  • 09.02. 2011:
    Der
    Mann am Kreuz – Was soll dieser Tod bedeuten?
  • 16.02. 2011:
    Wie
    der Stein ins Rollen kam – Jesus ist auferstanden
  • 23.02. 2011:
    Sie
    werden begeistert sein – Der Heilige Geist
  • 02.03. 2011:
    Wie
    man den ersten Schritt tut – Vom Christ werden

Eingeladen sind
alle, die neugierig auf diese Fragen sind

– weil sie immer
schon mal wissen wollten, was Christen eigentlich glauben,

– weil diese Fragen
sie schon lange beschäftigen, aber sie nie Gelegenheit hatten, sich
darüber auszutauschen und gemeinsam mit anderen nach Antworten zu
suchen

– oder weil sie
zwar in der Gemeinde aktiv dabei sind, aber sich nun endlich mal
(wieder) mit den „Basics“ des Glaubens beschäftigen wollen.

Wenn Sie mitmachen
möchten, richten Sie es bitte möglichst so ein, dass Sie an allen
sieben Abenden Zeit haben, denn die Themen bauen aufeinander auf.
Außerdem kann so am besten das gegenseitige Vertrauen wachsen, das
wir für eine gute Gesprächsatmosphäre brauchen. Sonst müssen Sie
nichts mitbringen, und auch eine schriftliche Anmeldung ist nicht
notwendig. Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

Das „Emmaus“-Team
Martina Hofheinz, Volker
Mackenbach, Pfr. Martin Klein

 

Weihnachtsgottesdienst: Ein Interview

 

Der Weihnachtsgottesdienst

Er wird immer
noch gut besucht. Aber er will auch gut vorbereitet sein. – „Gemeinde
jetzt“ hat unsere Pfarrerin und unsere beiden Pfarrer zu ihren
Vorbereitungen befragt.

 

Frage 1:
Erinnerst du dich noch, wann und wo du deinen ersten Weihnachtsgottesdienst
gehalten hast?


Pfarrerin
Almuth Schwichow:
Ja, noch ganz genau. Am 24. 12. 1987 in Dortmund-Eichlinghofen.
Als Vikarin habe ich gemeinsam mit dem Kirchenchor die Christmette
in der kleinen romanischen Kirche gestaltet. Das war sehr schön!

Pfarrer
Frank Boes:
Meinen 1. Weihnachtsgottesdienst hielt ich in meiner
Vikariatsgemeinde in Bochum-Stiepel. Keine große Kirche, ein eher
bescheidenes Gemeindehaus, das aber eine große Nähe zu den Menschen
ermöglichte. Es war ein Familiengottesdienst mit den dort beheimateten
Kindergartenkindern. Damals wie heute immer wieder schön und anrührend.


Pfarrer
Dr. Martin Klein:
Am 24. Dezember 1994 in der Emmauskirche zu
Bochum-Weitmar-Mark, wo ich Vikar war. Wenn ich mich recht entsinne,
handelte es sich um den Spätgottesdienst um 22.00 Uhr.

 

 

Frage 2:
Wann fängst du normalerweise mit den Vorbereitungen an?

Pfr. Boes:
Mit den Vorbereitungen zum Gottesdienst ist es unterschiedlich.
Das Krippenspiel suche ich mit den Helfern vom Kindergottesdienst
bereits Ende Oktober oder Anfang November aus. Die Vesperpredigt
bereite ich erst zwei Wochen vor Weihnachten vor, um auch Aktuelles
aus der Gemeinde mit einbringen zu können.

Pfr. Klein:
Nach Möglichkeit ein paar Tage vorher, hängt aber sehr von den Umständen
ab (Zahl der Beerdigungen, Anzahl der vorzubereitenden Gottesdienste,
Entfernung vom 4. Advent usw.). Die Krippenspielproben beginnen
natürlich eher, die Vorarbeiten dafür so Anfang bis Mitte November.

Pfrn. Schwichow:
Wer mich kennt, weiß, dass ich vieles auf den letzten Drücker erledige.
Ich brauche einfach eine gewisse Anspannung. Aber mit den Vorbereitungen
für Heiligabend muss ich natürlich früher anfangen als sonst, meistens
Anfang Dezember. Schließlich müssen Absprachen mit den Chören und
anderen Mitwirkenden getroffen, Liedblätter kopiert werden usw.
Gerade heute (23.11.2010) habe ich erfahren, dass das Krippenspiel
in der Heimatstube in Sohlbach nun doch stattfindet, und mir darüber
auch schon ein paar Gedanken gemacht. Die Predigten schreibe ich
aber erst zwei, drei Tage vorher.

 

Frage 3:
Was wird in diesem Jahr das Thema deiner Predigt?

Pfr. Klein:
Da ich in diesem Jahr an Heiligabend nur den Krippenspiel-Gottesdienst
und den Spätgottesdienst in der Talkirche habe, werde ich wohl keine
längere Predigt halten, weil die Zuhörerschaft entweder zu unruhig
oder zu müde ist. Das Krippenspiel trägt den Titel „Der Zöllner
von Bethlehem“ (mehr wird noch nicht verraten). Was ich um
23.00 Uhr mache, weiß ich noch nicht, aber irgendwie um Weihnachten
wird es schon gehen!

Pfrn. Schwichow:
„Also hat Gott die Welt geliebt…“ – so beginnt der Predigttext,
der in diesem Jahr in der Christvesper dran ist. Mit den vorgeschlagenen
Predigttexten bin ich nicht in jedem Fall glücklich, mit diesem
aber sehr. Es ist einer meiner Lieblingstexte zu Weihnachten, und
ich freue mich schon darauf, mal wieder darüber zu predigen. – Die
Mädchenjungschar aus Sohlbach-Buchen wird in diesem Jahr ein traditionelles
Krippenspiel aufführen. Worüber ich predigen werde, kann ich heute
noch nicht genau sagen. Vielleicht über die „Freude, die allem
Volk widerfahren wird“. Denn die Mädchen haben sich unheimlich
gefreut, dass sie es nun doch noch schaffen, ein Krippenspiel auf
die Beine zu stellen.

Pfr. Boes:
Kann ich noch nicht genau sagen, aber es wird sich auf jeden Fall
um das Kind in der Krippe drehen.

 

Frage 4:
Welche Lieder müssen unbedingt gesungen werden?

Pfrn. Schwichow:
Am Ende des Gottesdienstes natürlich „O du fröhliche“,
am liebsten im Stehen und in einer dunklen Kirche – mit Blick auf
den festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Dann habe ich immer das
Gefühl: Jetzt ist Weihnachten! Aber auch mein liebstes Weihnachtslied
lasse ich wenigstens in einem der Gottesdienste singen: „Fröhlich
soll mein Herze springen“. Wenn man an den Feiertagen schon
arbeiten muss, kann man sich ja auch selbst mal ein kleines Geschenk
machen…

Pfr. Boes:
Ich habe viele Lieder, die ich gern an Weihnachten singe. Froh und
ein bisschen sentimental darf es schon sein. Mein Lieblingslied
ist „Ich steh an deiner Krippen hier“!

Pfr. Klein:
„O du fröhliche“ muss schon sein – aber sonst gibt es
ja so viele schöne Weihnachtslieder!

 

Frage 5:
Worauf legst du im Weihnachtsgottesdienst besonderen Wert?

Pfr. Boes:
Der Gottesdienst muss atmosphärisch dicht und auf jeden Fall feierlich
sein. Das darf aber nicht dazu führen, dass es zu ernst wird. Die
Fröhlichkeit ist ein ganz wichtiger Bestandteil. Mir tut es immer
gut, wenn ich in Gesichter sehe, die anfangen zu leuchten, weil
sie eine so schöne Botschaft gehört und gesehen haben.

Pfr. Klein:
Dass die Weihnachtsbotschaft – „Gott wird Mensch, dir Mensch
zugute“ (Paul Gerhardt) – bei den Leuten ankommt.

Pfrn. Schwichow:
An Weihnachten spielen Traditionen eine große Rolle. Alles soll
sein wie immer: das Essen, der geschmückte Tannenbaum, die Bescherung
und auch der Gottesdienst mit den vertrauten Liedern und Lesungen.
Diesen Wunsch erfülle ich gern, aber ich möchte natürlich auch nicht
nur Traditionspflege betreiben. Schließlich feiern wir nicht nur
einen Geburtstag, der schon 2000 Jahre zurückliegt, sondern vor
allem das, was der Engel den Hirten verkündigt: „…euch ist
heute der Heiland geboren.“

Peter – Christian Rose

 

„Kinder zeigen Stärke“

 

 „Kinder zeigen Stärke“

…mit ein bisschen Einsatz
gegen den Hunger in der Welt…

Liebe
Gemeindemitglieder,

bald ist es wieder
so weit!

Die
STERNSINGER sind unterwegs!

Am 08./09. Januar
2011 werden wieder evangelische und katholische Kinder/Jugendliche
mit ihren Begleitern den Segen überbringen und Spenden sammeln.

Wenn Sie den Besuch
der Sternsinger wünschen so tragen Sie sich bitte in der ausliegenden
Liste ein.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!

Nähere Infos bei:
Christine Bänfer (870
328) oder
Katja Mohn (870 62 37 ; katja.mohn@freenet.de)

 

Im Namen des Sternsingerteams:
Katja
Mohn, Christine Bänfer

P.S.: Wir suchen auch weiterhin Kinder/Jugendliche
die bei der Sternsingeraktion mitmachen möchten! Bitte meldet euch
oder tragt euch in der ausliegenden Liste ein.

 

Ökumenische Nacht der Lichter

 

Projektchor und ökumenische
Nacht der Lichter

Weidenau / Freudenberg.

Das
ganze Jahr über fahren unzählige Jugendliche und Erwachsene nach
Taizé, diesem kleinen Dörfchen im französischen Burgund, um ihren
Glauben aufzufrischen, Menschen aus aller Welt zu begegnen und ergreifende
Gottesdienste zu feiern. Jugendliche aus dem Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg
wollen jetzt ein wenig Taizé in ihre Heimat holen, andere dazu einladen
und sie für Taizé, seine Lieder und Gottesdienste begeistern. Am
Samstag, den 18. Dezember 2010, findet um 19.30 Uhr dazu die inzwischen
schon traditionelle, ökumenische „Nacht der Lichter“ in der Kirche
St. Marien in der Wenscht (Geisweid) statt.

Zur Vorbereitung
auf die „Nacht der Lichter“ soll ein Projektchor gebildet werden,
der von der Dekanatsmusikerin Frau Helga Lange geleitet wird. Der
Chor trifft sich jeweils mittwochs an folgenden Terminen um 19.10
Uhr (also nach der Abendmesse) im Pfarrheim St. Joseph in Weidenau:

Mi., 10.11.2010  

Mi., 17.11.2010

Mi., 24.11.2010
Mi., 01.12. 2010 Mi., 08.12. 2010 Mi., 15.12. 2010

Am Freitag, den
17.12.2010, ist – ebenfalls um 19.10 Uhr – Generalprobe in der Kirche
St. Marien in Geisweid.

Interessierte
Sängerinnen und Sänger, ebenso Instrumentalisten sind zum Chor herzlich
eingeladen.

Nähere Informationen bei Frau
Helga Lange, Tel. 0163 – 7 17 08 35,
oder bei Pfr. Reinhard
Lenz, Tel. 0 27 34 / 23 50.

 

Damenbesuch für Herrn Genähr

 

 

Eintrittspreise:

Erwachsene:   8.-

Jugendliche:   5.- €

Kartenvorverkauf:  Geisweider
Bücherstube / Fleischerei Weber / Gemeindebüro


Herr Genähr ist
verzweifelt: Ursel hat ihn in Siegen alleingelassen und nimmt an
einem Bauchtanzkurs in der Türkei teil. Um auch in dieser Zeit die
treusorgende Anwesenheit einer mütterlichen Freundin genießen zu
können, lädt Herr Genähr Frieda Braun ein. Die patente Sauerländerin
stimmt sofort zu und nimmt sich kurzerhand eine Auszeit aus dem
sauerländischen Ehealltag. Ihre resoluten Eingriffe in den Genährschen
Haushalt stoßen allerdings auf Widerstand. Ein Siegerländer lässt
sich eben nicht so leicht verbiegen, wie die Sauerländerin sich
das vorgestellt hat. Exklusiv für die Talkirche treten Frieda
Braun, u.a. bekannt aus der „Ladies Night“ im WDR, Bernd-Michael
Genähr und die Herren Biermann und Parchow gemeinsam auf. Ein seltener
Leckerbissen für alle Fans des Siegerland-(und Sauerland-)Kabaretts!
Frieda Braun ist Gewinnerin des Dattelner Kleinkunstpreis 2009.