Treffen: PGR – Presbyterium

 

Treffen: Pfarrgemeinderäte
– Presbyterium

Zu ihrem jährlichen
Erfahrungsaustausch trafen sich das Presbyterium der evangelischen
Kirchengemeinde Klafeld und die Pfarrgemeinderäte von St. Joseph
(Weidenau / Geisweid) und St. Marien (Wenscht / Sohlbach-Buchen)
im Pfarrheim von St. Marien. Diese Begegnung dient jedes Jahr der
Vertiefung der ökumenischen Beziehungen und der Planung von gemeinsamen
Veranstaltungen.

Nach
einem Imbiss wurde die Schrift „Zeit zur Aussaat – Missionarisch
Kirche sein“ vorgestellt. Die deutschen katholischen Bischöfe
hatten diese Schrift vor 10 Jahren veröffentlicht und die Christen
zu missionarischem Zeugnis in der aktuellen Gesellschaft ermutigt.
Pfarrgemeinderats- und Presbyteriumsmitglieder diskutierten über
die Inhalte des Schreibens und waren sich einig, dass missionarische
Pastoral immer eine einladende Pastoral sein sollte. Vereinzelte
Initiativen des Zugehens auf die Menschen heute in den Gemeinden
wurden vorgestellt: die „Guten Abend – Kirche“, diakonische
und caritative Unterstützung, Glaubenskurse, Glaubensevents, Offenheit
auch für Zweifel und Fragen, Warmherzigkeit in Gottesdiensten an
Eckpunkten des Lebens, ganzheitliche Erziehung in den konfessionellen
Kindertagesstätten, Angebote für Kinder und Jugendliche nach Kommunion,
Firmung und Konfirmation. Beide Seiten stimmten überein, dass es
heute eines christlichen Profils bedürfe angesichts der Herausforderung
durch die Gesellschaft und durch andere Religionen. Immer gehe letztlich
die Initiative zum Glaubensleben von Gott selbst aus, wenn die überzeugten
Christen auch so leben sollten, dass sie jederzeit nach dem Grund
ihrer Hoffnung befragt werden könnten.

Nach der angeregten
Diskussion kam es zur Veranstaltungsplanung: Nächste Ereignisse
sind die Kinderbibelwoche der katholischen Gemeinden in den Herbstferien
und die Bibelwoche für Erwachsene im November mit dem Gottesdienst
zum Buß- und Bettag, bei dem die katholischen Christen in die Talkirche
kommen.

KHK

 

Fahrer / innen gesucht

 

Fahrer/innen gesucht

Für
den Fahrdienst des Kindergartens Jasminweg mit dem eigenen Kirchenbus
werden im Zeitraum vom 13. September bis 30. Oktober dringend
Fahrer/innen gesucht. Der Kindergarten ist z. Zt. wegen Umbau in
den ehem. Kindergarten Hoher Rain umgezogen. Für Kinder, deren Eltern
keine Möglichkeit haben diese selbst auf von dem Wenscht auf den
Hohen Rain zu bringen, bietet die Kirchengemeinde den Fahrdienst
in dem genannten Zeitraum mit dem gemeindeeigenen Bus an.

Für weitere Infos wenden Sie
sich bitte an Marc Höchst,
Tel. 87 00 88 oder 250 630 80.

 

Tag der offenen Tür

 

„Tag der offenen Tür“

in der neuen seniorengerechten
Wohnanlage,
Johann-Hus-Str. / Ecke Wartburgstraße in Siegen-Geisweid.

 

Am Sonnatg, den
26. September, kann in der Zeit von 11 bis 16 Uhr,
die Wohnanlage auf dem ehemaligen Geländes des Lutherhauses besichtigt
werden.

 

Laut Vertriebspartner
(Sparkasse Siegen) stehen noch Wohnungen zum Kauf bzw. Vermietung
zur Verfügung.

 

Konzert: GLORY GOSPEL SINGERS

 

Gospels & Spirituals präsentiert von den

GLORY GOSPEL SINGERS

aus New York, USA  

am 10.11.2010 in die Talkirche

Beginn 19.30 Uhr
Einlass
18.30 Uhr

The Glory Gospel
Singers von New York/USA kommen nach Geisweid und präsentieren:

One of the finest Gospel Shows!

Der Kartenvorverkauf findet
ab sofort bei den folgenden Stellen statt:

  • Gemeindebüro
    e.V. – Ref. Kirchengemeinde Klafeld,
    Koomanstr. 8, 57078
    Siegen
  • Geisweider Bücherstube
    Rijnsburger
    Str. 3, 57078 Siegen
  • Buchhandlung
    Schneider
    Sandstr. 1, 57027 Siegen

Eintrittskarten
kosten im Vorverkauf

        • 16
          € für Erwachsene
        • 12
          € für Schüler-Studenten
        • an
          der Abendkasse jeweils 2 € mehr
        • Einlass
          und Restkarten ab 18.30 Uhr

The Glory Gospel Singers aus New York
Seit
mehr als 10 Jahren begeistern die „Glory Gospel Singers“ nun schon
das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Stimmen in ganz Europa.
Durch die Auftritte in Kirchen und auf anderen Veranstaltungen,
offenbaren die „Glory Gospel Singers“ ihren Glauben an Gott in Liedern
und Emotionen, um den Konzertbesuch zu einem Erlebnis der besonderen
Art zu machen.

Doch nicht nur in Kirchen wie dem Hamburger
Michel sind unsere Künstler zu Gast, sondern auch in großen Konzertsälen,
wie zum Beispiel dem Gewandhaus in Leipzig, dem Gürzenich in Köln
oder der Stadthalle Heidelberg.

„The Glory Gospel Singers“ sind ein Teil der
bis zu 70 köpfigen New Yorker „WWRL Community Chorale“ und werden
für jede Tournee von seiner Leiterin, Phyllis McKoy Joubert, neu
zusammengestellt. Dies gilt auch für das jeweilige Programm, wodurch
die Lebendigkeit und Spontaneität der Gesänge gewährleistet wird.
Der Chor will mit seinem Gesang nicht nur an erfreuen, sondern vor
allem von der Liebe und Gegenwart Gottes berichten.

Die „Glory Gospel Singers“ stehen für Authentizität
und Ehrlichkeit. Ihr Gesang ist  eine Hommage an den Glauben
zu Gott und voller Emotionen. Immer wieder schaffen sie es, mit
ihrer Show die afroamerikanische Kirchenkultur in die europäischen
Gemeinden zu bringen. „The Glory Gospel Singers“ geben immer alles
und das spürt auch das Publikum!

Die Lieder der Sklaven
Die Anfänge
der afroamerikanischen Musik sind unlösbar mit der Sklaverei verwoben,
die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert viele Millionen Menschen
auf schlimmste  Art und Weise von Afrika nach Amerika brachte.
Der Verlust der Familie und des reichen afrikanischen Sozialgefüges
in den Stämmen, führte zu unerträglicher Isolation. Für die Sklaven,
die in völliger Unterdrückung lebten, wurde der Gesang zur einzigen
Möglichkeit, um der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat Ausdruck
verleihen zu können. Dies war das Einzige, was die Sklaventreiber
den Menschen nicht nehmen konnten. Anderseits dienten sie auch den
Weißen als Unterhaltung. Gleichzeitig sollte der Gesang die Sklaven
ruhigstellen, welche sich beim Tanz abreagieren sollten und somit
ungefährlicher erscheinen.

Die Musik einte die Sklaven und brachte einen
Bruchteil ihrer verlorenen Familie zurück. Sie half die Müdigkeit
und Eintönigkeit der Arbeit zu ertragen und – was den weißen Herren
nicht gefallen konnte – diente sie der Kommunikation untereinander.
Die Gesänge wurden Ausdruck innigen Glaubens und der Hoffnung auf
Freiheit, genauso wie Mittel zur Nachrichtenübermittlung; Fluchtwege,
Personenbeschreibungen und andere Informationen konnten, in einem
Lied versteckt, ausgesprochen werden, ohne das Bestrafung befürchtet
werden musste.

Spirituals sind als geistliche Volkslieder
zu verstehen. Das wohl bekannteste Lied aus diesem Genre ist “Go
down Moses“. In der Regel sind diese Lieder rhythmisch stark betont,
weil neben dem Gesang auch der Tanz eine wichtige Rolle spielt.

Die Texte handeln bevorzugt von Befreiung
und stammen direkt aus der Bibel und haben ihre Wurzel in der Sklavenzeit.

Seit den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts
begannen die Afroamerikaner eigene Kirchengemeinden zu organisieren.
Eines der wichtigsten Elemente ihres Gesangs wurde das  „call
and response“ Prinzip,
bei dem der Vorsänger eine Zeile singt, welche
dann von der Gemeinde wiederholt wurde Somit konnte jeder Einzelne
aktiv am Gottesdienst teilnehmen und es entstand eine intensive
bis ekstatische Atmosphäre.

Das Programm

Hier ein Auszug aus dem Repertoire der „GLORY
GOSPEL SINGERS“
mit Traditionals, Gospelsongs und Spirituals, die
in den amerikanischen Kirchengemeinden einen festen Bestandteil
der Messen bilden:

  • AMEN
  • RIDE ON KING JESUS
  • JOSHUA ´FIT THE BATTLE OF JERICHO
  • SOON AH WILL BE DONE
  • SOMETIMES I FEEL LIKE A MOTHERLESS CHILD
  • NO-MORE WEEPING AND WAILING
  • PRECIOUS LORD
  • GO DOWN MOSES
  • DOWN BY THE RIVERSIDE
  • OH WHEN THE SAINTS
  • HOW I GOT OVER
  • I´M TOO CLOSE
  • SWING LOW, SWEET CHARIOT
  • NOBODY KNOWS THE TROUBLE I SEE
  • STEAL AWAY
  • LORD HELP ME TO HOLD
  • HE´S GOT THE WHOLW WORLD IN HIS HANDS
  • LOVE LIFTED ME
  • AMAZING GRACE
  • O HAPPY DAY

 

Nachruf Elisabeth Flöttmann

 

Nachruf

Am
30. Juli 2010 verstarb im Alter von 80 Jahren Frau Elisabeth Flöttmann.
Dankbar gedenken wir Ihrer Einsatzbereitschaft für fast 4 Jahrzehnte
ökumenisches Kinderfest. Mit Ihrer Liebe zu den Kindern und Ihren
Gaben trug sie wesentlich Jahr für Jahr mit zum Gelingen des Festes
bei. Die kath. Kirchengemeinde St. Marien Wenscht,  die evangelische
Kirchengemeinde Klafeld, Eltern und Kinder werden sie vermissen.

Frau Flöttmann  war eine Institution, die uns fehlen wird.
Wir
gedenken Ihrer und wissen sie in der Hand unseres HERRN geborgen.           

Im Namen des Vorbereitungskreises
Kinderfest
Brigitte Gollos