Auf ein Wort ….

Ein gutes Wort geht über die
beste Gabe

Geburtstage, Jubiläen und Ehrungen sind ein
geeigneter Anlass, durch ein sorgfältiges ausgewähltes Geschenk
seine Wertschätzung gegenüber einem anderen Menschen zu bekunden
und ihm eine Freude zu bereiten. Dadurch wird die Beziehung aufrechterhalten
und gestärkt.

Als wieder einmal erwachsene Kinder ihren
Vater zum Geburtstag mit einem wertvollen Geschenk überrascht hatten,
glänzten seine Augen vor Rührung und großer Freude. Nachdem er zu
seiner gewohnten Fassung zurückgefunden hatte, meinte er ein wenig
schelmisch, aber dennoch bedeutungsvoll, das Liebste sei ihm
ein gutes Wort, das sie ihm nicht nur zu einem bestimmten Anlass
sagen, sondern das sie ihm auch sonst immer wieder schenken. Ein
gutes Wort gehe eben über die beste Gabe.

In der Bibel lesen wir im Weisheitenbuch Jesu
Sirach (Kap. 18, 15-17): „Mein Sohn, bring keinen Makel auf deine
Wohltaten und füg zu keiner Gabe kränkende Worte! Wie der Tau die
Hitze kühl, so ist ein gutes Wort besser als eine Gabe. Ja, ein
Wort ist oft wichtiger als eine große Gabe, und ein freundlicher
Mensch gibt sie beide.“ Wenn der Ephesserbrief (Kap. 4, 29) uns
Christen auffordert „über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern
nur ein Gutes, das den, der es braucht, stärkt, und dem, der es
hört, Nutzen bringt“ dann steht dahinter die Erfahrung, dass tröstende,
gütige, anerkennende, aufbauende und ermutigende Worte sich immer
wieder als heilsam erweisen.

Im heutigen Medienzeitalter werden wir fast
pausenlos mit Worten überschüttet. Kein Wunder, dass sie so Wirkung
und Heilkraft verlieren. Die tägliche Flut von Informationen kann
man ja kaum mehr aufnehmen, geschweige den auch wirklich verarbeiten.
Dabei schwindet fast unbemerkt die Fähigkeit aufmerksam hinzuhören.
Hierbei lauert die Gefahr, dass der Einzelne für das Wesentliche
taub und stumm wird.

Jede Beziehung und jede Gemeinschaft lebt
aber auch vom Gespräch, vom Austausch und jedem guten Wort. Dieser
Austausch ist ungemein wichtig, um einander verstehen und um sich
gegenseitig eine Stütze sein zu können. Ein Gespräch unterscheidet
sich allerdings von einer Besprechung, die ein umsetzbares Ergebnis
anstrebt. Deshalb muss sich eine Besprechung immer an ihrer Effizienz
messen lassen. Das Gespräch hingegen bleibt nicht nur auf dieser
objektiven Ebene. Seine Qualität wird davon bestimmt, ob es anderen
und uns selbst weiter hilft, oder ob es nichtssagend und oberflächlich
bleibt und dadurch ins Leere läuft. Wenn es um das gute Wort
geht, das wir einander schenken möchten, dann dürfen wir der Frage
nicht ausweichen: Bringen Gespräche uns tatsächlich einander näher
oder reißen sie womöglich tiefe Gräben auf? Sind sie heilsam oder
verletzend? Fördern sie eine offene vertrauensvolle Atmosphäre oder
schweigt man sich am Ende nur noch gegenseitig an? Finden wahre
Gespräche anderswo statt als dort, wo sie eigentlich hingehören
und wo sie zu Recht erwartet werden?

Wie findet man aber nun zu einem guten Wort
bzw. zu einem förderlichen Gespräch?
Für Menschen, die sich in
besonderer Weise um gelingende menschliche Gemeinschaft gemüht haben
– wie der Hl. Benedikt oder auch Dr. Bonhoeffer – hängt das gute
Wort entscheidend mit dem Schweigen zusammen. Ohne diesen Zusammenhang
verkümmert das Wort. Benedikt behandelt in der Ordensregel die Schweigsamkeit
zwischen den Kapiteln über den Gehorsam und die Demut. Offensichtlich
will er betonen: Wer wesentlich sprechen will und tatsächlich etwas
zu sagen haben will, muss zunächst ein aufmerksamer Hörer sein,
einer der horchen und schließlich auch gehorchen kann. Zugleich
darf er, wenn sein Wort wirklich ernst genommen werden soll, nicht
ständig sich selbst in Szene setzen, sondern er spreche mit Demut
und Bescheidenheit.

Ein gutes Gespräch hängt auch nicht von dessen
Lange und von seiner Häufigkeit ab, sondern entspringt der inneren
Haltung, aus der heraus es geschieht. Wir kennen leider auch das
Gegenteil aus Erfahrung. Durch Reden, das unter negativem Vorzeichen
steht, können die Beziehungen und das Zusammenleben vergiftet werden.
Besonders die kleinen und oft unscheinbaren Bemerkungen verpesten
mit der Zeit das menschliche Klima. In solchen Reden kann sich ein
Herz spiegeln, in dem vermutlich Unordnung und Disharmonie wirksam
sind. Folglich setzt das gute Gespräch ein „reines“ Herz voraus.
Das gute Wort ist also ein Widerschein dessen, was man im Herzen
trägt. Es bereichert den persönlichen Austausch, ist ein Instrument
der Mitteilung und kann Gemeinschaft stiften. Gefragt ist daher
immer das Bemühen um ein wohltuendes Gesprächsklima und die stete
Pflege der guten Rede.

Dazu gehört auch eine entsprechende Streitkultur,
wenn kontroverse Meinungen und Standpunkte aufeinander treffen.
Man wird dann nicht mit provokanter Lautstärke sich durchzusetzen
versuchen. Ebenso macht man sich andere nicht dadurch gefügig, dass
man sich schweigend ins eigene Schneckenhaus zurück zieht. Wenn
andere ernst genommen werden, können Brücken gebaut werden, gibt
es ein echtes Miteinander, und es werden keine Barrieren errichtet,
die man vielleicht eines Tages nicht mehr überwinden kann.

Gerne hören wir dagegen jene Menschen, die
wirklich etwas zu sagen haben und deren Wort deshalb auch gewichtig
ist. Wir empfinden ein solches Wort immer als bereichernd, weil
es wirklich aus dem Herzen kommt. Wohl deshalb geht ein gutes Wort
über die beste Gabe.

Pfr. Burkhard Schäfer

Kurz notiert

 

  • Im vergangenen
    Jahr sank die Zahl der Eheschließungen in Nordrhein Westfalen
    auf ein historisches Rekordtief.
     
  • Das Evangelische
    Hospiz Siegerland soll in den nächsten drei bis fünf Jahren
    in ein neues, größeres Gebäude umziehen.
     
  • Unter dem
    Motto „Alle Kinder dieser Erde“ feierte die Kindertagesstätte
    „Ortsmitte“ an der Talkirche ihr Sommerfest mit Familien und
    Freunden.
     
  • Ehrenamtlich
    pflegen Lydia Dornseifer und Erika Höse seit Monaten die Blumenbeete
    und die Pflanzkübel vor der Wenschtkirche.
     
  • Pfr. Stefan
    Berk aus Erndtebrück wurde auf der Wittgensteiner Kreissynode
    zum neuen Superintendenten gewählt, zur Assessorin berief man
     Pfrn. Claudia Latzel-Binder aus Bad Berleburg.
     
  • Die Seiten
    unserer Kirchengemeinde im Internet sind im Monat Juli 10.509-mal
    angeklickt worden, im Rahmen der Kirchenkreisseiten zusätzlich
    2.583-mal.
     
  • Das „Gustav
    – Adolf – Werk“, das sich um evangelische Christen in der Diaspora
    kümmert, feiert in diesem Jahr seinen 175. Geburtstag.
     
  • Pfr. Jürgen
    Dusza wurde von Superintendentin Annette Kurschus aus der Pfarrstelle
    für Gemeindeaufbau in den Ruhestand verabschiedet.
     
  • Am 28. Mai
    (Pfingstmontag) predigte Pfarrer Burkhard Schäfer zum ersten
    Mal (!) in St. Marien.
     
  • Arno Lohmann
    verließ am 31. Juli als theologischer Leiter die Evangelische
    Tagungsstätte in Haus Nordhelle.
     
  • Am 5. September
    trifft sich unser Presbyterium mit den Pfarrgemeinderäten von
    St. Joseph und St. Marien zu einem Gedankenaustausch.
     
  • Zum 400.
    Geburtstag von Paul Gerhardt findet am 13. Oktober in Dortmund
    (10 – 17 Uhr) unter dem Motto „Lass die Engel singen“ ein Klangfest
    des Glaubens statt.
     
  • Zum Schluss
    ein neueres Zitat von Bundespräsident Horst Köhler: „Der Glaube
    an Gott gibt mir Halt und Orientierung.“

Peter – Christian Rose

 

Amteinführung Pfr. Dr. Martin Klein

Sehnsüchtig erwartet
Dr.
Martin Klein neuer Pfarrer in der Wenscht

Als Pfarrer der
Kirchengemeinde Klafeld wurde jetzt Dr. Martin Klein von Superintendentin
Annette Kurschus in einem feierlichen Gottesdienst in sein neues
Amt eingeführt. „Selten wurden Pastoren so sehnsüchtig erwartet,
wie sie in der Kirchengemeinde Klafeld erwartet wurden“, sagte die
Superintendentin im übervollen ev. Gemeindezentrum in der Wenscht
in Geisweid. Seit über einem Jahr war die Pfarrstelle vakant. In
dieser Zeit haben das Presbyterium mit den ehrenamtlich und hauptamtlich
Mitarbeitenden der Gemeinde, besonders aber Pfarrerin Almuth Schwichow
und Pfarrer Burkhard Schäfer in der anstrengenden Phase der Umstrukturierung
der Gemeinde sich über das übliche Maß hinaus eingesetzt. „Nun“,
so Kurschus, „ist die Freude groß, dass Sie da sind.“ Seit 1. August
versieht Pfarrer Klein bereits seinen Dienst in der Gemeinde.

Während der Einführung
gab Superintendentin Kurschus der Gemeinde auf, den Dienst des Pfarrers
zu achten, ihm beizustehen und für ihn zu beten.

Seiner Predigt
legte Pfarrer Klein die Begegnung einer Frau aus Samarien mit Jesus
(Johannes 4) zugrunde. Seine Kernsätze: Nicht der Ort der Gottesanbetung,
sondern der Geist und die Wahrheit sind von Bedeutung. Das Heil
kommt von den Juden. Der Gott Israels wurde in Christus Mensch.
Ohne Judentum kein Christentum. Ohne Israel keine Kirche. Auch die
christlichen Konfessionen seien nicht mit Geist und Wahrheit gleichzusetzen.
Allerdings sage Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Wo ein Mensch Jesus begegnet, begegne er Gott. Nicht die Traditionspflege
und Religionsausübung seien bedeutsam, sondern die Begegnung mit
Jesus.

Musikalisch gestaltet
wurde der Einführungsgottesdienst von Günter Drucks an der Orgel,
dem Posaunenchor Setzen und dem Singkreis Schüren-Ost. Mit zwei
Bussen waren ehemalige Gemeindeglieder und Kollegen der Kirchengemeinde
Schüren nach Geisweid gekommen, um ihren ehemaligen Pfarrer
in seiner neuen Gemeinde zu besuchen und bei seiner Einführung mitzuwirken.


Pfarrer
Dr. Martin Klein wurde von den Gemeindegliedern der Kirchengemeinde
Klafeld herzlich willkommen geheißen. Nach dem Einführungsgottesdienst
im Gemeindezentrum Wenscht begrüßten ihn viele Gemeindeglieder der
neuen Gemeinde und verabschiedeten sich Gemeindeglieder aus Schüren
per Handschlag.

Foto
Karlfried Petri


Pfarrer Dr.
Martin Klein stammt aus dem Siegerland und kommt somit in seine
Heimat zurück.1964 ist er in Siegen geboren und in Burbach aufgewachsen.
Dort war er durch seine Familie eng mit dem CVJM und der landeskirchlichen
Gemeinschaft verbunden und hat als Jugendlicher auch selber im CVJM
mitgearbeitet. Klein: „Diese Prägung hat entscheidend zu meinem
Entschluss beigetragen, nach dem Abitur am Gymnasium Neunkirchen
Theologie zu studieren. Trotz aller Veränderungen in Glauben und
Denken, die das Studium mit sich gebracht hat, bin ich meinen Wurzeln
auch immer verbunden geblieben.“ Studiert hat er zunächst
in Marburg und dann in Tübingen. Dort hat er seine Frau Stephanie
kennen gelernt, die Medizin studierte. Das Ehepaar hat drei Kinder
zwischen elf und sechs Jahren.Nach dem ersten Examen erhielt Pfr.
Klein die Chance zur Promotion an der Universität Bochum, wo er
vier Jahre als Assistent an einem Lehrstuhl für Neues Testament
tätig war. Danach erfolgte, ebenfalls in Bochum, Vikariat und Entsendungsdienst,
bevor er 1999 zum Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schüren
in Dortmund gewählt wurde. Dort hat er das Gemeindepfarramt
in all seiner Vielfalt kennen und schätzen gelernt. Schwerpunkte
seiner Arbeit waren bisher Gottesdienste jeder Art, die Arbeit mit
Kindern, Jugendlichen und jungen Familien sowie Besuchsdienstarbeit.
Klein: „An die guten Erfahrungen, die ich dabei gemacht habe, möchte
ich gern auch in meiner neuen Gemeinde anknüpfen. Das Herz des Ganzen
ist dabei für mich immer die Beschäftigung mit der Bibel gewesen,
die sich als roter Faden durch meinen ganzen Werdegang zieht. Ihre
Schätze immer wieder neu zu entdecken und für mich und andere zum
Leuchten zu bringen, darin sehe ich meine wichtigste Aufgabe. Ich
verlasse mich dabei auf Gottes Beistand und hoffe auf gutes Gelingen.“

Nach dem Einführungsgottesdienst
fand im Gemeindezentrum Wenscht ein Empfang der Kirchengemeinde
statt. Pfarrer Karl Heinz Köhle von der katholischen Nachbargemeinde,
Pfr. Heiner Montanus von der evangelischen Nachbargemeinde, Landrat
Paul Breuer, Siegens stellv. Bürgermeister Jens Kamieth, Superintendentin
Annette Kurschus für den Kirchenkreis Siegen sowie das Presbyterium
der Kirchengemeinde Klafeld hießen in ihren Grußworten den neuen
Pfarrer herzlich willkommen.

kp

Fotos vom Einführungs-Gottesdienst
>>>>
(hier anklicken)


Grußwort aus Schüren

Grußwort des
Sing-Kreis Schüren-Ost am 12.08.2007
zur Einführung von
Pfr.Dr.Martin Klein in Klafeld

Sehr geehrte Damen und Herren,
Lieber Martin
und Familie,
Liebe Schwestern und Brüder,
Liebe Klafelder….

Sie haben es schon bemerkt: Die Schürener
sind eingefallen, mit 2 Bussen und in Battalions-Stärke! Wir sind
ganz einfach unserem Martin nachgereist, haben hier seine Amtseinführung
miterlebt und möchten sehen, wo er mit seiner Familie denn abgeblieben
ist. Wir, das sind die Frauenkreise, die Männerrunde und der Singkreis
– als dessen Vertreter ich hier spreche. Und genau in diesem Singkreis
war die ganze Familie Klein voll eingebunden – nun werden sie uns
sehr fehlen, besonders die sehr schöne Tenor-Stimme unseres Martin.

Verzeihen Sie, wenn ich hier immer wieder von „unserem Martin“
spreche, das ist einfach eine Liebeserklärung und ein herzliches
Dankeschön all der hier vertretenen Schürener Kreise – natürlich
gehört er jetzt ganz Ihnen und ist nicht nur nach Klafeld ausgeliehen.

Auf wenige Dinge möchte ich mich konzentrieren:

  1. In Schüren wird wohl – hoffentlich nur
    heute – ein in der Besucherzahl reduzierter Gottesdienst stattfinden
    müssen. Ein sehr großer Teil der sonst üblichen Gottesdienstbesucher
    ist heute hier!
     
  2. Doch Gottes Wort wird in Zukunft hier
    und in Schüren verkündigt werden. Das sollten wir annehmen und
    dafür dankbar sein. Davon leben wir.Und damit bin ich schon
    beim 2. – den Dank an unseren Martin, daß er es in jedem Gottesdienst
    verstanden hat uns das Wort Gottes so klar und deutlich zu verkündigen,
    daß es auch die/ der Letzte verstanden hat und auch stets den
    „roten Faden“ verfolgen konnte. Keiner hatte eine Chance, während
    seiner Predigt einzuschlafen! Diese Tank-Füllung reichte für
    die ganze Woche. Und noch etwas: er hat uns vorgelebt, was er
    uns gepredigt hat, mit seiner ganzen Familie. Er war 7 ½ Jahre
    bei uns, doch in den letzten 2-3 Jahren haben wir ihn und seine
    Stärken erst richtig kennen und schätzen gelernt. Lieber Martin,
    Du besonders und wir alle, Schürener und Klafelder, wissen,dass
    wir eben keine „Heiligen“ sind, daß wir nich unfehlbar sind,
    sondern daß wir täglich der Gnade und Vergebung unseres Herrn
    bedürfen. Lieber Martin, Du hat – mit Deiner Familie – Spuren
    in Schüren hinterlassen, denen wir täglich begegnen werden,
    die uns oft an Euch erinnern werden – für die wir sehr dankbar
    sind. Manch ernste Gepräche und viele fröhliche Feiern mit Euch
    bleiben uns in Erinnerung. Du und Deine Familie war – nicht
    nur im Singkreis – immer mitten in Deiner Gemeinde und unter
    uns. Du warst immer – so wie Du bist – einer von uns.
    Du
    bist einer, der zuhören kann und sich nicht in den Vordergrund
    drängt.
    Dafür sagen wir Dir ganz herzlich einfach DANKE SCHÖN
    und Gott befohlen an Deiner neuen Wirkungsstätte. Er möge Dir,
    hier in Klafeld nicht nur neue Aufgaben, sondern auch Kraft
    dazu und treue Mitarbeiter schenken.
     
  3. Und nun liebe Klafelder Schwestern und
    Brüder gehört Euch unser Martin. Wir denken schon, daß er in
    seinem Siegerland, das er uns vor wenigen Wochen beim Chorausflug
    vorgestellt hat, schnell wieder Wurzeln schlägt. Erkennt seine
    Stärken und seid ihm gute Freunde und aufgeschlossene, hilfreiche
    Mitarbeiter. Und denkt immer daran: uns trennen nur 100 km.
    Es könnte schon passieren, daß hin und wieder ein Schürener
    den Weg nach Klafeld findet.

Wir möchten die Familie Klein nicht aus dem
Blickfeld verlieren – sie Ist uns ganz einfach ans Herz gewachsen
!

Und genau das ist nun für Euch, lieber Martin,
liebe Stefanie, liebe Kinder – Seite für Seite nachlesbar in dem
Buch, was ich Euch nun als DANKESCHÖN vom Singkreis übergebe. Ihr
werdet spüren, wie sehr wir miteinander verbunden waren und auch
weiterhin verbunden bleiben wollen.

Und wo wir uns alle von Euch finden lassen
– also Namen, Adressen, Telefon-Nr. – das steht auch alles in diesem
Buch.
Ihr seid immer herzlich bei uns willkommen.

Hans Backmann

Goldene Konfirmation 2007

 

Goldene Konfirmation

Vor 50 Jahren
wurden 144 Mädchen und Jungen von den Pastoren Biederbeck, Schmidt,
und Flick konfirmiert. Am 3. Juni 2007 konnte dieses große Ereignis
mit 64 ehemaligen Konfirmanden seine goldene Erneuerung in der Talkirche
finden. Mit Trauer mussten wir feststellen, dass doch so mancher
nicht mehr kommen konnte und viele aus gesundheitlichen Gründen
absagen mussten.

Für die Goldkonfirmanden
war der Gottesdienst sicher der Höhepunkt und so möchten wir uns
an dieser Stelle bei der Kirchengemeinde Klafeld für die Ausrichtung
und insbesondere auch bei Pfarrerin Almuth Schwichow für die ergreifenden
Worte der Predigt bedanken. Wenn auch unser alter Konfirmationsspruch
seinen Wert behält, so haben wir doch auch einen neuen als Leitfaden
aus der Predigt bekommen:

„Meine Seele hängt
an dir, Gott; deine rechte Hand hält mich.“ (63.Psalm)

Ein Dankeschön
gilt dem Bläserchor, als auch dem Gast aus Tansania für das Grußwort
und ebenso unserem Mitkonfirmanden K.W. Clever für seine Soli auf
dem Horn.

Erfreulicherweise
konnten wir aus dem Beitragsüberschuss und weiterer Spenden dem
Bodelschwingh-Haus in unserer Gemeinde € 321,53 übergeben.