Kurz notiert

  •  Am 17. Februar
    wurde der neue Leiter der v. Bodelschwinghschen Anstalten in
    Bethel, Pastor Ulrich Pohl, in sein Amt eingeführt.
     
  • Nur in 228
    der insgesamt 556 westfälischen Kirchengemeinden fand am 24.
    Februar eine echte Presbyteriumswahl statt.
     
  • Als Nachfolgerin
    von Franz-Josef Breuer, bis März Kirchenmusiker in St Joseph,
    wurde im April Helga Lange begrüßt; sie wirkte vorher als Dekanatskirchenmusikerin
    in Attendorn.
     
  • Vor 10 Jahren:
    Wir befanden uns mitten in den Jubiläumsfeierlichkeiten zum
    100-jährigen Bestehen unserer Kirchengemeinde.

    Die Ev.-Ref.
    Kirchengemeinde Klafeld bewirbt sich mit ihren Kindertageseinrichtungen
    um die Anerkennung zum Ev. Familienzentrum im Verbund.
     

  • Ingrid Fritsche
    und Presbyterin Marga Kölsch haben die Koordinierung der Arbeiten
    im „Café im Pfarrhaus“ übernommen.
     
  • Vor 20 Jahren:
    Unser neu gewähltes Presbyterium hatte ab März 1988 29 Mitglieder
    (5 Pfarrer und 24 Presbyterinnen und Presbyter).
     
  • Vor kurzem
    wurde die neue Geschäftsstelle der Deutschen Zeltmission (dzm)
    am Eingang zum Patmos-Park in Dienst gestellt
     
  • Zuständig
    für den Weltladenverkauf am 2. März in der Wenschtkirche einschließlich
    Abrechnung und Inventur waren die fünf Konfirmanden Paul Rau,
    Joshua Reitmeier, Luca Stein, Robin Stein und David Wüst.
     
  • Mit 135.033
    Gemeindegliedern ist der Kirchenkreis Siegen weiterhin der größte
    im Bereich der westfälischen Landeskirche.
     
  • Hier die
    beiden nächsten Termine für den Weltladenverkauf: 4. Mai in
    der Wenschtkirche sowie 1. Juni in der Talkirche.
     
  • „MahlZeit
    – mit Kindern unterwegs zum Tisch des Herrn“ lautet das Motto
    für den Kindergottesdienst –Tag am 1. Juni; er findet in diesem
    Jahr in der Erich-Göpfert-Halle in Unna statt.
     
  •  „Ich
    glaube an Gott, weil Gott in Jesus Christus Hoffnung stiftet,
    Freiheit schenkt und Frieden verheißt.“ (Prof. Dr. Dr. Wolfgang
    Huber, Ratsvorsitzender der EKD)

Peter – Christian Rose

Neues von der Orgel

Neues von der Orgel!!!

Klingt die Orgel
anders, oder bilde ich mir das nur ein…? So wird sich vielleicht
manch eine/r in den letzten Wochen gefragt haben. Richtig gehört!!

Seit Jahresbeginn
sind die Mitarbeiter der Orgelbauwerkstatt Mebold in Siegen-Breitenbach
mit der Planung des Orgel-Neubaus beschäftigt. Und nicht nur das:
Es wurden bereits vier komplette und für das Klangbild der Orgel
tragende Register ausgebaut, um sie zu restaurieren, bzw. zu renovieren.
So fehlen der Orgel nun schon wesentliche Klangfarben. Im nächsten
halben Jahr wird unserem Instrument im wahrsten Sinne des Wortes
`die Puste ausgehen´. Schätzungsweise ab Spätsommer müssen wir uns
dann ganz von ihr verabschieden und uns für einige Monate musikalisch
anders behelfen. Wir hoffen, dass die neue Orgel dann im kommenden
Jahr nach Ostern in Dienst genommen werden kann.
 

Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

In der Orgelbauwerkstatt
wird es nun zunehmend spannend: Dort werden die neuen Windladen
gebaut, die Traktur (Verbindung Taste-Tonventil) gefertigt und nach
und nach die einzelnen Register vorintoniert (Intonieren = Registern
ihre charakteristische Klangfarbe geben).Allen interessierten Gemeindgliedern
soll die Gelegenheit gegeben werden, ab Herbst die spannende Fortentwicklung
unserer Orgel in der Werkstatt selbst zu verfolgen. Hier kann man
das Innenleben der  `Königin der Instrumente´ in beeindruckender
Weise kennenlernen und zwar so, wie es nach der Fertigstellung nicht
mehr erlebbar ist. Der Orgelausschuss wird gemeinsam mit dem Presbyterium
zu gegebener Zeit informieren und zu Orgelexkursionen einladen.
Wir freuen uns über und auf Ihr Interesse!!

Andrea Stötzel
i.A.d. Orgelausschusses

Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose
und Günter Gollos

  • Zehn  Jahre Kinderhospiz!

Am 10. Februar machte der Deutsche Kinderhospizverein
mit einem bundesweiten „Tag der Kinderhospizarbeit“ erneut auf die
Situation todkranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam. An der
zentralen Veranstaltung in Olpe nahmen auch die drei Botschafter
des Vereins, Ex-Bundesminister Norbert Blüm, der Handball-Nationaltrainer
Heiner Brand und der ehemalige Fußballnationalspieler Jens Nowotny,
teil. Im Februar 1990 wurde der Kinderhospizverein von einigen betroffenen
Familien gegründet. Sie wollten damit das Thema schwerstkranker
und sterbender Kinder aus der Tabuzone herausholen. Das erste Kinderhospiz
konnte dann acht Jahre später in Olpe eröffnet werden. Inzwischen
gibt es in Deutschland sieben stationäre Kinderhospize, drei weitere
befinden sich in der Planungsphase. Zusätzlich betreibt der Verein
15 ambulante Kinderhospizdienste.

 

  • Überarbeitung abgeschlossen!

Unsere Kirchengemeinde hat eine neue Satzung;
beschlossen wurde sie bereits in der Sitzung des Presbyteriums am
14 Dezember 2007. Nun hat sie der Kreissynodalvorstand (KSV) in
Siegen zustimmend zur Kenntnis genommen und an das Landeskirchenamt
in Bielefeld weitergeleitet. In Kraft tritt die Satzung allerdings
erst nach der Veröffentlichung im Kirchlichen Amtsblatt. Eine Überarbeitung
war notwendig geworden, weil es in unserer Kirchengemeinde nur noch
drei Pfarrbezirke (vorher: 4) und nur noch 18 Presbyterstellen (vorher:
24) gibt. Es bestehen fünf Fachausschüsse und drei beratende Ausschüsse.
Die Fachausschüsse haben die Aufgabe, die Arbeit der Kirchengemeinde
in ihrem jeweiligen Fachbereich zu fördern, zu koordinieren und
gegebenenfalls durchzuführen. Sie sind dafür verantwortlich, die
ihnen im Rahmen des Haushaltsplans zugewiesenen Mittel zu überwachen
und einzuhalten. Jeder Fachausschuss muss mindestens fünf stimmberechtigte
Mitglieder haben, wovon wiederum mehr als die Hälfte Mitglieder
des Presbyteriums sein müssen. Folgende Fachausschüsse gibt es:
a) Finanz-, Personal- und Bauangelegenheiten, b) Arbeit mit Kindern
und Jugendlichen, c) Tageseinrichtungen für Kinder, d) Öffentlichkeitsarbeit
und e) Diakonie. Zu den drei beratenden Ausschüssen gehören der
Ausschuss zur Bewahrung der Schöpfung, der Partnerschaftsausschuss
und der Ausschuss für theologische Fragen. Diesen drei Gremien gehören
bis zu neun Mitglieder des Presbyteriums oder sachkundige Gemeindeglieder
bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

 

  • Ein voller Erfolg!   

In diesem Jahr wollte ich beim Hungermarsch
unbedingt mitgehen, aber ein grippaler Infekt machte mir einen Strich
durch die Rechnung. So konnte ich am 9. März den vielen Wanderern
nur zusehen, als sie an den Schrebergärten vorbei in den Wald zogen.
Sie konnten Strecken von fünf, zehn oder 15 Kilometern Länge wählen.
Laut „Eine Welt Kreis“ im Pastoralverbund Hüttental-Freudenberg
nahmen 320 Kinder, Frauen und Männer am mittlerweile 10. Hungermarsch
teil. „Auch aus den evangelischen Nachbargemeinden kamen eine ganze
Reihe Mitwanderer“, so wusste man zu berichten. Dem Marsch unter
dem Motto „Wandern für die Andern“ ging ein Familiengottesdienst
voraus.Nach einem Grußwort von Siegens stellvertretendem Bürgermeister
Jens Kamieth machten sich dann alle auf den Weg.

 
 

Den Ausklang bildete
am Nachmittag ein gemütliches Beisammensein im Gemeindehaus am Hans-Böckler-Platz.
An Spenden konnten vor Ort 7.953,97 € eingenommen werden. Mit den
Überschüssen aus der Getränke- und Essenskasse und mit weiteren
zugesagten Spenden per Überweisung rechnet man in unserer katholischen
Schwestergemeinde St. Marien mit einem Endergebnis von gut 9.000,00
€. Das wäre die höchste Summe, die je zustande gekommen ist! Das
Geld kommt dem Straßenkinderprojekt CAS in Accra und Pater Victor
Lotola für seine Gemeindearbeit im Kongo zugute. Neben dem finanziellen
Aspekt gibt es eine weitere Motivation für die Hungermärsche: „Wir
marschieren nicht, weil wir Hunger haben, sondern jeder Marsch soll
eine Solidaritätsaktion zugunsten der Armen und Not Leidenden in
der Dritten Welt sein. Sie hungern nicht nur nach Brot, sondern
inzwischen auch nach menschenwürdigem Wohnen, nach Bildung und nach
sozialer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit. Bewusstseinsschärfung
und gemeinsames Handeln stehen so im Vordergrund dieser Aktionen.“

 

  • Es fehlen Männerstimmen!

Zur Jahreshauptversammlung des Kirchenchores
am 4. März waren 35 Chormitglieder erschienen. Die 1. Vorsitzende,
Edith Groos, begrüßte die anwesenden Sänger und Sängerinnen und
dankte ihnen für ihre Einsatzbereitschaft während der letzten zwölf
Monate. Besonderen Dank sprach sie der Chorleiterin Andrea Stötzel
aus. Im Jahresbericht ließ Annette Weber das vergangene Jahr mit
all seinen Begebenheiten und Erlebnissen noch einmal Revue passieren.
Zu den besonderen Höhepunkten zählten zweifelsohne das Weihnachtskonzert
am 9. Dezember und der Chor-Ausflug nach Eisenach. Nach der Aufnahme
vier weiterer Mitglieder gehören dem Chor mittlerweile 45 Sängerinnen
und Sänger an, hinzu kommen noch drei passive Mitglieder. Immer
noch fehlen aber Männerstimmen! Anschließend wurde der Kassenbericht
vorgelegt. Wie in den letzten 31 Jahren, so konnte auch diesmal
festgestellt werden, dass Paul-Heinrich Groos die Kasse penibel
und ordentlich geführt hat. Hier ist unbedingt zu erwähnen, dass
das große Konzert ausschließlich durch Spenden, durch den Verkauf
von Eintrittskarten und durch Gelder der Chorkasse finanziert worden
ist. Im Jahr 2008 wird es weniger Gottesdienst-Einsätze geben, da
nur noch zwei Predigtstätten zu bedienen sind. Auf dem Programm
steht aber wieder das Singen im Seniorenheim und im Krankenhaus.
Auch am Bürgerfest und am Weihnachtsmarkt wird sich der Chor erneut
aktiv beteiligen. Das Ziel des zweitägigen Ausflugs steht derzeit
noch nicht fest; Würzburg, Speyer und Trier stehen zur Auswahl.
Die Jahreshauptversammlung endete mit der Wiederwahl von Mechthild
Jung als 2. Vorsitzende, von Elke Jantos als 2. Notenwartin sowie
von Edelgard Haardt und Günter Müller als Beisitzer.

 

  •  Jeden Tag 80 Anrufe!

Die Telefonseelsorge Siegen (TS) ist eine
ökumenische Einrichtung. Sie wurde 1979 gegründet und wird getragen
von den evangelischen Kirchenkreisen Siegen und Wittgenstein und
dem katholischen Gemeindeverband Siegerland/Südsauerland. Sie bietet
den Menschen rund um die Uhr Hilfe übers Telefon (0800 – 111 0 111
bzw. 0800 – 111 0 222) und über das Internet an. Diesen Dienst ermöglichen
zur Zeit etwa 80 ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, 10 Honorarkräfte und 3 Hauptamtliche. Niemand, der
anruft, wird nach seinem Namen gefragt. Jede und jeder kann anonym
bleiben. Die Telefonnummer des Anrufers erscheint in keinem Display.
Da das Telefonat gebührenfrei ist, hinterlässt es keine Datenspur,
beispielsweise auf der Telefonrechnung.

Auch die Telefonseelsorger/innen
bleiben anonym. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen
zudem der Schweigepflicht. Die Diensttuenden in Siegen nehmen im
Jahr etwa 30.000 Anrufe entgegen, das sind jeden Tag 80 (!) Anrufe.
Jeder Mensch kann plötzlich in eine Lebenskrise geraten. Oft ist
dann die TS die einzige Möglichkeit, jemanden zu finden, mit dem
man sprechen kann – sogar nachts.

 

Wer sich etwas von der Seele reden
will, findet bei der TS ausgebildete Menschen, die zuhören, die
sich einlassen, die raten und helfen. Im Gespräch erfahren die Anrufer
menschliche Nähe, Zuwendung, Anstoß zu neuem Lebensmut. Indem jemand
zuhört, antwortet, nachfragt, erleben sich viele wieder als lebendig
und entdecken, dass Kräfte in ihnen stecken. Oft ist das der erste
schritt für eine mögliche Problemlösung. Wo es nötig und gewünscht
ist, können die Mitarbeitenden der TS auf weitere, spezielle Hilfsangebote
verweisen.

 

  • Tolle Spendenergebnisse!

In der letzten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“
vermeldeten wir für das Projekt „Brot für die Welt – Gegen Kinderarbeit
in Indien“ einen Zwischenstand von 2.487,79 €. Da inzwischen weitere
676,20 € bei uns eingegangen sind, lautet der Endstand: 3.163,99
Euro! Für das Projekt „Buslinien“ (Januar/Februar) konnten 1.047,64
€ auf der Habenseite verbucht werden. Für die Kinderbibelwoche,
die in diesem Jahr erstmals im Gemeindezentrum Wenscht durchgeführt
wurde, spendeten Sie, liebe Gemeindeglieder, bisher 1.291,30 € (Stand:
2. April). Wir bedanken uns für alle Einzahlungen und Überweisungen,
für jeden Euro und für jeden Cent! Und Sie können sicher sein: Wir
gehen auch in Zukunft ganz sorgfältig und verantwortungsvoll mit
Ihren Spendengeldern um. Versprochen!

 

  • Man freut sich auf Sie!

Ein neuer Laden hat in der Siegener Oberstadt
eröffnet und bereichert die Kölner Straße mit einem Angebot der
besonderen Art. Nicht der Verkauf von Waren steht im Kirchenladen
„offenBar“ im Vordergrund, sondern die Begegnung von Menschen, das
Gespräch und die Information.

 

Inzwischen gibt es in ganz Deutschland
übrigens schon 70 derartige Projekte. Mit dem hiesigen Laden schreibt
die evangelische Kirche im Siegerland ein neues Kapitel als Kirche
in der Stadt. Vor zwei Jahren entstand die Idee. Die Siegener Innenstadtgemeinden
überlegten während eines Studientages, wie die Zusammenarbeit verbessert
und die Kräfte gebündelt werden könnten. „Heraus kam der Kirchenladen,
ein Projekt mit Hand und Fuß, mit Herz und Bauch.“ Bei der Eröffnung
am 29. Februar konnten zahlreiche Gäste aus Kirche und Gesellschaft
begrüßt werden. Superintendentin Annette Kurschus sagte, dass man
sich als Kirche mit dem Projekt „zu den Menschen in ihrem Alltag“
begeben wolle. Neben zahlreichen Angeboten („Gemeinde jetzt“ berichtete
darüber) stellt sich das ehrenamtlich tätige „offenBar“ – Team den
Fragen der Besucher und Gäste und gibt Auskunft über Themen wie
„Glauben“ und „Gemeindeleben“. Eingebunden in den Kirchenladen ist
die Wiedereintrittsstelle unseres Kirchenkreises. Pfarrerinnen und
Pfarrer stehen donnerstags (15.30 – 18 Uhr) und samstags (10 – 13
Uhr) für Gespräche zur Verfügung. Sie finden den Kirchenladen in
der Kölner Straße 8.

Telefonisch ist man dort unter der Rufnummer
2 31 98 36 zu erreichen,
die E-Mail-Adresse lautet: offenBar@kirche-siegen.de.

Geöffnet hat der Laden dienstags bis freitags in der zeit von 13-18
Uhr
und an Samstagen von 10-13 Uhr.
Schauen Sie doch mal rein! Man
freut sich auf Sie!

 

  • Erstanden ist der Herr!

Pünktlich um 9 Uhr brach sie auf, die kleine
Schar, zum Osterspaziergang hinaus durch den Wald auf die Felder
oberhalb von Langenholdinghausen. An vielen Stellen lag noch Schnee.
Eisiger Wind und Minustemperaturen ließen Ohren, Hände und Füße
kalt werden. Vom Frühling war noch nichts zu spüren, kein Wunder,
denn ein so frühes Osterfest gibt es nur ganz, ganz selten. Trotzdem
waren alle gut gelaunt, die Erwachsenen und die Kinder. „Denn die
Freude über die Auferstehung des Herrn ist unabhängig von der Wetterlage!“
So hatte es Pfarrer Klein in der letzten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“
passend formuliert. Die Kinder hatten Körbchen mitgenommen, und
schon bald fanden sich die ersten Eier, auf einem Holzstoß, in einer
Astgabel, im Gras, mitten im Schnee. Dazu kleine Osterhasen und
Mai- und Marienkäfer, alles aus leckerer Schokolade.

Dann Gitarrenklänge
und Chorgesang an windgeschützter Stelle: „Freut euch, ihr Christen,
erstanden ist der Herr … “ und „ … Jesus bringt Leben, Halleluja!“
Auch das Lied aus dem Kindergottesdienst „Hell strahlt das Kreuz
im Osterlicht … Gott hat den Tod besiegt“ durfte nicht fehlen.
Froh, aber auch durchgefroren und hungrig kam die kleine Schar um
10 Uhr zurück zum Wenschter Gemeindezentrum.

Dort warteten schon
40 „Nicht-Wanderer“ und ein reichhaltiges und schmackhaftes Osterfrühstück,
bevor dann um 11 Uhr der Familiengottesdienst begann. Vielleicht
sind Sie / bist du ja im nächsten Jahr auch dabei, wenn es wieder
heißt „Ostern im Wenscht“!?

 

  • Diesmal ist Klafeld dabei!

Zum dritten Mal laden Gemeinden in Westfalen
und Lippe zur „Nacht der offenen Kirchen“ ein. In rund 290 Kirchen
und Gemeindehäusern werden in der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag
Musik und Lyrik, Essen und Trinken, Andachten und Meditationen angeboten.
In diesem Jahr beteiligt sich auch unsere Kirchengemeinde an der
Aktion, ein Vorbereitungskreis hat ein ansprechendes Programm zusammengestellt.
Wie die Landeskirche in Bielefeld mitteilt, sollen die Gemeindeglieder
eingeladen werden, ihre Kirchenräume neu wahrzunehmen und Gemeinschaft
auf andere Weise zu erleben als im Sonntagsgottesdienst.

Ziel der
abendlichen und nächtlichen Aktionen ist aber auch, Menschen willkommen
zu heißen, die bisher keinen oder wenig Kontakt zu jeweiligen Gemeinde
haben. Die „Nacht der offenen Kirchen“ wurde erstmals zu Pfingsten
im Jahr 2004 angeboten. Der Erfolg – 44.000 Besucher folgten der
Einladung – bewog die Verantwortlichen dazu, aus der Aktion ein
regelmäßiges Angebot im zweijährigen Abstand zu machen. Bei der
letzten Kirchennacht 2006 kamen dann schon 50.000 Besucher. Wie
viele werden es diesmal sein?

 

  • Es gibt ein neues Presbyterium

Am 6. April in der Talkirche fand er statt:
der Gottesdienst zur Presbytereinführung. Zu festlichen Orgelklängen
zogen alle Presbyter in das alterwürdige Kirchenschiff ein. Einen
besonderen festlichen Rahmen bekam der Gottesdienst durch die musikalische
Mitwirkung des Kirchenchores und des Posaunenchores Setzen. Nach
der Predigt über Hebr 13,20-21, in deren Mittelpunkt das Bild des
guten Hirten stand, wurden

Elvira Förster, Gisela Setzer, Erwin
Messerschmidt und Herbert Solms feierlich verabschiedet. Besonders
anrührend war das Votum der Leiterinnen der Kindertagesstätten an
den scheidenden Baukirchmeister Solms, den sie in den vielen Jahren
als richtigen Freund der Kindergärten schätzen gelernt hatten.

Bei der Einführung der neuen Presbyter gab
es nur ein neues Gesicht: Volker Mackenbach aus Setzen. Die weiteren
Kandidaten, Marga Kölsch, Rosel Joppich, Sven Irle, Winfried Krahl
(fehlt auf dem Foto, da erkrankt)  und Peter Christian Rose
treten eine weitere Amtszeit an. Kirchmeister Heinbach dankte in
seinem Votum den scheidenden Amtsinhabern und auch Marliese Weber
und Heidi Georg, die bereits vor Kurzem ausgeschieden sind, für
ihr Engagement für die Gemeinde und wünschte dem neuen Gremium für
seine wichtige und nicht immer leichte Arbeit Gottes Segen. Anschließend
fand in den neuen Räumen des Pfarrhauses ein Empfang statt.


 


Rückblick: KiBiWo 2008

…die erste KIBIWO im Wenscht

„leben wie Gott will“

Nach vielen Jahren
im vertrauten Lutherhaus ist die KIBIWO in den Osterferien umgezogen
in das Gemeindezentrum Wenscht.


KiBiWo
im Schnee

Ein Gemeindehaus
voll Leben, das wär doch was; dann macht das Leben richtig Spaß!
…Und das war so in dieser Woche. Kinder machen das Leben reich
– auch in unserer Gemeinde. Das war in dieser Woche spürbar und
hörbar. Lieder, Gespräche, Bastelarbeiten, Spiele in den Gruppen,
gemeinsam frühstücken, fröhliche Gesichter; …das ist KIBIWO und
alles „nur“, weil es ein Buch mit Lebens- und Glaubensgeschichten
gibt.

Es läßt sich aber
nur schwer in wenigen Sätzen beschreiben, wie biblische Texte das
Leben von Kindern bereichern können…vielleicht geht es ja so:

  • In den „gespielten“
    Geschichten konnten Kinder sich selbst mit ihren Fragen und
    Sorgen, Ängsten und Hoffnungen wiedererkennen
  • die Texte
    und Geschichten beschreiben (auch), was tagtäglich unter uns
    geschieht: Menschen werden ausgegrenzt, das Wort „ICH“ wird
    übergewichtig, groß und stark dastehen wollen/müssen, sich klein
    und ohnmächtig fühlen, bestimmen wollen…
  • Die Geschichten
    spielen den Kindern (und Erwachsenenen) alternative Lebensmöglichkeiten
    zu, die auf Vertrauen (Glauben) gründen

Einhundertdreißig
Kinder konnten dies sehen und miterleben. Im Spiel wurden die Geschichten
auf der Bühne eindrucksvoll von den Mitarbeitenden dargestellt:

Die Begegnung
des Pharisäers und des Zöllners im Tempel; die Jünger mit ihrer
Frage: „Wer ist der Größte im Himmelreich?“ und dem Wunsch, mit
Jesus in seinem Reich regieren zu wollen. Dann die ernüchternde
Antwort von Jesus, das es darauf ankommt, nicht nur an sich zu denken,
sondern zu dienen und füreinander da zu sein.

Wozu Füße waschen
gut ist; so war in der Einladung für die KIBIWO zu lesen.

Im darstellenden
Spiel zeigte „Jesus“, wozu: Sich bücken und dem anderen ganz zuwenden;
da ist Gottes Reich ganz nah und so können wir „leben, wie Gott
will“.

Gemeinde ist ein
Ort ist, um so das Leben einzuüben. Darum ging am letzten Tag der
KIBIWO ein Brief des Paulus auf Reise, der uns erinnert, unsere
Gaben einzubringen und das wir aufeinander angewiesen sind.


Die „SPONTIS“ 

Viele Gaben und
Talente haben die vierzig MitarbeiterInnen eingebracht: Als Gundula
Gernegroß (Mina Schellschläger), die in der Woche mit ihrem Lebens-Navi
(Niko Malinowski) in die Geschichten verwickelt wurde, um so heruszufinden,
wozu das Leben gut ist. Als Reineke Schlau (Bettina Lübke/Sophie
Terheyden), der Gernegroß immer wieder darauf aufmerksam macht,
das nur an sich selbst zu denken, nicht alles im Leben ist. Als
Jesus aufzutreten und seine Botschaft „rüberzubringen“ ist nochmals
eine besondere Sache und nicht einfach zu lösen, was aber Johannes
Nies überzeugend gelang. Die „SPONTIS“, eine ca. 30 Kinder starke
Singgruppe hat alles gegeben, um die eigens für die Andachtsteile
geschriebenen Lieder wirkungsvoll einzubinden, begleitet von Joris
Affolderbach (Schlagzeug), Julian Affolderbch (Bass), Michael Scheppe
(E-Gitarre). Das hören und sehen (mit Mikros, Bühne und Scheinwerfern)
überhaupt möglich war, haben wir letztendlich dem Technik-Team Klaus
Mackenbach und Stefan Ohrndorf zu verdanken.

Ich bin davon
überzeugt: Nach diesem Neuanfang freuen sich Kinder und Mitarbeiter
schon jetzt auf die KIBIWO im nächsten Jahr.

Wolfgang Hofheinz


Information der Gemeindeglieder

Information der Gemeindeglieder

Liebe Gemeindeglieder,

es ist mir ein
Anliegen Sie fortlaufend über die finanzielle und allgemeine Situation
zu informieren. Die Kirchengemeinde Klafeld hat zum 31.12.2007 erstmals
die Grenze von 8.000 Gemeindegliedern unterschritten. (7.987) Trotz
der vielen vorgenommenen schmerzhaften Einsparungen konnte nur durch
die Entnahme von ca. 150.000 € aus den Rücklagen der Haushalt 2007
ausgeglichen werden. Damit sind die Rücklagen, bis auf die zweckgebundenen,
komplett aufgebraucht und die Kirchengemeinde Klafeld darf im Haushaltsjahr
2008 nur noch die zur Aufrechterhaltung des Gemeindelebens dringend
notwendigen Ausgaben tätigen.

Wir sind weiterhin
und in Zukunft noch mehr auf Ihre Spenden angewiesen und werden
deshalb im Herbst auch in unsere Gemeinde im Rahmen des Kirchgeldes
um Ihre finanzielle Unterstützung bitten.

Trotz des Zuschusses
für die Überhanggruppen verbleiben bei der Kirchengemeinde für die
sechs Tageseinrichtungen für Kinder ein Betrag von über 100.000
€. Die Kirchengemeinde hofft, dass die Kreissynode im Sommer hier
eine Entscheidung mit spürbarer Entlastung fällt. Interessant in
diesem Zusammenhang ist, dass wir mit unseren gefassten Beschlüssen
in 2006, die von der Kreissynode (und damit von allen 30 Kirchengemeinden)
zu beschließende zukünftige finanzielle Sicherstellung von Tageseinrichtungen
für Kinder und hauptamtliche Jugendarbeit, bereits vorgenommen haben.

Das Presbyterium
hat bei der Landeskirche inzwischen die notwendigen Entwidmungen
der Gebäude beantragt. Wir gehen davon aus, dass sich, wie oben
beschrieben, die zwingend benötigten Einnahmen durch Verkäufe realisieren
lassen. Dabei hoffen wir Ihnen endlich bis Sommer eine Lösung, im
Sinne von altengerechtes Wohnen, auf dem Gelände des Lutherhauses
präsentieren zu können.

Liebe Gemeindeglieder,
bei allen Schwierigkeiten tut es gut zu sehen wie viele Menschen
sich in unserer Gemeinde engagieren. Bei der diesjährigen Kinderbibelwoche
haben wieder mehrere ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Urlaub genommen um eine fantastische Woche für mehr als 130 Kinder
zu gestalten. Diese vielen, neben dem Beruf in der Freizeit, erbrachten
Stunden für die Menschen in unserer Gemeinde zahlen sich durch glänzende
Augen und tiefe ehrlich gemeinte Dankbarkeit  aus. Trotzdem
aber möchte ich Sie aufrufen nach weiteren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern zu suchen. Es sind noch drei Presbyterstellen frei.
Viele Projekte, ob „Guten-Abend-Kirche“, Kirchcafe, „Nacht der offenen
Kirche“, Konfirmandenarbeit, Kinderfest, etc. benötigen Menschen,
die mit Ihren Gaben wertvolle Arbeit für unsere Gemeinde leisten.
Aber auch kleine Dinge müssen getan werden und aus meiner Sicht
kann es doch zum Beispiel nicht sein, dass unsere Pfarrer selber
die Gemeindenachrichten eintüten und verteilen müssen. Bitte wenden
Sie sich wegen der Mitarbeit in unserer Gemeinde an unsere Pfarrerin
und Pfarrer oder sprechen Sie ein Presbyteriumsmitglied an. Auch
über Anregungen zur Verbesserung unseres Gemeindelebens würden wir
uns sehr freuen. Vielen Dank.

Hartmut Heinbach
Kirchmeister