Nur für sportliche Frauen….

 

Sportliche Frauen in der Gemeinde
aufgepasst!

Wir wollen gemeinsam mit dem

 

 

den Ederauenradweg
erkunden. Von Erndtebrück bis Wabern führt uns die Strecke entlang
der Eder durch dichte Wälder, entlang von Feldern und grünen Wiesen.
Aber auch sehenswerte Dörfer und Altstadtkerne wie Frankenberg
und Fritzlar säumen die Ufer der Eder.  

Die Fahrt startet
am Donnerstag, den 14.05.09 ca. 9.00 Uhr. Die Rückkehr ist am Samstag,
den 16.05.09 gegen 19.00 Uhr. Die Kosten für die Fahrt, Übernachtung
und Frühstück betragen ca. 110,- Euro.

Die Gesamtstrecke
beträgt ca. 150 km,  also auch für weniger Geübte geeignet.
Die Teilnehmerzahl ist aus „bahntechnischen“ Gründen auf 13 Frauen
begrenzt. Also schnell entscheiden und anmelden.  

Wir freuen uns
auf einen hoffentlich lustigen und erlebnisreichen Kurzurlaub mit
Euch.

Erika Heinbach, Tel. 88752
Stefanie
Kafka Klein, Tel. 8708615


 

Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose
und Almuth Schwichow
 

  • Spenden und loben

Vom 15. November bis zum 6. Dezember waren
sie wieder unterwegs, die Sammlerinnen und Sammler, um an den Türen
Spenden für die Arbeit der Diakonie zu erbitten. Seit 1948 geht
das nun schon so; im Jahr 2008 blickten Diakonie und Caritas folglich
auf eine 60-jährige Geschichte der Sammlungen zurück. „Sie gehören
zur Gemeindediakonie. Auch durch sie wird deutlich: Gemeindeglieder
übernehmen vor Ort Verantwortung für andere. Auf diese Weise entsprechen
sie dem Vorbild und Auftrag Jesu Christi“, so Alfred Buß, der Präses
unserer Evangelischen Kirche von Westfalen. Die Einnahmen der letzten
Adventssammlung kommen diesmal in erster Linie ärmeren Familien
und kranken und pflegebedürftigen Menschen zugute. Auch in den drei
Pfarrbezirken unserer Gemeinde wurde gesammelt. Dazu Friedhelm Bäcker,
der die Diakoniesammlungen seit Ende 2007 koordiniert. „Die Zahl
derjenigen, die von Haus zu Haus gehen, hat sich altersbedingt erneut
verringert. Insgesamt haben wir nur noch 41 Sammlerinnen und Sammler.
Deshalb haben wir auch Überweisungsträger in die Kirchennachrichten
eingelegt. Diesmal wurden in Klafeld 6.874,02 Euro gespendet. Hier
fehlen aber noch alle Überweisungen, diese Summe wird uns vom Diakonischen
Werk leider erst Ende März mitgeteilt.“ Wir danken allen, die gespendet
haben! Ein großes Lob und höchste Anerkennung aber jenen 41 Frauen
und Männern, die ehrenamtlich unterwegs waren und wieder viel Kraft
und Zeit investiert haben, um Geld für Kranke, Alte, Behinderte
und Arme zu sammeln!
 

  • Reparieren und hören

„Das ist ja wie Weihnachten!“, sagte kürzlich
eine Frau aus Birlenbach, als sie hörte, dass die Kirchenglocken
wieder läuteten. Eigentlich sollte sich daran nach der Schließung
des Gemeindezentrums auch gar nichts ändern, aber leider gab es
einige technische Probleme. Diese konnten nun durch Küster Rudolf
Hasenkamp und Chris Koblenzer vom Bauteam behoben werden. Damit
erfüllte sich der Wunsch vieler Birlenbacher, den vertrauten Klang
der Glocken auch weiterhin im „Dorf“ hören zu können.
 

  • Einladen und begrüßen

Am 12. Dezember fand im Gemeindezentrum Wenscht
die Adventsfeier der Diakonie statt. Dazu hatte der zuständige Fachausschuss
all diejenigen eingeladen, die in unserer Gemeinde für die Diakonie
sammeln, im Besuchsdienst mitarbeiten und „Gemeinde jetzt“ verteilen.
Pfarrerin Almuth Schwichow begrüßte etwa 60 Frauen und Männer, die
der Einladung gefolgt waren. Sie dankte allen ganz herzlich für
ihren treuen Einsatz. Nach der Andacht und dem Kaffeetrinken rundeten
musikalische Beiträge unserer Organistin Mechthild Heide sowie Geschichten
und Gedichte zur Adventszeit das Programm ab.
 

  • Danken und hoffen

Köstliche Salate, leckere Schinkenröllchen,
eine Wurstplatte, gefüllte Eier, schmackhafte Nussecken und andere
süße Nachtische – all das hatten die Mitglieder des Presbyteriums
am 15. Dezember von zu Hause mitgebracht, um die letzte Sitzung
des Jahres wieder mit einem gemeinsamen Essen zu beginnen. Gearbeitet,
d. h. beraten, diskutiert und abgestimmt, wurde dann natürlich auch.
Im Verlauf der Sitzung bedankte sich Pfarrer Dr. Martin Klein in
seiner Funktion als Vorsitzender des Gremiums für die geleistete
Arbeit. Worte des Dankes erhielten aber nicht nur die Presbyterinnen
und Presbyter, sondern alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
der Gemeinde. In einem Brief listete Dr. Martin Klein zunächst einige
Veränderungen und Neuerungen auf, um so fortzufahren: „Auch wenn
nicht alles gelungen und vieles noch nicht fertig ist, bin ich doch
überzeugt, dass uns die Mühen dieses Jahres ein gutes Stück vorangebracht
haben: An vielen Stellen haben sich Menschen aufeinander zu bewegt,
ist Zusammenhalt gewachsen. An vielen Stellen hat sich gezeigt,
dass es sich lohnt, neue Wege zu beschreiten – die ´Guten-Abend-Kirche´,
zu der jedes Mal an die 150 Leute kommen, ist wohl das beste Beispiel.
Und all das lässt hoffen, dass es auch im neuen Jahr gut weitergeht,
dass wir – ganz im Sinne der Jahreslosung – mit Gottes Beistand
noch manches möglich machen können, was wir früher nicht für möglich
gehalten haben.“ Zum Schluss der Dank: „Ohne Sie alle wäre davon
nichts gegangen und würde auch in Zukunft nichts gehen. Viele angestellte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich weit über ihre
bezahlte Arbeitszeit hinaus.


Mitarbeitende
beim Neujahrsempfang

Und viele Ehrenamtliche setzen ihre
verschiedenen Gaben und einen Großteil ihrer Freizeit ein, damit
die Gemeinde leben und gedeihen kann. Dafür kann man nicht oft genug
Danke sagen – und so tue ich es gern ein weiteres Mal: Danke für
alles Mitdenken, Mitreden, Mitanpacken und Mittragen. Danke, dass
Sie dem alten Bild von dem einen Leib und den vielen Gliedern hier
bei uns ein Stück Wirklichkeit verliehen haben!“ Den Dank bekamen
ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die leitend tätig sind,
beim „Neujahrsempfang“ am 30. Januar auch zu hören. Es wurde Rückschau
auf das alte und Vorschau auf das neue Jahr gehalten, es gab etwas
zu essen und zu trinken und alle hatten Gelegenheit, miteinander
ins Gespräch zu kommen, sich (besser) kennen zu lernen und so zu
spüren, dass „alle gemeinsam am Bau dieser Gemeinde arbeiten.
 

  • Abholen und verteilen

Bei der „Siegener Tafel“ ist weiterhin keine
Entspannung in Sicht. Allein am vorletzten Ausgabetag des Jahres
2008 zählte man 22 neue Familien, die ihre Bedürftigkeit schriftlich
nachweisen konnten. Das sei, so Vorstandmitglied Sybille Klein „fast
schon beängstigend“. Mit einer weiteren Verschärfung der Lage in
diesem Jahr rechnet die Vorsitzende der „Tafel“, Anne Schäfer. Insgesamt
4.000 Menschen finden sich Woche für Woche dienstags und donnerstags
in der Weidenauer Zentrale und in den zehn Außenstellen ein, um
Lebensmittel abzuholen, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen. 90
Geschäfte und Großmärkte gehören mittlerweile zu den Lieferanten.
36 Männer sammeln die Waren mit Fahrzeugen ein, 70 Frauen sind dann
für die Sortierung und die Verteilung zuständig; alle Helferinnen
und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Zur Zeit gibt es in Deutschland
fast 800 „Tafeln“, die Einrichtung in Siegen konnte im letzten Mai
ihren 10. Geburtstag feiern. Übrigens: Unsere Kirchengemeinde ist
schon seit einigen Jahren Mitglied!
 

  • Fertigen und ausstellen

Haben Sie schon einmal etwas von Christoph
von Schmid gehört? Nein? Bestimmt doch! Denn Sie kennen mit Sicherheit
alle das bekannte Weihnachtlied „Ihr Kinderlein, kommet, o kommet
doch all …“ (eg 43), dessen Text der Schulinspektor, Pfarrer,
Domkapitular und Jugendschriftsteller im Jahr 1811 schrieb. Von
der biblischen Szene in einer Krippe mit Ochs und Esel, mit Stroh
und den Hirten und der heiligen Familie ließ sich der Geistliche
inspirieren. Fast 200 Jahre später, nämlich am 21. Dezember 2008,
öffnete in Oberstadion (Sie haben richtig gelesen), in jenem Ort
zwischen Ehingen und Biberach, in dem Christoph von Schmid einst
zehn Jahre als Pfarrer wirkte, ein großes Krippenmuseum seine Türen.
Zu sehen gibt es 160 Krippen auf 600 Quadratmetern, gefertigt hauptsächlich
von Künstlern der weltweiten Krippenbauszene. Die Bandbreite des
Museums, das in einer umgebauten Pfarrscheuer untergebracht ist,
reicht von oberschwäbischen Krippen über russische, alpenländische
und italienische Exponate bis zu Darstellungen mit orientalischen
Zügen. Ein „Schmankerl“ des Museums ist bis zum Herbst eine Sonderausstellung
mit Krippen aus der polnischen Volkskunst. Interessant auch der
Film zur „Technik des Krippenbaus“. Schließlich kann man einem Künstler
über die Schultern schauen, der verschiedene Holzfiguren in zwanzig
Arbeitsgängen herstellt. „Ein Besuch des Krippenmuseums in Oberstadion
lohnt sich!“ Davon konnte sich der Schreiber dieser Zeilen am 1.
Januar persönlich überzeugen.

  • Sammeln und helfen

Am 23. Januar kamen auf dem Postweg zwei Dankschreiben
aus Bethel in unserer Kirchengemeinde an, das eine im Gemeindebüro,
das andere in der Waldschule im Amselweg. Schülerinnen und Schüler
einer Religionsgruppe der Klassen 8, 9 und 10 hatten kurz vor Weihnachten
im Rahmen einer Unterrichtseinheit ein großes Paket mit ca. 12.300
Briefmarken und einem Brief an die von Bodelschwinghschen Anstalten
geschickt. Die Marken stammten von ihnen, ihrem Klassenlehrer und
vielen anderen Gemeindegliedern. „Ihre freundliche Unterstützung
hilft kranken, behinderten und in Not geratenen Menschen in Bethel,
die Herausforderungen des neuen Jahres voller Zuversicht anzunehmen“,
so Pastor Ulrich Pohl im ersten Teil seines Briefes. Die Religionsgruppe
hat sich sofort entschieden, die Aktion zu wiederholen. Machen auch
Sie mit! Denn: Briefmarken gehören nicht in den Papierkorb. Abgeben
kann man sie in den Pfarrhäusern, bei den Presbyterinnen und Presbytern
oder in unseren beiden Kirchen.

 

  • Einzahlen und verbuchen

Inzwischen konnte das Projekt Nr. 89 („Gemeinde
jetzt“) abgeschlossen werden. Christine Albertin und Brigitte Veltzke
konnten im Gemeindebüro hinter der Talkirche genau 4.522,10 Euro
auf der Habenseite verbuchen. Genannt werden müssen dabei auch jene
877,67 €, die bereits von Januar bis August für die Kirchennachrichten
bei uns eingingen. Durch alle Spendengelder und durch die Werbeeinnahmen
sind die Druck- und Herstellungskosten von „Gemeinde jetzt“ für
das Jahr 2008 voll und ganz gedeckt. Auf Haushaltsmittel muss also
erneut nicht zurückgegriffen werden! Darüber sind wir im Öffentlichkeitsausschuss
sehr froh und auch ein wenig stolz. Genauso freuen wir uns über
Anregungen und wenn unsere Arbeit positiv beurteilt wird, zuletzt
von Pfarrer Hans Peter Adler, der am 29. Januar u.a. schrieb: „Ich
bedanke mich für die treue Zusendung des Gemeindebriefs, den ich
immer sehr interessiert lese und der gut geschrieben und aufgemacht
ist.“ Für die Projekte Nr. 90 („Brot für die Welt – Nachhaltige
Landwirtschaft in Burkina Faso“) und Nr. 91 („Trompete für die Jungbläser“)
wurden bis zum 27. Januar auch schon 3.135,20 € bzw. 260,00 € eingezahlt
und überwiesen. Wir bedanken uns für alle Spenden, für jeden Euro
und für jeden Cent! Es bestätigt sich, was vor kurzem zu lesen war:
„Keine Einbrüche bei Spenden! Die Finanzkrise zeigt offenbar bislang
kaum Auswirkungen auf die Spendenbereitschaft.“ Momentan steht das
Projekt-Spenden-Barometer genau bei 204.203,40 Euro. Nochmals ganz
aufrichtigen Dank für Ihre tolle Unterstützung!
 

  • Fragen und besichtigen

Der Männerkreis in unserer Kirchengemeinde
ist weiterhin sehr aktiv. Am 13. Januar beschäftigte man sich mit
dem Thema „Ist die Bibel richtig übersetzt?“ Einen Monat später
war Pfarrer Frank Boes zu Gast, er hatte einen interessanten Filmbericht
über die „Tour der Versöhnung“ mitgebracht. Im März geht der Männerkreis
selbst auf Tour: Auf dem Programm steht der Besuch der Papierfabrik
Grünewald in Hofolpe. Die Fragespiele „Hätten Sie das gewusst?“
und „Deutschland von A – Z“ werden am 14. April angeboten. Zusammen
mit dem Männerkreis Wilnsdorf erfolgt am 14. Mai die Besichtigung
der Edelstahlwerke Südwestfalen hier in Geisweid. Das Programm des
ersten Halbjahres 2009 endet am 9. Juni mit dem Besuch des Reinhold-Forster-Erbstollens
in Eiserfeld. Wenn Sie Lust haben, an der einen oder anderen Veranstaltung
teilzunehmen, dann wenden Sie sich bitte an Elmar Friemann (Tel.:
8 56 43), Gerhard Hermann (8 47 90), Dieter Kaltschmidt (8 22 89)
oder an Dr. Ing. Burkhard Leidel (8 29 29). Man freut sich über
jeden Neuen!

 
Leitungsteam
des Männerkreises

  • Zurückblicken und gratulieren

„Ordination (lat. Ordinatio – Amtsbesetzung):
In den Evang. Kirchen die von der Kirchenleitung vorgenommene gottesdienstliche
Handlung, die den Auftrag zum Predigen und Lehren, zur Verwaltung
der Sakramente, zur Absolution und zur Leitung der Gemeinde umfasst.
Sie wird vom Bischof oder einem anderen leitenden Amtsträger ausgeführt.“
Soweit die Erläuterungen aus einem Lexikon. Am 9. März 1969 wurde
in der Talkirche unser ehemaliger Pfarrer Harald Mühlbach (in Klafeld
tätig vom 1. Nov. 1968 – 31. Dez. 1992) ordiniert. Seine Kollegen
damals waren Wilhelm Biederbeck, Dr. Reinhold Lindner, Werner Wahnbaeck
und Horst-Dieter Leckebusch. Am 9. März kann Pfr. Harald Mühlbach
nun sein 40-jähriges Ordinationsjubiläum begehen. Wir gratulieren
ganz herzlich und wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg viel
Kraft, Gottes Geleit und seinen Segen!

Familienzentrum Gottesdienst

Wie ein Samenkorn …

Mit einem bunten
von den Kindern aus den einzelnen Kindergärten unserer Kirchengemeinde
gestalteten Gottesdienst wurde der offizielle Startschuss für das
neue Familienzentrum in Geisweid gegeben.

Ziel des Gottesdienstes
war es, die Bedürftigkeit jedes Menschen hervorzuheben. Zum Leben
brauchen wir Nahrung, Licht und Wärme, Liebe und ein Boden, auf
dem wir wachsen können. So wie ein Samenkorn …

Das Wachsen können
wir nicht machen, aber guten Bedingungen dafür schaffen. So soll
es auch mit den 6 Einrichtungen, den Kindertageseinrichtungen unserer
Kirchengemeinde sein: Den Boden bereiten für ein gutes Wachsen.

Es wird nicht
einfach sein, alle Einrichtungen unter diesem Dach vereinen. Trotzdem
wird es langfristig einen großen Gewinn geben. Über die herkömmlichen
Angebote für Kinder hinaus wird das Familienzentrum ortsnah zum
Dreh- und Angelpunkt werden für alles, was Familien brauchen. Ziel
ist es, dass sich Menschen an die Einrichtungen wenden, wenn Sie
jedwede Form von Hilfen und Unterstützungen benötigen. So wie einer
beim Krankheitsfall zunächst zum Hausarzt geht.

Wir als Kirchengemeinde
freuen uns auf diese Aufgabe und die dadurch entstehenden Kontakte
zu den Menschen in Geisweid und unserer Gemeinde.

Der Glaube und die Gemeinde
sind wie ein verzweigtes Wurzelnetz.
Wir alle gehören dazu.
(Impressionen
vom Gottesdienst)


Kirchmeister – Info

Information der Gemeindeglieder
in „Gemeinde Jetzt“ Februar / März 2009

Liebe Gemeindeglieder,

beim Neujahrsempfang
Ende Januar durften wir über 100 haupt-, neben- und ehrenamtliche
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßen. Wir sind sehr froh und
stolz so viele engagierte Menschen in unserer Gemeinde zu haben,
die mit ihrem Einsatz dafür sorgen, dass Kirche ein menschliches
Gesicht erhält.

Das Presbyterium
hat in seiner Sitzung im Dezember die Veräußerung der Kirche Setzen
im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages beschlossen. Einzelne Details
müssen in Abstimmung mit der Landeskirche noch geklärt werden. Weitere
Informationen folgen. Da die Kirchenglocken in Setzen und Sohlbach
trotz der Veräußerung nicht schweigen sollen, haben erste positive
Gespräche mit den Heimatvereinen stattgefunden.

Der strenge Frost
Anfang Januar hat leider zwölf Heizkörper in der Kirche Birlenbach
platzen lassen. Dies tut uns sehr leid, aber wir werden den Schaden
ohne Kirchensteuermittel regulieren. Der Schaukasten an der Kirche
soll an einen geeigneten Ort verlegt werden. Der genaue Standort
ist noch in Abstimmung.

Für das Lutherhausgelände
scheint sich endlich auch eine Lösung abzuzeichnen. Hier sollen
nach Abriss des Gebäudes 28 altengerechte Wohnungen gebaut werden.
Damit kann sicherlich der vorhandene Bedarf an Wohnungen  für
die ältere Generation in Geisweid und Umgebung an einem sehr guten
Standort realisiert werden. (Nähe zum Busbahnhof / Bahnhof / Einkaufszentrum
/ Friedhof und Kirche) Zurzeit finden Gespräche mit dem Bauunternehmer
Günther, der Sparkasse und der Stadt Siegen statt. Falls Sie Interesse
an einer solchen Wohnung haben, rufen Sie bitte schon jetzt in unserem
Gemeindebüro an und lassen sich unverbindlich auf eine Liste setzen.
Wir werden dann sofort bei endgültiger Zustimmung aller Gremien
der Sparkasse Ihre Namen weitergeben.

Die im November
angelaufene Kirchgeldaktion hat bisher gut 8.000€ ergeben. Wir freuen
uns sehr darüber und haben uns bei den Spendern mit einem Fensterbild
der Talkirche dafür herzlich bedankt. Da dieses Geld direkt unserer
Gemeinde zugute kommt, hoffen wir, unser erstes Ziel von 2 € pro
Gemeindeglied (16.000 €) in diesem Jahr noch zu erreichen.

Liebe Gemeindeglieder,
in einem Artikel Mitte Januar in der Siegener Zeitung wurde über
die Freude von 68 Umpfarrungen aus den Ortsteilen Sohlbach, Buchen
und Setzen nach Buschhütten berichtet (Titel: Ev. Gemeinde gewachsen).
Exakt haben 62 Gemeindeglieder uns den Rücken gekehrt und zwar 29
aus dem Kölsbachgrund, 28 aus Sohlbach und Buchen sowie eine Familie
aus Setzen. Natürlich sind wir darüber traurig, aber jeder muss
eine solche Entscheidung mit sich selbst vereinbaren. Als es in
der Kirchengemeinde Oberholzklau Probleme gab und viele Gemeindeglieder
sich nach Klafeld umpfarren lassen wollten, haben wir unsererseits
versucht die Wogen zu glätten. In diesem Zusammenhang möchte ich
nochmals und auch letztmalig darauf hinweisen, dass die Kirchengemeinde
Klafeld sich nicht den Kölsbachgrund, Sohlbach und Buchen einverleibt
hat, sondern dass die Kirchengemeinde Buschhütten wegen der Überlastung
ihres Ortspfarrers die Umgliederung veranlasst hat. Wie schon mehrmals
erwähnt erhält Buschhütten aufgrund des Umgliederungsvertrages 40%
des erzielten Verkaufspreises des PGH’s. Die Kirchengemeinde Klafeld
hat dann von den restlichen 60% den Schuldendienst in Höhe von ca.
105.000 € zu begleichen. Im Übrigen hat sich Pfarrer Hippenstiel
bei dem Vorsitzenden des Presbyteriums, Herrn Pfarrer Dr. Klein,
für den Zeitungsartikel entschuldigt.

Insgesamt sind
in 2008 34 Austritte und 92 Sterbefälle zu verzeichnen. Drei Menschen
sind neu in unserer Gemeinde aufgenommen worden und 29 Taufen wurden
vorgenommen

Der Weihnachtsmarkt
2008 war ein voller Erfolg. Insgesamt konnten wir uns über Einnahmen
von 9.600€ freuen. Auf vielfachen Wunsch hier die Angaben zu den
einzelnen Ständen:

Kuchen und Kaffeeverkauf: 1.531

Spende Frauenhilfe Geisweid (statt Kuchen): 300 €
Eintrittskarten
Musical: 773 €
Eintrittskarten Feinkunst: 149 €
Spende MGV
Setzen: 300 €
Verkaufsstand Rosi + Jutta: 867 €
Bäckerei Konfis:
196 €
Glühweinstand: 1.344 €
Verkauf Frau Hof: 110 €
Reibeplätzchen
Kirchenchor: 479 €
Waffelverkauf Familienzentrum: 328 €
Spieße
+ Ploff von Rudolf Hasenkamp: 371 €
Stand Burkhard Schäfer: 700

Kollekte Gottesdienst: 617 €
Spenden der Verkaufsstände:
948 €
Spende Fleischerei Weber: 453 €
Orgelpfeifenverkauf:
500 €
abzgl. Kosten: 366 €.

Ich möchte mich
an dieser Stelle im Namen des Presbyteriums und des Vorbereitungskreis
recht herzlich für die vielen helfenden Hände bedanken. Ohne Ihr
/ Euer Engagement ist eine solche große Aktion nicht möglich!

Die Jahreslosung
für 2009 lautet: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei
Gott möglich. Möge wir uns immer wieder neu daran erinnern, dass
unser Gott uns auf unseren Wegen begleitet, er uns auch durch Durststrecken
hindurch beisteht und uns mit seinem guten Segen stärkt. In diesem
Sinne grüßt Sie alle herzlich

Hartmut Heinbach (Finanzkirchmeister)

Kurz notiert

 

  • In seiner
    Sitzung am 15. Dezember berief das Presbyterium Petra Roth,
    Erzieherin in der Kindertagesstätte Jasminweg, als beratendes
    Mitglied in den Öffentlichkeitsausschuss.
     
  • In einem
    Gottesdienst wurde der Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle
    (EFL) in Siegen, Pfarrer Jan Wingert, in die Hauptstelle nach
    Münster verabschiedet.
     
  • Pfarrer Werner
    Wahnbaeck, von 1964 bis 1979 in unserer Kirchengemeinde tätig,
    feierte im Dezember sein 50-jähriges Ordinationsjubiläum. Herzliche
    Glück- und Segenswünsche!
     
  • Das Ev. Gymnasium
    in Weidenau (Evau) erhielt kurz vor Weihnachten vom Land Nordrhein-Westfalen
    die Zertifizierung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
     
  • Katrin Osterburg
    (Kindergarten Setzen) wurde vom Presbyterium zur Leiterin des
    neuen Ev. Familienzentrums berufen, als Stellvertreterin fungiert
    Juliane Nies (Kindergarten Sohlbach).
     
  • Am 16. Dezember,
    als über 2.500 Menschen in Siegen für Demokratie, Toleranz und
    Weltoffenheit und gegen den Aufmarsch der „Freien Nationalen“
    demonstrierten, sprach auch unsere Superintendentin Annette
    Kurschus bei der Kundgebung vor dem Rathaus.
     
  • 2.318 (!)
    Kinder, Frauen und Männer besuchten unsere Gottesdienste am
    Heiligen Abend.
     
  • Mit Beginn
    des neuen Jahres hat das „Jugendhospiz Balthasar“ in Olpe als
    erstes Hospiz für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland
    seinen Betrieb aufgenommen.
     
  • Die neue
    Krabbelgruppe im Wenscht startete am 22. Januar mit 5 Kindern
    und 5 Müttern.
     
  • Die Gesellschaft
    für christlich-jüdische Zusammenarbeit Siegerland feierte am
    29. Januar ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
     
  • Machen auch
    Sie mit bei der Fastenaktion „7 Wochen Ohne“ (25. Feb. – 12.
    April)! Näheres unter www.7wochenohne.de.
     
  • Der nächste
    Hungermarsch wird am 29. März von unserer katholischen Schwestergemeinde
    St. Joseph in Weidenau ausgerichtet.
     
  • Schon heute
    laden wir Sie ganz herzlich zum Kirchenkreistag am 20. Juni
    in Siegen ein, das Fest findet unter dem Motto „Trotz alledem…“
    im Innenhof des Unteren Schlosses statt.
     
  • Pfarrerin
    Almuth Schwichow wird mit einer Delegation unseres Kirchenkreises
    nach Tansania fliegen, die Reise findet voraussichtlich vom
    19. Juli bis zum 9. August statt.

Peter – Christian Rose