Konzert: GLORY GOSPEL SINGERS

 

Gospels & Spirituals präsentiert von den

GLORY GOSPEL SINGERS

aus New York, USA  

am 10.11.2010 in die Talkirche

Beginn 19.30 Uhr
Einlass
18.30 Uhr

The Glory Gospel
Singers von New York/USA kommen nach Geisweid und präsentieren:

One of the finest Gospel Shows!

Der Kartenvorverkauf findet
ab sofort bei den folgenden Stellen statt:

  • Gemeindebüro
    e.V. – Ref. Kirchengemeinde Klafeld,
    Koomanstr. 8, 57078
    Siegen
  • Geisweider Bücherstube
    Rijnsburger
    Str. 3, 57078 Siegen
  • Buchhandlung
    Schneider
    Sandstr. 1, 57027 Siegen

Eintrittskarten
kosten im Vorverkauf

        • 16
          € für Erwachsene
        • 12
          € für Schüler-Studenten
        • an
          der Abendkasse jeweils 2 € mehr
        • Einlass
          und Restkarten ab 18.30 Uhr

The Glory Gospel Singers aus New York
Seit
mehr als 10 Jahren begeistern die „Glory Gospel Singers“ nun schon
das Publikum mit ihren ausdrucksstarken Stimmen in ganz Europa.
Durch die Auftritte in Kirchen und auf anderen Veranstaltungen,
offenbaren die „Glory Gospel Singers“ ihren Glauben an Gott in Liedern
und Emotionen, um den Konzertbesuch zu einem Erlebnis der besonderen
Art zu machen.

Doch nicht nur in Kirchen wie dem Hamburger
Michel sind unsere Künstler zu Gast, sondern auch in großen Konzertsälen,
wie zum Beispiel dem Gewandhaus in Leipzig, dem Gürzenich in Köln
oder der Stadthalle Heidelberg.

„The Glory Gospel Singers“ sind ein Teil der
bis zu 70 köpfigen New Yorker „WWRL Community Chorale“ und werden
für jede Tournee von seiner Leiterin, Phyllis McKoy Joubert, neu
zusammengestellt. Dies gilt auch für das jeweilige Programm, wodurch
die Lebendigkeit und Spontaneität der Gesänge gewährleistet wird.
Der Chor will mit seinem Gesang nicht nur an erfreuen, sondern vor
allem von der Liebe und Gegenwart Gottes berichten.

Die „Glory Gospel Singers“ stehen für Authentizität
und Ehrlichkeit. Ihr Gesang ist  eine Hommage an den Glauben
zu Gott und voller Emotionen. Immer wieder schaffen sie es, mit
ihrer Show die afroamerikanische Kirchenkultur in die europäischen
Gemeinden zu bringen. „The Glory Gospel Singers“ geben immer alles
und das spürt auch das Publikum!

Die Lieder der Sklaven
Die Anfänge
der afroamerikanischen Musik sind unlösbar mit der Sklaverei verwoben,
die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert viele Millionen Menschen
auf schlimmste  Art und Weise von Afrika nach Amerika brachte.
Der Verlust der Familie und des reichen afrikanischen Sozialgefüges
in den Stämmen, führte zu unerträglicher Isolation. Für die Sklaven,
die in völliger Unterdrückung lebten, wurde der Gesang zur einzigen
Möglichkeit, um der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat Ausdruck
verleihen zu können. Dies war das Einzige, was die Sklaventreiber
den Menschen nicht nehmen konnten. Anderseits dienten sie auch den
Weißen als Unterhaltung. Gleichzeitig sollte der Gesang die Sklaven
ruhigstellen, welche sich beim Tanz abreagieren sollten und somit
ungefährlicher erscheinen.

Die Musik einte die Sklaven und brachte einen
Bruchteil ihrer verlorenen Familie zurück. Sie half die Müdigkeit
und Eintönigkeit der Arbeit zu ertragen und – was den weißen Herren
nicht gefallen konnte – diente sie der Kommunikation untereinander.
Die Gesänge wurden Ausdruck innigen Glaubens und der Hoffnung auf
Freiheit, genauso wie Mittel zur Nachrichtenübermittlung; Fluchtwege,
Personenbeschreibungen und andere Informationen konnten, in einem
Lied versteckt, ausgesprochen werden, ohne das Bestrafung befürchtet
werden musste.

Spirituals sind als geistliche Volkslieder
zu verstehen. Das wohl bekannteste Lied aus diesem Genre ist “Go
down Moses“. In der Regel sind diese Lieder rhythmisch stark betont,
weil neben dem Gesang auch der Tanz eine wichtige Rolle spielt.

Die Texte handeln bevorzugt von Befreiung
und stammen direkt aus der Bibel und haben ihre Wurzel in der Sklavenzeit.

Seit den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts
begannen die Afroamerikaner eigene Kirchengemeinden zu organisieren.
Eines der wichtigsten Elemente ihres Gesangs wurde das  „call
and response“ Prinzip,
bei dem der Vorsänger eine Zeile singt, welche
dann von der Gemeinde wiederholt wurde Somit konnte jeder Einzelne
aktiv am Gottesdienst teilnehmen und es entstand eine intensive
bis ekstatische Atmosphäre.

Das Programm

Hier ein Auszug aus dem Repertoire der „GLORY
GOSPEL SINGERS“
mit Traditionals, Gospelsongs und Spirituals, die
in den amerikanischen Kirchengemeinden einen festen Bestandteil
der Messen bilden:

  • AMEN
  • RIDE ON KING JESUS
  • JOSHUA ´FIT THE BATTLE OF JERICHO
  • SOON AH WILL BE DONE
  • SOMETIMES I FEEL LIKE A MOTHERLESS CHILD
  • NO-MORE WEEPING AND WAILING
  • PRECIOUS LORD
  • GO DOWN MOSES
  • DOWN BY THE RIVERSIDE
  • OH WHEN THE SAINTS
  • HOW I GOT OVER
  • I´M TOO CLOSE
  • SWING LOW, SWEET CHARIOT
  • NOBODY KNOWS THE TROUBLE I SEE
  • STEAL AWAY
  • LORD HELP ME TO HOLD
  • HE´S GOT THE WHOLW WORLD IN HIS HANDS
  • LOVE LIFTED ME
  • AMAZING GRACE
  • O HAPPY DAY

 

Sommerfreizeit Fürstenberg

 

Sommerfreizeit Fürstenberg

Mit Beginn der
Sommerferien am 15.07.2010 war es endlich wieder soweit:

Wir
fahren auf Freizeit. Wir, d. h. 42 Kinder und Jugendliche zwischen
8 und 14 Jahren und 9 Mitarbeiter zwischen 16 und …Jahren fahren
pünktlich um 8.30 Uhr vom Gemeindezentrum Wenscht ab. Nach verschiedenen
Pausen erreichen wir um 12.30 Uhr die Jugendbildungsstätte Fürstenberg.
Nach einem leckeren Mittagessen werden die Zimmer verteilt und die
Betten bezogen. Bei strahlendem Sonnenschein geht es auf die Wiese
hinter der Jugendbildungsstätte und dem Mittelalterdorf Bokenrode
zum Spielen und Kennenlernen. Anschließend lädt Wolfgang Hofheinz
alle zu einer Haus- und Geländebesichtigung ein. Der Tag wird
durch einen gemeinsamen Abendabschluss abgerundet, bei dem wir die
Geschichte vom kleinen Prinzen kennenlernen.

Neben dem eigenhändigen
Sägen von Laternen, Buchstützen und Planetenmobiles, konnten die
Kinder und Jugendlichen T-Shirts bemalen, Perlentiere basteln, Freundschaftsarmbänder
flechten, Gläser gravieren u. v. m.. Der gestalterische Teil
fand meist in den heißen Nachmittagsstunden nach einer Mittagspause
in den kühlen Seminarräumen des Mädchen- und Jungenhauses statt.

Aufgrund des heißen
Wetters stand den Kindern und Jugendlichen jederzeit kalter Tee
und meistens auch Mineralwasser zur freien Verfügung. Die Taschengeldkasse
(Betty und Sonja) und der Kiosk (Marius und Lena) wurden konsequent
von fast allen Kindern und Jugendlichen täglich besucht :o).

Überwiegend in
den Abendstunden konnten sich die Kinder und Jugendlichen austoben.
Es wurde mit vollem Einsatz Fußball, Volleyball und Brennball gespielt
und auch der Jonglagekoffer wurde des öfteren ausgepackt. Eine
Wasserschlacht und der Besuch am Badesee in Godelheim waren
eine willkommene Abkühlung bei dem heißen Wetter .

Der Besuch des
Mittelalterdorfes Bokenrode stand am Donnerstag auf dem Programm.
An diesem Tag haben wir neben dem Besuch der einzelnen Häuser im
Dorf, z. B. Backhaus, Schmiede, Taverne, auch Lederbänder geflochten,
Ledersäckchen zugeschnitten und ein Teil der Kinder hat selber geschmiedet.
Abgerundet wurde dieser Tag durch ein gemeinsames Grillen im Wohn-Stall
Haus. Das geplante Lagerfeuer wurde wetterbedingt um einen Tag verschoben.

Neben
dem kreativen und sportlichen Aspekt hat uns meist vormittags die
Geschichte „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry durch
die Freizeit begleitet. Hier konnten sich die Kinder und Jugendlichen
zu verschiedenen Themen Gedanken machen. Die Freundschaft
des kleinen Prinzen zu Antoine, zu seiner Rose und zu dem Fuchs
wurde von verschiedenen Seiten betrachtet. Mit den Kindern und Jugendlichen
wurde dann überlegt „Wie sieht mein Wunschfreund bzw. meine Wunschfreundin“
(LG an Joschiko :o)) aus ? Diese/r wurde dann in Gruppen „zusammengebaut“
und jede Gruppe hat den anderen Gruppen ihren Wunschfreund beschrieben.

Die Geschichte
des kleinen Prinzen wurde weitererzählt, der Besuch auf den verschiedenen
Planeten (König, Laternenanzünder, der Eitle u. v. m.) wurde mit
einem Planetenspiel durch das ganze Haus verbunden. Neben dem Thema
Freundschaft waren auch „Vertrauen“ und „Zeit“ Schwerpunkte. Auch
hier zu haben die Kinder und Jugendlichen eigene Ansichten und Vorstellungen
herausgefunden, und sich zum Beispiel im Vertrauen gegenseitig blind
durch den Wald geführt. Zum Thema „ZEIT“ gab es einen „Jahrmarkt
des Glücks“ mit verschiedenen Ständen.

Bei dem Buch vom
kleinen Prinzen haben wir ganz viel über das Thema Freundschaft
gehört und wie man sich miteinander vertraut machen kann. Im Buch
heißt es auch „zähmen“ (der kleine Prinz und der Fuchs). Der kleine
Prinz hat uns beschrieben was es heißt „man sieht nur mit dem Herzen
gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. Vielleicht haben
wir alle in dieser Freizeit auch ein bisschen mit dem Herzen und
nicht nur mit den Augen geschaut und Dinge an anderen entdeckt,
die uns wichtig und wertvoll sind. Vielleicht haben wir alte Freunde
anders oder noch besser kennen gelernt, oder sogar neue Freunde
gefunden, auf dem „Planeten Fürstenberg“. Wir sind zurück nach Siegen
gefahren, auf unseren ganz persönlichen „Planeten Zuhause“. Vielleicht
werden wir künftig in den Sternenhimmel schauen und uns an den kleinen
Prinzen und die Freizeit erinnern. Ich wünsche uns allen, dass wir
mit dem Herzen sehen, da das Wesentliche für die Augen unsichtbar
ist.

Nach dem krankheitsbedingten
Ausfall des Gemeindepädagogen Wolfgang Hofheinz am 4. Freizeittag
haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter die Freizeit weiter begleitet.
Die musikalische Begleitung beim Tagesabschluss wurde von Max Strohmann
übernommen, der einige Male auch von Bettina Lübke am Klavier unterstützt
wurde. Hierfür noch mal herzlichen Dank.
Das Freizeitteam in
alphabetischer Reihenfolge:
Lukas Hermeling (an den Wochenenden
:o)) Sonja Höfer, Wolfgang Hofheinz, Lena Holweg, Jessica Look,
Bettina Lübke, Johannes Nies (am 1. Wochenende), Marius Nies,
Katrin Nöll, Gunnar Pickhan und Silke Wittich
Es war eine wunderschöne
Sommerfreizeit.

Silke Wittich

 

 

Nachruf Elisabeth Flöttmann

 

Nachruf

Am
30. Juli 2010 verstarb im Alter von 80 Jahren Frau Elisabeth Flöttmann.
Dankbar gedenken wir Ihrer Einsatzbereitschaft für fast 4 Jahrzehnte
ökumenisches Kinderfest. Mit Ihrer Liebe zu den Kindern und Ihren
Gaben trug sie wesentlich Jahr für Jahr mit zum Gelingen des Festes
bei. Die kath. Kirchengemeinde St. Marien Wenscht,  die evangelische
Kirchengemeinde Klafeld, Eltern und Kinder werden sie vermissen.

Frau Flöttmann  war eine Institution, die uns fehlen wird.
Wir
gedenken Ihrer und wissen sie in der Hand unseres HERRN geborgen.           

Im Namen des Vorbereitungskreises
Kinderfest
Brigitte Gollos 

 

Guten-Abend-Kirche

 

Guten-Abend-Kirche

Vielleicht haben
Sie sich schon darauf gefreut, dass wir bald wieder einmal im Monat
Guten-Abend-Kirche feiern. Leider müssen wir Sie auch in diesem
Jahr um einen Monat vertrösten. Wegen des Konzerts am Erntedankfest
beginnt die Guten-Abend-Kirche am 7. November. Dafür endet sie wegen
des späten Ostertermins aber auch erst im April 2011. Sie verpassen
also nichts! Über die Termine und das Thema der neuen Reihe informieren
wir Sie in der nächsten Ausgabe der Gemeindenachrichten. Falls Sie
gern bei der Vorbereitung und Gestaltung der Guten-Abend-Kirche
mitwirken möchten, kommen Sie doch zu unserem nächsten Treffen am
Montag, dem 13. September, um 17 Uhr ins Gemeindezentrum Wenscht.

 

Herbstfest für die „Generation 70plus“:

 

Herbstfest für die „Generation
70plus“:

Auf
das positive Echo im vergangenen Jahr hin laden wir auch in diesem
Jahr wieder alle Gemeindeglieder über siebzig zu einem Herbstfest
ins Gemeindezentrum Wenscht ein. Weil beim letzten Mal der Andrang
groß war und der Platz knapp wurde, verteilen wir das Ganze dieses
Mal auf zwei Nachmittage:
Mittwoch, den 29. und Donnerstag, den
30. September.

Für welchen der
beiden Nachmittage Sie sich anmelden, ist Ihnen freigestellt, solange
der Platz reicht.

Wir beginnen jeweils
um 14.30 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche. Danach
gibt es Kaffee und Kuchen, für den am Mittwoch der Frauentreff Wenscht
und am Donnerstag Mitglieder der anderen Frauenkreise der Gemeinde
sorgen. Und schließlich erwartet Sie noch ein buntes Überraschungsprogramm.

Wenn Sie 75 und
älter sind, erhalten Sie mit diesem Gemeindebrief noch eine persönliche
Einladung. Den Jüngeren ab 70 sei aber hiermit versichert, dass
Sie genauso herzlich willkommen sind. In beiden Fällen melden Sie
sich bitte bis Freitag, den 24.9., im Gemeindebüro an (83554), damit
wir besser planen können!