Emmaus – Auf dem Weg des Glaubens

 

Emmaus – Auf dem Weg des Glaubens

Zwei Menschen
auf dem Weg nach Hause – traurig, enttäuscht, ratlos; denn Jesus,
auf den sie so große Hoffnung gesetzt hatten, ist tot. So denken
sie jedenfalls. Aber dann stößt ein dritter Weggefährte zu ihnen.
Sie kommen mit ihm ins Gespräch über das, was sie bewegt. Er macht
sie auf Worte der Bibel aufmerksam, die ihnen verstehen helfen,
was durch und mit Jesus geschehen ist. Als sie in Emmaus, ihrem
Heimatort, ankommen, laden sie den Weggefährten noch zu sich ein.
Und als er beim Tischgebet das Brot bricht, erkennen sie ihn: niemand
anderes als Jesus selbst war mit ihnen unterwegs. Nun glauben sie,
dass er auferstanden ist und lebt und dass es stimmt, was er gesagt
hat. Im nächsten Moment ist Jesus ihren Blicken entschwunden, aber
der Glaube bleibt und lässt die beiden ein neues Leben beginnen.

So erzählt es
Lukas am Ende seines Evangeliums. Aber im Grunde passiert es seitdem
immer wieder, wo Menschen zum Glauben finden: sie begegnen Christen,
mit denen sie sich gut verstehen und über Gott und die Welt reden
können; sie suchen mit ihnen gemeinsam biblische Antworten auf die
brennenden Fragen ihres Lebens; und sie machen schließlich die Erfahrung,
dass diese Antworten tragen und sich auch im Alltag als wahr erweisen.

Deshalb gibt es
seit einigen Jahren ein Glaubenskurs-Konzept, das sich „Emmaus“
nennt. Es möchte solche Begegnungen ermöglichen und dann gemeinsam
Wege gehen, auf denen Glaube wachsen kann – in einer Zeit, wo zwar
das Interesse an Religion wächst, aber die Verbundenheit mit dem
christlichen Glauben sich immer mehr verflüchtigt.

Auch unsere Gemeinde
sieht das als eine wichtige Aufgabe an. Deshalb möchten wir Anfang
nächsten Jahres erstmals einen Glaubenskurs nach dem „Emmaus“-Konzept
durchführen. Eingeladen sind alle, die bisher wenig Kontakt mit
Kirche und Glauben hatten und gern mehr darüber erfahren möchten,
aber auch alle, die schon lange dabei sind und sich gerade deshalb
(wieder) einmal mit den Grundfragen des Glaubens beschäftigen wollen.

Für Mittwoch,
den 24. November 2010, ist ein „Schnupperabend“ geplant, der erste
Einblicke ermöglicht. Und zwischen dem 19. Januar und dem 2. März
2011 gibt es zunächst sieben Abende unter dem Thema „Was Christen
glauben“. Alle Veranstaltungen finden mittwochs von 19.30 Uhr bis
21.00 Uhr im Gemeindehaus Tal statt.

Bevor es losgeht,
suchen wir aber noch Leute, die bereit sind bei „Emmaus“ mitzuarbeiten.
Bis jetzt besteht unser Team aus drei Leuten (Martina Hofheinz,
Volker Mackenbach und Pfr. Martin Klein), es dürfen aber gern mehr
werden. Es sollten Menschen sein, die unserer Gemeinde angehören,
kontaktfreudig und zu offenem, zwanglosen Gespräch über Glaubensfragen
fähig sind und von ihrem christlichen Glauben gern etwas an andere
weitergeben. Theologisches Fachwissen oder intensive Bibelkenntnis
sind nicht erforderlich. Wer sich dafür interessiert, kann sich
gern bei Pfr. Klein melden (Tel.: 81251). Näheres zu „Emmaus“ erfahren
Sie dann in der nächsten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“.

 

Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

 

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose

  • Geburtstag

Am 1. Juli feierte
Pfr. i. R. Harald Mühlbach seinen 80. Geburtstag. Von 1968 bis 1992
war er Seelsorger in unserer Kirchengemeinde, mit großem Engagement
betreute er damals den 3. Bezirk (Birlenbach). Er beschäftigte sich
sehr stark mit der Friedensthematik. Besonders wichtig waren ihm
auch die Familiengottesdienste, die Altennachmittage und die Arbeit
in den verschiedenen Frauenkreisen. Dabei half ihm stets und in
besonderer Weise seine Ehefrau Barbara. Nach seiner Pensionierung
verzogen sie in unsere Nachbargemeinde Weidenau in den Hermann-Böttger-Weg.
Im Jahr 2007 konnten beide dort mit ihren drei Kindern und der gesamten
Familie das Fest der Goldenen Hochzeit feiern. Am 14. November 2008
verstarb Barbara Mühlbach nach schwerer Krankheit im Hospiz in Siegen.
Vier Monate später konnte Pfarrer Mühlbach sein 40-jähriges Ordinationsjubiläum
begehen. Zu den Gratulanten beim 80. Geburtstag gehörte auch Pfarrer
Dr. Martin Klein, der herzliche Glück- und Segenswünsche unserer
Kirchengemeinde und des gesamten Presbyteriums überbrachte. Wir
wünschen Pfr. i. R. Harald Mühlbach auch von dieser Stelle alles
erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und Gottes gutes Geleit
für das neue Lebensjahr.    

  • Diakoniesammlung

„Gutes tun tut
gut“ – so lautete das Motto der Sommersammlung der Diakonie, die
in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche von Westfalen
in der Zeit vom 22. Mai bis zum 12. Juni durchgeführt wurde. Und
Pastor Günther Barenhoff vom Vorstand des Diakonischen Werkes fügte
in seinem Spendenaufruf ein Bibelzitat hinzu: „Vergesst nicht, Gutes
zu tun und mit anderen zu teilen.“ Der Schriftsteller Erich Kästner
formulierte dies 1931 mit ähnlichen Worten: „Es gibt nichts Gutes,
außer man tut es.“ Und mit den Sammlungsgeldern wird ja viel Gutes
getan, Gutes für Menschen, die in Not sind, die dringend Hilfe benötigen,
die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auch in unserer
Kirchengemeinde wurde gesammelt, diesmal waren es 4.568,80 Euro.
Das Ergebnis teilte mir Friedhelm Bäcker aus dem  Fasanenweg
mit, der die Diakoniesammlungen seit Ende 2007 koordiniert. „Und
wieder ist der Betrag niedriger als im Vorjahr, nämlich genau 406,30
€. Es fehlen aber noch alle Überweisungen, diese Summe wird uns
vom Diakonischen Werk erst im September übermittelt.“ Trotz allem
– wir bedanken uns bei den vielen Spendern, besonders aber bei unseren
fleißigen Sammlerinnen und Sammlern. Sie opfern Kraft und Zeit und
gehen von Tür zu Tür (nicht überall werden sie freundlich empfangen!),
um für Kranke, Alte, Behinderte und Arme Geld zu erbitten. Ihr uneigennütziger
Dienst verdient unser aller Respekt und ein großes Lob! Herzlichen
Dank!   

  • Datenschutz

„Es gibt immer
wieder Anfragen und auch Unmut bezüglich der Veröffentlichung von
Ehejubiläen in den Kirchennachrichten ´Gemeinde jetzt´“, so Christine
Albertin vom Gemeindebüro hinter der Talkirche. Deshalb weisen wir
heute noch einmal darauf hin, dass diese Daten aus Datenschutzgründen
nicht automatisch erfasst sind. Das heißt: Wir sind auf Hinweise
vom jeweiligen Jubelpaar bzw. von Familienangehörigen angewiesen.
Wer also anlässlich der Goldenen, Diamantenen oder Eisernen Hochzeit
in „Gemeinde jetzt“ namentlich genannt werden möchte, der möge sich
im Gemeindebüro (Tel.: 8 35 54) oder bei Pfarrerin Almuth Schwichow,
Pfarrer Frank Boes oder Pfarrer Dr. Martin Klein melden. Gleiches
gilt auch, wenn man zum Ehejubiläum besucht werden möchte. Rufen
Sie an, wir helfen Ihnen weiter!

  • Ausflug

„Hier
ist es ja wunderschön!“ Das war am 3. Juni, am Fronleichnamstag,
von einigen Mitgliedern des Presbyteriums zu hören. „Gar nicht weit
weg, aber wir waren noch nicht hier.“ Die Rede ist vom Ahrtal, im
Besonderen vom sehenswerten Ahrweiler mit der vollständig erhaltenen
Stadtmauer und ihren vier Toren sowie den vielen Fachwerkhäusern.
Das Presbyterium im Ahrtal? Eine Dienstreise? Nein, ein ganz normaler
Ausflug. Einmal keine Sitzung, keine Protokolle, keine Diskussionen,
keine Abstimmungen! Und es sollte ein toller Tag werden, mit vielen
bleibenden Eindrücken. Zuerst ging es zur ehemaligen Synagoge, Klaus
Liewald vom Vorstand des Bürgervereins führte uns und erzählte von
der Geschichte des Hauses und seiner heutigen Nutzung. Die Synagoge
wurde 1894 von der jüdischen Gemeinde errichtet. Auffällig der bräunliche
Sandstein, die drei hohen Fenster mit Hufeisenbögen und die beiden
Gesetzestafeln an der Giebelseite. Die blau ausgemalte Decke mit
aufgemalten goldenen Sternen im Inneren wie auch der gesamte Baustil
zeugen vom Selbstbewusstsein der Gemeinde zur damaligen Zeit. Beim
Novemberprogrom 1938 wurde die Synagoge von SA-Männern geschändet.
Vier Jahre später gab es in Ahrweiler keine jüdische Gemeinde mehr.
1945 erfolgte die Ausbesserung der entstandenen Schäden. 1981 übernahm
dann der „Bürgerverein Synagoge e. V.“ das Gebäude. Heute finden
dort viele kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge, Kunstausstellungen
und Lesungen statt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ein Rundgang
durch die malerischen Straßen und Gassen der Stadt. Um 15 Uhr der
nächste Programmpunkt: Die Römervilla. Im Museum am Silberberg befindet
sich ein großer archäologischer Fundplatz, der eine überaus lange
wechselnde Nutzung von der Mitte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts
bis ins Frühmittelalter dokumentiert. Dabei liegt die besondere
Bedeutung des ergrabenen und für die Öffentlichkeit konservierten
Hauptgebäudes in dem hervorragenden Erhaltungszustand vieler seltener
Baudetails und Wandmalereien. Wirklich sehenswert! Zum Abschluss
Vesper und Weinprobe in Mayschoß. In der ältesten Winzergenossenschaft
der Welt! Inmitten des nördlichsten Rotweinanbaugebiets Deutschlands.
Die Weinberge an den steilen Hängen sind durch Schieferverwitterungsböden
geprägt, die ein einmaliges mediterranes Mikroklima entstehen lassen.
Mit einer besonderen Qualitätsphilosophie hat man es in Mayschoß
geschafft,  2000 als erste und einzige Genossenschaft zur „Entdeckung
des Jahres“ im Gault Milaut ausgewählt zu werden. Ebenso belegt
man Platz 10 der besten 100 Weingüter in Deutschland. „Im Ahrtal
bin ich heute bestimmt nicht zum letzten Mal gewesen!“ Das war auf
der Heimfahrt im Bus nicht nur von wenigen Presbyteriumsmitgliedern
zu hören.

  • Siedlerfest

5.
und 6. Juni: Siedlerfest im Wenscht mit Musik und einem bunten Programm.
Und am Sonntagmorgen traditionsgemäß mit einem ökumenischen Gottesdienst
auf dem Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule. „Eingeladen zum Leben“
hieß in diesem Jahr das Thema. Dazu gehöre auch, Armut und Not zu
sehen, sagte Pfarrer Karl-Hans Köhle in seinen Begrüßungsworten.
Das sei übrigens schon immer die Aufgabe der Christen gewesen. In
seiner Predigt rief Pfr. Dr. Martin Klein dazu auf, mitzuhelfen,
soziale Missstände zu beseitigen und sich Zeit zu nehmen für die
Menschen hier bei uns. Der Blick in ferne Länder, in denen Hunger
und Armut herrschen, dürfe nicht die Augen davor verschließen, dass
auch hier bei uns viele Menschen in Not leben, keine Arbeit haben,
vereinsamen oder in die Schuldenfalle geraten sind. In den Fürbitten,
von Rosel Joppich, Christa und Klaus-Michael Reuter vorgetragen,
wurden viele soziale, seelische und physische Nöte der Menschen
in unseren beiden Kirchengemeinden angesprochen und vor Gott gebracht.
Die Kollekte war für die „Siegener Tafel“ bestimmt. Die musikalische
Gestaltung des Gottesdienstes unter freiem Himmel hatte freundlicherweise
der CVJM-Posaunenchor Setzen unter der Leitung von Volker Nöll übernommen.
Nach dem letzten Lied ließ es sich Landrat Paul Breuer als Vorsitzender
der Siedlergemeinschaft nicht nehmen, allen Mitwirkenden aufrichtig
zu danken.

  • Dank

Vielleicht können
Sie sich erinnern: Ende 1993 wurde in unserer Kirchengemeinde die
Projekt-Idee geboren und in den Monaten Januar/Februar 1994 dann
erstmals durchgeführt. Am 18. November 2008 konnte die 200.000 €
– Schallmauer durch eine Spende von Ursula und Rudolf Rabe aus dem
Ulmenweg durchbrochen werden. Inzwischen liegt auch der Endstand
des 99. Projektes vor; für die Konfirmandenarbeit wurden genau 1.006,23
€ eingezahlt oder überwiesen. In dieser Summe ist eine Spende des
Chores „Wegweiser“ nach dem Sing- und Gospelworkshop mit Sabine
Heilmann und Cae Gauntt im Februar enthalten. Für das 100. Projekt
„Renovierung Kindertagesstätte Jasminweg“ (Juli/August) liegt ein
erstes Zwischenergebnis vor, bis zum 9. Juli sind 540,00 € bei uns
eingegangen. Das bedeutet: Seit Januar 1994 haben Sie, liebe Leserinnen
und Leser, exakt 219.552,52 Euro für die verschiedensten Projekte
gespendet. Dafür möchten wir uns bei Ihnen ganz aufrichtig und in
aller Form bedanken!   

  • Federkleid

In
600 Kirchengemeinden in Deutschland kräht er schon – der „Grüne
Hahn“. Jetzt auch in Klafeld! Im Gottesdienst zum „Tag der Schöpfung“
am 4. Juli in der Talkirche wurde der Gemeinde das neue Umweltteam
vorgestellt. Unter der Leitung von Dr.-Ing. Burkhard Leidel will
es ein Management einführen, um noch mehr für den Schutz von Natur
und Klima zu tun, hier vor Ort, hier bei uns in Klafeld. Zunächst
erfolgt eine Bestandsaufnahme der Gebäude, danach sollen Maßnahmen
zur Energieeinsparung angedacht und durchgeführt werden. 10 Prozent
sollen eingespart werden! Das erste Etappenziel. Auch die Gemeindeglieder
will man sensibilisieren, vermehrt auf den Umweltschutz zu achten.
Burkhard Leidel erläuterte nach dem Mittagessen den „Ökologischen
Fußabdruck“ unserer Kirchengemeinde, d. h. den Verbrauch an Heizenergie,
den Verbrauch an elektrischer Energie und den Kohlendioxidausstoß
beim Heizen und beim Stromverbrauch. Auch die „Gutschrift“ fürs
Alusammeln wurde erwähnt. Zum Team gehören neben dem Teamleiter
auch Katrin Breitweiser, Armin Gotthardt, Chris Koblenzer, Barbara
Leidel, Helmut Scheffel, Dieter Stracke und Uli Veltzke. Mit unterschiedlichen
Begabungen und Berufserfahrungen, so hoffen die Ehrenamtlichen,
wird das Vorhaben gelingen. Burkhard Leidel hatte einen großen „Grünen
Hahn“ aus Holz gebaut, der das Symbol der westfälischen Landeskirche
für das Umweltmanagement ist. Im Gottesdienst überlegten die Besucher,
was in der Gemeinde und auch im privaten Haushalt noch für die Natur
und unsere Umwelt getan werden könnte. Die Ideen wurden auf bunte
Pappe geschrieben und ergaben dann das Federkleid des Hahnes: „Ich
schalte Standby-Schaltungen konsequent aus!“ oder „Ich verwende
Energiesparlampen!“ oder „Ich dusche kurz und verzichte aufs Baden!“
So lauteten nur drei der vielen Vorschläge. Was fällt Ihnen alles
dazu ein? Ganz stolz und positiv in die Zukunft blickend, so stand
jedenfalls der Hahn beim gemeinsamen Mittagessen und beim sich anschließenden
Rahmenprogramm neben der Talkirche! Einige Gottesdienstbesucher
zeigten sich erstaunt über das tolle Engagement des neuen Teams,
wird doch in unserer Gemeinde der Umweltschutz schon seit Langem
groß geschrieben. Schon seit 24 Jahren haben wir den Ausschuss zur
Bewahrung der Schöpfung, und schon zum 9. Mal wurde jetzt der „Tag
der Schöpfung“ gefeiert. Zur Erinnerung erhielten alle Gottesdienstbesucher
eine von Marga und Hans-Hermann Kölsch gezogene und gepflegte Sonnenblumenpflanze
und einen mit viel Liebe gebastelten „Grünen Hahn“ an einer kleinen
Wäscheklammer aus Holz. Der gut geplante Gottesdienst mit der musikalischen
Gestaltung durch unseren Chor „Wegweiser“, mit der Sprechmotette
und mit dem interessanten Gespräch „Aber kein Hahn kräht danach“
zwischen Rosel Joppich und Eberhard Vogel sowie die sich am Nachmittag
anschließende Fahrradtour nach Netphen und der Besuch des dortigen
Heimatmuseums werden vielen Gemeindegliedern in guter Erinnerung
bleiben.  

  • Konfiband

11. Juli – 18.00
Uhr – Gemeindezentrum Wenscht: Sommer-Abend-Kirche. Von Jugendlichen
für Jugendliche jeden Alters. Der erste Jugendgottesdienst seit
langem! Aber auch viele Erwachsene waren gekommen. Das Thema: „Anstoß
zum Leben“. Zweieinhalb Stunden vor dem WM-Finale in Südafrika.
Fußball auch während des Gottesdienstes: Kanzelseite gegen Taufbeckenseite,
Einwürfe, Fouls, Anfeuerungsrufe, Gespräche über Fairness und Teamgeist,
Elfmeter, Tooor! Draußen und in der Kirche tropische Temperaturen.
Tolle Lieder wie „Aufstehn, aufeinander zugehn“ und „Gut, dass wir
einander heben“. Und: Erster Auftritt der neuen Konfiband. Klasse!
Dank an Elisa Zschaler, Kira Thiel, Melissa Grosic, Melina Wollmann,
Johannes Weber, Jörn Mackenbach, Paul Zschaler und Florian Röcher.
Dank auch an Sascha Horn, Wolfgang Hofheinz und Pfarrer Klein für
die Unterstützung der Band. Man merkt: Sie haben wochenlang geübt.
Ein gut eingespieltes Team! Sie spielen und singen „Trading my sorrows“
und „Ich will dich anbeten“. Nach dem Segen bedankt sich ein Besucher
für den tollen Gottesdienst. Nicht üblich, aber mit viel Beifall
bedacht! Draußen dann Grillwürstchen, Fladenbrot und kalte Getränke.
Über 60 Leute sind geblieben. Die Kinder und Jugendlichen spielen
Fußball – bei 33° C. Danach das Finale. Spanien gegen die Niederlande,
Spannung im großen Saal, Verlängerung. Kurz vor Schluss fällt das
1 : 0. Viva Espana!

  • Verabschiedung

Am 31. Juli beendet
Horst Ulrich Irle seinen Dienst als Hausmeister im Gebäudekomplex
Gemeindezentrum / Kindergarten Gerberstraße. Im Jahr 1998 übernahm
er die Aufgaben seines Vorgängers Theo Stimper, zunächst mit einem
befristeten, zwei Jahre später mit einem unbefristeten Vertrag.
„Ich kann nur Positives über ihn berichten“, sagte mir unser ehemaliger
Baukirchmeister Herbert Solms aus Setzen am am Telefon. „Die Zusammenarbeit
mit ihm von 1998 bis zu meinem Ausscheiden aus dem Presbyterium
im Jahr 2008 war sehr gut. Er war immer freundlich und hilfsbereit,
und er arbeitete sehr ordentlich und pflichtbewusst.“ Horst Ulrich
Irle pflegte auch die Außenanlagen, im Winter übernahm er das Schneeschieben
und den Streudienst. „Bei der Durchführung von staatlichen Wahlen
im Gemeindezentrum war er stets unser Ansprechpartner. Auf ihn konnten
wir uns hundertprozentig verlassen!“ Laut Dienstanweisung hat Horst
Ulrich Irle auch Aufgaben in den anderen Gemeindebezirken übertragen
bekommen, so z. B. die Pflege der Außenanlagen und den Winterdienst
an der Wenschtkirche. Das Presbyterium dankt ihm ganz aufrichtig
für seinen Einsatz und für sein Engagement und wünscht ihm auch
weiterhin alles Gute und Gottes gutes Geleit!          

  • Einschulung

Zum Abschluss
ihrer Kindergartenzeit wurden am 11. Juli alle angehenden Schulkinder
in einem Familiengottesdienst in der Wenschtkirche feierlich verabschiedet,
im Mittelpunkt stand die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben
konnte. Gegen Ende des Gottesdienstes erhielten die Mädchen und
Jungen von Pfr. Frank Boes Gottes Segen (Vom Anfang bis zum Ende
hält Gott seine Hände über mir und dir!) zugesprochen. In diesen
Tagen nun beginnt für sie ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt.
Die einen konnten den Einschulungstag kaum erwarten, der gepackte
Ranzen und die Schultüte standen und lagen schon lange bereit. Andere
sahen der ersten Unterrichtsstunde in einer doch völlig neuen Umgebung
und mit einigen fremden Gesichtern eher mit gemischten Gefühlen
und Bangen oder gar mit Ängsten entgegen. Gottes Segen wird den
Mädchen und Jungen in den ökumenischen Gottesdiensten in der ersten
Schulwoche zugesprochen werden. Wir wünschen allen „I – Männchen“
einen guten Anfang und viel Freude beim Lernen: Rechnen und Lesen
und Schreiben und Turnen und Singen und Zeichnen können doch so
viel Spaß machen! Auch wünschen wir ihnen engagierte Lehrkräfte,
und letztlich wünschen wir ihnen erziehende Eltern, damit die Schule
ihrem eigentlichen Auftrag, für die Bildung der Kinder zu sorgen,
in jeder Stunde auch  uneingeschränkt nachkommen kann.     

 

Kurz notiert

 

 

  • Applaus für
    den Jüngsten in unserem Presbyterium: Lukas Hermeling „baute“
    sein Abitur am Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium in Weidenau!  
  • Riesenpensum
    für unseren Ausschuss für Tageseinrichtungen für Kinder: Am
    21. Juni mussten allein unter dem Tagesordnungspunkt 4.1 (Stellenplan)
    28 Beschlüsse gefasst werden.
  • Zum Sommersemester
    2009 haben in Deutschland 1.101 Studierende ein Studium der
    ev. Theologie oder Religionslehre aufgenommen, das waren genau
    80 mehr als im Vorjahr.
  • Haben Sie
    es schon gemerkt? In der Talkirche wurden alle drei Läufer ausgetauscht.
    Herzlichen Dank an Volker Mackenbach für die großzügige Spende!
  • 50 Jahre
    Kleingärtnerverein Obere Wenscht: Pfarrer Dr. Martin Klein überbrachte
    am 3. Juli dem Vorstand die Glück- und Segenswünsche unserer
    Kirchengemeinde.
  • In seiner
    Sitzung am 8. Juli berief das Presbyterium einstimmig Stefanie
    Becker-Eckstein in den Ausschuss für die Kinder und Jugendarbeit
    in unserer Kirchengemeinde.
  • Mittlerweile
    gehört ein Drittel unserer Bevölkerung (27 Mill. Menschen) keiner
    christlichen Konfession mehr an.
  • Wir gratulieren
    Gemeindereferentin Ulrike Weber (Pastoralverbund Hüttental/Freudenberg)
    nachträglich ganz herzlich zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum.
  • Dipl.-Ing.
    Helmut Setzer kümmert sich dankenswerterweise seit Langem um
    die Kontrolle der Spielgeräte an unseren sechs Kindergärten
    und Kindertagesstätten. Die Beseitigung der festgestellten Mängel
    in Sohlbach soll – soweit nötig – ganz zeitnah erfolgen.
  • „Gemeinde
    jetzt“ – Ausgabe Juli/August 2010: Mehr Taufen (20) als Beerdigungen
    (15)! Das gab es zuletzt vor genau drei Jahren (21 : 20). Ist
    es Ihnen aufgefallen?   
  • Anlässlich
    „30 Jahre Partnerschaft“ zwischen den Kirchengemeinden Weidenau
    und Tumbi in Tansania fand am 11. Juli in der Christuskirche
    (Dautenbach) ein Jubiläumsgottesdienst statt.
  • Zitat von
    Pfarrerin Margot Käßmann aus Hannover: „Ich habe eine große
    Liebe zur Kirche, und ich sehe mich auch weiter in ihrem Dienst
    und nicht irgendwo auf einem Gleis daneben.“
  • Das Presbyterium
    bedankt sich ganz herzlich bei Lydia Dornseifer und Erika Höse
    für die Bepflanzung und Pflege der Blumenkübel und Beete vor
    dem Eingang zur Wenschtkirche.
  • Im September
    soll auf dem Gelände des Autohofes Wilnsdorf der Grundstein
    für die neue Autobahnkirche an der A 45 gelegt werden; die Kirche
    soll rund 50 Sitzplätze bieten.
  • Das „Blaue
    Kreuz“ wird 125 Jahre alt. Betreut werden in über 1.100 Gruppen
    und Vereinen wöchentlich rund 22.000 alkohol- und medikamentenabhängige
    Menschen.   

Peter – Christian Rose

 

 

Sommerfest bei den Kirchenmäusen

 

Sommerfest bei den Kirchenmäusen

Der Sommer steht
vor der Tür und auch für die Kirchenmäuse geht es in die Ferien.
Wie letzten Jahr haben wir auch diesmal zum Abschluss gemeinsam
mit den Vätern, Geschwistern und Großeltern ein Sommerfest gefeiert.
Am 10. Juli 2010 nachmittags um 15.30 Uhr haben wir uns getroffen.
Trotz der großen Hitze war die Stimmung sehr gut. Während die Erwachsenen
den Aufenthalt im Schatten vorgezogen und sich unterhalten
haben, waren die Kinder trotz der Sonne sehr lauffreudig und haben
miteinander gespielt. Alle Familien hatten etwas mitgebracht, sodass
das Buffet reichlich mit vielen Köstlichkeiten gedeckt war. Der
Grill wurde im Schweiße von vielen Vätergesichtern angeworfen und
es wurden leckere Würstchen gegrillt. Auch dieses Jahr hieß es wieder
Abschiednehmen. Drei Kinder werden nach den Sommerferien den Kindergarten
besuchen. Um ihnen und uns den Abschied ein wenig zu „versüßen“,
haben wir ihnen eine kleine Erinnerung an die Kirchenmäuse mit auf
ihren weiteren Lebensweg gegeben – ein T-Shirt mit einem Bild und
den Namen aller Kinder. Wir wünschen den dreien alles Gute und Gottes
Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

Nach dem Weggang
unserer drei Kirchenmäuse sind noch 10 Kinder in der Gruppe. Wir
treffen uns jeden Donnerstag um 9.30 bis 11 Uhr im Gemeindezentrum
an der Wenschtkirche. Der erste Termin nach den Sommerferien ist
der 02.09.2010.

Marcella Ciraldo
Sandra Kleinschmidt
Charlotte
Boes

 

ATEMPAUSE Hüttental e.V.

 

Die Betreuungsgruppe der ATEMPAUSE
Hüttental e.V.
seit Mai in der Bismarckstraße in Weidenau aktiv

Demenz
ist eine immer größer werdende Herausforderung unserer Gesellschaft.
Die Zahl der Betroffenen steigt weiter an und damit müssen auch
hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Betroffenen und die betreuenden
Angehörigen gefunden werden. Der Entlastungsverein ATEMPAUSE Hüttental
e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, pflegende Angehörige von Menschen
mit Demenz bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen. Während die
geschulten HelferInnen sich um die Menschen mit Demenz kümmern,
können die pflegenden Angehörigen diese Zeit nutzen, sich selbst
etwas gutes zu tun. Um auch den Menschen mit Demenz die Möglichkeit
zu geben, andere zu treffen und einer sozialen Isolation vorzubeugen,
wurde im Mai 2010 das Angebot der ATEMPAUSE Hüttental erweitert.
Seit dieser Zeit trifft sich in den Räumlichkeiten der KSG in der
Bismarckstraße in Weidenau jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr die
Betreuungsgruppe. Dort werden mit insgesamt drei Helferinnen unter
der Leitung von Frau Annette Fritsche viele unterschiedliche Angebote
gemacht. Bei der großen Hitze war die Gruppe beispielsweise ein
Eis essen. Es wurde auch schon Marmelade eingekocht und gebastelt.
Eingerahmt sind diese Angebote in das Singen von Liedern und einem
gemeinsamen Kaffeetrinken. Wer Interesse an diesem Angebot hat,
kann sich gerne melden. Es sind noch Plätze frei.

Derzeit werden
insgesamt 33 Klienten von der ATEMPAUSE Hüttental e.V. betreut.
Die Bedarf ist sehr unterschiedlich. Während einige Interesse an
der Betreuungsgruppe haben, ziehen andere eine Betreuung zu Hause
vor. Es werden sowohl Angebote in der Woche wie am Wochenende gemacht.
In einem ersten Hausbesuch durch die Einsatzleitung Frau Annette
Fritsche wird gemeinsam ermittelt, wie die Unterstützung aussehen
soll. Diese Maßnahmen werden in der Regel von der Pflegekasse finanziell
unterstützt.

Da der Bedarf
stetig ansteigt, werden auch HelferInnen benötigt, die diese Arbeit
tun. Bevor man eine Betreuung von Menschen mit Demenz übernimmt,
wird man als HelferIn geschult.

Haben Sie Interesse
an einem dieser Angebote oder wollen Sie eine Schulung als HelferIn
machen, dann wenden Sie sich bitte an die Einsatzleitung der ATEMPAUSE
Hüttental Frau Fritsche unter der Telefonnummer: 0271/2358242

Sie sind herzlich willkommen.

Charlotte Boes