Rückblick: Kindertag 2010

 

Rückblick

„gegen Gewalt und Rassismus“

ein Kindertag

Kindertage bieten
eine Möglichkeit, mit Kindern neben biblischen Geschichten

auch gezielt Fragen
und Themen aus dem Alltag der Kinder aufzugreifen. Kinder erleben
Gewalt; am eigenen Leib oder nehmen sie zumindest in der Welt der
Erwachsenen sehr deutlich wahr.

Wie entstehen
Gewalt und Rassismus? Das ist so eine Frage, die nicht in einem
Satz zu beantworten ist, aber durchaus mit Beispielen aufgegriffen
werden kann.

Darum stand beim
Kindertag die Geschichte: „Was ist nur los in Feuerland?“
im Mittelpunkt. Fünfundzwanzig Kinder konnten in einem Gruppenrollenspiel
als „Tiger- und Zebrapinguine selbst erleben und nachvollziehen“,
was passiert, wenn sich aus dem Miteinander in einer Gruppe ein
Gegeneinander entwickelt und wie Vorurteile, Diskriminierung der
„Zebrapinguine“ und schließlich Gewalt usw. ein friedliches
Zusammenleben verhindern.

Schnell wurde
den Kindern im Gruppenspiel deutlich, wie empfänglich sie selbst
für solche „Gewaltmuster“ sind. Aber so war es erst möglich,
Verhalten zu hinterfragen, nach Lösungen und einem guten Anfang
zu suchen. Das es keine „schnellen Lösungen“ geben kann,
war allen klar. Der Satz des kleinen Zebrapinguins zum Tigerpinguin
am Ende der Geschichte: „Hey, lass uns das anders machen!“,
machte deutlich, das der Kreislauf der Gewalt unterbrochen werden
kann.

Die Geschichte
und das Bilderbuch haben einen ernsten Hintergrund und entstanden
1993 nach ausländerfeindlichen Brandanschlägen.

Wolfgang Hofheinz

 

KINDER- und TEENI-Freizeit 2011

 

KINDER- und TEENI-Freizeit
2011

für Kinder von 9-13 Jahren

vom 25.7. – 5.8.2011
im
Tagungshaus Drübberholz
in 27313 Dörverden (Niedersachsen)

Auch in 2011 soll
wieder eine Freizeit stattfinden. Freizeiten bieten Raum für besondere
Gruppenerlebnisse: Zeit und Raum miteinander teilen, spielen, nachdenken,
feiern, singen, Theater spielen, basteln. All das nehmen wir uns
vor und das Freizeithaus bietet dafür viele Möglichkeiten.

Es gibt viel Spiel-Raum,
da sich hier auch das Spielezentrum Niedersachsen befindet. Es stehen
ca. 5000 verschiedene Brett- und Kartenspiele zur Verfügung. Darüber
hinaus gibt es einen großen Saal mit Theaterbühne. Billard, Kicker,
Tischtennis und ein großes Außengelände laden zu vielen Aktivitäten
ein und das Steinhuder Meer ist auch nicht sehr weit.

Nähere Einzelheiten
(Kosten etc.) können erfragt werden bei Gemeindepädagoge Wolfgang
Hofheinz (email: Wolfgang_Hofheinz@web.de)

Anmeldungen werden auch wieder
über die Gruppen verteilt.

 

Weltgebetstag 2011

 

Weltgebetstag
am 4. März 2011

Wie
viele Brote habt ihr?

Der
Weltgebetstag 2011 kommt aus „dem letzten Winkel der Welt“, wie
die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen. Er geht mit
der Titelfrage „Wie viele Brote habt ihr?“ sogleich „zur Sache“:
Ihr Christinnen und Christen weltweit – was habt ihr zu bieten?
Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was und wo sind eure Gaben
und Fähigkeiten, die ihr teilen und einsetzen könnt dort, wo sie
gebraucht werden? „Wie viele Brote habt ihr?“ fragte Jesus seine
Jünger, die ratlos vor den 5.000 Hungrigen standen und ermutigte
sie zum gesegneten Teilen der geringen Brotvorräte. Und alle wurden
satt. Diese Mutmachgeschichte aus dem Markus-Evangelium stellen
die Weltgebetstagsfrauen in den Mittelpunkt ihres Gottesdienstes.
Als die Liturgie schon fertig geschrieben war, erschütterten im
Februar 2010 ein verheerendes Erdbeben und eine Flut das Land und
zerstörten die Lebensgrundlage vieler Menschen. So wurde das Thema
„Wie viele Brote habt ich?“ für die Verfasserinnen zur aktuellen
Überlebensfrage und zur dringenden Bitte nach Solidarität an alle
Christinnen und Christen weltweit.

In der Kirchengemeinde
Klafeld feiern wir den Weltgebetstag am Freitag, dem 4. März, um
19.00 Uhr in der evangelischen Kirche im Wenscht. Nach dem Gottesdienst
laden wir wieder zu einem geselligen Beisammensein ein.

Schon seit vielen
Jahren bereiten wir den Weltgebetstag in einem ökumenischen Kreis
vor. Wir treffen uns erstmals am Montag, dem 17. Januar, um 18.00
Uhr im Gemeindezentrum Wenscht (Ziegeleistr. 19) und werden dann
die weiteren Termine miteinander absprechen. Alle Frauen, die den
Weltgebetstag gerne mit gestalten möchten, sind in unserem Vorbereitungskreis
herzlich willkommen.

Falls Sie Rückfragen
haben,
wenden Sie sich bitte an Pfarrerin Almuth Schwichow (81325).

 

Rückblick: Martinszug 2010

 

Teilen neu gelernt – 40. ökumenischer
Martinszug im Wenscht

Der Bettler des
heiligen Martin hätte beim diesjährigen Martinszug eher im Nassen
als im Schnee gesessen. Aber weil wir, anders als er, ja alle was
Regenfestes anzuziehen haben, tat das Wetter der Beteiligung nur
wenig Abbruch. Mehrere Hundert Menschen waren wieder dabei, füllten
die Kirche in St. Marien und zogen dann gemeinsam den üblichen Weg
zum Martinsfeuer am evangelischen Gemeindezentrum. Für Glühwein
war es noch ein bisschen warm, aber die ofenfrischen Wecken (Dank
an die Bäckerei Fischbach!) waren schnell komplett verteilt und
– hoffentlich – auch geteilt.

Apropos
teilen: Der Erlös ging in diesem Jahr erstmals an ein Projekt der
Don-Bosco-Mission in Haiti. Patres des Salesianerordens und ihre
Mitarbeiter kümmern sich dort um Straßenkinder und geben ihnen die
Möglichkeit, die Schule zu besuchen und eine Ausbildung zu machen.
Vielen Kindern konnten sie so schon den Weg in ein besseres Leben
bahnen. Jetzt allerdings sind die Gebäude und Einrichtungen durch
das Erdbeben vor einem Jahr schwer beschädigt oder zerstört und
müssen unter schwierigsten Bedingungen (Armut, Korruption, Cholera)
wieder aufgebaut werden. Trotzdem geht die Arbeit auch jetzt weiter
– und die Nachfrage ist größer denn je. Knapp 600 € haben wir dafür
zusammenbekommen, und die dürften in Haiti wirklich bestens angelegt
sein.

Ganz untergegangen
ist, dass der ökumenische Martinszug wie das Kinderfest in diesem
Jahr zum vierzigsten Mal stattfand. Im November 1971 hatten sich
die Evangelischen im Wenscht erstmals an diesem alten katholischen
Brauch beteiligt. Rief diese Pioniertat bei gestrengen Siegerländer
Reformierten anfangs noch einiges Stirnrunzeln hervor, so ist sie
inzwischen aus dem Festkalender auch unserer evangelischen Gemeinde
nicht mehr wegzudenken. Herzlichen Glückwunsch dazu – und möge es
auch die nächsten vierzig Jahre so bleiben!

Martin Klein

 

Dem Glauben auf der Spur

 

Dem Glauben auf der Spur

Gespräche über Gott und die
Welt
– und was sie verbindet

Religion
ist wieder „in“: Viele Menschen spüren, dass unserer digitalisierten
und kommerzialisierten Alltagswelt eine wesentliche Dimension abhanden
gekommen ist. Sie fragen wieder nach Gott und suchen nach spirituellen
Erfahrungen, aber meistens suchen sie danach abseits der etablierten
Kirchen. Die haben in ihren Augen das ihnen anvertraute Glaubensgut
viel zu lange bloß verwaltet und mit Restriktionen belegt, um noch
glaubwürdig zu sein.

Viele Kirchen
und Gemeinden hat das inzwischen zu der Einsicht gebracht, ihren
ureigenen christlichen Glauben wieder ernster und wichtiger zu nehmen.
Er ist es ja auch wert, denn anders als eine Religion, die man sich
selber sucht und zusammenbastelt, bietet er dauerhaften Halt und
kann den Bewährungsproben des Lebens standhalten. Diese Erfahrung
haben Christen jedenfalls über die Jahrhunderte hin immer wieder
gemacht und machen sie noch heute.

Deshalb wollen
wir nun auch in unserer Kirchengemeinde unseren Glauben wieder mehr
ins Gespräch bringen. Wir tun das mit einer Reihe von Abenden, die
sich mit Grundfragen des christlichen Glaubens befassen. Sie finden
immer mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr im Gemeindehaus Tal
(Koomansstraße 8) statt und behandeln folgende Themen:

  • 19.01. 2011:
    Kann
    man Glauben lernen?
  • 26.01. 2011:
    Gott
    kennen lernen
  • 02.02. 2011:
    Jesus
    von Nazareth – Ein faszinierendes Leben
  • 09.02. 2011:
    Der
    Mann am Kreuz – Was soll dieser Tod bedeuten?
  • 16.02. 2011:
    Wie
    der Stein ins Rollen kam – Jesus ist auferstanden
  • 23.02. 2011:
    Sie
    werden begeistert sein – Der Heilige Geist
  • 02.03. 2011:
    Wie
    man den ersten Schritt tut – Vom Christ werden

Eingeladen sind
alle, die neugierig auf diese Fragen sind

– weil sie immer
schon mal wissen wollten, was Christen eigentlich glauben,

– weil diese Fragen
sie schon lange beschäftigen, aber sie nie Gelegenheit hatten, sich
darüber auszutauschen und gemeinsam mit anderen nach Antworten zu
suchen

– oder weil sie
zwar in der Gemeinde aktiv dabei sind, aber sich nun endlich mal
(wieder) mit den „Basics“ des Glaubens beschäftigen wollen.

Wenn Sie mitmachen
möchten, richten Sie es bitte möglichst so ein, dass Sie an allen
sieben Abenden Zeit haben, denn die Themen bauen aufeinander auf.
Außerdem kann so am besten das gegenseitige Vertrauen wachsen, das
wir für eine gute Gesprächsatmosphäre brauchen. Sonst müssen Sie
nichts mitbringen, und auch eine schriftliche Anmeldung ist nicht
notwendig. Für Rückfragen stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

Das „Emmaus“-Team
Martina Hofheinz, Volker
Mackenbach, Pfr. Martin Klein