Guten-Abend-Kirche

 

Guten-Abend-Kirche

Nach einer langen
Pause laden wir ab November wieder zur Guten-Abend-Kirche ein, jeweils
sonntags um 18 Uhr im Gemeindezentrum Wenscht. Diesmal beschäftigen
wir uns mit Wörtern, die mit der Silbe „-lich“ enden. Überlegen
Sie mal, was Ihnen dazu alles einfällt! Die ersten beiden Themen
verraten wir Ihnen natürlich schon:

06.11.2011:     Endlich!

27.11.2011:     Gemütlich

Die Guten-Abend-Kirche klingt
nach dem Gottesdienst
immer mit einem kleinen Imbiss aus.

 

Kurz notiert

 

 

  • Über 2 Millionen
    Anruferinnen und Anrufer haben sich 2010 in Deutschland an die
    Telefonseelsorge gewandt. Zudem wurden 17.600 Mails und 4.400
    Anfragen per Chat beantwortet. Die Organisation bietet seit
    55 Jahren Rat und Unterstützung. Die Nummer für Siegen lautet:
    0800 – 111 0 111.
  • In den Gottesdiensten
    im August wurden 1.055,74 € zur Bekämpfung der Hungersnot in
    Somalia eingesammelt; unser Diakonieausschuss hat diesen Betrag
    auf 1.500,00 € aufgestockt.
  • Pfarrer Günter
    Jochum, vormals im Ev. Jung – Stilling – Krankenhaus tätig,
    ist seit einigen Wochen neuer Seelsorger im Kreisklinikum Siegen,
    Haus Hüttental.
  • Nochmal in
    Klafeld: Anlässlich der Taufe seines Urenkels Paul Winkel gehörte
    Pfarrer i. R. Albert Fricke (hier bei uns von 1960 – 1962 und
    von 1977 – 1989 tätig) am 18. September zu den Gottesdienstbesuchern
    in der Wenschtkirche.
  • Da weitere
    1.741,60 € durch Überweisungen eingegangen sind, lautet das
    Endergebnis der letzten Sommersammlung der Diakonie laut Koordinator
    Friedhelm Bäcker nun 5.498,60 €. Nochmals aufrichtigen Dank!
  • Mit einem
    Festgottesdienst feierte die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle
    (EFL) unseres Kirchenkreises am 22. September in der Martinikirche
    dankbar ihr 25-jähriges Bestehen. Herzliche Glückwünsche auch
    aus Klafeld!
  • Evangelische
    Christen in Deutschland sind nach Expertenangaben inzwischen
    an manchen Orten zur Minderheit geworden. In Leipzig gibt es
    nur noch 12 % Christen, und auch im Hamburger Stadtteil Vettel
    sank die Zahl auf 15 %.
  • Der rheinische
    Präses und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland
    (EKD), Nikolaus Schneider, erhielt am 19. Oktober die Ehrendoktorwürde
    der Kirchlichen Hochschule Wuppertal – Bethel.
  • Der Ausschuss
    für Theologische Fragen unter der Leitung von Pfr. Dr. Martin
    Klein beschäftigt sich derzeit mit dem Thema „Gottesdienst
    als Mittelpunkt der Gemeinde“.
  • Wird sie´s
    oder wird sie´s nicht? Annette Kurschus, unsere ehemalige Gemeindepfarrerin
    und jetzige Superintendentin, will – wie bereits berichtet –
    Nachfolgerin von Präses Alfred Buß werden. Die Landessynode
    der Ev. Kirche von Westfalen entscheidet darüber in der Zeit
    vom 14.- 18. November in Bielefeld-Bethel.
  • Evangelisches
    Hospiz Siegerland: Mit dem Neubau ist inzwischen begonnen worden.
    Man ist zuversichtlich, dass die Einrichtung im Mai nächsten
    Jahres in die neuen Räumlichkeiten umziehen kann.
  • Küster Rudolf
    Hasenkamp feiert am 20. Oktober seinen 60. Geburtstag. Wir gratulieren
    und wünschen ihm alles erdenklich Gute und Gottes Segen!
  • Bitte schon
    heute vormerken: Unsere Kirchengemeinde nimmt am 27. 05. 2012
    erneut an der „Nacht der offenen Kirchen“ teil.

Peter – Christian Rose

 

Rückblick: Eiserne Konfirmation

 

Eiserne Konfirmation 2011

„Mir wonn doch
och noch de Iserne Konfermation fiern.“ Mit diesem Vorsatz klang
im August 2006 die Feier der Diamantenen Konfirmation aus. Nun wurde
dieser Vorsatz in die Tat umgesetzt. Auf Einladung von Alfred Sünkel
trafen sich am 18. September gut 30 Jubilarinnen und Jubilare in
der Talkirche. Nach dem Festgottesdienst, der vom Gemischten Chor
Birlenbach und dem CVJM-Posaunenchor Klafeld mitgestaltet wurde,
wurden wir beim Mittagessen und Kaffeetrinken in Haus Patmos bestens
bewirtet. In den Gesprächen und auch beim Betrachten der Bilder,
die bei der Diamantenen Konfirmation entstanden waren, wurden viele
schöne Erinnerungen wach. Offensichtlich haben die Jubilarinnen
und Jubilare den Tag sehr genossen, denn viele erkundigten sich,
ob man nach der Eisernen Konfirmation denn noch ein weiteres Jubiläum
feiern könne.

Auch für mich
war das ein besonderer Tag, denn es war die erste Eiserne Konfirmation,
die ich mitgefeiert habe. Und nicht nur das: Der Konfirmationsjahrgang
1946 war der erste, der nach dem Ende des zweiten Weltkrieges von
den Pastoren Gossing und Schmidt eingesegnet wurde. Für Pastor Schmidt
war dies seine erste Konfirmation und für mich 50 Jahre später die
erste Goldene. Und nun hoffe ich mit diesem Jahrgang, dass wir 2016
auch noch das seltene Fest der Gnadenkonfirmation gemeinsam begehen
können.

Für die schöne
Gestaltung des Tages danke ich dem Vorbereitungskreis und besonders
Alfred Sünkel und seiner Frau.

Almuth Schwichow

 

Gottesdienste am Ewigkeitssonntag

 

Gottesdienste am Ewigkeitssonntag

In den Gottesdiensten
am 20. November denken wir an die Menschen aus unserer Gemeinde,
die im vergangenen Kirchenjahr gestorben sind. Wir hören noch einmal
ihre Namen und erinnern uns dabei an ihre Gesichter, ihr Lachen,
an den Klang ihrer Stimme und an das, was ihr Leben ausgemacht hat.
Wir bringen unsere Traurigkeit vor Gott und suchen Trost und Hoffnung
in seinem Wort. In beiden Gottesdiensten feiern wir an diesem Sonntag
Abendmahl. Die Angehörigen der Verstorbenen werden von uns noch
persönlich angeschrieben und sind an diesem Tag natürlich besonders
eingeladen.

 

Neue Konfirmanden

 

Gottesdienst zur Begrüßung
der neuen Konfirmanden:

„Es wird aber keine Butterfahrt!“

„So nett
und so freundlich sind wir damals nicht begrüßt worden“, sagte
mir ein Ehepaar beim Verlassen der Kirche. Und der Mann fügte noch
hinzu: „Es war ein toller Gottesdienst, er hat uns gut gefallen.“
Solch eine positive Rückmeldung, solch ein Lob hören wir ja nicht
allzu oft! Umso mehr freuen wir uns natürlich darüber. Außerdem
kann ich die Meinung nur bestätigen.

Der Gottesdienst
zur Begrüßung der Konfirmanden am 11. September im Wenscht war schon
beeindruckend und sehr feierlich. Und es war in der Kirche wohltuend
ruhig, obwohl es wie an Heilig Abend keine freien Plätze mehr gab.
Pfarrerin Almuth Schwichow sagte ganz zu Anfang zu den Mädchen und
Jungen: „Ihr werdet gut eineinhalb Jahre hier ein- und ausgehen.
Wir alle möchten, dass ihr gerne kommt und euch wohlfühlt; die ganze
Gemeinde begrüßt euch!“ Dann ging sie auf die bunte Bildkarte
ein, die jeder Gottesdienstbesucher am Eingang erhalten hatte, auf
die junge Frau mit dem weißen Geschenkpäckchen und der roten Schleife,
auf das Erinnerungszeichen zum Jahr der Taufe, aber auch auf den
abgedruckten Bibelvers „Ich will dich unterweisen und dir den
Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen
leiten“ (Psalm 32,8). Dann herzlicher Applaus, als Wolfgang
Hofheinz alle „Neuen“ aufstehen ließ. Er verglich die
jetzt begonnene Konfirmandenzeit mit einer Reise. „Es wird
aber keine Butterfahrt, keine Kaffeefahrt, keine Fahrt ins Blaue.
Sondern eine Entdeckungsreise in das „Land des Glaubens“!
Und: „Sie wird spannend und schön. Aber es ist keine Schnellstraße.
Wir werden Wegweiser sehen und Spuren finden von Menschen, die dort
lebten. Wir werden hier und da innehalten und uns umschauen. Und
jeder von euch darf fragen und zweifeln.“ Wolfgang Hofheinz,
einer der „Reiseveranstalter“, fuhr in seiner Ansprache
an die jungen Mitreisenden fort: „Ihr seid nicht allein, ihr
wandert mit anderen. Und Gott wird für euch sorgen. Habt Vertrauen!
Am Ende der Fahrt könnt ihr euch eine eigene Meinung bilden.“
Er beendete seine Reisevorschau mit zwei wichtigen Feststellungen:
„Vertrauen und Glauben lassen sich nicht erzwingen; Glauben
und Vertrauen kann nur Gott selbst schenken!“

Passend zur gesamten
Thematik die Gemeindelieder „Ich möcht´, dass einer mit mir
geht“, „Vertraut den neuen Wegen“ und „Möge
die Straße uns zusammenführen“; gut ausgewählt auch die Beiträge
des Chores „Wegweiser“: „Come into this house“,
„Sing out“ und „Erhör mein Gebet“. Danke an
Jochen Schnutz und seine Sängerinnen und Sänger für die tolle musikalische
Gestaltung des Gottesdienstes! Zum Schluss die Fürbitten mit Pfarrer
Frank Boes, Heike Katz als Mutter eines neuen Konfirmanden und Katja
Mohn vom Mitarbeiterteam.

Nach dem Segensgebet
verblieben die „Neuen“ mit ihren Eltern in der Kirche;
Pfarrer Dr. Martin Klein, gerade vom Gottesdienst zum Kartoffelbratfest
aus Sohlbach
eingetroffen, gab Hinweise und wichtige Informationen zu der Anmeldung,
zu den Blocktagen, zu den Wochenendfreizeiten und zum Besuch der
Gottesdienste. Und während sich unsere Hauptamtlichen mit den 83
(!) Mädchen und Jungen um die Bildung der vier Gruppen kümmerten,
durften sich die Eltern, Großeltern, Geschwister und Paten draußen
auf der Wiese schon einmal in die lange Schlange vor dem kalt-warmen
Büfett einreihen; es gab Würstchen, Salate, Fladenbrot und Getränke.
Auch für die „Konfis“ war dann noch genügend da. Gut,
denn eine Reise sollte man nicht mit leerem Magen beginnen. Auch
nicht die in das „Land des Glaubens“!

Peter – Christian Rose