Predigt Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 22. Dezember 2013

Gottesdienst für den vierten Advent

Text: Jes 52,7-10

30. September 1989: Auf dem Gelände der Deutschen Botschaft in Prag herrschen katastrophale Zustände. Tausende von DDR-Bürgern haben in den Wochen zuvor dort Zuflucht gesucht, um aus der DDR ausreisen und endlich in Freiheit leben zu können. Haus und Garten sind hoffnungslos überfüllt, das Botschaftspersonal kann die Versor­gung der vielen Menschen kaum noch bewältigen, und niemand weiß, wie es weitergehen soll.  Da betritt um 18.58 Uhr der Bundes­au­ßenminister Hans-Dietrich Genscher den Balkon. Er kommt direkt von Verhandlungen mit seinem sowjetischen Amtskolle­gen am Ran­de der UN-Vollversammlung. Und er hat gute Nachrichten: „Liebe Landsleute“, ruft er der dichtgedrängten Menge zu, „wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“ – „in die Bundesrepublik Deutschland möglich gewor­den ist“, wollte er noch sagen, aber diese Worte gehen schon in ohren­betäuben­dem Jubel unter. Endlich ist der Weg in die Frei­heit offen, jedenfalls für die „Botschaftsflüchtlinge“ – und was noch niemand wissen kann: Nur wenige Wochen später wird er für alle Menschen in der DDR offenstehen. Da kann man den Jubel verste­hen: So ähn­lich müssen sich die Kinder Israel gefühlt haben, als der Pharao sie endlich aus Ägypten ziehen ließ. Und der sonst eher nüch­terne und sachliche Minister ist zu einem echten Freudenboten gewor­den. „Predigt Tal- und Wenschtkirche, Sonntag, 22. Dezember 2013“ weiterlesen

– Aktuelles – LuLeiCa – Aktuelles – JuLeiCa –

Hier in den Gemeindenachrichten berichteten wir ja schon davon, dass ca. 20 Jugendliche und junge Erwachsene eine JuLeiCa-Ausbildung in unserer Kirchengemeinde machen. Damit wollen wir den jungen Menschen das bestmögliche Rüstzeug mit auf den Weg geben, um in der Kirchengemeinde aktiv in der Kinder- und Jugendarbeit mitzuarbeiten.

Zu dieser Ausbildung gehört neben zwei Wochenenden, an denen die „neuen“ Mitarbeiter in vielfältiger Weise alles (oder fast alles) über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lernen,auch ein Betriebshelferkurs – Wie reagiere ich in Notfallsituationen? Notfallmaßnahmen, erste Hilfe,  praktische Übungen,…

JuLeiCa Schulung November 2013

Wir alle haben, um unseren Führerschein zu bekommen, einmal einen Erste-Hilfe-Kursgemacht. So ähnlich läuft der Betriebshelferkurs – nur viel intensiver, genauer und praxisorientierter. So trafen sich an den ersten beiden Samstagen im November zwölf JuLeiCa-Anwärter zum Kurs, der mit viel Information, praktischen Übungen und einer Menge Spaß ablief. Hier ein dickes Dankeschön an die Malteser, die uns so toll geschult haben!

Besonders interessant waren die praktischen Übungen: „Anne“, die Übungspuppe, an der wir unter anderem die Herz-Lungen-Wiederbelebung übten, hatte echt was zu leiden. Sie wurde hin und her gerollt („Wie schlage ich ein Notfallopfer in eine Rettungsdecke ein?“), geschockt (Gebrauch des tragbaren Defibrillators), und musste einmal sogar ein Kaugummi in der Lunge ertragen (Das sollte man bei der Mund-zu-Mund-Beatmung herausnehmen!) – alles in Allem: Wir haben eine Menge gelernt – und das mit viel Spaß 🙂

Katja Mohn

Predigt Talkirche, Sonntag, 15. Dezember 2013

Gottesdienst für den dritten Advent

Text: Offb 3,1-6

Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe:

Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist tot. Werde wach und stärke das Übrige, das sterben will, denn ich habe deine Werke nicht als erfüllt befunden vor meinem Gott. So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und halte es fest und tue Buße! Wenn du aber nicht wachen wirst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde. Aber du hast einige in Sardes, die ihre Kleider nicht besudelt haben; die werden mit mir einhergehen in weißen Kleidern, denn sie sind’s wert. 

Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor sei­nen Engeln. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! „Predigt Talkirche, Sonntag, 15. Dezember 2013“ weiterlesen

Israel & Jordanien im Frühling 2014

Klagemauer„Nächstes Jahr in Jerusalem!“ So lautet ein alter jüdischer Gruß oder Wunsch. Und eine „Reise nach Jerusalem“, die plane ich, Pfarrer Christoph Felten, für den Frühling 2014. Sie beginnt am 16. Mai und dauert 15 Tage. Bevor wir Jerusalem erreichen, ma-chen wir unter anderem Station auf dem Berg der Seligpreisungen am Nordufer des See Genezareth und in der Felsenstadt Petra.

JordanienEin vielfältiges Reiseprogramm im „Heiligen Land“ wird uns erwarten. Biblische Spuren, Begegnungen und Gespräche, Politik und die Vielfalt dieses modernen Landes werden uns herausfordern und faszinieren. Unter-gebracht sind wir während der Reise in Hotels oder Kibbuzim, die einen gehobenen Standard bieten. „Israel & Jordanien im Frühling 2014“ weiterlesen

Weihnachtsaktion 2013: Südwestfalen tanzt! Und die Kita Setzen tanzt mit!

FamilienzentrumBei der Weihnachtsaktion der Lokalzeit Südwestfalen können Vereine, Arbeitskollegen und andere Gruppen zu Mariah Carey – „All I Want For Christmas Is You“ mittanzen.

Die Aufnahmen der verschiedenen Gruppen werden bunt durcheinander gemischt und zu einem Musikclip zusammengeführt – in dem fertigen Clip taucht jede Gruppe dann ausschnittsweise auf. Die Kinder und Erzieherinnen der Kita Setzen sind auch mit dabei. „Weihnachtsaktion 2013: Südwestfalen tanzt! Und die Kita Setzen tanzt mit!“ weiterlesen