Frauenpower 2017

Nach den Männern hatten auch wir Radfahrerfrauen vom 20.- 23. Juli wieder das Vergnügen fest in die Pedale zu treten. Unser Ziel war diesmal Westbevern im schönen Münsterland. Und so trafen wir uns am Kreuztaler Bahnhof, von wo aus es mit der Bahn bis nach Hiltrup ging. Da der erste Tag mit viel Regen begann, ließen es sich einige Teilnehmerinnen nicht nehmen, sich mit dem Auto bis zum Bahnhof bringen zu lassen, um nicht schon auf den ersten Kilometern total nass zu werden. Während der Bahnfahrt klarte das Wetter jedoch auf, und wir konnten bei schönem Wetter starten. Bis zum Ziel waren ca. 36 km zu radeln. Der Weg führte zum Teil am Werse-Radweg, durch wunderschönes Naturschutzgebiet, entlang. gruppenbild-muenster-2017Unterwegs durften wir dann doch mal in unser Regenoutfit steigen und uns auch teilweise unterstellen, weil es doch sehr stark regnete. Da es zuvor auch im Münsterland viel geregnet hatte, waren die Radwege zum Teil aufgeweicht, was das Radeln etwas anstrengend und unsere Fahrräder nebst Beinen sehr schmutzig machte. Dank unseres sehr netten Hotelchefs konnten wir die Räder dann in der „Waschstraße“ (mit dem Gartenschlauch abspritzen) säubern. Einigen war die Tour noch nicht genug, und es wurde noch ein Abstecher zum Schloss Loburg gemacht. Nach Belegung der Zimmer und einer schönen Dusche trafen wir uns im Biergarten des angrenzenden Restaurants zum Abendessen und geselligen Ausklang. Für den nächsten Tag war eine 60 km lange Radrundtour von Westbevern nach Freckenhorst über Warendorf, Telgte und wieder zurück geplant. Leider musste uns eine Teilnehmerin wegen eines „Platten“ schon auf den ersten 3 km verlassen, um dann später in Warendorf wieder zu uns zu stoßen. In Freckenhorst besichtigten wir die bekannte Stiftskirche und legten eine längere Pause ein. Anschließend ging es dann weiter nach Warendorf. Unterwegs hörten wir von Männern den Spruch: „ Lauter Frauen. Und das an einem Freitag! Habt ihr nichts zu putzen oder zu kochen?” Wir haben es so aufgenommen, wie´s gemeint war: als Spaß! In Warendorf gab´s die nächste Pause und unsere fehlende Radelkameradin stieß wieder zu uns. Truppe also wieder komplett vereint auf dem Rückweg. Es ging durch Telgte, ein sehr schönes kleines Städtchen und eine wichtige Station auf dem Pilgerweg. Wieder beim Hotel angekommen waren wir doch ziemlich platt, freuten uns aufs Duschen und ein schönes Abendessen. Leider war dann der nächste Tag auch schon wieder der Letzte. Nach einem tollen Frühstück (übrigens: ganz tolles Frühstücksbuffet) waren wir für die letzte Etappe bereit. Es ging wieder nach Hiltrup zum Bahnhof. In Schwerte mussten wir aussteigen und uns wieder auf die Räder schwingen, da wir ab dort mit dem Schienenersatzbus hätten fahren müssen. Etwas schwierig, 13 Fahrräder in einen Bus zu bekommen. Nichtsdestotrotz. Also noch einmal kräftig bis nach Hohenlimburg strampeln. Was dann auch wieder eine ca. 60 km Tagestour war. Ab da ging es dann gemütlich im Zugabteil bis zum Geisweider Busbahnhof. Und was ich am schönsten finde: Wir sind eine tolle Truppe, haben immer viel Spaß und sind sehr lernfähig. Wir schaffen es nämlich nach „zig“ Fahrradtouren, immer wieder beim Anhalten, die Radwege zuzustellen.