„Grüner Hahn“

„Grüner Hahn“

– ein Umweltmanagement für
Kirchengemeinden –

"Umweltmanagement
ist ein systematischer Weg vom Reden zum Tun in der Kirche, der
die Glaubwürdigkeit der Kirche nach innen und außen stärkt, in dem
kirchlicher Umweltschutz kontinuierlich verbessert und gleichzeitig
motivierende, beteiligungsorientierte Strukturen der Zusammenarbeit
gefunden werden. Kirchliches Umweltmanagement erschließt und fördert
den Reichtum an Fähigkeiten und Talenten unter den Gemeindegliedern.“

„Was ist das schon
wieder Neues ?“, werden viele von Ihnen fragen.

Einfach ausgedrückt:
Der „Grüne Hahn“ ist ein Umweltmanagement für Kirchengemeinden,
das man als „Gebrauchsanweisung“ in Umweltfragen heranziehen sollte.

Der Umweltausschuss
befasst sich bereits seit längerem mit dem Thema „Grüner Hahn“.
Er sowie das Presbyterium wurden in der Sitzung vom 20.01.2010 von
Herrn Hartwig Göbel und Herrn Reiner Jung (Umweltbeauftragte der
Gemeinden Niederschelden und Kaan-Marienborn) ausführlich über das
Projekt „Grüner Hahn“ informiert.

Zunächst einmal
werden mit Hilfe des „Grünen Hahns“ (Umweltmanagements) generelle
Umweltziele der Kirchengemeinde beschrieben, d.h. es werden Umweltleitlinien
formuliert. Es erfolgt dann eine Bestandsaufnahme in den Bereichen
Stromverbrauch, Heizung, Wasser und  Gebäude, etc. Hierbei
kommen Stärken und Schwächen zutage, die die Grundlage für die Entwicklung
des Umweltprogramms der Kirchengemeinde darstellen. Aus den so ermittelten
Werten wird ein Programm entwickelt, das Ziele formuliert, Maßnahmen
einleitet und Abläufe dokumentiert, um eine Verbesserung des Umweltschutzes
zu erreichen. Der Aufbau eines einfachen Umweltmanagementsystems,
in dem die Verantwortlichkeiten für die Durchführung der geplanten
Maßnahmen, regelmäßige Erfolgskontrollen und die systematische Weiterentwicklung
des Umweltschutzes geregelt sind, schließt sich an.

Um uns als Kirchengemeinde
auf diesen richtigen und notwendigen Weg machen zu können, hat das
Presbyterium nach eingehender Beratung beschlossen, dass zunächst
einmal mindestens 2 Gemeindemitglieder an einem Einführungsseminar
zum „Grünen Hahn“ im Februar teilnehmen sollen.

Selbstverständlich
werden auch Sie noch eingehender über das Projekt „Grüner Hahn“
informiert, u.a. auf unserer Internethomepage  sowie bei der
nächsten Gemeindeversammlung am 10. März 2010 um 19.45 Uhr im Anschluss
an den Passionsgottesdienst in der Talkirche.

Bei dieser großen
und wichtigen Aufgabe benötigen wir natürlich noch interessierte
und engagierte Helfer, die sich für dieses Projekt einsetzen wollen.

Haben wir Ihre
Neugier und Ihr Interesse geweckt ?

Wenn Sie sich
vorstellen können, bei dieser Aufgabe mitzuarbeiten, sprechen Sie
uns an !

Sonne über Bielefeld

 

Sonne über Bielefeld

Sie erinnern sich: Beim Gemeindefest aus Anlass
des 100-jährigen Jubiläums der Talkirche in Geisweid war der Partnerschaftsausschuss
mit einem Waffelstand vertreten.

Der Reinerlös  (292,20 €) des Verkaufs
war für die Aktion „Sonne über Bielefeld bestimmt. Bei der
Verleihung des Förderpreis für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung
der Schöpfung, genannt: „Das Salzkorn“ durch Präses Buß im Nov.
2005 in Iserlohn verteilte der Kirchenkreis Recklinghausen als ein
Preisträger 100 Umschläge mit jeweils 50 Euro (Talenten) mit der
Maßgabe, diese Talente zu vermehren, damit diese dann als Anschubfinanzierung
für ein Photovoltaikdach (Solardach) auf dem Landeskirchenamt in
Bielefeld dienen.

Zum Abschluss der Aktion bekam der Partnerschaftsausschuss
Post aus Bielefeld:

Sehr geehrter Herr Groos,

Auf Ihre Anfrage bezüglich der
Endabrechnung der Talente-Aktion kann  ich Ihnen erst heute
antworten, denn der Präses hat noch bis Ende  2006 Zahlungseingänge
verzeichnet.

Aber das lange Warten hat sich
gelohnt: insgesamt sind durch diese  Aktion über 9.000 € zusammen
gekommen, so dass die  Photovoltaik-Anlage auf dem Landeskirchenamt
auf jeden Fall  realisiert werden kann! Genaueres dazu können
Sie dann sicherlich über die Kirchenzeitung „UK“
bzw. über die website der Landeskirche  erfahren.

Ihnen und allen Mitstreiterinnen
und Mitstreiter nochmals herzlichen  Dank für Ihren Einsatz.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen
Hörner

 

In Klafeld bleibt die Kirche kalt…….

Presseschau: Siegener
Zeitung vom 5. Januar 2006

Kirchentüren bleiben geschlossen

Gemeinden weichen in Gemeindehäuser
aus und wollen damit Energiekosten einsparen
 

kalle Geisweid.

Wenn am kommenden Sonntag die Glocken der evangelischen
Talkirche zum Kirchgang läuten, bleibt die Kirchentür verschlossen.
Und nicht nur dort. Auch die Wenscht-Kirche in der Wenscht-Siedlung
und die Birlenbacher Kirche bleiben außer an den hohen Feiertagen
in den Wintermonaten zu. Das ist keine Willkür der Pfarrer oder
Presbyterien. Es ist letztlich der Zwang, auf die hohen Energiekosten
zu reagieren, die ein wohltemperiertes Gotteshaus nun einmal mit
sich bringt.
Auch in anderen Kirchengemeinden, wie etwa in Eiserfeld,
will man so den horrenden Heizungskosten den Hahn abdrehen. Dort
war die Trinitatiskirche im vergangenen Jahr einige Wochen geschlossen.
Doch die Gemeindeglieder waren mit dieser Regelung nicht einverstanden.

 

Seit Anfang des Jahres wird das Gotteshaus
wieder genutzt, mit der Einschränkung, dass man die Temperaturen
heruntergefahren hat. Friedrich Kreutz, Vorsitzender des Presbyteriums,
geht davon aus, dass man nun bei Temperaturen zwischen 15 und 16
Grad in Straßenkleidung in der Kirche sitzen wird. Bei der Schließung
der Christuskirche in der Hengsbach habe man keine Probleme aus
der Gemeinde gespürt. Dort findet der Gottesdienst nun vorübergehend
im Gemeindesaal statt. Insgesamt erhofft sich die Kirchengemeinde
in Eiserfeld ein spürbare finanzielle Entlastung bei den Energiekosten.

Der Geisweider Pfarrer Burkhard Schäfer: „Wir
können mit dieser Maßnahme massiv Energiekosten einsparen. Gelder,
die wir letztlich auch für den Kauf unser neuen Orgel einsetzen
können." Für diese Großinvestition der Gemeinde fehlten trotz
guter Spendenbereitschaft weitere Euro.

Zuerst habe es einiges Murren in der Gemeinde
gegeben. Doch das habe sich gelegt, so der Pfarrer im Gespräch mit
der SZ. Der Gottesdienst im Gemeindehaus werde auch angenommen.

Die wuchtige Kirche mit ihren rund 1000 Plätzen
werde zur Zeit nur mit einer Grundtemperatur „gefahren", damit
Versorgungsleitungen nicht einfrieren können und die Orgel nicht
beschädigt wird. Anfang bis Mitte März werde das Gotteshauses wieder
mit Leben gefüllt, so Burkhard Schäfer weiter. Dann begännen die
Vorstellungsgottesdienste der Konfirmanden und Konfirmandinnen.
Man sieht, auch die Kirchengemeinden leiden unter den hohen Energiekosten.

Tag der Schöpfung


Tag der Schöpfung am 19. Juni

In diesem Jahr wollen wir zum vierten Mal
in unserer Gemeinde den „Tag der Schöpfung“ am 19. Juni feiern.

Es soll wieder ein lebendiger Festtag werden,
an dem wir den Schöpfer feiern und ihn loben. Gott, der Mensch und
seine Mitgeschöpfe stehen in enger Beziehung zueinander. Die Schöpfung
ist nicht Gott, sie hat in ihrer Beziehung zu Gott einen Eigenwert.
Der Mensch in seinem Eingebundensein in die Schöpfung ist aufgerufen,
mit ihr verantwortlich umzugehen. 

Im Gottesdienst wollen wir an diesem Tage
über das Thema „Eine Hand voll Erde“ nachdenken. Wir hören dazu
Gottes Wort, singen, beten und erfahren, welche Wunder in einer
Hand voll Erde verborgen sind, und lassen uns von Hildegard v. Bingen
ermutigen:

„Trage Sorge zu unserer Erde,
sei zu ihr zärtlich und lieb.“
 

Wir laden die ganze Gemeinde zu einem gemeinsamen
Familiengottesdienst ins Wenscht ein. Beginn: 10.30 Uhr. Fahrgelegenheiten
aus den anderen Bezirken werden von uns dort organisiert und bekannt
gegeben. Nach dem Gottesdienst laden wir herzlich zu
gemeinsamen Mittageseen ein. Wir würden uns freuen, wenn viele dafür
etwas mitbringen und vor dem Gottesdienst in der Küche abgeben.
Warme Würstchen und Getränke sine vorhanden.

Ein kleines Rahmenprogramm für Jung und Alt
schließt sich an.
Gegen 13.30 Uhr sind alle, die gut zu Fuß sind,
eingeladen zu einer Wanderung zum Hof Heckseifen
bei Meiswinkel,
wo wir vor Ort erleben können, wie ein Landwirt die Schöpfung bewahrend
handeln kann.
(siehe Einladung zu „Autofrei und Spaß dabei“)

 
 
„Trage Sorge zu unserer Erde,
sei zu ihr zärtlich und lieb.“

Hildegard
v. Bingen

 

Ausschuss zur Bewahrung der
Schöpfung

Tag der Schöpfung

Waldgottesdienst am

Tag der Schöpfung

auf der „Säubraas“ in Obersetzen
12.
September 2004

Beginn: 10.30 Uhr

 

Anschließend Mittagessen (heiße Wurst, Brötchen,
Käsebrötchen, Getränke)Buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt

Mitwirkende:

Posaunenchor SetzenGemischter Chor BirlenbachKindergarten
SetzenAusschuß zur Bewahrung der Schöpfung

Anfahrt:

Ab Ortsmitte Obersetzen der Beschilderung
folgen (Parkgelegenheit ist vorhanden). Wer gut zu Fuß ist kann
auch sein Auto um 9,30 Uhr an der Setzer Kirche oder beim Kindergarten
abstellen und zur Säubraas wandern (ca. 40 Minuten).Sitzgelegenheiten
auf Holzbänken sind reichlich vorhanden. Bitte bringen Sie ggf.
ein Sitzkissen, und wenn Sie eine Rückenlehne benötigen einen Klappstuhl
mit

Für Mitfahrgelegenheiten können Sie
sich gern wenden an:

  • Bezirk 1: Rolf Langenbach, 88792, Gisela
    Setzer,86358
  • Bezirk 2: Erwin Messerschmidt, 85583,
    Winfried Krahl, 87746
  • Bezirk 3: Helmut Fick, 85474
  • Bezirk 4: Peter-Christian Rose, 88181

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst
ohne Rahmenprogramm um 10.30 Uhr in der Talkirche statt.