„Der Tod ist nicht mehr sicher“

 

„Der Tod ist nicht mehr sicher“
– Ökumenische Bibelwoche 2012

 „Der Tod
ist nicht mehr sicher – Zumutungen aus dem Markusevangelium“ – unter
diesem Motto stand die Ökumenische Bibelwoche im November 2012.

20 bis 30 Teilnehmer an den vier Bibelabenden und über hundert
Menschen beim ökumenischen Gottesdienst am Buß- und Bettag sind
dabei Texten begegnet, die auf unterschiedliche Weise an die Kernfrage
unseres Glaubens rühren:
Wer ist Jesus, und wer ist der Gott,
der uns in seinem Reden und Handeln und in seiner Person begegnet?

Darüber gab es spannende Gespräche, die immer viel zu kurz waren
und nach Fortsetzung rufen. Und es war wieder wohltuend, zu erleben,
wie selten im persönlichen Austausch über Glaubensfragen konfessionelle
Unterschied noch eine Rolle spielen. Ein herzlicher Dank gebührt
dafür allen, die diese Abende mit vorbereitet und geleitet haben,
besonders den Ehernamtlichen aus den beteiligten Gemeinden.

 

Abschieds- und Einführungsgottesdienst

 

Abschieds- und Einführungsgottesdienst
von Wolfgang 1 und Wolfgang 2

“Für unseren Häuptling”

Mit
einem besonderen Gottesdienst in der vollbesetzten Wenscht-Kirche
wurde am 18. Oktober 2012 unser langjähriger Gemeindepädagoge Wolfgang
Hofheinz verabschiedet. Gleichzeitig wurde der neue Gemeindepädagoge,
Wolfgang Labig, auch schon mal “Wolfgang 2” genannt, eingeführt.

Neben den Pfarrern
Boes und Klein waren auch Pfarrerin Schwichow sowie der Chor der
Freizeit-Kinder und die Jugendband mit von der Partie.

Viele Emotionen
kamen in diesem Gottesdienst hoch und so war so manchem neben Lachen
auch zum Weinen zumute. Mit dem irischen Segenslied “Möge die Straße”
endete ein sehr bewegender Gottesdienst.

Im Anschluss fand
die Abschiedsfeier für Wolfgang Hofheinz im Gemeindezentrum Wenscht
statt. Dazu waren langjährige Wegbegleiter aus dem Kirchenkreis
(sogar aus Berlin), Gemeindepfarrer(in), Presbyter und Mitarbeiter
der Gemeinde, ehemalige Konfis und auch Freunde gekommen um „unserem
Häuptling“ nochmal zu danken.

Schließlich
sind 28 Jahre kontinuierliche Kinder- und Jugendarbeit bei Gemeindepädagogen
schon sehr selten.

Man erinnerte
sich an schöne und bewegende Erlebnisse aus der Vergangenheit.

Damit wir Ihn
nicht vergessen, wurden im Rahmen eines Spiele-Events für die kommenden
Monate – Januar bis Dezember 2013 – Kanidaten für eine gute Tat
ermittelt. Die jeweiligen Sieger dürfen, angefangen mit dem regulieren
des Vitatminhaushalts, der ausreichenden Bevorratung mit Pfeifentabak
bis hin zum gemeinsamen Gang über den Weihnachtsmarkt 2013, sich
um das Wohl unseres „Rentners“ bemühen.

Mit der Verabschiedung
ist nicht nur eine Ende in Sicht, sondern immer auch ein Neuanfang
verbunden. So übergab Wolfgang 1 seinen leeren ALU-Koffer an Wolfgang
2, mit dem Wunsch diesen mit seinen Ideen zu füllen und so die Kinder-
und Jugendarbeit fortzuführen. Erste Ideen hat Wolfgang Labig schon
eingebracht. Am 09.11.2012 fand die erste, von ihm inizierte Spielenacht
in der Wenscht statt.

Dazu viel Erfolg und Gottes Segen!

 

Rückblick: Spielkarussell 2012

 

Spielkarussell 2012

Viele Kinder,
Jugendliche und Familien folgten auch dieses Jahr der Einladung
am 1.11.2012 ins Gemeindezentrum Wenscht. Hier konnte man – wie
in den letzten Jahren auch – wieder viele schöne gemeinsame Stunden
verbringen. Von Billard und Kicker über Minigolf und Carrerabahn,
deren Strom durch Dynamos zweier Fahrräder erzeugt werden musste,
bis hin zu den unterschiedlichsten Tischspielen war für jeden etwas
dabei. Die Highlights waren einige neue Spiele, die Wolfgang Larbig
einige Wochen zuvor von der Spielemesse in Essen mitgebracht hatte.

Neben dem Spielen
gab es aber auch die Gelegenheit, sich in der Teestube mit Kaffee
und frischen Waffeln zu stärken. In den Jugendräumen dagegen wurden
viele der  meist jüngeren Besucher richtig kreativ. Hier gab
es die Möglichkeit, Vogelfutterstationen zu bauen, und man konnte
für die Advents- und Weihnachtszeit bunte Teelichthalter basteln.

Mit dem Spielkarussell
2012 verabschiedete sich Wolfgang Hofheinz aus seiner Zeit als Gemeindepädagoge
in unserer Kirchengemeinde. Wir wünschen ihm an dieser Stelle nochmals
alles Gute für seinen Ruhestand.

Doch auch in Zukunft
wird das das Spielkarussell ein fester Bestandteil unserer Jugendarbeit
bleiben, da es eine gute Möglichkeit bietet, jung und alt, spielend
miteinander zu verbinden.  

Vielen Dank auch
an dieser Stelle nochmals an ALLE Konfis und Mitarbeiter, ohne deren
tatkräftige Unterstützung solche gelungenen Aktionen nicht möglich
wären.

Lukas Hermeling

 

Friedensfest im Wenscht

 

1.  Friedensfest
im Wenscht

6. Oktober 2012,
Regen hatte sich angekündigt, der dann auch gegen Mittag kam. Etwas
verspätet begann das Fest mit einer Lesung des Schauspielers Patric
Tavanti aus dem Buch  „Tiere des Himmels“ vor einer interessiert
lauschenden Zuhörerschaft.

Gegen Mittag füllte
sich der Platz vor dem ehemaligen Konsum / Schleckermarkt mit Menschen
unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Es lockten kulinarische
Genüsse aus türkischer und deutscher Küche. Vom Döner bis zum Käsekuchen
und Bohnensalat konnte man wählen, es sich gut gehen lassen bei
Drehleier- Schifferklavier- und Flötenmusik. Zahlreiche Möglichkeiten
des Gesprächs ergaben sich, auch wenn es manchmal etwas schwierig
war, weil die einen nicht so gut in Deutsch waren und die anderen
des Türkischen nicht mächtig waren.

Um
18.00 Uhr fand das Fest seinen Höhepunkt, als  Frau Werner
(Gemeindereferentin), der Immam und Pastor Klein, ref. Ev. Gemeinde
Klafeld, im Saal nacheinander beteten inmitten einer bunt gemischten
Gemeinschaft. Vieles ging ganz gut im Miteinander, einiges muss
noch gelernt werden im gegenseitigen Verstehen und Respektieren.

Danke an dieser
Stelle noch einmal an alle, die dazu beigetragen haben, dieses Fest
gelingen zu lassen durch Backen, Braten und Kochen und und und.
Ein besonderer Dank gebührt Frau Pokrzywa, die die Initiative ergriffen
hat und Moslems und Christen sowie die Mieter der KSG an einen Tisch
gebracht hat.

Vielleicht war
das ja der Anfang für weitere interkulturelle Begegnungen im Wenscht.

 

Entdeckungsreise

 

Entdeckungsreise in das Land
des Glaubens

26. August – 10.45
Uhr: Was ist los in der Wenschtkirche? Auto an Auto im oberen Teil
der Ziegeleistraße, im Spechtweg, im Ulmenweg und auf den beiden
Parkplätzen. Die Kirche unten und auch oben auf der Empore bis auf
den letzten Platz besetzt. Um die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes
kümmern sich der Chor „Wegweiser“, die Organistin und
der „Kinderfreizeit-Chor“ mit Band. Im Einsatz das Kigo-
und das Konfi-Team, mehrere Presbyterinnen und Presbyter, dazu Pfarrerin
Almuth Schwichow, ihre beiden Amtskollegen Dr. Martin Klein und
Frank Boes sowie Jugendreferent Wolfgang Hofheinz und sein Nachfolger
Wolfgang Larbig. Was ist los in der Wenschtkirche?

Ganz einfach:
Unsere Kirchengemeinde heißt ihre siebzig neuen Konfirmandinnen
und Konfirmanden willkommen! Toll! So wäre ich im Sommer 1962 in
Niederschelden als damaliger Katechumene auch gerne begrüßt worden!

Es wird ein schöner
und eindrucksvoller Gottesdienst. Das Thema: „Kommt und seht!“
Die Entdeckungsreise in das Land des Glaubens beginnt. „Es
wird eine abwechslungsreiche Zeit!“ Und: „Vertraut den
neuen Wegen. Die Tore stehen offen. Das Land ist hell und weit“
(eg 395). Wolfgang Hofheinz fragt die Mädchen und Jungen: „Was
erwartet ihr von der Konfi-Zeit?“ Keine überschwänglichen Antworten,
aber auch keine negativen Einschätzungen. Dann ein Interview mit
Jan-Luca Thomas. Er wurde im vorigen Jahr  in der Talkirche
konfirmiert, jetzt will er in die Konfirmandenarbeit einsteigen
und mitarbeiten, so wie Sarah Gotthardt, die erst vor einigen Monaten
eingesegnet worden ist. Zwei Neue im Konfi-Team! Zwei neue, junge „Reisebegleiter“! Darüber berichten wir gern.

„Kommt und
seht!“, das sagte Jesus zu seinen ersten Jüngern (Joh 1,35-51).
„Kommt und seht!“, das bekommen auch die 70 Konfirmandinnen
und Konfirmanden im Begrüßungsgottesdienst zu hören. „Macht
euch selbst ein Bild von Gott und dem Glauben! Lasst euch auf alles
ein, was ihr hier in den nächsten zwanzig Monaten erlebt! Stellt
Fragen! Sprecht über eure Zweifel!“ Und: „Der heutige
Gottesdienst ist nur ein Vorgeschmack auf das, was auf euch zukommt.
Ihr müsst beim Beginn der Reise nicht begeistert sein! Entscheidet
am Ende, ob sich die Zeit gelohnt hat!“

Peter – Christian Rose