Goldene Konfirmation 2004

Goldene Konfirmation
2004

“Wer bist Du denn? – ”Wo kommst Du den her?"
Diese und ähnliche Fragen hörte man am Sonntag morgen , 6. Juni,
vor dem Lutherhaus – Treffpunkt der Goldkonfirmandinnen und Goldkonfirmanden
vor dem Gottesdienst. Denn 50 Jahre sind eine lange Zeit!

Gemeinsam mit Pfarrerin Schwichow zogen wir
in die Kirche ein, immerhin über 120 Jubilare von ehemals 230 Konfirmenden
aus den damaligen Bezirken Geisweid/Dillnhütten/Setzen, Birlenbach
und Klafeld. Nach der Begrüßung von Pfarrerin Schwichow erinnerte
sie uns in ihrer Predigt an die damalige Zeit. Der Predigttext steht
unter Lukas 18 – Vers 18-27 und ist der Predigttext der Konfirmation
der Geisweider Gruppe von 1954.

Im Gottesdienst gedachten wir unserer verstorbenen
Mitkonfirmanden und Mitkonfirmandinnen und feierten gemeinsam das
Heilige Abendmahl. Festlich mitgestaltet wurde der Gottesdienst
vom Kirchenchor und dem CVJM-Bläserkreis.
 Nach dem beeindruckenden
Gottesdienst, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, stellten
wir uns bei strahlendem Sonnenschein zum Gruppenfoto vor die Kirche.
 


 


Auch das leibliche Wohl sollte nicht zu kurz
kommen. Gemeinsam nahmen wir in der festlich geschmückten Bismarckhalle
unser Mittagessen ein mit anschließendem Kaffeetrinken und Kuchenessen.
Bunt untermalt wurde der Nachmittag mit Musikvorträgen von Herrn
Drucks und Herrn Vetter, sowie dem Mundharmonikaquartett unter Leitung
von Herrn Friemann.

Es wurde viel erzählt und gesungen. Weitere
Vorträge der Goldkonfirmenden trugen zur allgemeinen Unterhaltung
bei. So erinnern wir uns gerne mit Freude und Dankbarkeit an diesen
schönen Tag.

Marliese Crepon, Ursula Höchst

Mehr Fotos in der Bildergalerie:  >
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JCW 2004

 

JCW – Treffen am 27. und 28.03.2004 in Dermbach


Was im Jahr 2002 mit einer „Schnapsidee“ begann, haben wir
zu einem tollen Wiedersehen gebracht. Wir, das ist der
JCW – für alle,
die sich nicht mehr so genau erinnern, hier eine kurze Information:

Die Jungen Christen Wenscht (kurz JCW) war eine lustige
Truppe junger erwachsener Christen, die seit ihrer Abspaltung vom Blauen Kreuz
in Geisweid in die Wenschtkirche umsiedelten und dort für einige Zeit eine neue
Heimat fand. Unter der Leitung von Uli Veltzke traf sich der JCW Ende der 70er
bis Mitte der 80er Jahre regelmäßig mittwochs und samstags im Gemeindezentrum
(im damals noch alten Keller) zur Gruppenstunde. Wir hatten feste Bibelabende
und Singen war eines unser Markenzeichen. Viele Gottesdienste konnten wir in
der gesamten Kirchengemeinde mitgestalten und wir luden zu manchen weiteren
Veranstaltungen ein. Flohmarktaktionen (unser Häuschen mit dem Waffelverkauf)
und Freizeiten in Nah und Fern rundeten unser Gruppenleben ab. Wir fanden
reichlich neue Gruppenmitglieder und waren fest im Wenscht etabliert – bis zu
unserer Auflösung, die Mitte der 80er unausweichlich war. Für viele standen
andere Fragen zur Lebensgestaltung an (Beruf, Familiengründungen etc.), dennoch
war es für einige schwer, dass es den JCW nicht mehr gab, stand er doch für
mehr als nur „Gruppe“.

Umso mehr haben wir erst einmal viel in alten Erinnerungen
gekramt, als die Idee plötzlich bei einem Geburtstagsabend entstand – wie wär´s
denn mal mit einem Treffen der Ehemaligen?!

Nach ca. 20 Jahren „Funkstille“ war es dann soweit: wir
haben Kontakt untereinander aufgenommen und unser gutgehütetes grünes Buch (die
Adressliste der Mitglieder) in einer Wochenendaktion auf den aktuellsten Stand
gebracht. Schließlich konnten wir 105 Personen anschreiben (ein paar Briefe
konnten wir sparen, sind doch aus dem JCW auch einige Familien
hervorgegangen…) und haben gleichzeitig zum Zweck des Treffens eine eigene
Internet-Seite (sog. Homepage) eingerichtet. Dort konnten und können
Interessierte nachvollziehen, wie es zu unserem Treffen gekommen ist. Wir haben
Post verschickt, Telefonate geführt, zahlreiche Info´s unter´s Volk gebracht
und so haben sich schließlich ca. 34 Gäste zu unserem Treffen, welches als
Wochenendfreizeit geplant wurde, verbindlich angemeldet.

Als Freizeitheim hatten wir das „Haus Concordia“ in
Herdorf-Dermbach ausgewählt, sowohl in der Vorplanung als auch im Nachhinein
betrachtet eine tolle Wahl. Wir hatten einen super Empfang, wurden köstlich
bewirtet, haben gut genächtigt, wenn auch teilweise sehr kurz, und konnten uns
abends im hauseigenen „Ponderosa“ Bistro in gemütlicher Runde austauschen. Das
Wetter spielte sagenhaft mit, es waren einfach traumhafte Bedingungen für ein
Wiedersehen.


Wir begannen samstags um 14.30 Uhr mit einem schönen Kaffeetrinken,
bei allen war die Wiedersehensfreude groß. Überall war ein hoher Stimmenpegel
zu hören, es gab wahrhaftig viel zu erzählen. Der Nachmittag wurde mit einer
schönen Rundwanderung verbracht, hier und da viele Pärchen und kleine Grüppchen
ins Gespräch vertieft. Bis zum Abendbrot waren fast alle Gäste des Treffens
anwesend, einige schauten nur samstags nachmittags herein, einfach mal die
„alte Atmosphäre“ schnuppern. Lediglich zwei Teilnehmer schafften es nicht zur
Übernachtung, sie kamen von weit her pünktlich zum Sonntagsfrühstück. Ein
Highlight am Abend war der intensive Foto- und Filmrückblick: wir haben uns
köstlich amüsiert, es gab dennoch auch Sekunden der Besinnung und andächtigen
Stille, als wir noch einmal Mitglieder vor Augen sahen, die mittlerweile nicht
mehr unter uns sind.

Der Sonntagvormittag brachte uns noch einmal ein vertrautes
Gefühl von Gruppe – im alt vertrauten Stuhlkreis hatten wir total Spaß mit
unseren alten Liedern, die nichts an Wahrheit und Lebensnähe verloren haben.
Und wir konnten erkennen, dass auch wir nur wenig von unserer Musikalität
eingebüßt haben, von einigen stimmlichen Disharmonien einmal abgesehen. Unsere
folgende Rundwanderung brachte neue Grüppchen und Paare zusammen, wir haben den
Himmel und die Menschen um uns herum genossen. Das Schöne waren die Ruhe und
die Zeit, die wir einander schenken und miteinander genießen konnten. Zum
Mittagessen waren wir alle pünktlich versammelt, wir ahnten den Abschied schon
und haben´s uns noch einmal mit abschließendem Kaffee und Kuchen gut gehen
lassen. Um 15.00 Uhr war´s vorbei – alle fuhren voller Erinnerungen und mit
frischen Eindrücken beladen nach Hause. Was geblieben ist – die Überzeugung,
bis zum nächsten Treffen nicht so lange zu warten und die Erkenntnis, dass sich
Wege und Mühen doch lohnen.

Wenn Sie jetzt interessiert sind wie unser Treffen war, wenn
Sie mal ein wenig Begeisterung schnuppern wollen, lade ich Sie herzlich auf
unsere Homepage
www.jcw2003.de ein,
klicken Sie einfach mal rein und lassen Sie sich ein wenig anstecken. Dort sind
viele tolle Bilder zu sehen und einiges mehr an Informationen rund um das
JCW
Revival 2004
zu haben.

Es grüßt herzlich der JCW

                      Hartmut
Goubeaud, geb. Klippstein

 

 

Frühstückstreff Ausflug

 

Frühstückstreff
auf großer Fahrt

Seit
einem Jahr findet
an jedem zweiten
Dienstag im Monat
der Frühstückstreff
im Lutherhaus statt. Neben einem liebevoll vorbereiteten Frühstück wird
ein buntes Programm angeboten. Das einjährige wurde am 18. Mai besonders
gestaltet und gefeiert mit einer Fahrt ins wunderschöne Sauerland. Bei
strahlendem Sonnenschein machten sich

ca. 100 Teilnehmer mit Pfr. Schäfer und
das Mitarbeiter-Team in zwei Reisebussen auf den Weg; vorbei am Rhein-Weserturm
zur Gaststätte „Erholung“ in Bad Berleburg-Laibach. Nach einem schmackhaften
Mittagessen führte die Fahrt weiter durchs Wittgensteiner Land über
Diedenhausen, Elsoff, Bad Laasphe zurück ins Siegerland. Für Unterhaltung im
Bus wurde bestens gesorgt. Dankbar für den schönen Tag freuen wir uns auf das
nächste Zusammensein beim gemeinsam Frühstück

 

KiBiWo 2004

Rückblick
KIBIWO „mit dir bin ich stark!“

 

Die
KIBIWO in den Osterferien ist schon etwas besonderes; für Kinder und auch für
die MitarbeiterInnen. Kinder erleben biblische Geschichten noch einmal neu und
anders., so auch in diesem Jahr. Der in den Evangelien berichtete Anfang des
Weges Jesu mit der Taufe am Jordan, die Versuchungen in der Wüste, die Berufung
der Jünger als "Menschenfischer“ und schließlich die Erfahrungen des sinkenden
Petrus.

All das wurde gespielt und dargestellt; war aber mehr als Spiel. Die
Kinder konnten in diesen Geschichten entdecken, das die Begegnung mit Jesus
Vertrauen und Glauben stärkt und das seine Worte neue Lebensperspektiven
eröffnen. Ca. 30 MitarbeiterInnen hatten sich auf diese Woche vorbereitet. Da
wurde geplant, gemalt, gebaut, Sprechszenen eingeübt und die SPONTIS als
Kinder-Singgruppe hatte schon Wochen vorher begonnen, das für diese Woche
entworfene Singspiel zu proben. Spielen, singen, reden, basteln in den Gruppen
halfen, das in den Andachten Gesehene und Gehörte zu vertiefen. Weitere
positive Nebenwirkungen in der KIBIWO waren nicht zu übersehen: Die
MitarbeiterInnen werden offensichtlich immer jünger! So konnten Katechumenen
und Konfirmanden ihre Talente einbringen als Spieler, Sänger und in der kleinen
KIBIWO-Band mit viele Freude und Engagement. Das alles war auch im
Abschlußgottesdienst in der Talkirche zu spüren. Und wenn die MitarbeiterInnen
zum Abschluß sangen: „
Ihr seid nicht umsonst gekommen, euer Weg
hat sich gelohnt“
dann heißt das sicher auch: Eine KIBIWO zahlt sich
aus,

 

 

  • weil
    biblische Geschichten den Anstoß geben, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene
    erleben und verstehen, was es heißt, den Worten Jesu zu trauen und seinen
    Lebensspuren zu folgen
  • weil
    im Miteinander der Vorbereitung und Gestaltung, im Zusammensein mit Kindern, im
    gemeinsamen Essen und Trinken etwas von dem Geist Gottes spürbar wird, der
    Menschen zusammenhält
      und auch ihre
    Gaben und Fähigkeiten stärkt
  • weil
    sie Gemeinschaft und Gemeinde stärkt

 

Wolfgang
Hofheinz

 

Motorradfahrer Gottesdient

1. Motorradfahrer-Gottesdienst

am 20.Mai 2004 in der Wenschtkirche


Deutlich in der Minderheit waren Fußgänger
und Autofahrer, die an Himmelfahrt den Gottesdienst in der Wenschtkirche
besuchten. Die meisten der fast 200 "Kirchgänger" waren
mit ihren Maschinen zum 1. Motorradfahrer-Gottesdienst in unserer
Gemeinde vorgefahren.
Bereits ab 9.30 Uhr trafen sich die
Biker vor dem Gemeindezentrum zu einer Tasse Kaffee und einem "small-talk."
 Über 60 Motorräder der unterschiedlichsten
Hubraumklassen waren auf dem Parkplatz aufgebockt und man konnte
an Hand der Nummernschilder (von SI über AK bis GM) erkennen,
das dieser Gottesdienst überregionales Interesse gefunden hatte.
 

Angeregt wurde dieser Motorradfahrergottesdienst
 durch den Motor-Sport-Siegerland e.V und dessen 1. Vorsitzenden
Adolf Soose. Er und sein Team übernahmen auch die Vorbereitungen
des Gottesdienstes, immer in der Ungewissheit, ob überhaupt jemand
kommen würde.

"Ich bin überwältigt. Damit haben wir
nicht gerechnet" sagte Adolf Soose in seiner Begrüßung, nach
dem Kantor Günter Drucks den Gottesdienst mit der Tokata  d-moll
von J.S.Bach eingeleitet hatte. Und ich denke, treffender hätte
man es gar nicht formulieren können. Es war schon ein beeindruckendes
Bild. Die nahezu voll besetzte Wenschtkirche: Bikerinnen und Biker
in Lederkluft neben dem klassischen Kirchgänger im "Sonntagsanzug"
einträchtig in einer Bank.
Ebenso vielfältig war die Musik im
Gottesdienst:  das klassische Kirchenlied aus den EG (Geh aus
mein Herz und suche Freud´, Gott gab und Atem, damit wir leben,
Meine engen Grenzen) mit Orgel- und Posaunenbegleitung neben Vorträgen
der Band "Joi Dreisbach + friends (All about you, Sweet home
Alabama, You´ve got a friend) und Bläserstücken ("Battle of
jerico") des Posaunenchors Setzen unter Leitung von Hans Walter
Bruch.
Aber das eindeutige "Highlight" war die Predig
von Pfr. Herbert Siemon. In seiner unnachahmlichen Art verstand
er es spannend und fesselnd von Gottes Liebe zu den Menschen und
der Nächstenliebe zu berichten, was in ungewöhnlicher Weise, aber
spontan, mit Beifall bedacht wurde.

"Unser Leben kennt nicht nur die schönen,
die gelingenden, die angenehmen Seiten, wir erfahren immer wieder
auch schmerzliche Phasen, erschreckende Erlebnisse." so leitete
Pfr. Siemon die Fürbitten ein, in denen einige Motorradfahrer ihren
verunglückten und verstorbenen Kameraden und Freunden gedachten.
Mit
einem irischen Reise-Segen, einem Bläsernachspiel und auf besonderen
Wunsch der Motorradfahrer dem Song "Amazing grace", in
einer sehr gelungenen Interpretation der Band endete der Gottesdienst.

Danach trafen sich fast alle Gottesdienstbesucher
auf der Wiese vor dem Gemeindezentrum zu einem zweiten Frühstück.
Würstchen und Getränke wurden vom MSC kostenlos angeboten. Freiwillige
Spenden dafür wurden aber gerne angenommen und so konnten, nach
Abzug der Kosten, der Kirchengemeinde Klafeld eine Spende in Höhe
vom 123.- € für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde übergeben
werden.

Um 13.30 Uhr starteten die Motorradfahrer zu
einer gemeinsamen Ausfahrt in Richtung Biggesee (Orginalton Briefing:
unter Einhaltung aller Verkehrsregeln und keine weiße, durchgezogene
Linie überfahren),
von der der Chronist aber nichts zu berichten
weiß, da er der Zunft der Fußgänger und Autofahrer angehört.
Bleibt
zu hoffen, das dies nicht der letzte Motorradfahrergottesdienst im
Wenscht bleibt.
Und wenn Sie sich lieber Leser einen optischen
Eindruck verschaffen möchten, dann schauen Sie mal in die Bildergalerie rein.
Einfach
hier klicken
und Diashow starten.

Günter Gollos