Abschied vom Mütterkreis

Abschied vom Mütterkreis Hüttental

Am 5. August trafen sich die Frauen des Mütterkreises
Hüttental zum letzten Mal im Gemeinderaum in der Gerberstraße. In
gemütlicher Runde wurden viele Erinnerungen ausgetauscht: an Sommerfeste,
Ausflüge, stimmungsvolle Weihnachtsfeiern, Bibel- und Bastelabende
und an frühere Mitglieder des Mütterkreises. Entstanden, so erzählte
Hildegard Irle, sei dieser Kreis aus den Mütterabenden im Kindergarten.
Zum ersten Treffen am 9. April 1964 erschienen vier Frauen. Die
Zahl der Teilnehmerinnen stieg rasch an, erreichte zeitweise über
20 und lag zuletzt bei zehn. Im Laufe von 40 Jahren hat der Mütterkreis
vielen Frauen (nicht nur) aus dem Hüttental eine Heimat gegeben,
einen Ort, an dem sie Freuden und Sorgen miteinander teilen und
sich gegenseitig im Glauben stärken konnten.
 Geleitet wurde der Mütterkreis vier Jahrzehnte
lang von Hildegard Irle, vielen besser bekannt als „Tante Hilde“,
die sich, zumindest in diesem Kreis, nun in den wohlverdienten Ruhestand
verabschiedet. Für ihr großes persönliches Engagement, all die Zeit,
Kraft und den Ideenreichtum, mit dem sie das Programm im Mütterkreis
stets liebevoll und ansprechend gestaltet hat, dankten ihr Ingrid
Wied im Namen der Frauen und Pfarrerin Almuth Schwichow für die
Kirchengemeinde.


 Wir sind froh, dass Frau Irle dem Single-Kreis
und der Frauenhilfe auch weiterhin erhalten bleibt – hoffentlich
noch viele Jahre! Seinem Ruf als spendenfreudiger Gruppe wurde der
Mütterkreis Hüttental auch an seinem letzten Abend gerecht. Der
restliche Kassenbestand wurde nicht etwa auf den Kopf gehauen, sondern
für die Renovierung der Orgel in der Talkirche zur Verfügung gestellt.
Auch dafür herzlichen Dank!

Almuth Schwichow

Konfi-Wochenende 2004

“Freundschaft auf dem Prüfstand”

– KONFI-Wochenende in Dornholzhausen


Jugendliche leben und gestalten in unterschiedlicher
Weise und Intensität ihre Freundschaften. Viele Fragen tauchen auf:
Wie gewinnt man Freunde? wie behält man Freunde? Was stelle ich
mir unter einem idealen Freund/einer idealen Freundin vor? Was zählt
in einer Freundschaft  und wie ist das, wenn eine Freundschaft
in eine Krise gerät?

Mit 44 Konfirmanden und Konfirmandinnen aus
den Bezirken Tal und Birlenbach haben wir uns im Juli mit den Jugendlichen
diesen Fragen gestellt. Am Beispiel der Beziehung Petrus – Jesus
konnten die Jugendlichen in verschiedenen Gruppen unterschiedliche
biblische Texte erschließen und  die starken, aber auch die
schwachen Seiten des Petrus entdecken. Eigene Erfahrungen der Jugendlichen
kamen in einer großen Offenheit zur Sprache.

In einer Sonntag-morgen-Feier wurden “Spuren”
aus den Gruppen zusammengetragen und an die Freundschaft erinnert,
die uns mit Gott verbindet.

Übrigens: Das Thema hatte offensichtlich Nachwirkungen.
Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Birlenbach und Tal haben sich,
wieder zu Hause,  “grenzüberschreitend” und freundschaftlich
angenähert.

W.
Hofheinz

Tag der Schöpfung

Waldgottesdienst am

Tag der Schöpfung

auf der „Säubraas“ in Obersetzen
12.
September 2004

Beginn: 10.30 Uhr

 

Anschließend Mittagessen (heiße Wurst, Brötchen,
Käsebrötchen, Getränke)Buntes Rahmenprogramm für Jung und Alt

Mitwirkende:

Posaunenchor SetzenGemischter Chor BirlenbachKindergarten
SetzenAusschuß zur Bewahrung der Schöpfung

Anfahrt:

Ab Ortsmitte Obersetzen der Beschilderung
folgen (Parkgelegenheit ist vorhanden). Wer gut zu Fuß ist kann
auch sein Auto um 9,30 Uhr an der Setzer Kirche oder beim Kindergarten
abstellen und zur Säubraas wandern (ca. 40 Minuten).Sitzgelegenheiten
auf Holzbänken sind reichlich vorhanden. Bitte bringen Sie ggf.
ein Sitzkissen, und wenn Sie eine Rückenlehne benötigen einen Klappstuhl
mit

Für Mitfahrgelegenheiten können Sie
sich gern wenden an:

  • Bezirk 1: Rolf Langenbach, 88792, Gisela
    Setzer,86358
  • Bezirk 2: Erwin Messerschmidt, 85583,
    Winfried Krahl, 87746
  • Bezirk 3: Helmut Fick, 85474
  • Bezirk 4: Peter-Christian Rose, 88181

Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst
ohne Rahmenprogramm um 10.30 Uhr in der Talkirche statt.

Bericht: Gemeindeversammlung

Gemeindeversammlung am 8. Juli im Lutherhaus

„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das
Gesetz Christi erfüllen“

mit dem Wochenspruch aus dem
Brief des Paulus an die Galater (Gal.6,2) begrüßte Pfr. Burkhard Schäfer,
Vorsitzender des Presbyteriums in diesem Jahr, die ca. 70 anwesenden
Gemeindeglieder.

Da in naher Zukunft viele
Veränderungen auf unsere Kirchengemeinde und auch auf den Kirchenkreis zukommen
werden, die in vielen Bereichen die Form einer Solidargemeinschaft haben wird,
können diese Worte des Paulus auch als Aufforderung an uns verstanden werden,
die anstehenden Probleme in guter Weise zu lösen, so Pfr. Schäfer.

Zum besseren Verständnis
erläuterte Pfr. Schäfer weiter: die Gemeindegliederzahl der Kirchengemeinde
Klafeld ist von ehemals 13.000 auf derzeit nur noch ca. 8000 zurückgegangen.
Die Gründe dafür sind in der demographischen Entwicklung unserer Gesellschaft
zu finden. Kirchenaustritte spielen dabei, lt. seiner aktuellen Recherche, nur
eine untergeordnete Rolle. Dies würde zwangsläufig, bei einer vom Kirchenkreis
angestrebten Gemeindegliederzahl von 2200 pro Pfarrstelle, dazu führen, dass
auf Dauer der Erhalt aller vier Pfarrstellen in unserer Gemeinde nicht zu
gewährleisten ist. Ebenfalls Sorgen mit den Gemeindegliederzahlen hat die
Kirchengemeinde Buschhütten, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Dort muss
Pfarrer Frank Hippenstiel 3400 Gemeindeglieder „betreuen“, was sich als untragbare
Überbelastung heraus gestellt hat. Aus diesem Grund ist Superintendent
Hillnhütter an das Klafelder Presbyterium mit der Anfrage einer Anbindung der
Ortsteile Sohlbach / Buchen und des Bereiches Kölsbachgrund / Setzer Str. an
unsere Kirchengemeinde herangetreten. Dies hätte zur Folge, dass der Erhalt
aller 4 Pfarrstellen zunächst gesichert ist, würde aber auch Veränderungen der
Zuständigkeit der Pfarrer / in mit sich bringen.

Die Verschiebung dieser
Gemeindegrenze wurde übrigens bereits bei der letzten Visitation angeraten, da
die Landeskirche künftig bei Veränderungen sich mehr an kommunale und
topographische Gegebenheiten halten will.

Eine gemeinsame Sitzung
beider Presbyterien zu diesem Thema ist bereits erfolgt und ein neu gebildeter
Ausschuss hat seine Arbeit aufgenommen. Ein Fachmann für Strukturfragen vom
Landeskirchenamt war und ist weiterhin behilflich.

Die Anbildung soll
folgendermaßen aussehen, so erläuterte Pfr. Schäfer:

Kölsbachgrund / Setzer Str.
(ca. 100 Gemeindeglieder) gelangen in die Zuständigkeit von Pfr. Hölzer Bezirk
I. Sohlbach / Buchen (ca. 740 Gemeindeglieder) wird künftig zum Bezirk IV,
Wenscht (Pfr. Siemon) gehören. Die dadurch entstehende Schräglage der
Gemeindegliederzahlen kann nur durch Verschiebungen der Bezirksgrenzen
ausgeglichen werden. Dies betrifft in erster Linie das Wenscht und Birlenbach.
Die Zuständigkeit von Pfrn. Schwichow (Bezirk III) wird bis in den jetzigen
Wenscht-Bezirk hinein gehen und das Hüttental wird von Pfr. Schäfer (Bezirk II)
versorgt. Dabei wird eine enge Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Bezirk
III und Bezirk IV (Regional-Modell) angestrebt, um ggf. Synergieeffekte nutzen
zu können. Dabei sollen in keinem Fall die Interessen der betroffenen Gruppen
und Kreise in Sohlbach / Buchen aus den Augen verloren werden. Von diesem
„Regional-Modell“ verspricht sich das Presbyterium eine große Flexibilität auch
für die Zukunft, denn wegen der bereits angesprochenen demographischen
Entwicklung werden sich auch in anderen Bereichen, wie z.B. der Kindergartenarbeit,
einschneidende Veränderungen ergeben. Pfr. Hölzer, der seit 5 Jahren als
Vorsitzender des Ausschusses für Tageseinrichtungen für Kinder intensiv mit
diesem Thema befasst ist, gab einen Zustandsbericht mit nicht unbedingt
positiver Prognose. „Wir müssen mit tiefen Einschnitten rechnen, und das ist um
so schmerzlicher, da die Kindergartenarbeit schon immer ein Standbein unserer
Kirchengemeinde war.“ so Pfr. Hölzer.

Geringere Einnahmen
(geringeres Kirchensteueraufkommen, Änderung der Pfarrbesoldung auf
Kirchenkreisebene ab 2005) bei gestiegenen Ausgaben mache es der
Kirchengemeinde sehr schwer wirtschaftlich zu überleben, führte weiterhin Pfr.
Schäfer aus. Er dankte ausdrückliche für die enorme Spendenbereitschaft der
Klafelder, ohne die z.B. der Erhalt der Gebäude und vieles mehr schon lange
nicht mehr gesichert wäre. Aber auch neuen Wege der Finanzierung wie dem
Sponsoring müsse man offen gegenüber stehen. So hat der Förderverein für
Kinder- und Jugendarbeit in den 5 Jahren seines Bestehens einen Betrag von über
25.000 € der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde zu fließen lassen.
Aber dies ist kein neues Problem, denn seit 10 Jahren müsse sich das
Presbyterium und die entsprechenden Ausschüsse permanent mit Einsparungen
beschäftigen.

In diesem Zusammenhang
dankte Pfr. Siemon den vielen Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich im
Presbyterium und als sachkundige Gemeindeglieder in ihrer Freizeit mit diesen
nicht immer ganz einfachen Problemen auseinander setzen und er wagte die
Voraussage, das es in Zukunft nicht einfacher werde.

Die Fragen der Versammlung
betrafen in erster Linie die Aufteilung der Bezirke, Regionalisierung über
Gemeindegrenzen hinaus als Zukunftsvision und den Gebäudebestand der Gemeinde.
Den Einwand: das ist ja alles schon beschlossene Sache, konnte Pfr. Siemon
korrigieren: Es ist richtig, das man o.g. Vorplanungsarbeiten nur effektiv in
kleineren Gremien leisten kann, aber beschlossen sei noch nichts. Die nächsten
Schritte werden folgendermaßen aussehen. Das Landeskirchenamt wird eine
juristisch wasserdichte Beschlussvorlage erstellen, über die die beiden
Presbyterien abstimmen müssen. Die Gemeindeversammlungen (Buschhütten tagte am
1.Juli) dienen als Stimmungsbarometer und da keine Einwände vorgetragen wurden
hoffen wir, dass die Anbindung am 1.1.2005 in Kraft treten kann.

Pfr. Schäfer beschloss die
Versammlung mit einem Segen.

Günter Gollos

Oekum.Kinderfest


 

Feuer und Flamme für den guten Zweck, waren alle
beim Ökumenischen Kinderfest im Wenscht in Siegen Geisweid. Seit 34 Jahren
engagieren sich viele ehrenamtliche Mitarbeiter aus der kath. Gemeinde St.
Marien im Wenscht und der Ev. Ref. Kirchengemeinde Klafeld unter dem Motto
„Kinder helfen Kindern“ diese tradionelle Veranstaltung vor zu bereiten und
durch zu führen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der kath. Kirche
begann am ev. Gemeindezentrum ein buntes Programm. Basteln, Dosenwerfen,
Rollenrutsche und vieles mehr für die Kleinen und Mittagessen, Kaffee und
Kuchen, Tombola, Vorführungen der Sigenischen Ritterschaft und Ralf, der
Gaukler für alle. Die Sigenische Ritterschaft, vertreten durch drei Ritter mit
ihren Knappen, gefolgt von ihren Edelfrauen brachte den vielen Besuchern das
Leben der Edelleute im Siegerland aus 
den Jahren 1150 bis 1250 nahe. Ralf, der Gaukler verstand es, in seiner
unnachahmlichen Art, Jung und Alt zu begeistern. Es war wieder ein gelungenes
Fest. Der Erlös in Höhe von 3200.- € geht zu gleichen Teilen, wie in den
Vorjahren, an ein kath. Projekt nach Peru, ein evangelisches in Tansania und
verbleibt zu einem Drittel hier vor Ort zur Unterstützung bedürftiger Kinder

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