„Kleine Panther“

 

„Kleine Panther“

Projekt mit Kindern von Suchtkranken –

Das Diakonische
Werk im Kirchenkreis Siegen e.V. hat eine umfangreiche Projektförderung
seitens der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW zur Förderung der Projektarbeit
mit Kindern aus suchtbelasteten Familien erhalten.

Der Träger bietet
familienorientierte Angebote innerhalb der Beratungsstelle für Suchtkranke
bereits seit 1986 an. Seit 1988 wird dieser Arbeitszweig durch Zuschüsse
der Stadt Siegen gefördert. Seitdem ist die Arbeit mit Familien
und somit auch die Arbeit mit Kindern von Suchtkranken fester Bestandteil
der Angebote des Diakonischen Werkes.

Kinder aus suchtbelasteten
Familien stellen die größte bekannte Risikogruppe hinsichtlich eigener
Suchtgefährdung dar. Bundesweit wird von 2,6 Mio. Kindern ausgegangen,
die in Familien mit Alkoholproblematik leben. Trotzdem existieren
Hilfeangebote für diese Zielgruppe nach wie vor nur sporadisch und
sind gesetzlich nicht verankert. Das bewährte Modell der Zusammenarbeit
des Diakonischen Werkes mit der Stadt Siegen bietet hier eine rühmliche
Ausnahme.

Das Projekt „Kleine
Panther“ flankiert die bestehenden familienorientierten Angebote
und bietet gezielte Hilfen für Kinder aus suchtbelasteten Familien.
Diese umfassen unter anderem kreative, musikpädagogische oder erlebnisorientierte
Angebote und sollen die Kinder nachhaltig vor Entwicklungsschädigungen,
insbesondere einer eigenen Suchtgefährdung, schützen.  Die
Eltern werden grundsätzlich in die Projektarbeit einbezogen. Nur
so ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich.

Neben der umfangreichen
Förderung durch die Stiftung Wohlfahrtspflege liegt dem Diakonischen
Werk nunmehr auch eine Kostenzusage des Bundesministerium für Gesundheit
vor, die die wissenschaftliche Evaluation des Projekts umfasst.
Damit kann der Träger die Wirksamkeit des Angebotes mit Hilfe eines
externen Instituts überprüfen.

Die Verantwortlichen
und Mitarbeiter/innen des Diakonischen Werkes freuen sich sehr über
den großen Vertrauensvorschuss der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
sowie des Bundesministeriums für Gesundheit und haben die Arbeit
am 01.08.2007 mit viel Engagement und Herzblut aufgenommen. Als
neue Mitarbeiterin für die Projektarbeit wurde Vera Königsfeld (Dipl.
Sozialpädagogin) gewonnen, die eng mit der Verantwortlichen für
familienorientierte Angebote, Helga Rothenpieler (Familientherapeutin),
zusammen arbeitet.


 

Wenn ich an Pfr. Schäfer denke….

Wenn ich / wir an
Pfarrer
Burkhard Schäfer
denke/n, dann …

… fallen so
manchem ganz aktuelle Begebenheiten und Begegnungen mit ihm ein,
andere erinnern sich noch gern und ganz genau an seine ersten Auftritte
hier bei uns in Klafeld.

„Es geht ein Aufatmen
durch die Gemeinde … und manche Hoffnung wird wach … und Freude
macht sich breit … und Neugierde ist geweckt. Wir wünschen Herrn
Schäfer, dass er sich in unserer Gemeinde wohl fühlt, viele gute
Erfahrungen macht und seinen Dienst gern tut.“ Das schrieb Pfr.
Hans-Peter Adler in unseren Kirchennachrichten zur Berufung seines
jungen Kollegen in den Hilfsdienst und zu dessen Dienstantritt in
Klafeld am 1. Oktober 1981, nachdem die 4. Pfarrstelle zwei Jahre
lang nicht hatte besetzt werden können. Auf derselben Seite stellte
sich Burkhard Schäfer der Gemeinde vor. Er schrieb u.a.: „Ich komme
zu Ihnen mit dem festen Vorsatz, ´nicht Herr über euren Glauben´
zu sein, sondern ich möchte Ihnen ein ´Gehilfe zur Freude´ werden,
nicht mehr, aber auch nicht weniger.“

Seinen ersten
Gottesdienst hier bei uns hielt er zum Erntedankfest gleich am 4.
Oktober in der Talkirche. Am 7. März 1982 erfolgte die Ordination
durch den damaligen Superintendenten Ernst Achenbach; am 6. Februar
1983 wählte ihn das Presbyterium zum Pfarrer der Ev.-Ref. Kirchengemeinde
Klafeld. Der Festgottesdienst zur Einführung in die 4. Pfarrstelle
fand schließlich am 29. Mai 1983 in der voll besetzten Talkirche
statt. Burkhard Schäfer übernahm den 2. Pfarrbezirk. Die fröhliche
Ausgelassenheit beim anschließenden Empfang im Lutherhaus gab der
Freude darüber nochmals beredten Ausdruck. Pfr. Harald Mühlbach,
damals Vorsitzender des Presbyteriums, hieß seinen Kollegen in den
Kirchennachrichten damals mit folgenden Worten willkommen: „Wir
freuen uns … und grüßen ihn herzlich mit vielen guten Wünschen
und der Bitte um den Segen des Herrn: ´Der Gott der Hoffnung erfülle
dich mit aller Freude und Frieden im Glauben, damit du an Hoffnung
immer reicher wirst durch die Kraft des Heiligen Geistes!´“

Inzwischen sind
fast 27 Jahre vergangen, 27 Jahre des Wirkens in „seiner“ Gemeinde
und für „seine“ Gemeindeglieder. Ende Januar geht Pfarrer Burkhard
Schäfer nun – vorzeitig – in den wohlverdienten Ruhestand. Eine
Aufzählung aller Tätigkeiten, Begebenheiten und Erlebnisse würde
ein ganzes Buch füllen und somit den Rahmen von „Gemeinde jetzt“
vollends sprengen. Deshalb haben wir einen anderen Weg gewählt,
um Rückschau zu halten. Wir lassen hier 27 Personen zu Wort kommen,
die wir befragt haben, Weggefährtinnen und Weggefährten: Gemeindeglieder,
ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter, Kolleginnen und Kollegen.

Was kam an Antworten
zurück? Erinnerungen, Humorvolles, auch Ironisches, Persönliches,
Lob, einige Anekdoten, Worte des Bedauerns, Würdigendes, Sätze des
Dankes, gute Wünsche … Die Vielfalt und Verschiedenheit der Rückmeldungen
kann als überaus interessant bezeichnet werden. Zusammen ergeben
sie einen bunten Strauß bzw. ein abgerundetes Bild, das einer allein
niemals hätte erstellen können. Es hat mir großes Vergnügen bereitet,
mit all den Personen zu sprechen, ihre Voten zu lesen und zu verarbeiten.
Ich danke allen ganz herzlich für ihre Mitarbeit! Und wenn bis zur
Auslieferung dieser Ausgabe von „Gemeinde jetzt“ nichts verraten
wird, könnte Burkhard Schäfer schon ein wenig überrascht sein!?
Hier nun die 27 Rückmeldungen. Viel Spaß beim Lesen!

 

Wenn ich / wir an Pfarrer Burkhard Schäfer
denke/n, dann …

… denke ich
an einen guten Freund und Begleiter. Wenn wir uns treffen, ist er
oft zu Späßen aufgelegt, und wir lachen viel. Der Kindergottesdienst,
in dem ich Mitarbeiter bin, ist immer ein besonderes Erlebnis, da
Pfr. Schäfer viele Ideen hat und interessante Geschichten erzählen
kann.

Lukas Hermeling (ehemaliger
Konfirmand)

 

Burkhard Schäfer
ist für mich ein sehr fleißiger Arbeiter im Weinberg Gottes, der
mich immer wieder beeindruckt hat durch sein fundiertes theologisches
und geschichtliches Wissen. Für mich persönlich ist er ein guter
und zuverlässiger Freund geworden. Ich wünsche ihm für die Zeit
des Ruhestandes von Herzen viel Gesundheit und Gottes gutes Geleit.

Hartmut Heinbach (Kirchmeister)

 

… fallen uns
die abwechslungsreichen Frauenhilfsstunden ein, die er mit einer
Andacht, einer besinnlichen Geschichte, mit Rätselfragen und Humorvollem,
mit Berichten aus vergangenen Zeiten und über seine vielen Reisen
gestaltete. Die gemeinsamen Fahrten mit der Frauenhilfe Setzen waren
immer bestens geplant und organisiert. Unvergessen bleibt auch,
als er uns nach Ostern im Pfarrhaus mit seinem selbst gebackenen
Osterbrot bewirtete. Schade, dass diese Zeit nun zu Ende geht!

 Johanna Winchenbach,
Gerda Hof, Anneliese Groos und Elfriede Schneider
(Frauenhilfe)

 

… höre ich:
„Wat woar et werrer schoer, wat ha mer gelacht!“ Mit seinem Humor,
seinem Wissen und Verständnis hat er uns unbeschwerte, unvergessene
Zeit geschenkt.

Martina Hofheinz (Frühstückstreff)

 

… so bin ich
dankbar, dass Gott ihn in unsere Kirchengemeinde geschickt hat.
Ich danke Pfarrer Schäfer für die vielen schönen Gottesdienste,
die guten Predigten und seinen lobenswerten Einsatz. Für seinen
Ruhestand möchte ich ihm viel Kraft und Gottes Segen wünschen. Er
möge in der Gemeinde Jesu weiter wirken zur Ehre Gottes!

Siegfried Legler (Gottesdienstbesucher)

 

… erinnere ich
mich gern an den Tag seiner Einführung am 29. Mai 1983. Und heute
wird manches Gespräch wieder lebendig, bei dem wir herzlich gelacht
haben! Besonders bleibt mir das ausgeprägte historische Interesse
bemerkenswert, seine Kenntnis bau- und kunstgeschichtlicher Details,
womit er vielen Gemeindegliedern Freude bereitet hat. Möge der Ruhestand
noch oft Gelegenheit bieten, dieser Freude nachzugehen, die im HERRN
ihre Stärke hat (Neh. 8,10)!

Pfr. i. R. Harald Mühlbach
(Pfarrer in Klafeld von 1968 – 1992)

 

… denken wir
erstens an 14 harmonische Jahre, die wir mit ihm und „unter“ ihm
gearbeitet haben. An „Wanderdünen“ auf seinem Schreibtisch, die
sich hin und wieder als „Bermuda-Dreieck“ entpuppten. An einen Menschen,
der gerne lacht (am lautesten über sich selbst) und an wunderschöne
Stunden in Budapest und Wien. Danke für die gute gemeinsame Zeit!

Christine Albertin und Hella
Jochum
(Gemeindebüro)

 

… fällt mir
die lustigste Synode aller Zeiten ein. Über ein Angebot der Erwachsenenbildung
(Typberatung für Männer) haben wir uns so amüsiert, dass eine Presbyterin
aus einer Nachbargemeinde uns noch Jahre später gefragt hat, worüber
wir damals denn so gelacht hätten. Und mit Menschen, mit denen ich
so richtig lachen kann, arbeite ich einfach gern zusammen.

Pfrn. Almuth Schwichow (Vorsitzende
des Presbyteriums)

 

… denke ich
an einen beliebten, fleißigen und sehr vielseitigen Pfarrer. Dieses
Lob hat er verdient. Er weiß über alles Bescheid, sein Gehirn muss
ein Computer sein! Die Stunden im Gesprächskreis waren immer lebendig
und segensreich. Eigentlich dürfte Pfarrer Schäfer noch nicht aufhören!
Ich wünsche ihm, dass er in seiner alten Heimat Deuz noch lange
Zeit gesund bleibt!

Herta Scheller (Gesprächskreis)

 

… fällt mir
ein, wie ich ihn mit meiner Frau in der Kreuztaler Erlersiedlung
besuchte. Dort war er von 1979 bis 1981 Vikar bei Pastor Knies.
Wir kamen nach dem Gottesdienst ins Gespräch. Natürlich versuchten
wir ihm die damals freie Stelle in Klafeld schmackhaft zu machen,
die er dann nach einer Bedenkzeit auch annahm. Welch ein Glücksfall!

Erwin Messerschmidt (Presbyter
seit 1972)

 

… steht als
erstes ein Mann vor Augen, der am liebsten das in der Obernautalsperre
untergegangene Dorf seiner Vorfahren in seinem Garten wieder aufgebaut
hätte. Hilfsweise machte er aus seinem Pfarrhaus ein privates Museum,
in dem jedes mühsam gesammelte Stück Siegerländer Tradition eine
eigene Geschichte zu erzählen weiß. In dieses Traditionsbewusstsein
passt wohl auch, dass er als einer der letzten Pastoren im Kirchenkreis
einen Eckenkragen zu Talar und Bäffchen trug. Wie der konservative
Kragen, so waren auch seine Predigten: Gutes reformatorisches Schanzenbrot,
gelegentlich mit feiner pietistischer Kruste. Dabei konnte er bei
allem Ernst über eine originelle Geschichte auch einmal schallend
lachen.

Burkhard Schäfer
diente als Pfarrer auf schwierigem Gelände. Die Kirchengemeinde
Klafeld liegt als Querstange im Hüttental und zieht sich vom ländlichen
Birlenbach über das von der Schwerindustrie geprägte Geisweid bis
zum dörflichen Obersetzen. Vollbeschäftigung und Streik, Bewahrung
des Alten und Öffnung für Neues, alles kam vor während seiner langen
Dienstzeit und stellte die Gemeinde vor manche Herausforderung.
Auch innergemeindliche Schwierigkeiten führten zu schweren Zerreißproben
im dienstlichen und privaten Bereich. Burkhard Schäfer hat all das
mit Gottes Hilfe bewältigt und durchgestanden. Man konnte sich auf
ihn verlassen.

Raschen Schrittes
und immer freundlich, so kennt ihn seine Gemeinde, verlässlich und
glaubwürdig, einfühlsam und konsequent, dem Alten verbunden und
dem Neuen jedenfalls nicht im Wege stehend. Von Herzen wünsche ich
Gottes Segen, erholsame und friedliche Zeiten im Ruhestand.

Ernst Achenbach (Superintendent
i. R.)

 

… erinnern wir
uns gerne an die schönen gemeinsamen Stunden am Montagabend im Lutherhaus,
an sein herzliches Lachen und seinen Humor. Auch an die fröhlichen
und interessanten Ausflüge und Kirchenbesichtigungen, bei denen
wir über sein umfangreiches Wissen staunen konnten.

Marlies Crepon, Renate Weber,
 Ursula Stutte und Inge Messerschmidt
(Mütterkreis)

 

… denke ich
an den umfassenden Service für die ganze Familie aus einer Hand:
Meine Konfirmation, meine Trauung mit meiner Frau Monique und die
Taufe unserer Kinder Ole und Hagen. Dabei fand Pfarrer Schäfer stets
die richtigen und ganz persönliche Worte. Auch konnte er immer passende
Begebenheiten aus der Geschichte der Kirchengemeinde beisteuern.

Jens Kamieth
(Gemeindeglied
und stellv. Bürgermeister der Stadt Siegen)

 

… erinnere ich
mich gerne an viele gute Gespräche mit dir. Hab´ dich erlebt als
Kollegen und Freund; authentisch, aufmerksam, solidarisch; offen
für neue Ideen. Mit Kindern und Jugendlichen „konntest du gut“;
unsere Zusammenarbeit und Ergänzung hat mir Freude gemacht!

Wolfgang Hofheinz (Gemeindepädagoge
und Jugendreferent)

 

… sehe ich auf
eine fast 27-jährige Zusammenarbeit mit ihm zurück, die durch eine
gute Kooperation, gegenseitiges Verständnis, Verlässlichkeit und
Treue geprägt war.

… denke ich
an viele schöne Familiengottesdienste, die wir sehr gerne mit ihm
gemeinsam gestalteten.

… spüre ich
festes Vertrauen mir und meinem Team gegenüber, dass wir die Arbeit
in der Kindertagesstätte, gerade auch die religionspädagogische,
verantwortlich und selbständig gestalten durften.

… bedanken wir
uns für viele Jahre der intensiven Mitarbeit im Rat der Kita, die
er mit Herz und Sachverstand begleitete.

… wünsche ich
ihm viele zukünftige, schöne Jahre im Ruhestand, die er aus vollen
Zügen genießen soll, und wünsche ihm dafür Gesundheit und Gottes
Segen in diesem nächsten Lebensabschnitt.

Ulrike Blechert (Leiterin
der Kindertagesstätte Ortsmitte)

 

… fällt mir
folgendes ein: Sein offenes Ohr und sein weites Herz für unseren
Kirchenchor, dem er sich über viele Jahre hinweg verbunden gefühlt
hat. Außerdem seine Begeisterung für Reisen, Kunst, Baukunst und
Geschichte sowie sein umfassendes Wissen und seine Gabe, dieses
an andere weiterzugeben.

Edith Groos (Vorsitzende
des Kirchenchores)

 

… fällt mir
sofort ein, wie er uns 1991 nach unserer Übersiedlung in der Notunterkunft
in der alten Geisweider Schule aufsuchte und uns zum Gottesdienst
einlud. Die damals geknüpfte gute Beziehung hat sich bis heute fortgesetzt.
Vielen Dank für alles!

Rudolf Hasenkamp (Küster)

 

… dann fällt
mir natürlich nicht so viel ein wie anderen, die ihn länger kennen
und mehr mit ihm erlebt haben. Aber ich denke zum Beispiel an sein
bewundernswertes Zeichentalent: Wie er während einer nicht so spannenden
Phase einer Presbyteriumssitzung mal eben aus dem Kopf eine detailgetreue
Ansicht der Talkirche aufs Papier wirft, das macht ihm so leicht
keiner nach – vielleicht kann aus dieser Gabe im Ruhestand ja noch
was werden! Doch vor allem denke ich an einen Kollegen, dessen im
besten Sinne menschliche Art mir von Anfang an sympathisch war und
mit dem ich gern länger als ein halbes Jahr zusammengearbeitet hätte.

Pfr. Dr. Martin Klein (Pfarrer
in Klafeld  seit 1. August 2007)

 

… tut es mir
leid, dass er uns bald verlassen will. Ich hätte ihn gern noch einige
Jahre in unserer Kirchengemeinde gehabt, denn er war ein guter Seelsorger.
Seine Predigten waren für mich immer eindrucksvoll und wertvoll;
man konnte stets gut zuhören und jedes Mal etwas mit in die Woche
und den Alltag nehmen. Ich werde Pfarrer Schäfer vermissen.

Kurt Mackenbach  (Gottesdienstbesucher)

 

… dann fallen
mir sein herzhaftes Lachen, sein Sinn für Geschichte und sein ausführlicher
Weihnachtsbrief ein. Lieber Bruder Schäfer, DANKE für die immer
herzliche Zusammenarbeit bei Trauungen, Gottesdiensten, Besprechungen
und allen weiteren Begegnungen. Mit dem Seelsorgeteam und allen
Gemeindemitgliedern von St. Joseph und St. Marien wünsche ich Ihnen
Gottes Segen und jetzt viel Zeit, das zu tun, worauf Sie sich schon
immer gefreut haben.

Pfr. Karl-Hans Köhle (Pfarrer
von St. Joseph / Weidenau und St. Marien / Wenscht)

 

… bin ich immer
froh, dass ich an einigen Gemeindefahrten teilnehmen durfte. Er
ist ein fantastischer Mensch, sehr intelligent, weiß sehr viel und
ist immer gut drauf. Meine Geburtstage und die von Ursula Stutte
durfte ich oft auf diesen Gemeindefahrten zusammen mit ihm und allen
anderen feiern. Es war stets ein sehr schönes Erlebnis, und ich
werde immer mit Freude daran zurückdenken.

Ingrid Dienstbier  (Teilnehmerin
an einigen Gemeindefahrten)

 

… fällt mir
ein, dass wir 1982 im schönen Garten seines Deuzer Elternhauses
mit einem urigen Backeisen auf einem noch urigeren mit Holz befeuerten
Ofen Waffeln gebacken und gegessen haben, die nicht nur unseren
Kindern, sondern auch meiner Frau und mir geschmeckt haben.

… fällt mir
ein, dass wir im Herbst 2007 insgesamt 4 Stunden und 25 Minuten
miteinander gefrühstückt haben, dabei zwar satt geworden sind, aber
uns immer noch längst nicht alles erzählt hatten.

… fällt mir
ein, dass dazwischen viele Jahre mit wertvollen Begegnungen liegen,
dass mich sein theologisches Denken und Arbeiten beeindruckt hat
und ich stets gerne seine Predigten gehört habe.

… fällt mir
ein, dass unsere langjährige Beziehung von echter gegenseitiger
Wertschätzung geprägt war, die auch mit der Pensionierung nicht
zu Ende sein soll.
Ich danke Gott für die vielen Jahre, in denen
Burkhard Schäfer Pfarrer der Kirchengemeinde Klafeld – in der ich
gerne Mitglied bin – gewesen ist.

Franz Bokelmann (ehem.
dzm- und Patmos–Geschäftsführer)

 

… denke ich
an 19 Jahre gute Zusammenarbeit in allen Bereichen: Gottesdienstplanung
und Gottesdienstgestaltung in kreativem Miteinander, die große Liebe
für Kinder, die sich u.a. in seiner sehr engagierten Kindergottesdienstarbeit
zeigte, Offenheit auch für unkonventionelle musikalische Ideen und
Gottesdienstformen, zupackendes Engagement bei der Planung des notwendigen
Orgelneubaus und so auch voller Elan beim Etablieren des dafür ins
Leben gerufenen Weihnachtsmarktes. Chorfahrten wurden dank seines
unglaublichen historischen und insbesondere kunsthistorischen Wissens
zu Bildungsreisen. Bei aller Ernsthaftigkeit in der Sache war unsere
Zusammenarbeit von sehr viel Humor geprägt.

Andrea Stötzel (Organistin
in der Talkirche und Chorleiterin des Kirchenchores)

 

… fällt mir
folgendes ein: Du nimmst Abschied von deiner Gemeinde, ein großer,
langer Abschnitt deines Lebens wird damit beendet. Wie viele Gedanken
werden dich dabei bewegen, kleine und große Ereignisse und Erlebnisse
dir in Erinnerung kommen? Wir sind uns immer wieder begegnet und
haben uns ausgetauscht und beraten – ich möchte dir hiermit „Danke“
sagen. Du warst stets offen für Anliegen, die ich dir entgegenbrachte,
und immer hast du dich bemüht zu raten, einen guten Weg oder eine
gute Lösung zu finden. Ich möchte dir ein Wort Gottes in deinen
nächsten Lebensabschnitt mitgeben – und ich tue dies auch ganz besonders
im Auftrag unserer Mitarbeiter des Vereinshauses „Im Ruhrstgarten“:
„Ich will einen ewigen Bund mit dir schließen, dass ich nicht ablassen
will, dir Gutes zu tun.“ Möge diese Zusage des lebendigen Gottes
– ich habe mir erlaubt, sie ins Persönliche umzusetzen – dich begleiten,
stärken und segnen. Dass du fest darin bleibst: Gott ist treu!

Hans-Dieter Hilverkus (Landeskirchliche
Gemeinschaft)

 

… denke ich
zum einen an den Journalisten: Als Berichterstatter und Publizist
haben ihn alle kennen gelernt, die seine Veröffentlichungen in unserem
Blättchen „Gemeinde jetzt“ aufmerksam und mit Freude verfolgt haben.
Immer wieder konnte er mit fundiertem Wissen und Kenntnissen, besonders
wenn es um historische Details ging, überraschen. Ich denke dabei
z.B. an die Artikelreihe zum 100-jährigen Jubiläum der Talkirche,
in der er die Ereignisse der ersten Tage unserer Gemeinde uns allen
nahe brachte.

… denke ich
zum anderen an den Redakteur, der kaum eine Redaktionssitzung versäumte.
In dieser Funktion ist er sicher nicht so vielen von Ihnen bekannt.
Unvergessen wird uns seine Ablehnung aller modernen Hilfsmittel
wie PC, e-mail etc. bleiben. Selbst eine Schreibmaschine ist ihm
schon suspekt. Seine handgeschriebenen Manuskripte, fein säuberlich
durchnummeriert, waren schon legendär. Sicher ist das Abtippen nicht
unsere Lieblingsarbeit, aber wir werden sie und wir werden ihn sehr
vermissen. Vielleicht findet Burkhard Schäfer ja in seinem Ruhestand
die Muße, sich mit einem PC und dem Internet zu beschäftigen, damit
er zumindest informationstechnisch gesehen in Deuz nahe bei seiner
Gemeinde ist. Und vielleicht überrascht er uns ja auch mit einem
interessanten Artikel, den er dann per e-mail schickt.

Günter Gollos (Öffentlichkeitsausschuss)

 

… denke ich
an einen Kirchenmann – in doppelter Bedeutung. Nicht nur, dass er
sich als Seelsorger immer in besonderer Weise um die Menschen in
seiner Gemeinde gekümmert hat, nein, sein Interesse galt auch sehr
„seiner“ Talkirche, deren Geschichte und den Personen, deren Namen
eng mit dem Gebäude verknüpft sind. Gern hat er andere an seinem
umfangreichen Wissen über die 100-jährige Geschichte der Talkirche
teilhaben lassen und wusste auch so manche Anekdote zu berichten.
Gleichzeitig hat er mit großem persönlichen Einsatz für die Zukunft
der Kirche Weichen gestellt, so bei der Sanierung des Turms oder
– gerade aktuell – der Beschaffung und Finanzierung einer dem Gebäude
angemessenen Orgel. Danke!

Jutta Winchenbach (Orgelausschuss)

 

… dann sehe
ich begeisterte Kinder, die Gottesdienst feiern. Ich denke an die
spannenden Momente, in denen die Kinder die Bibel entdecken und
verstehen. Ob es die Kleinen oder die Großen in unserem Kindergottesdienst
sind, Pfarrer Burkhard Schäfer schenkt allen Aufmerksamkeit und
das Wichtigste: Z E I T.

Thomas Weber (Kindergottesdienst)

 

Soweit, lieber
Burkhard, die 27 Beiträge zu deiner Verabschiedung. Wir alle sagen
noch einmal herzlichen Dank für all dein Tun und Wirken hier in
unserer Kirchengemeinde, für die Wegbegleitung, für deine Hilfe
und deine Ratschläge, für all die offenen und vertrauensvollen Gespräche,
für deine Freundschaft. Wir hoffen auf Verbundenheit, die bleibt;
denn du bleibst ja – in der Nähe! Wir wünschen dir für die „Deuzer-Zeit“
alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Gelassenheit und Freude
und Muße; und wir wünschen dir und deinen Kindern Gottes gutes Geleit
und seinen Segen!

Peter – Christian Rose


3 Pfarrbezirke + 2 Kirchen = 1 Gemeinde

3  Pfarrbezirke    +
   2  Kirchen    =    1
 Gemeinde

Liebe Gemeindeglieder,

2007 war in der
Geschichte der Kirchengemeinde Klafeld ein sehr schwieriges Jahr.
Das Presbyterium musste aufgrund der katastrophalen finanziellen
Lage 2006 Entscheidungen treffen, die viele Menschen durch die erfolgte
Umsetzung zum 1. Oktober 2007 erst jetzt in ihrer gesamten Tragweite
erkannt haben und als sehr schmerzhaft empfinden. Obwohl wir  ausführlich
über den Prozess in „Gemeinde jetzt“ und bei Gemeindeversammlungen
im Juni 2006 und März 2007 informiert haben, gibt es immer wieder
die gleichen Fragen. Deshalb möchte ich Ihnen im Folgenden nicht
nur die Gründe für unsere Entscheidung nennen, sondern auch auf
Alternativen zu den Stilllegungen der Kirchen eingehen.

Die Gemeindegliederzahlen
sind in 40 Jahren von 13.900 auf 7.500 Gemeindeglieder um gut 45%
gesunken (ohne Sohlbach und Buchen). Gleichzeitig sank, u.a. bedingt
durch Einkommensteuerentlastung bei gleichzeitiger Erhöhung von
Verbrauchssteuern, die Kirchensteuerzuweisung für die Gemeinde.
Dies alles führte zu einem Einnahmeverlust von insgesamt 350.000
€. Einsparungen in verschiedenen Bereichen in Höhe von 100.000€
konnten verwirklicht werden.

Das Haushaltsdefizit
betrug dennoch 250.000 Euro.  Der Ausgleich des Haushaltes
war trotz aller Bemühungen nicht zu erreichen, so dass nach §67a
der Verwaltungsordnung unverzüglich ein Haushaltssicherungskonzept
durch Beschluss des Leitungsorgans (Presbyterium) aufgestellt werden
musste. Die Haushaltssicherung dient zur nachhaltigen Sicherstellung
kirchlicher Aufgabenerfüllung. Sie ist jährlich fortzuschreiben
und soll höchstens vier Jahre umfassen. Dieses Defizit fällt ohne
einleitende Maßnahmen jedes Jahr an. Wir haben auch nicht die Möglichkeiten
wie Bund, Land und Kommune, den Haushalt durch Schulden auszugleichen.

Die Kirchengemeinde
hatte aber immer noch den  gleichen Gebäudestand (6 Kirchen
bzw. Gemeindezentren, 5 Pfarrhäuser und 7 Tageseinrichtungen für
Kinder) wie vor 40 Jahren.

Angesichts der
oben geschilderten Lage mussten deshalb neue Weichen für die Zukunft
gestellt werden. Nachfolgend möchte ich Ihnen die jährlichen Kosten
ohne Bauunterhaltung, aber einschließlich Personal, für die Gebäude
aufzeigen, die wir stillgelegt haben:

Hoher Rain:
Setzen:
Lutherhaus:
Birlenbach:
Sohlbach
/ Buchen:

Gesamt:

 19.500€
 20.400€
 34.000€
 23.800€
 54.300€
152.000€

(bereits ab 01.08.2005)

Die von uns eingeleitenden
schwerwiegenden Maßnahmen reichen dennoch nicht aus. Deshalb hoffen
wir, dass vom Kirchenkreis und der Kreissynode Beschlüsse gefasst
werden, die  im Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder erhebliche
Kostenreduzierungen mit sich bringen.

Besonderer Dank
gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch die Stilllegung
der Gebäude ihre Arbeitsplätze verloren haben. Aufgrund einer durchgeführten
Sozialauswahl sind dies die Organisten Simone Nassauer, Günter Drucks
und Rudolf Ziel, sowie die Küsterinnen Susanne Drechsler, Mechthild
Heide, Heike Leh und Heidi Soose. Diese Mitarbeiter waren alle geringfügig
bzw. teilzeitbeschäftigt. Frau Mechthild Heide aus Sohlbach ist
nun Organistin und  Frau Elvira Haberkorn aus Setzen Küsterin
im Wenscht. Alle Mitarbeiter wurden in Gottesdiensten verabschiedet
bzw. an den neuen Arbeitsorten begrüßt.

Besonders unbefriedigend
ist die Situation in Sohlbach und Buchen. Der Kirchenkreis sah sich
im Bezug auf das Paul-Gerhard-Haus in besonderer Verantwortung.
Dies wurde durch einen Beschluss des Kreissynodalvorstandes im November
2006 mit folgendem Inhalt unterstrichen: „Hinsichtlich der zukünftigen
Nutzung des Paul-Gerhard-Hauses in Buchen-Sohlbach wird sich der
Kirchenkreis darum Bemühen, das Gebäude einer anderen kirchlichen
Nutzung zuzuführen, ohne dass dazu finanzielle Mittel des Kirchenkreises
aus Kirchensteuereinnahmen eingesetzt werden.“ Leider fand aber
der Kirchenkreis keine alternative Nutzungs- bzw. Finanzierungsmöglichkeit.
Unser Presbyterium fasste daraufhin den Beschluss doch nochmals
über die Rückumgliederung der Ortsteile nach Buschhütten nachzudenken.
Ein dementsprechendes Votum seitens Buschhütten erfolgte nicht.
In einer sehr emotionalen Gemeindeversammlung, die auf Initiative
unseres Presbyteriums im Beisein von Herrn Menzel (Verwaltungsleiter)
und einem weiterem Mitglied des Kreissynodalvorstandes stattfand,
mussten wir leider am 24.09.2007 endgültig die Stilllegung des Paul-Gerhardt-Hauses
bekannt geben.

Gab es Alternativen
zu dem genannten Sparkonzept?

Wir hätten sofort
alle Tageseinrichtungen für Kinder an die Stadt Siegen abgeben müssen
und mit der Entlassung unseres Gemeindepädagogen die Arbeit mit
Kindern und Jugendlichen beenden müssen. Unabhängig davon hätten
wir dennoch zusätzlich Gebäude aufgeben müssen. Aber nach welcher
Reihenfolge? Egal wie diese ausgesehen hätte, irgendeiner würde
sich dann immer über den Tisch gezogen fühlen.

Einige sehen eine
Alternative in der Gründung von Fördervereinen. Warum hat dies das
Presbyterium nicht zugelassen?

  1. Die Unterhaltskosten
    einschließlich Bauunterhaltung sind bei den Gebäuden sehr unterschiedlich.
    Wie soll ein Presbyterium, dass für die Gesamtgemeinde verantwortlich
    ist, denen, die die erforderliche Summe nicht zusammen bekommen,
    dies erklären?
  2. Ein durchdachter
    Finanzierungsplan mit namentlicher Benennung von Gemeindegliedern,
    die bereit sind langfristig ein Gebäude zu erhalten, lag dem
    Presbyterium nicht vor.
  3. Alle Gruppen,
    Kreis und Chöre kommen in den noch vorhandenen Gebäuden unter,
    oder treffen sich ortsnah durch die Anmietung von Dorfgemeinschaftshäusern.
  4. Bereits 1997
    haben wir einen Förderverein für die Arbeit mit Kindern und
    Jungendlichen gegründet. Nachdem zu Beginn schnell mit 100 Mitgliedern
    ein gesicherter Betrag von 5.000€ pro Jahr erzielt wurde, ist
    inzwischen die Mitgliederzahl auf 80 gesunken. Viele Menschen,
    bei denen ich dachte, sie würden in den Förderverein eintreten,
    sind leider keine Mitglieder geworden. Der Vorstand hat sich
    bis heute immer wieder um Mitglieder bemüht. Aber sind nicht
    die privaten finanziellen Belastungen aller durch bekannte Preiserhöhungen
    angestiegen?
  5. Das Konzept
    sieht ein Zusammenwachsen der Gemeinde vor, in dem das Bezirksdenken
    der Vergangenheit angehört.
  6. Außerdem
    benötigen wir die Einnahmen aus den Verkäufen der Gemeindehäuser
    / Kirchen um die Defizite aus dem Haushalt auszugleichen.

Von einigen Gemeindegliedern
wurde bemängelt, dass das neue Konzept nur finanzielle Komponenten
hat. Dem kann ich überhaupt nicht zustimmen!

Die in der Gemeindeumfrage
an erster Stelle genannte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird
an einem neuen Ort weiter geführt. Durch großes ehrenamtliches Engagement
unter der Leitung von Wolfgang Hofheinz sind kinder- und jugendgerechte
Räume entstanden. Hier fühlen sich die jungen Menschen wohl und
sie haben, wie dass im November erstmals im Wenscht durchgeführte
Spielkarussell zeigte, bereits hier ein Zuhause gefunden. Über 250
Kinder und Erwachsene fanden sich ein, um alte aber auch neue Spiele
auszuprobieren. Dies war ein voller Erfolg.

Die neue Konfirmandenkonzeption
unter Beteilung der Pfarrer, des Hauptamtlichen und der Ehrenamtlichen
möchte den Jugendlichen Entscheidungshilfen zu Glaubens- und Lebensfragen
geben.

Neben dem schon
traditionell gut angenommenen Kindergottesdienst am Samstagabend
um 18:00 Uhr im Tal ist in der Wenschtkirche um 11:00 Uhr Kindergottesdienst
parallel zum Gottesdienst. Dieses Angebot, mit monatlich stattfindendem
gemeinsamem Mittagessen für junge Familien, wird gut angenommen.
Außerdem ist wöchentlich am Sonntag um 11:00 Uhr im Kindergarten
Setzen Kindergottesdienst.

Ein traditioneller
Gottesdienst findet jeden Sonntag um 9:30 Uhr in der Talkirche statt.
Der hierfür extra eingerichtete Bus- und Taxidienst wird sehr unterschiedlich
angenommen.

Die neu eingeführte
„Guten-Abend-Kirche“ ist mit sehr großem Erfolg gestartet. Die im
Team mit großem Engagement vorbereitenden Gottesdienste zielen insbesondere
auf kirchendistanzierte Gemeindeglieder und stehen unter einem besonderen
Thema.

Neu ist auch das
 zweimal im Monat stattfindende Kirchcafe am Sonntagnachmittag
im Pfarrhaus, dass gut angenommen wird, und dessen Durchführung
durch unsere Gemeindekreise erfolgen soll.

In diesen für
die Kirche nicht einfachen Zeiten engagierte Frauen und Männer für
das Amt des Presbyters zu gewinnen ist sehr schwer. Deshalb möchte
ich allen, die Verantwortung tragen, ob als Presbyter, Mitglieder
in den Ausschüssen oder als Mitarbeiter in den vielen Gruppen und
Chören, recht herzlich danken. Wir benötigen jedoch noch mehr Mitarbeiter,
die sich für die Belange unserer Gemeinde einsetzen. Es lohnt sich.

Aus meiner Sicht
gibt es genügend Gründe, diesen schwierigen Weg der Umorganisation
mitzugehen. Mit Pfarrer Dr. Martin Klein haben wir einen guten Seelsorger
bekommen, der sehr fleißig mit viel Einsatz und Freude seinen Dienst
tut. Wir bitten Sie dafür zu beten, dass wir auch mit der Nachfolge
von Pfarrer Burkhard Schäfer Erfolg haben. Lassen Sie uns zusammenhalten
und nicht Salz in die Wunden, die wir sicherlich alle haben, streuen.

Mit dem Wunsch,
dass Gott  uns allen auch im kommenden Jahr beisteht und wir
uns bei allen Problemen gegenseitig unterstützen, grüße ich Sie
auch im Namen des Presbyteriums recht herzlich.

Hartmut Heinbach
(Finanzkirchmeister)

 

Durch die o.g. Umstrukturierungsmaßnahmen
war es erforderlich die Pfarrbezirke neu einzuteilen:

Zum Pfarrbezirk I gehören
folgende Straßen:

Adlerstraße, Adolf-Saenger-Straße,
Akazienweg, Albert-Nöll-Straße, Am Bauhof, Am Hochwald, Am Hohen
Feld, Am Rückelchen, Amselweg, Am Sohlbach, Am Wäldchen, Am Wiesenhang,
AufA der Schläfe, Bachstraße, Bruchwiese, Buchener Straße, Buchenweg,
Bussardweg, Dachsweg, Dohlenweg, Drosselweg, Eibenweg, Eichenallee,
Elsa-Brandström-Straße, Elsterweg, Eschenweg, Eulenweg, Falkenstraße,
Fasanenweg, Finkenweg, Friedlandstraße, Fuchsweg, Gewerbestraße,
Grüner Weg, Gutenbergstraße, Habichtweg, Hasenweg, Heesstraße, Hof
Schutte, Im Gartenfeld, Im Gensterfeld, Im Seifen, Im Struthwald,
Im Wiesental, Jakob-Scheiner-Straße, Kastanienweg, Kohlenbergstraße,
Lange Wiese, Lärchenweg, Meisenweg, Moosweg, Otto-Brenner-Platz,
Otto-Brenner-Straße, Pappelweg, Patmosweg, Rehweg, Rüsterweg, Salamanderweg,
Schwalbenweg, Sedanstraße, Sohlbachbrücke, Sohlbacher Straße (ab
Haus-Nr. 38 bzw. 51), Spechtweg, Sperberweg, Starenweg, Tannenburgstraße,
Taubenweg, Teichweg, Triftweg, Ulmenweg, Wacholderweg, Waidmannsweg,
Wasserweg, Wenschtstraße, Ziegeleistraße, Zum Schulwald.

Zum Pfarrbezirk II gehören
folgende Straßen:

Adalbert-Stifter-Weg,
Adolf-Wurmbach-Straße, Akeleiweg, Am Hohen Rain, An der Setze, An
der Talkirche, Asternweg, Bergstraße, Bilzestraße, Bodelschwinghstraße,
Braasfeld, Brachhain, Breitenbruch, Brentanostraße, Bruchstraße,
Buschhütter Straße, Dahlienweg, Dellweg, Dillnhütter Straße, Dreisbacher
Straße, Droste-Hülshoff-Straße, Erikaweg, Eschgarten, Ferndorfsteg,
Fingerhutweg, Fliederweg, Fontanestraße, Fuchsienweg, Geibelstraße,
Geisweider Straße (ab Haus-Nr. 62), Glabacher Ecke, Gottfried-Keller-Straße,
Grubenwiese, Hebbelstraße, Heidlofweg, Hofacker, Im Kölsbachgrund,
Im Ruhrstgarten, In der Burbach, Irisweg, Johann-Hus-Straße, Kastenweg,
Kirchwiese, Koomansstraße, Krauseburg, Kredenbacher Weg, Krokusweg,
Lambertweg, Lavendelweg, Löhstraße, Lohscheffelweg, Marktstraße,
Neuwiese, Philippstraße, Primelweg, Querstraße, Ritterspornweg,
Rudolfstraße, Ruhrststraße, Schilfweg, Schöntalstraße, Schützenwiese,
Setzer Straße, Setzetalstraße, Sonnenstraße, Steimelstraße, Stormstraße,
Suttnerweg, Tannenwald, Thymianweg, Unglinghäuser Straße, Unterm
Steimel, Veilchenweg, Vor der Ley, Wartburgstraße, Wilhelm-Busch-Straße,
Wollsbachstraße, Zum Kallenberg.

Zum Pfarrbezirk III gehören
folgende Straßen:

Abendröthe, Albichweg,
Am Birlenbach, Am Grünen Hang, Am Hüttengraben, Am Kindergarten,
Am Kirschenbäumchen, Am Klafelder Markt, Am Kopf, Am Nöchel, Am
Sammetshain, Am Sonnenhang, Am Sportplatz, Am Steinbruch, Am Westhang,
Am Zäunchen, An den Weiden, Bahnstraße, Birlenbacher Hütte, Birlenbacher
Straße, Bornstraße, Breitscheidstraße, Brunnenweg, Diesterwegstraße,
Eisenstraße, Erlenweg, Fichtenweg, Friedrichsplatz, Friesenstraße,
Fröbelstraße, Geisweider Straße (bis Haus-Nr. 61), Gerberstraße,
Ginsterweg, Goldregenweg, Hans-Böckler-Platz, Heckenbergstraße,
Heidenfeld, Hermann-Löns-Straße, Hofbachstraße, Hohe Straße, Hüttenstraße,
Im Söntchen, In der Furth, Jasminweg, Kalte Seite, Kiefernweg, Königstraße,
Kupferstraße, Lindenplatz, Ludwig-Kenter-Straße, Nussbaumweg, Rathausstraße,
Reckhammerstraße, Rijnsburger Straße, Röntgenstraße, Schießbergstraße,
Schwarzdornweg, Schweizer Seifen, Sohlbacher Straße (Haus-Nr. 1-37
bzw. 2-32), Stahlstraße, Turnerstraße, Viktoriastraße, Vor der Schule,
Wildweg, Wilhelm-Raabe-Straße, Zeppelinstraße, Zinkstraße.


Weltladenverkauf

Fair tut gut!

Ab dem neuen Jahr
möchte der Partnerschafts-Ausschuss einmal monatlich nach dem Gottesdienst
Waren aus dem Weltladen anbieten. An unserem Stand, den wir abwechselnd
in der Talkirche und im Wenscht aufbauen werden, finden Sie Kaffee,
Tee, Honig, Schokolade und manches mehr. Alle Produkte stammen aus
fairem Handel und wurden umweltverträglich hergestellt. Handwerker
und Kleinbauern erhalten angemessene Preise für ihre Erzeugnisse
und sind dadurch in der Lage, eine solide Lebensgrundlage für sich
und ihre Familien zu schaffen. Fairer Handel tut aber nicht nur
anderen gut, sondern auch uns selbst. Die Produkte überzeugen durch
ausgezeichnete Qualität und guten Geschmack.

Wir bieten die
Waren aus dem Weltladen jeweils am ersten Sonntag im Monat nach
dem Gottesdienst an: am 6. Januar nach der Guten-Abend-Kirche im
Wenscht und am 3. Februar nach dem Gottesdienst in der Talkirche.

Kirchenwahl 2008

Wahlen zum Presbyterium 2008

Am 24. Februar 2008 finden in ganz Nordrhein-Westfalen
evangelische Kirchenwahlen statt. In der Kirchengemeinde Klafeld
hat das Wahlverfahren mit der Gemeindeversammlung am 29. Oktober
2007 begonnen. Von den vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten
haben sich bisher sechs Männer und Frauen bereit erklärt, das Leben
in unserer Gemeinde verantwortlich mitzugestalten. Zwei Plätze im
Presbyterium bleiben also vorerst frei. Somit finden in der Kirchengemeinde
Klafeld keine Wahlen statt. Die Namen der Kandidatinnen und Kandidaten
werden im Gottesdienst abgekündigt. Sofern kein Einspruch erhoben
wird, gelten die Vorgeschlagenen bis zum Erscheinen dieses Gemeindebriefs
bereits als gewählt. In der nächsten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“
werden die neuen bzw. wiedergewählten Presbyterinnen und Presbyter
sich Ihnen vorstellen.

Den Termin für die Einführung und die Verabschiedung
der ausscheidenden Presbyterinnen und Presbyter können Sie sich
heute schon vormerken: Sonntag, den 6. April, um 9.30 Uhr in der
Talkirche.