Guten-Abend-Kirche

 

Guten-Abend-Kirche

Vielleicht haben
Sie sich schon darauf gefreut, dass wir bald wieder einmal im Monat
Guten-Abend-Kirche feiern. Leider müssen wir Sie auch in diesem
Jahr um einen Monat vertrösten. Wegen des Konzerts am Erntedankfest
beginnt die Guten-Abend-Kirche am 7. November. Dafür endet sie wegen
des späten Ostertermins aber auch erst im April 2011. Sie verpassen
also nichts! Über die Termine und das Thema der neuen Reihe informieren
wir Sie in der nächsten Ausgabe der Gemeindenachrichten. Falls Sie
gern bei der Vorbereitung und Gestaltung der Guten-Abend-Kirche
mitwirken möchten, kommen Sie doch zu unserem nächsten Treffen am
Montag, dem 13. September, um 17 Uhr ins Gemeindezentrum Wenscht.

 

Herbstfest für die „Generation 70plus“:

 

Herbstfest für die „Generation
70plus“:

Auf
das positive Echo im vergangenen Jahr hin laden wir auch in diesem
Jahr wieder alle Gemeindeglieder über siebzig zu einem Herbstfest
ins Gemeindezentrum Wenscht ein. Weil beim letzten Mal der Andrang
groß war und der Platz knapp wurde, verteilen wir das Ganze dieses
Mal auf zwei Nachmittage:
Mittwoch, den 29. und Donnerstag, den
30. September.

Für welchen der
beiden Nachmittage Sie sich anmelden, ist Ihnen freigestellt, solange
der Platz reicht.

Wir beginnen jeweils
um 14.30 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Kirche. Danach
gibt es Kaffee und Kuchen, für den am Mittwoch der Frauentreff Wenscht
und am Donnerstag Mitglieder der anderen Frauenkreise der Gemeinde
sorgen. Und schließlich erwartet Sie noch ein buntes Überraschungsprogramm.

Wenn Sie 75 und
älter sind, erhalten Sie mit diesem Gemeindebrief noch eine persönliche
Einladung. Den Jüngeren ab 70 sei aber hiermit versichert, dass
Sie genauso herzlich willkommen sind. In beiden Fällen melden Sie
sich bitte bis Freitag, den 24.9., im Gemeindebüro an (83554), damit
wir besser planen können!

 

Emmaus – Auf dem Weg des Glaubens

 

Emmaus – Auf dem Weg des Glaubens

Zwei Menschen
auf dem Weg nach Hause – traurig, enttäuscht, ratlos; denn Jesus,
auf den sie so große Hoffnung gesetzt hatten, ist tot. So denken
sie jedenfalls. Aber dann stößt ein dritter Weggefährte zu ihnen.
Sie kommen mit ihm ins Gespräch über das, was sie bewegt. Er macht
sie auf Worte der Bibel aufmerksam, die ihnen verstehen helfen,
was durch und mit Jesus geschehen ist. Als sie in Emmaus, ihrem
Heimatort, ankommen, laden sie den Weggefährten noch zu sich ein.
Und als er beim Tischgebet das Brot bricht, erkennen sie ihn: niemand
anderes als Jesus selbst war mit ihnen unterwegs. Nun glauben sie,
dass er auferstanden ist und lebt und dass es stimmt, was er gesagt
hat. Im nächsten Moment ist Jesus ihren Blicken entschwunden, aber
der Glaube bleibt und lässt die beiden ein neues Leben beginnen.

So erzählt es
Lukas am Ende seines Evangeliums. Aber im Grunde passiert es seitdem
immer wieder, wo Menschen zum Glauben finden: sie begegnen Christen,
mit denen sie sich gut verstehen und über Gott und die Welt reden
können; sie suchen mit ihnen gemeinsam biblische Antworten auf die
brennenden Fragen ihres Lebens; und sie machen schließlich die Erfahrung,
dass diese Antworten tragen und sich auch im Alltag als wahr erweisen.

Deshalb gibt es
seit einigen Jahren ein Glaubenskurs-Konzept, das sich „Emmaus“
nennt. Es möchte solche Begegnungen ermöglichen und dann gemeinsam
Wege gehen, auf denen Glaube wachsen kann – in einer Zeit, wo zwar
das Interesse an Religion wächst, aber die Verbundenheit mit dem
christlichen Glauben sich immer mehr verflüchtigt.

Auch unsere Gemeinde
sieht das als eine wichtige Aufgabe an. Deshalb möchten wir Anfang
nächsten Jahres erstmals einen Glaubenskurs nach dem „Emmaus“-Konzept
durchführen. Eingeladen sind alle, die bisher wenig Kontakt mit
Kirche und Glauben hatten und gern mehr darüber erfahren möchten,
aber auch alle, die schon lange dabei sind und sich gerade deshalb
(wieder) einmal mit den Grundfragen des Glaubens beschäftigen wollen.

Für Mittwoch,
den 24. November 2010, ist ein „Schnupperabend“ geplant, der erste
Einblicke ermöglicht. Und zwischen dem 19. Januar und dem 2. März
2011 gibt es zunächst sieben Abende unter dem Thema „Was Christen
glauben“. Alle Veranstaltungen finden mittwochs von 19.30 Uhr bis
21.00 Uhr im Gemeindehaus Tal statt.

Bevor es losgeht,
suchen wir aber noch Leute, die bereit sind bei „Emmaus“ mitzuarbeiten.
Bis jetzt besteht unser Team aus drei Leuten (Martina Hofheinz,
Volker Mackenbach und Pfr. Martin Klein), es dürfen aber gern mehr
werden. Es sollten Menschen sein, die unserer Gemeinde angehören,
kontaktfreudig und zu offenem, zwanglosen Gespräch über Glaubensfragen
fähig sind und von ihrem christlichen Glauben gern etwas an andere
weitergeben. Theologisches Fachwissen oder intensive Bibelkenntnis
sind nicht erforderlich. Wer sich dafür interessiert, kann sich
gern bei Pfr. Klein melden (Tel.: 81251). Näheres zu „Emmaus“ erfahren
Sie dann in der nächsten Ausgabe von „Gemeinde jetzt“.

 

ATEMPAUSE Hüttental e.V.

 

Die Betreuungsgruppe der ATEMPAUSE
Hüttental e.V.
seit Mai in der Bismarckstraße in Weidenau aktiv

Demenz
ist eine immer größer werdende Herausforderung unserer Gesellschaft.
Die Zahl der Betroffenen steigt weiter an und damit müssen auch
hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen für die Betroffenen und die betreuenden
Angehörigen gefunden werden. Der Entlastungsverein ATEMPAUSE Hüttental
e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, pflegende Angehörige von Menschen
mit Demenz bei ihrer schweren Aufgabe zu unterstützen. Während die
geschulten HelferInnen sich um die Menschen mit Demenz kümmern,
können die pflegenden Angehörigen diese Zeit nutzen, sich selbst
etwas gutes zu tun. Um auch den Menschen mit Demenz die Möglichkeit
zu geben, andere zu treffen und einer sozialen Isolation vorzubeugen,
wurde im Mai 2010 das Angebot der ATEMPAUSE Hüttental erweitert.
Seit dieser Zeit trifft sich in den Räumlichkeiten der KSG in der
Bismarckstraße in Weidenau jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr die
Betreuungsgruppe. Dort werden mit insgesamt drei Helferinnen unter
der Leitung von Frau Annette Fritsche viele unterschiedliche Angebote
gemacht. Bei der großen Hitze war die Gruppe beispielsweise ein
Eis essen. Es wurde auch schon Marmelade eingekocht und gebastelt.
Eingerahmt sind diese Angebote in das Singen von Liedern und einem
gemeinsamen Kaffeetrinken. Wer Interesse an diesem Angebot hat,
kann sich gerne melden. Es sind noch Plätze frei.

Derzeit werden
insgesamt 33 Klienten von der ATEMPAUSE Hüttental e.V. betreut.
Die Bedarf ist sehr unterschiedlich. Während einige Interesse an
der Betreuungsgruppe haben, ziehen andere eine Betreuung zu Hause
vor. Es werden sowohl Angebote in der Woche wie am Wochenende gemacht.
In einem ersten Hausbesuch durch die Einsatzleitung Frau Annette
Fritsche wird gemeinsam ermittelt, wie die Unterstützung aussehen
soll. Diese Maßnahmen werden in der Regel von der Pflegekasse finanziell
unterstützt.

Da der Bedarf
stetig ansteigt, werden auch HelferInnen benötigt, die diese Arbeit
tun. Bevor man eine Betreuung von Menschen mit Demenz übernimmt,
wird man als HelferIn geschult.

Haben Sie Interesse
an einem dieser Angebote oder wollen Sie eine Schulung als HelferIn
machen, dann wenden Sie sich bitte an die Einsatzleitung der ATEMPAUSE
Hüttental Frau Fritsche unter der Telefonnummer: 0271/2358242

Sie sind herzlich willkommen.

Charlotte Boes

 

Ökumene läuft

 

Dabei sein ist alles – Ökumenisches
Team zum Firmenlauf

Der
sportliche Teamgeist stand beim 7. Siegener Firmenlauf für die 17-köpfige
Mannschaft im Vordergrund. Das Team, bestehend aus evangelischen
und katholischen Gemeindemitgliedern der ev. Kirchengemeinden Wenscht
und Talkirche sowie der kath. Gemeinden St. Joseph und St. Marien,
traf sich mehrmals zum gemeinsamen Training und Austausch.

Um den ökumenischen
Gedanken unter den 7.400 Läufern und Läuferinnen auch nach außen
hin sichtbar zu machen, entstand ein Laufshirt mit dem Aufdruck
des altgriechischen Symbols für Ökumene und dem Slogan „Ökumene
läuft“ mit den Stadteilen Weidenau und Geisweid.

Nachdem die Teilnehmer
den Firmenlauf in einer gemütlichen Runde ausklingen ließen stand
fest: Im nächsten Jahr starten alle wieder beim 8. Firmenlauf.

Reimund Ditsche