Tapetenwechsel für Diakonie-Seniorentreff

 

Tapetenwechsel für Diakonie-Seniorentreff

Siegen, 11. Juli 2012.
Neue Räumlichkeiten
hat der „Treffpunkt 60 plus“ bezogen:

Der
Seniorentreff – angeschlossen an die Diakonie-Station Geisweid –
ist nun in der Johann-Hus-Straße 10 in Geisweid (ehemaliger Standort
des Lutherhauses) zu finden. „Die neuen Räumlichkeiten sind barrierefrei
und deshalb auch für gehbehinderte Menschen gut erreichbar“, erklärt
Renate Wagner, ehrenamtliche Helferin und von Beginn an dabei. Im
Treffpunkt begegnen sich jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr Senioren
bei Kaffee und Kuchen. Sie unterhalten sich, erzählen Geschichten,
spielen und knüpfen Freundschaften. „Soziale Kontakte sind auch
im Alter wichtig für Gesundheit und Lebensfreude“, sagt Wagner.
Unterstützt wird der Seniorentreff durch das ehrenamtliche Engagement
des sechsköpfigen Treffpunkt-Teams und des Freundeskreises der Diakoniestation.
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte Senioren und ehrenamtliche
Helfer können sich dienstags im Treffpunkt melden oder sich vorab
unter Tel. 0271/ 3336817 informieren.

 

Posaunenchor: Neue Ausbildungsreihe !

 

Posaunenchor CVJM Klafeld

Wann? Chorprobe jeden Mittwoch von 19.30
– 21.00 Uhr
Wo? im Ev. Vereinshaus, Im Ruhrstgarten
3 in Geisweid
Chorleitung? Matthias Otterbach

Wir haben zur Zeit ca. 30 aktive
Mitglieder und 6 Jungbläser.

Kontaktmöglichkeit:

Matthias Otterbach

Wer gerne bei
uns ein Instrument erlernen möchte, wendet sich bitte an unseren
verantwortlichen Ausbilder:

Matthias Otterbach
Tel.: 0171/8482929
m_otterbach@arcor.de

Instrumente können gestellt werden!

>>>>>>
Link:
cvjm
Klafeld

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Sprechstunde der Mitarbeitervertretung

 

Sprechstunde der Mitarbeitervertretung

Die MV möchte,
wie bei der Mitarbeiterversammlung angekündigt, in Zukunft eine
Sprechstunde für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anbieten.
Die MV trifft sich regelmäßig einmal im Monat und wir möchten Euch
Gelegenheit geben, mit Fragen, Problemen und Anregungen zu uns zu
kommen.

Gerne könnt Ihr
Euch zu einem Termin anmelden, Ihr könnt aber auch einfach so vorbei
kommen.

WO? Im Turmzimmer im Gemeindezentrum
Wenscht
Wann? Der erste Termin ist der 03.07.12
um 9.00 Uhr

Die weiteren Termine findet Ihr in der jeweils
aktuellen Ausgabe von „Gemeinde jetzt“.

Es grüßt Euch im Namen der MV
Jutta Mühlnikel

 

Übergabe der Stimmgabel

 

Übergabe der Stimmgabel:

Wechsel  in  der
Chorleitung  des  Gemischten  Chores  Birlenbach

von Friedhelm Hanisch und Peter-Christian
Rose


 Der
Eine – Ingo Gieseler – geht ..
.

„Nach
langer erfolgreicher Zusammenarbeit hat unser Chorleiter
Ingo Gieseler den Chor letztmalig im Ostergottesdienst
im Wenscht geleitet.“ Mit dem „Irischen Reisesegen“
und seinem Refrain „… und bis wir uns wiedersehn,
möge Gott seine schützende Hand über dir halten“
endete nach elf Jahren für alle Beteiligten eine unvergessliche
Ära. Für die Kirchengemeinde Klafeld sprach ihm Pfarrer
Dr. Martin Klein seinen Dank aus. Er erinnerte an die
vielfältigen Dienste und Verdienste von Ingo Gieseler,
der das Amt des Chorleiters beruflich bedingt aufgibt.
Pfarrer Klein überreichte ihm einen Blumenstrauß und
wünschte ihm für seinen weiteren Lebensweg Gottes Segen.

„Die
Sängerinnen und Sänger des Chores verabschiedeten ihren
´alten Dirigenten´ bei einem gemütlichen Zusammensein
im Restaurant ´Olymp´ in Buschhütten. Hier gab es reichlich
Zeit und Gelegenheit, danke zu sagen für sein Wirken
und die vielfältigen Auftritte und Konzerte.“

Er hat die Sängerinnen
und Sänger immer wieder begeistert bei der Stimmbildung, beim Üben,
beim Einsingen und auch mit einer abwechslungsreichen Chorliteratur.
„Mit viel Geduld und großer Toleranz hat Ingo Gieseler den
Chor immer wieder neu gefordert und gefördert, so dass wir unseren
großen Gott mit unseren Stimmen in unterschiedlichster Art und Weise
loben und preisen konnten.“

„Gott
sei Dank geht es bezüglich der Chorleitung nun nahtlos
weiter. Mit Rena Nothnagel haben wir eine junge Frau
gewinnen können, die sich selbst als ´musikalische Spätzünderin´
bezeichnet.“ Geboren wurde sie in Berlin, aufgewachsen
ist sie in Neuss und Biberach. Nach dem Abitur dann
die berufliche Orientierung in der Hansestadt Lübeck.
Zwei Präferenzen kristallisierten sich klar heraus:
„Die Vorliebe für die Arbeit mit Menschen und die
Leidenschaft für die Musik, insbesondere den Gesang.“
So beschreibt es Rena Nothnagel selbst.

Sogleich
begann sie mit einer konsequenten musikalischen Ausbildung
mit Klavier- und Gesangsunterricht zur Vorbereitung
auf das Schulmusikstudium, das sie dann 2006 an der
Universität Siegen aufnahm.


Die
Andere – Rena Nothnagel – kommt ..

Gesangsunterricht
erhielt sie bei Prof. Thomas Heyer und Susanne Schlegel, Unterricht
in Bereich Chorleitung bei Michael Blume und Ute Debus. Ergänzt
wurde alles durch die Beteiligung an Opernprojekten. 2011 schloss
sie ihr künstlerisches Hauptfach mit der Note „sehr gut“
ab.

„Rena Nothnagel
wünscht sich für die gemeinsame Zukunft im Gemischten Chor Birlenbach,
dass es ihr gelingt, die lebhafte Energie und Freude des Chores
am Singen weiter zu fördern und so mit dem gesungenen Wort den Gottesdienst
in seiner Farbigkeit zu bereichern. Dazu wünschte der ´alte Dirigent´
der ´neuen Dirigentin´ viel Erfolg und übergab ihr mit den besten
Wünschen die von Bertram Krieger ´geerbte Stimmgabel´.“

„Wir, die
Sängerinnen und Sänger, freuen uns nun auf die ersten Schritte mit
unserer neuen Chorleiterin. Genauso offen, wie wir für die neue
Chorleiterin sind, so offen sind wir auch für interessierte Sängerinnen
und Sänger. Wir garantieren: Es macht einfach Spaß, bei uns mit
dabei zu sein! Probieren Sie es doch einfach mal aus!“

Der Gemischte
Chor Birlenbach übt jeden Donnerstag ab 20 Uhr im Gemeinderaum in
der Gerberstraße. Bezüglich Rückfragen und weiterer Informationen
wenden Sie sich bitte an Friedhelm Hanisch, den 1. Vorsitzenden
des Chores; er ist unter den Rufnummern 0271/71330 und 015112432285
zu erreichen.

 

20 Jahre Partnerschaft Klafeld – Bagamoyo

 

Miaka ishirini uhusiano Klafeld
– Bagamoyo

20 Jahre Partnerschaft Klafeld
– Bagamoyo

„Endlich ist es
so weit! Nach langen Bemühungen, Vorbereitungen und Kontaktaufnahmen
steht jetzt fest, dass unsere Partnergemeinde in Tansania die Gemeinde
in Bagamoyo sein wird“, meldeten die Klafelder Gemeindenachrichten
im Mai 1992. Gefeiert wurde der Beginn der Partnerschaft am 27.
und 28. Juni mit einem Abend der Begegnung im Lutherhaus, einem
Festgottesdienst in der Wenschtkirche und einem Gemeindetag für
Weltmission. Dazu waren sechs Gäste aus dem Kirchenkreis Kibaha
sowie zwölf Studenten der Musikhochschule Ruhija angereist und wurden
hier erwartungsvoll empfangen.

Der Gedanke, eine
Partnerschaft mit einer afrikanischen Gemeinde einzugehen, stieß
in Klafeld offenbar auf großes Interesse. Davon zeugen die ausführlichen
Berichte und zahlreiche Fotos in den Gemeindenachrichten. Sowohl
die Klafelder als auch die afrikanischen Besucher schwärmten geradezu
von der „pfingstlichen Begegnung“ und dem „historisch geprägten
Tag“. „Alles stimmte an diesem schönen Sonntag“, resümierte Karin
Krahl in ihrem Bericht. „Sogar das Wetter war so warm, dass sich
die Gäste aus Tansania wie zu Hause fühlen konnten. Für alle, die
an diesem Gemeindetag teilgenommen haben, war es sicher ein großes
Erlebnis, mit diesen fröhlichen und liebenswerten Menschen von einem
anderen Kontinent zusammen sein zu können. Deren unkomplizierte,
freundliche und fröhliche Art zu glauben wird sicher für manchen
von uns zum Vorbild geworden sein. Mit ihrem fröhlichen Singen und
Musizieren haben sie einen Platz in unseren Herzen eingenommen.
So fiel der Abschied von ihnen gar nicht so leicht, und einige stille
Tränen sind dabei geflossen.“

Alte
und neue Kirche (in Bagamoyo)

Bagamoyo

Tränen fließen
fast immer, wenn wir voneinander Abschied nehmen, sei es in Bagamoyo
oder in Siegen. Denn die gegenseitigen Besuche sind das Herzstück
der Partnerschaft. In der persönlichen Begegnung erleben wir, dass
wir als Schwestern und Brüder in Christus zusammengehören, auch
über manche Unterschiede und die große Entfernung hinweg. Gefestigt
wurde die Partnerschaft viele Jahre lang durch das Kilwag-Projekt,
an dem Magdalena Kröber aus Geisweid sowohl im Kirchenkreis Siegen
als auch vor Ort in Bagamoyo maßgeblich beteiligt war. In vielen
Gemeinden des Siegerlandes, auf Basaren und auch auf dem Geisweider
Bürgerfest wurden Handarbeiten verkauft, die Frauen aus den Partnergemeinden
angefertigt hatten. Mit dem Geld, das sie auf diese Weise verdienten,
konnten sie z.B. die Schulgebühren für ihre Kinder bezahlen. Mittlerweile
liegt die Verantwortung für Kilwag ganz in den Händen der tansanischen
Frauen. Auch in Bagamoyo betreibt die Frauengruppe der Gemeinde
einen kleinen Laden, in dem sie Kleidung, Stoffe, Haushaltswaren,
Schmuck und Kunsthandwerk verkauft.

Gottesdienst
in Bagamoyo

Frühstückspause
im Kindergarten

Sichtbare Zeichen
der Verbundenheit kann man sowohl in Klafeld als auch in Bagamoyo
entdecken: Gastgeschenke, die unsere Kirchen schmücken wie z.B.
die kleine geschnitzte Krippe am Eingang der Wenschtkirche, die
im Festgottesdienst am 28. Juni 1992 überreicht wurde, Kerzenständer
aus Ebenholz, die Lutherrose in der Talkirche, eine Abendmahlsdecke
aus Setzen, die seit 2009 auf dem Altar der Kirche in Bagamoyo liegt,
und auch Gebäude, die dort mit Unterstützung der Kirchengemeinde
Klafeld errichtet wurden: die neue Kirche, der Kindergarten, das
Pfarrhaus oder die Kirchen in den sechs Untergemeinden, die zu Bagamoyo
gehören. Im Eingangsbereich der Talkirche werden wir demnächst Geschenke
aus Bagamoyo in einer Vitrine ausstellen. So werden wir immer wieder
an unsere Schwestern und Brüder in Tansania erinnert. Solche Zeichen
der Verbundenheit brauchen wir, um den Gedanken an die Partnerschaft
auch zwischen den gegenseitigen Besuchen wach zu halten.

Frauengruppe

Laden
der Frauengruppe

Dass eine Partnerschaft
nicht nur viel Freude, sondern auch Arbeit und Mühe macht, war von
Anfang an klar: „Jetzt“, so hieß es damals in den Gemeindenachrichten,
„sind wir alle hier in Geisweid gefragt, diese Verbindung aufzubauen
und zu pflegen.“ Das geschieht nicht nur bei persönlichen Begegnungen,
in manchen Gottesdiensten, durch gemeinsame Projekte, im Gebet füreinander,
durch Spenden, Briefe, E-Mails oder Erinnerungsstücke in unseren
Kirchen, sondern auch durch die Arbeit im Partnerschafts-Ausschuss
und durch den Kauf bzw. Verkauf von Waren aus dem Weltladen. Allen,
die in den vergangenen 20 Jahren dazu beigetragen haben, die Partnerschaft
mit der Gemeinde in Bagamoyo aufzubauen und zu gestalten, danken
wir ganz herzlich. Denn bei aller Arbeit und Mühe und trotz aller
Ernüchterung, die sich immer mal wieder einstellt, ist es doch eine
reizvolle und lohnende Aufgabe. Davon können Sie sich gerne selbst
überzeugen im

Festgottesdienst am Pfingstsonntag
(27. Mai 2012)
um 9.30 Uhr in der Talkirche.

Die Predigt hält
Martin Ahlhaus, der seit November als Regionalpfarrer für Mission,
Ökumene und Weltverantwortung in den Kirchenkreisen Iserlohn, Lüdenscheid-Plettenberg,
Siegen und Wittgenstein tätig ist. Nach dem Gottesdienst lädt der
Partnerschafts-Ausschuss Sie herzlich zum Jubiläumskaffee ein –
natürlich mit Kaffee und Tee aus Tansania!

Almuth Schwichow