Predigt vom 14. September

GOTTESDIENST ZUM KARTOFFELBRATFEST

17. Sonntag nach Trinitatis
FeG
Sohlbach, 14.9. 2008
Pfr. Dr. Martin Klein
Text: Eph 4,1-6

Das, was ich hier
in der Hand halte, liebe Geschwister, ist eine Kartoffel, eine der
nahrhaftesten Pflanzen der Welt.

Jetzt denken Sie
wahrscheinlich: „Dat wesse mir och, dat dat en Duffel es, do bruche
mr kin Pasduur zoo!“

Nun, ich weiß
natürlich, dass Sie das wissen. Aber versetzen Sie sich doch mal
300 Jahre in die Vergangenheit! Stellen Sie sich vor, Sie hätten
diese exotische Pflanze aus dem fernen Amerika noch nie im Leben
gesehen. Dann würden Sie wahrscheinlich ganz anders denken: „Wat?
Dat ronzlije, drecklije Denge sull mer easse kunn? Dat kaasde oos
net verzälln!“ Weil die Siegerländer Bauern damals so dachten, musste
die Obrigkeit sie zu ihrem Glück zwingen und den Kartoffelanbau
befehlen. Mit großem Erfolg allerdings. Denn schon bald wurde die
Kartoffel das Siegerländer Grundnahrungsmittel – von den
„Pellduffeln“ bis zum „Riewekooche“. Wahrscheinlich hätte es unsere
Gegend ohne die Kartoffel nie zu einer „Provinz voll Leben“ gebracht,
sondern wäre heute ein ziemlich entvölkerter Landstrich. Deshalb
wird die Kartoffel ja auch mit einem eigenen Fest bedacht – nicht
nur in Sohlbach und Buchen.

Vielleicht rutscht
jetzt mancher schon im Geiste unruhig hin und her und fragt sich,
warum der Pastor eigentlich heute eine Predigt über Kartoffeln hält.
Wo bleibt denn da der geistliche Nährwert?

Keine Sorge, auf
den komme ich sofort! Denn außer Land und Leute zu nähren, gelingt
der Kartoffel hier und heute noch etwas, das sonst äußerst selten
passiert: dass nämlich Landes- und Freikirchler, evangelische Gemeinden
und örtliche Vereine gemeinsam Gottesdienst feiern. Das schaffen
wir weder zu Weihnachten, noch zu Ostern, noch zu Pfingsten. Fast
sieht es so aus, als seien die Kartoffeln, die wir alle essen, und
vielleicht noch der Dank an Gott dafür, der einzige gemeinsame Nenner,
auf den wir uns verständigen können. Dann wär’s allerdings nicht
viel, was wir gemeinsam haben, und das wäre traurig. Aber gottlob
ist es anders, auch wenn uns das vielleicht nicht immer bewusst
ist. Es gibt nämlich eine Einheit zwischen allen Christenmenschen,
die so tief bzw. so hoch reicht, dass wir sie überhaupt nicht auflösen
können. Davon spricht der Bibelabschnitt, der für heute zum
Predigen vorgeschlagen ist. Er steht im Epheserbrief, im vierten
Kapitel. Dort schreibt ein Schüler des Apostels Paulus in dessen
Namen folgendes:

So ermahne
ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung
würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut,
in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht,
zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: ein
Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung
eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater
aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

Auch damals, am
Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus, war die Einheit der
Christen schon gefährdet; sonst müsste diese Ermahnung hier nicht
stehen. Weit verstreut waren die kleinen christlichen Gemeinden.
Sie standen unter äußerem Druck und waren deshalb in der Gefahr,
nur die eigenen Probleme zu sehen und die Gemeinschaft mit den auswärtigen
Geschwistern zu vergessen. Und außerdem: Die Generation, die Jesus
und die Anfänge noch erlebt hatte, starb jetzt allmählich aus. Deshalb
mussten die Christen sich darüber klar werden, was ihre gemeinsame
Basis war und wie man sie in Zukunft festhalten sollte. Darüber
gab es natürlich verschiedene Ansichten und entsprechend manchen
Streit.

Das ist seitdem
leider nicht anders und nicht besser geworden, trotz der ganz anderen
Situation, in der wir leben. Deshalb kann es wohl auch uns nicht
schaden, darauf zu hören, was der Epheserbrief zu sagen hat, um
die Einigkeit der Christen zu stärken.

Ich fange dazu
am besten von hinten an: „Es ist ein Gott und Vater, der da ist
über allen und durch alle und in allen“. Ein Gott hat Himmel
und Erde geschaffen. Einer durchdringt und umfasst alles, was lebt.
Einer ist der Vater aller Menschenkinder. Einer nur lässt die Kartoffeln
wachsen und „gibt Speise reichlich und überall“ (an der schlechten
Verteilung – nebenbei bemerkt – sind wir schuld). Darauf
können wir uns rasch verständigen – auch mit Juden und Muslimen.
„Wir glauben doch alle an denselben Gott“, sagen wir dann gern.
Und das ist ja auch richtig: Wenn es nur einen Gott gibt, dann müssen
auch alle, die ihn verehren, diesen einen Gott meinen. Nur glauben
sie damit noch lange nicht alle dasselbe. Denn dazu müssten sie
ja Gott in seiner ganzen Größe erfassen können. Das kann aber keines
seiner Geschöpfe – so wie ein Fisch das Meer nicht erfassen kann,
in und von dem er lebt. Was wir von Gott erkennen, ist immer nur
ein kleiner Ausschnitt. Und diese Ausschnitte mögen sich vom einen
zum andern überschneiden, aber sie decken sich nie völlig. Nur der
Glaube an den einen Gott kann also die Einheit der Christen nicht
begründen – erst recht keine Einheit aller Religionen.

Dazu muss noch
etwas kommen: „ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“. Der „Herr“ ist
Jesus Christus, der Mensch gewordene Sohn Gottes. Der „Glaube“ ist
das Vertrauen auf Gottes Liebe, die sich darin zeigt, dass er unser
Menschsein auf sich genommen hat. Und die Taufe ist das sicht- und
spürbare Zeichen dafür, dass wir zu diesem Herrn gehören und den
Glauben an ihn teilen. Auch damit ist der eine Gott und Vater nicht
zur Gänze erfasst. Aber mehr brauchen wir über ihn gar nicht zu
wissen. Dass Gott die Liebe ist, und dass wir das an Jesus Christus
erkennen können, darauf zu vertrauen genügt im Leben und im Sterben,
das ist die Einheit, die uns alle verbindet. Und diese Einheit können
wir gar nicht zerstören, selbst wenn wir uns in noch so viele Konfessionen
zerspalten. Denn sonst müssten wir ja Gott selbst zerteilen können,
und das ist unmöglich.

Wir sind also
längst eins, sagt der Epheserbrief. Wir mögen unseren Glauben verschieden
leben und gestalten, wir mögen uns als Kirchen und Gemeinden unterschiedlich
organisieren, wir mögen uns aufgrund ganz menschlicher Probleme
streiten oder aus dem Weg gehen, aber es gibt für uns alle nur den
einen Christus, den einen Glauben, die eine Taufe, den einen heiligen
Geist, der uns mit Gott und untereinander verbindet. Das – und nicht
das Kartoffelbratfest – ist der eigentliche Grund, warum wir hier
gemeinsam Gottesdienst feiern. Aber auch, wenn wir alle in unserer
„eigenen“ Kirche sitzen, hier in der FeG oder in der Talkirche oder
im Wenscht oder in Buschhütten oder zu Hause vorm Fernsehgottesdienst
oder wo auch immer – auch dann haben wir teil an dem einen großen
Lobpreis Gottes, der die ganze Welt umspannt; auch dann werden unser
Dank und unsere Bitten ein Stück des einen großen Gebets, das zu
den Ohren Gottes dringt; auch dann gehören wir zum einen Leib Christi.

Na schön, denkt
jetzt vielleicht mancher, wenn das so ist, dann kann ja alles so
bleiben. Dann können wir Christen uns ruhig weiter gegenseitig belehren,
beneiden oder beargwöhnen – wenn wir irgendwie doch alle eins sind,
ist das ja gar nicht so schlimm. Das wäre aber falsch gedacht. Denn
wenn wir alle eins sind, dann muss das auch Konsequenzen haben –
ganz konkret im alltäglichen Christenleben. Und diese Konsequenzen
benennt uns der Ephesertext gleich zu Beginn: „ertragt einander
in Liebe“, heißt es da, „wahrt das Band des Friedens“, zeigt euch
der Berufung zum einen Leib Christi würdig, indem er „in Demut,
Sanftmut und Geduld“ miteinander umgeht.

Mir hat es von
diesen Ermahnungen vor allem eine angetan: „ertragt einander“. Dadurch
wird nämlich deutlich, dass es hier nicht um künstliche Harmoniesucht
geht, nicht darum, dass wir um des lieben Friedens willen alle Differenzen
unter den Teppich kehren. Wenn mich an meinen Mitchristen etwas
stört oder ärgert, soll ich das weder runterschlucken noch verdrängen,
sondern ich soll es erst einmal schlicht – ertragen. Erst wenn das
gelingt, kann ich anfangen zu verstehen, und erst wenn ich verstehe,
kann ich Störendes überwinden, Streit begraben und mit meinem Gegenüber
auch ganz praktisch einig werden.

Wahrscheinlich
müssen wir, die wir heute hier zusammen sind, uns in vielerlei Hinsicht
erst noch im „einander Ertragen“ üben. Das gilt zwischen Kirchengemeinde
und FeG, auch wenn wir uns Gott sei Dank schon näher gekommen sind
und einander besser verstehen als in vergangenen Zeiten. Das gilt
aber auch innerhalb unserer Kirchengemeinde, in der die Sohlbach-Buchener
aufgrund der belastenden Entscheidungen der letzten Jahre noch nicht
wirklich ankommen konnten. Auch da sind wir nach meinem Gefühl mit
dem „einander Ertragen“ schon vorangekommen. Vielleicht können wir
nun so langsam damit beginnen, einander auch zu verstehen und uns
dann gemeinsam auf den Weg machen. Schließlich ist es nach Epheser
4 auch eine Hoffnung, zu der wir berufen sind: dass nichts
mehr uns trennen möge, weder von Gott noch voneinander. Und an Gott
soll’s nicht liegen, dass diese Hoffnung in Erfüllung geht.

Amen.

Woche der Diakonie im Kirchenkreis

Woche   der   Diakonie
  im   Kirchenkreis   Siegen

Vom
18.- 25. September findet im Kirchenkreis Siegen die
„Woche der Diakonie“ statt. Im „Wichernjahr 2008“ erinnert
die Veranstaltungsreihe an Johann Hinrich Wichern (1808
– 1881), den Gründer der modernen Diakonie und Wegbereiter
des Sozialstaates.

 

Zu folgenden Veranstaltungen
wird herzlich eingeladen:

18.
Sept. – 15 Uhr – Stadthalle Kreuztal, Zum Erbstollen 7:

Sondersynode
„Diakonie“ mit Impulsreferat von Pfr. Günther Barenhoff, Vorstand
Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V., Münster

19. Sept.
– 19 Uhr – GZ Christuskirche, Siegen, Obenstruthstr. 8:
„Wichern
Kirche und Diakonie in unserer Region“ – Auf  Spurensuche mit
Pfr. i. R. Ulrich Weiß: Wo und wie prägte der Gründer der Diakonie
das reformierte Siegerland?

20. Sept.
– 14 Uhr – Mehrgenerationenhaus, Siegen, St.-Johann-Str. 7:
„Alter
und Armut – Altersarmut in unserer Stadt“: Rundgang durch Siegen
mit Jens Reppahn (Diakonisches Werk Siegen) und Günter Hensch (Institut
für Kirche und Gesellschaft). Anmeldung erwünscht: +49271 5003-201
(Frau Kramp)

21. Sept.
– 10.30 Uhr – Martinikirche Siegen, Grabenstr. 22:

Gottesdienst
zur Woche der Diakonie im Wichernjahr 2008 mit Superintendentin
Annette Kurschus, mit dem Diakonie-Beauftragten des Kirchenkreises
Siegen, Pfr. Thomas Weiß, und dem Projektchor der Diakonie in Südwestfalen

22. Sept.
– 18 Uhr – Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus, Wichernstr. 40:

„Entscheidungsfindung
am Lebensende“ – Hubert Becher (Geschäftsführer des Ev. Jung-Stilling-Krankenhauses)
diskutiert dieses kontroverse Thema mit Theologen, Medizinern, Juristen
und Angehörigen

23. Sept.
– 10 Uhr – Hermann-Reuter-Haus, Weidenau, Ludwigstr. 4:

Frühstück
und Begegnung für Seniorinnen und Senioren in Kooperation mit dem
Bezirksverband der Siegerländer Frauenhilfe und der Männerarbeit
im Kirchenkreis Siegen. Anmeldung notwendig: +49271 5003-201 (Frau
Kramp)

23. Sept.
– 17 Uhr – Diakonie in der City, Siegen, Friedrichstr. 27:

„Anwalt
und Dienstleister – Diakonie als Mitgestalterin des Sozialstaates“:
Vertreter aus der Freien Wohlfahrtspflege und aus der Kommunalpolitik
diskutieren ihre Verantwortung in einem modernen Sozialstaat mit
Prof. Dr. Johannes Eurich (Uni Heidelberg/EFH Bochum)


24.
Sept. – 19.30 Uhr – Bismarckhalle, Weidenau, Bismarckstr. 45:

„Wichern
live“ – Der Festabend. Begegnung, Unterhaltung, nette Leute, leckerer
Imbiss – Benefizveranstaltung zugunsten diakonischer Projekte in
unserer Region mit Live-Musik der Band „Die Drei“. Tickets erhältlich:
+49271 5003-201 (Frau Kramp)

25. Sept.
– 19.30 Uhr – Ev. GZ, Rödgen, Rödgener Str. 109a:

„Kirche
und Diakonie im Spannungsfeld von Initiative, Institution und Organisation“:
Was kann Diakonie von Kirche lernen, und umgekehrt?“ – Diskussion
mit Prof. Eberhard Hauschildt (Uni Bonn), Superintendentin Annette
Kurschus, Dr. Josef Rosenbauer (Geschäftsführer der Diakonie in
Südwestfalen), Fritz Koblenzer (Diakonie-Stiftung Kreuztal) und
Juliane Kahm (Pflegekreis Wilnsdorf). Moderation: Dieter Sobotka
(Chefredakteur der Siegener Zeitung)
 


KU-Arbeit in Klafeld

„Konfirmanden / Konfirmandinnen
sehen und stärken“

Sie waren interessiert
und neugierig auf die Abendreihe „Jugend von heute“ und haben sich
einen Einblick verschafft oder haben davon gehört.  Die Abende
sind vorbei; viele gute Gedanken wurden ausgesprochen, die uns auch
in der weiteren Gestaltung der Konfirmandenarbeit begleiten werden.
Die Frage: „Was kann Konfirmandenarbeit leisten und welche Ziele
können und wollen wir uns setzen?“ steht jetzt im Vordergrund. An
unseren Überlegungen möchte ich Sie; möchten wir Sie gerne teilhaben
lassen:

In einem neuen
Jahrgang mit 80 Konfirmandinnen / Konfirmanden hat gerade die Kennenlernphase
begonnen und der „alte“ Jahrgang mit 60 Konfirmanden wird in eine
„Projektphase“ eintreten.

Bisher haben wir
10 Blocktage (samstags von 9.30 – 13.30) gestaltet, die von A. Schwichow/M.
Klein/W. Hofheinz. und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus der Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen vorbereitet und gestaltet wurden (…und
seit August mit F. Boes). Diese Blocktage sind auch für die neue
Gruppe vorgesehen. Um nicht alle Samstage mit Blocktagen zu belegen,
haben wir als Entlastung von September/Oktober bis Januar 2009 für
die „alte Gruppe“ eine Projektphase vorgesehen. Diese bietet die
Chance, das die Konfirmanden/Konfirmandinnen sich in kleineren Gruppen
für eine begrenzte Zeit mit einem Thema beschäftigen.

Heute haben wir
die ersten Ideen / Überschriften / Themen zusammengetragen: z.B.: Musik
und Religion / Spielebau für Spielkarussell / Thema: Tod/was Mädchen
stark macht / was Jungen stark macht / Werkstatt Jugendgottesdienst
/ Theater / Diakonie…

Dies sind einige
Beispiele und es gibt sicher noch ganz andere Ideen, die in die
Konfirmandenarbeit eingebaut werden könnten und für Jugendliche
interessant und wichtig sind. Beim Blocktag am 13.9. können die
Konfirmanden/Konfirmandinnen aus möglichen Projekten zwei auswählen.

Uns ist klar,
das neben hauptamtlichen Mitarbeitern  interessierte Menschen
nötig sind, die für einen begrenzten und miteinander verabredeten
Zeitraum WegbegleiterIn / Projektpate / Projektpatin für Konfirmanden
/ Konfirmandinnen
sein möchten.

Das ist Aufgabe
und Herausforderung (Risiken und Nebenwirkungen sind erwünscht)

Sollten Sie / solltest Du in
irgendeiner Weise neugierig sein;

am Mittwoch, den 10. September
um 17.30 im GZ Wenscht

besteht die Möglichkeit,
sich unverbindlich über die Möglichkeiten der Mitarbeit bei Projekten
(in der „alten Gruppe“)
 zu informieren und ggf. weitere
Verabredungen zu treffen für die beginnende Projektphase.

am Dienstag, den 16. September
um 19.00 im GZ Wenscht

wollen wir die
Konfirmandenarbeit noch einmal grundsätzlich vorstellen und über
die Möglichkeit der Mitarbeit bei Blocktagen (gelegentlich oder
kontinuierlich) ..oder bei Wochenenden… oder…Projekten  in
der neuen Gruppe informieren. Auch dazu sind sie/bist du
herzlich eingeladen.

Sollten Sie /
solltest Du Interesse haben, aber der Termin paßt nicht; gerne stehen
wir für weitere Informationen zur Verfügung.

W. Hofheinz             A.
Schwichow         F. Boes
       M. Klein


Kindergottesdienst Ausflug

 

Hurra, wir machen einen Ausflug!

Wer?

Alle Kindergottesdienstkinder
unserer Gemeinde mit ihren Familien.

Wann?

Am Sonntag, dem 14. September
2008, von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr.

Wohin?

Nach Netphen-Frohnhausen (Grillplatz
am Sportplatz).

 

Und wie kommen wir da hin?

Wir treffen uns um 11.00 Uhr
an der Talkirche in Geisweid, bilden ggf. Fahrgemeinschaften und
fahren mit PKWs nach Frohnhausen.

Und was machen wir da?

  • Essen und Trinken  (für Grillgut
    und Getränke wird gesorgt, Geschirr aber bitte mitbringen, gern
    auch einen Salat oder Kuchen!)
  • Spielen und Spaß haben
  • und natürlich Kindergottesdienst feiern.

 

Und kostet das was?

Für Essen und Trinken darf
man etwas spenden, und wer fährt, braucht Sprit.

Aber sonst kostet’s nix!

Da seid ihr doch dabei, oder
?

Dann meldet euch bitte
nächsten Samstag/Sonntag bei der Pfarrerin,
den Pfarrern oder
einem Kindergottesdienst-Helfern an.

 

Frank Boes neuer Pfarrer in Klafeld

Frank Boes neuer Pfarrer in Klafeld

Einführung Pfr. Frank Boes, Klafeld
Nun sind die Pfarrstellen in der Kirchengemeinde Klafeld wieder alle
besetzt.
Frank Boes wurde jetzt in die zweite Pfarrstelle der
Kirchengemeinde eingeführt.
Im Bild von links: (Pfr. Dr. Martin Klein, Pfr. Berthold Heiermann aus
den Nachbarkirchengemeinde Weidenau, Pfr. Frank Boes, Pfrn. Almuth
Schwichow und Superintendentin Annette Kurschus.

(Foto: Karlfried Petri) 

Nur
ein halbes Jahr war die 2. Pfarrstelle in der Ev. Ref. Kirchengemeinde
in Klafeld vakant. Jetzt konnte sie mit Pfr. Frank Boes wieder besetzt
werden. In einen Festgottesdienst in der Talkirche in Geisweid wurde
jetzt der neue Seelsorger von Superintendentin Annette Kurschus in sein
Amt eingeführt.

Dem neuen Pfarrer gab die Superintendentin ein biblisches Bild
aus Psalm 36 mit auf den Weg: Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass
Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben.
Kurschus: „Für ihre vornehmste Aufgabe hier in Klafeld halte ich, dass
Sie mit den ihnen gegebenen Gaben helfen, dass Menschenkinder im
Schatten der Güte Gottes Zuflucht suchen und finden.“

Die Pfarramtskollegen und die Mitglieder des Presbyteriums gaben dem
neuen Pfarrer Segensworte mit auf seien Weg als Hirte der Gemeinde.
Nach der Einführung von Pfarrer Boes versprach die
Gottesdienstgemeinde, den Dienst ihres neuen Pfarrers zu achten, ihm
beizustehen und für ihn zu beten.

Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet von der
Bläser-Spielgemeinschaft Geisweid-Birlenbach, den Kindern der Ev.
Kindertagsstätte Ortsmitte und dem Ev. Kirchenchor Klafeld-Geisweid.
Begleitet wurde der Chor von Herwart Isenberg, Angela Stefer (Violine),
Annette Kurschus (Cello), Klaus Zöllner (Kontrabass) und Ulrich Stötzel
(Orgel, Klavier). Den Gemeindegesang begleitete Andrea Stötzel an der
Orgel.

Nach dem Einführungsgottesdienst hatte die Gemeinde zum
Empfang im Gemeindezentrum Wenscht geladen. Landrat Paul Breuer, der im
Einzugsgebiet der Kirchengemeinde wohnt, überbrachte die Grüße von
Kreistag und Kreisverwaltung und der stellvertretende Bürgermeister der
Stadt Siegen Jens Kamieth für Rat und Verwaltung. Pfarrer Berthold
Heiermann richtete Grüße von der Nachbar- und Muttergemeinde in
Weidenau aus. Pfr. Karl-Hans Köhle sprach ein Grußwort für die
katholische Nachbargemeinde und Pastor Werner Jung für die Evangelisch
freikirchliche Gemeinde Geisweid. Ökumene und Evangelische Allianz
gehören zum christlichen Gemeindeleben in Geisweid. Auch viele Gruppen
und Kreise der Kirchengemeinde Klafeld hießen ihren neuen Pfarrer und
seine Familie herzlich willkommen. Gemeindeglieder aus seiner
ehemaligen Kirchengemeinde in Hemer waren mit einem Bus angereist, um
die Einführung mitzuerleben. Den Empfang bereicherten sie durch einige
Liedvorträge des Kirchenchores.
In seiner neuen Kirchengemeinde Klafeld interessiert sich der Pfarrer
für die Kirchenmusik. Zu seinem Aufgabenbereich zählen die
Kindertageseinrichtungen und auch der Bibelkreis. Ansonsten will er den
Menschen ein guter Seelsorger sein. In seiner Freizeit wird man ihn
womöglich auf dem Fahrrad antreffen, mit dem er das Siegerland
erkundet. Im Pfarrhaus wohnt er mit seiner Ehefrau Charlotte und den
Kindern Elisabeth und Johannes.

Pfarrer Frank Boes wurde in Gera (Thüringen) geboren. Als Kind
flüchtete er mit seiner Familie aus der DDR. nach dem Abitur studierte
er Evangelische Theologie in Marburg und Bochum. Sein Vikariat
absolvierte er in Bochum-Stiepel. Sein erstes Tätigkeitsfeld hatte er
von 1991 bis 1993 als Pastor im Hilfsdienst im Volksmissionarischen Amt
in Witten. Dort arbeitete er in der „Werkstatt Bibel“ mit und hatte die
Leitung der Wanderausstellung „Die Bibel erleben“ in Händen.
Von 1993 bis 2004 war Frank Boes Gemeindepfarrer in der Evangelischen
Johannes-Kirchengemeinde Iserlohn. Während dieser Zeit bildete er sich
weiter im „Spirituellen Gemeindemanagement“ und machte den ersten
Grundkurs „Klinische Seelsorgeausbildung“. Er war Synodalbeauftragter
für Volksmission des Kirchenkreises Iserlohn. 2004 wechselte Boes zur
Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hemer. Dort hatte er eine
halbe Gemeindepfarrstelle und war zudem Klinikseelsorger,
Altenheimseelsorger und erteilte Konfirmandenunterricht in der
Nachbargemeinde Deilinghofen. Während dieser Zeit absolvierte er den
zweiten Grundkurs „Klinische Seelsorgeausbildung“.

kp


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