Ziele und Angebote des Ev. Fam.Zentrums

Aufgaben/ Ziele und Angebote

des Ev. Familienzentrums Klafeld Geisweid

Die Einrichtungen
sind ein Ort der Begegnungen und des Austausch miteinander. Wir
begleiten Familien und bieten Vieles über die eigene Einrichtung
hinaus an. So entsteht ein sinnvolles Netzwerk zur Förderung von
Familien.

Das Familienzentrum
ist ein Teil der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld

Zur Zeit hält
das Familienzentrum folgende Angebote für Sie bereit:

  • Vermittlung
    einer Erziehungs- und Lebensberatung

    Wir vermitteln Ihnen
    für Erziehungsfragen und für die Beratung in schwierigen Lebenssituationen
    kompetente Hilfe durch unsere Kooperationspartner der Ehe- Familien
    und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreis Siegen und der Ev.
    Jugendhilfe Friedenshort, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche
    und Eltern.
     
  • Vermittlung
    einer Tagespflege

    Wir kooperieren in allen Fragen bezüglich
    der Kindertagespflege mit dem Tagespflegebüro der Stadt Siegen.
    Das Tagespflegebüro stellt die fachliche Beratung der Familienzentrums
    und der Rat suchenden Eltern im Bezug auf das Thema Tagespflege
    sicher. Das Tagespflegebüro als Kooperationspartner vermittelt
    Kindertagespflegepersonen an die Eltern und stellt den Kontakt
    dieser Tagespflegepersonen mit dem Familienzentrum her. Des
    Weiteren stellen wir den Kontakt her für Weiterbildungen und
    Qualifizierungen von Tagespflegepersonen.
     
  • Vermittlung
    von ausgesuchten Babysittern

    Wir geben Ihnen einen Einblick
    in eine Babysitterkartei und Sie können sich nach Ihren Bedürfnissen
    (Alter des/s Kindes/r, Wohnort, Uhrzeit) einen Babysitter aussuchen.
     
  • Offene
    Sprechstunde Logopädie

    Seit  Mittwoch den 04.03.09,
    immer am ersten Mittwoch im Monat in der Zeit von 11 – 12Uhr
     findet eine offene Sprechstunde in der Logopädischen Praxis
    Ebner (Geisweid) an.
    Voranmeldung direkt bei der Praxis Ebner
    Tel.: 0271/ 870227
     
  • Vermittlung
    eines Schwimmkurses für Kinder

    Wir vermitteln Ihnen einen
    Schwimmkurs für Ihr/e Kind/er im Hallenbad Weidenau, in Kleingruppen
    unter fachkundiger Anleitung. Termine werden nach individueller
    Absprache vergeben. Die Kosten betragen 75 € für 10 Stunden
    (zuzüglich Hallenbadeintritt).
     
  • Kurberatung
    Mutter/Kind Kuren durch das Diakonische Werk Siegen

    Für
    kurbedürftige Mütter und Kinder unterhält das Diakonische Werk,
    Kureinrichtungen zur medizinischen Vorsorge und Rehabilitation
    die zur Stärkung des Wohlbefinden und der Gesundheit dienen.
    Am Mittwoch, den 13.05.09 um 15 h bieten wir im Gemeindezentrum
    Wenscht eine Kurberatung des Diakonischen Werkes an, in der
    Informationen rund um das Thema Mutter/Kind Kuren gegeben werden.
    Kinderbetreuung ist während dieser Zeit gewährleistet.

Wenn Sie Interesse
haben und/ oder detaillierte Informationen zu den Angeboten haben
möchten, sprechen Sie bitte die Leitung in Ihrer Tageseinrichtungen
an oder wenden Sie sich direkt an die Leitung des Familienzentrums:

Katrin
Osterbug Tel.:0271/ 31316976

STEP – Schritt für Schritt als Eltern fit

STEP-Schritt für Schritt als Eltern fit

Im Rahmen der
familienfördernden Angebote des Ev. Familienzentrums Klafeld fand
von Januar bis März 2009 ein Elternkurs nach dem Step-Konzept „Schritt
für Schritt-als Eltern fit“ statt.

Die Kursteilnehmer
trafen sich hierzu jeweils donnerstags von 15 – 17 Uhr im Gemeindehaus
Talkirche. Auf Wunsch wurden die Kinder während dieser Zeit in der
Kita Talkirche betreut.

Die Teilnehmerinnen
erarbeiteten, unter Anleitung der Kursleiterin und Step-Trainerin
Andrea Simon, die Inhalte der Step-Methode. Ziel des Programms ist
es, Eltern zeitgemäße Erziehungskompetenz zu vermitteln. Das heißt,
ihnen zu helfen, vertrauensvolle, konfliktfähige, glückliche Kinder
zu erziehen und ein kooperatives und stressfreieres Miteinander
in den Familien zu schaffen.

Der Kurs fand
10 x wöchentlich je 2 Stunden statt. Das Step-Elternbuch, das die
Teilnehmerinnen zum Kurs erhielten, begleitete sie Schritt für Schritt
aufbauend durch den Kurs. Zwischen den einzelnen Treffen wurden
Erkenntnisse und Fertigkeiten erprobt und die Erfahrungen dazu in
der Gruppe ausgetauscht. Der Kurs bot in lockerer, abwechslungsreicher
und humorvoller Atmosphäre einen geschützten Raum, um offen über
Erziehung (mit Aufs und Abs) nachzudenken und zu lernen.

Die durchgehend
positive Resonanz der Teilnehmerinnen hat uns darin betätigt, diese
Elternkurse als festen Baustein in unserem Familienzentrum einzubauen.
Wir freuen uns, Andreas Simon als kompetente Step-Trainerin für
unser Familienzentrum gewonnen zu haben. Der nächste Elternkurs
ist bereits in Planung.

Katrin Osterburg

Funkmikrofone nur noch bis Ende 2009

Haben 700.000 Funkmikrofone
Ende 2009 ausgedient?

Die Bundesregierung
plant bis zum Ende des Jahres 2009 das Frequenzband von 790 MHz
bis 862 MHz für den Betrieb der Funkmikrofone ersatzlos zu streichen.
Ein Betrieb ist dann anicht mehr möglich. Dieser Frequenzbereich
wird dann den Telekommunikationsanbietern zur Verfügung gestellt.
Damit wird der Kultur- und Unterhaltungsbranche, dem drittgrößten
Wirtschaftszweig in Deutschland, ein elementares technisches Werkzeug
genommen. Das verursacht Folgekosten in Milliardenhöhe. Die Entscheidung
darüber wird am 15. Mai 2009 im Bundesrat gefällt.

Weitere Informationen unter:   http://www.save-our-spectrum.org

Hallo zusammen,

dies
Thema geht uns alle an.

Das würde heißen: Keine
Anspiele und Theater von Kindern in unseren Gottesdiensten,
die man auch noch nach der dritten Besucherreihe verstehen
kann.

Bitte
an VIELE weitersenden die Ihr kennt und an Politiker
senden die euch einfallen.

Klaus Mackenbach

Projekt Mai / Juni

Projekt Mai / Juni

„Konfirmandenarbeit“

Unsere Konfirmandenarbeit
folgt seit dem vorletzten Sommer einer neuen Konzeption. Gründe
dafür gibt es viele. Nicht nur die Veränderungen in der Gemeinde
spielen eine Rolle, sondern auch Umstrukturierungen in den Schulen.

Sie können uns
dabei helfen: durch Mitdenken und Mitarbeit, durch Gebete, aber
auch finanziell. Denn die neue Form verursacht Kosten, die wir sonst
nicht hatten (hauptsächlich fürs Essen), und die Haushaltslage der
Gemeinde ist immer noch prekär.

Wenn Sie dafür
etwas tun wollen, können Sie Ihre Spende auf das Konto der Ev.-Ref.
Kirchengemeinde Klafeld überweisen: Kto.-Nr. 30 306 872 bei der
Sparkasse Siegen (BLZ 460 500 01), Kennwort: „Konfirmandenarbeit“.

Vielen Dank im
Voraus!

100 Jahre Frauenhilfe Klafeld

„Endlich ist es heut´ so weit!“

Eigentlich hätte
er schon vor zwei Jahren stattfinden müssen, der Festgottesdienst
zum 100-jährigen Bestehen der Frauenhilfe Klafeld. Aber wegen der
vielen Veränderungen in unserer Kirchengemeinde war er damals verschoben
worden.

Am 5. April wurde
das Jubiläum nun gebührend nachgefeiert. Schon der Blumenschmuck
in der Talkirche und die Stellwände mit vielen Fotos, Collagen und
alten Dokumenten im Eingangsbereich deuteten auf einen besonderen
Gottesdienst hin. Dazu ein Grußwort, Geschenke, ein Gedicht, Ehrungen,
eine kleine Hut-Modenschau, eine Predigt über das Gründungswort
und zum Abschluss ein gemütliches Beisammensein mit leckeren Köstlichkeiten.

Doch zunächst
ein Blick zurück in die Historie. Wie in Berlin und vielen anderen
deutschen Städten wurde auch in Geisweid ein Frauenverein gegründet,
und zwar am 1. Advent 1897. Zehn Jahre später schloss man sich unter
Pfarrer Heinrich Bergmann und Schwester Charlotte Dresler der Frauenhilfe
an. Sie bildete den ersten Baustein der Frauenarbeit in unserer
Kirchengemeinde. Es würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen,
wollte man alle Tätigkeiten der Frauenhilfsgruppen in den vergangenen
hundert Jahren aufzählen und kommentieren. Eins aber sollte unbedingt
Erwähnung finden: Die Frauenkreise hier in Klafeld haben überaus
viele diakonische und seelsorgerliche Aufgaben übernommen und damit
einen wichtigen Beitrag zum Gemeindeleben geleistet. Das verdient
ein großes Lob und höchste Anerkennung!

Erika Denker überbrachte
im Jubiläumsgottesdienst die Grüße und herzliche Segenswünsche vom
Bezirks- und vom Landesverband für „über 100 Jahre gelebte Frauenhilfsgemeinschaft
hier in Klafeld“. Sie führte aus, dass allein im Siegerland 4.000
Frauen Mitglied seien, in Westfalen zähle man derzeit insgesamt
80.000! Erika Denker hatte als Geschenk fünf verschieden farbige
Kerzen mitgebracht, jede stehe für zwei Jahrzehnte. Die grüne Kerze
z. B. symbolisiere dabei Wachstum, Reife und Hoffnung. Sie wünschte
den Frauenhilfsgruppen hier vor Ort, dass Gott auch weiterhin Auftrieb
geben und Neues wachsen lassen möge.

Spannend wurde
es in der Talkirche, als Pfarrerin Almuth Schwichow zur Ehrung langjähriger
Mitglieder kam und von den dazu notwendigen Recherchen berichtete.
Das Ergebnis: Grete Dilling aus Birlenbach – sie feiert übrigens
am 1. Mai ihren 95. Geburtstag – gehört der Frauenhilfe eindeutig
am längsten an, und zwar schon seit 1937! Leider konnte sie aus
gesundheitlichen Gründen nicht am Jubiläumsgottesdienst teilnehmen.
Dafür aber Ilse Giersbach (Wenscht), Gretel Kaiser, Elisabeth Weyand
(beide Setzen) und Ilse Felten (Hoher Rain). Sie traten der Frauenhilfe
in den Jahren 1948 bis 1950 bei. Pfrn. Almuth Schwichow ehrte die
vier stellvertretend für alle, die sich schon seit Jahrzehnten treu,
uneigennützig und verantwortungsvoll in den Frauengruppen unserer
Kirchengemeinde engagieren.

Am längsten
dabei:
Grete Dilling

Froh und ein
bisschen stolz;
Pfrn. Almuth Achwichow mit Elisabeth
Weyand, Gretel Kaiser, Ilse Felten und Ilse Giersbach

„Endlich ist es
heut´ so weit …“: Pfarrer Frank Boes ließ in einem witzigen Gedicht
die letzten hundert Jahre Revue passieren – anhand der jeweiligen
Hutmode, wobei die verschiedenen Modelle den Gottesdienstbesuchern
natürlich auch vorgeführt wurden. Eine tolle Idee! Eindrucksvoll
dann die Predigt unserer Pfarrerin über das Gründungswort der Frauenhilfe,
das schon damals auf allen Mitgliedskarten abgedruckt war: „Was
ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das
habt ihr mir getan (Matth. 25,40).“ Pfrn. Almuth Schwichow lobte
die Frauenhilfsarbeit und wünschte allen Gruppen für die nächsten
Jahre viel Mut und Freude und Fantasie und Gottes Segen. Die Jubiläumsveranstaltung
endete mit einem gemütlichen Beisammensein.

Peter – Christian Rose