Predigt vom 23.8.2009

GOTTESDIENST FÜR DEN ELFTEN
SONNTAG NACH TRINITATIS

mit Taufe von Charlotte Pielach
und Amelie Bruch
Talkirche, 23.8. 2009
Text: Lk 18,9-14

Jesus sagte zu einigen, die sich anmaßten,
fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis:

Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel,
um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der
Pharisäer stand für sich und betete so: „Ich danke dir, Gott, dass
ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher
oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und
gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.“ Der Zöllner aber
stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern
schlug an seine Brust und sprach: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“
Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht
jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden;
und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Schon mancher fromme Mensch, der eine Predigt
zu diesem Text hörte, stand hinterher für sich und betete so: „Herr,
ich danke dir, dass ich nicht bin wie dieser Pharisäer!“ Denn Pharisäer
haben einen schlechten Ruf, und dieses Gleichnis Jesu scheint das
zu bestätigen: Pharisäer sind selbstgerechte Heuchler, von sich
und ihren frommen Leistungen eingenommen und voll hochnäsiger Verachtung
für all die armen Sünder, denen es nicht gelingt, sich an die Zehn
Gebote zu halten. Aber sie täuschen sich gründlich darin, weil sie
nicht wahrhaben wollen, dass kein Mensch aus eigener Kraft Gott
recht sein kann, sondern letztlich in die Bitte des Zöllners einstimmen
muss: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“

Lange Zeit hat man nicht gesehen, dass Jesus
hier das Bild des Pharisäers bewusst überzeichnet. Man hat aus diesem
Gleichnis und aus anderen Stellen der Evangelien ein Pauschalurteil
über alle Pharisäer, ja über alle frommen Juden gemacht, und man
hat damit fatalen Vorurteilen Vorschub geleistet. Aber diese Vorurteile
sind unfair und falsch. Denn die Pharisäer zur Zeit Jesu waren durchweg
anständige und ehrenwerte Leute, und das meine ich jetzt ganz ohne
Ironie. Für sie war die Torah, das Gesetz des Mose Gottes gute Weisung
für sein Volk. Und sie nahmen es besonders ernst, um sich dieser
großen Gabe würdig zu erweisen – ohne sich deswegen für unfehlbar
zu halten. Sicher wird es unter ihnen auch den einen oder anderen
selbstgerechten Heuchler gegeben haben. Aber sicher nicht häufiger
als, sagen wir mal, unter frommen Siegerländer Gemeinschaftsleuten
oder unter treuen Klafelder Kirchgängern.

Der „Pharisäer“, den Jesus uns hier schildert,
ist also eine Karikatur. Und wie alle guten Karikaturen stellt sie
einen Menschen nicht naturgetreu dar, aber sie hat einen wahren
Kern, der durch die Übertreibung deutlich werden soll. Jesus möchte
den Frommen unter seinen Zuhörern den Spiegel vorhalten. Es ist
durchaus Absicht, wenn sie erst einmal sagen: „Nein, so bin ich
nicht!“ Aber im zweiten Gedankengang sollen sie dann ins Nachdenken
kommen: „Halt: Könnte da nicht doch was dran sein? Hab ich nicht
tatsächlich etwas von einem solchen Pharisäer an mir?“

Und diese Frage lässt uns das Gleichnis bis
zum heutigen Tag stellen – uns, die wir keine frommen Juden sind,
aber mit Ernst Christen sein wollen. Wie gesagt, sind auch wir in
aller Regel keine selbstgerechten Heuchler und wollen es auch nicht
sein. Und doch hockt im Herzen eines jeden von uns ein kleiner „Pharisäer“.
Es braucht nur die passende Gelegenheit, und schon drängt er sich
ans Licht.

Zum Beispiel neulich in der Frauenhilfe: Ich
halte eine kurze Andacht über das doppelte Gebot der Liebe, das
Jesus einem Schriftgelehrten ans Herz legt: „Du sollst den Herrn,
deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen
Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“
Und ich erinnere daran, dass diese beiden Liebesgebote, nicht von
Jesus stammen, sondern aus dem Alten Testament, also schon jüdische
Gebote waren, bevor sie christliche wurden. Kommentar aus der Runde:
„Aber die halten sich ja nicht dran!“ Und dann kommt das ganze Elend
des Nahostkonflikts zur Sprache: Juden gegen Muslime, Palästinenser
gegen Israelis, Gewalt gegen Gewalt. Irgendjemandem fällt noch ein:
„Im Koran steht doch auch, dass man nicht töten soll, oder?“

Und schon sitzen wir in der „Pharisäer-Falle“:
Wir ereifern uns darüber, dass Angehörige anderer Religionen sich
nicht an ihre eigenen Gebote halten. Wir schütteln die Köpfe über
die Gewaltexzesse im fernen Orient oder im finsteren Afrika, vielleicht
auch in den Problemvierteln unserer Städte. Wir tun dies aus dem
sicheren Schoß eines Landes, in dem seit über sechzig Jahren Frieden
und Wohlstand herrschen, aus der vergleichsweise heilen Welt unserer
Familie, unseres Dorfes, unserer Gemeinde. Wir tun es als Menschen,
die dank Herkunft, Erziehung und Status noch nie mit dem Gesetz
in Konflikt gekommen sind, von gelegentlichen Strafzetteln mal abgesehen.
Wir tun es als Christen, die Gottes Gebote ernst nehmen und nach
Kräften danach leben. Und wir sind so beschäftigt mit der empörenden
Schlechtigkeit anderer Menschen, dass wir ganz vergessen, uns selber
auf den Zahn zu fühlen.

Wie wäre es denn, wenn ich nicht in einem
behüteten Elternhaus groß geworden wäre? Wenn ich eine Mutter gehabt
hätte, die es in keiner Beziehung lange aushält und ständig die
Partner wechselt und mich, ihr Kind, als Betriebsunfall betrachtet,
für den sie keine Liebe übrig hat? Wenn ich einen Vater gehabt hätte,
der den Frust über seine Arbeitslosigkeit im Alkohol ertränkt und
dann in seinen Hass auf die Welt und auf sich selbst an Frau und
Kindern auslässt? Wenn ich nie gelernt hätte, mich an Regeln zu
halten und immer vor die Glotze gesetzt und mit Süßigkeiten abgefüttert
worden wäre, um mich ruhig zu halten? Wie würde ich dann wohl jetzt
leben? Was würde aus Charlotte und Amelie werden, wenn sie solche
Eltern hätten? Was für Werte könnten sie später mal ihren eigenen
Kindern weitervermitteln? Und wie könnten sie jemals begreifen,
was die Bibel mit „Liebe“ meint und dass Gott sie lieb hat?

Oder wie wäre es, wenn ich in Israel oder
Palästina leben müsste? Wenn ich ständig Angst haben müsste, dass
der Mann neben mir an der Bushaltestelle einen Sprengstoffgürtel
trägt? Oder von der anderen Seite aus betrachtet: Wenn ich hinter
einer Mauer leben müsste, mindestens so undurchdringlich wie früher
in Berlin, abgeschnitten von der Außenwelt, ohne Chance, im Leben
irgendwie voranzukommen? Würde ich dann die Liebesgebote meiner
heiligen Schrift hoch halten? Oder sprängen mir nicht eher die Aufrufe
zur Gewalt gegen Ungläubige und Unterdrücker ins Auge? Denn die
stehen da ja auch – im Koran und in der Bibel!

Und schließlich? Wie sieht es aus, wenn ich
ehrlich in mich hineinhorche? Wie oft geschehen da in Gedanken und
Worten Dinge, für die andere ins Gefängnis kommen! Und selbst wenn
nicht: Könnte ich die Hand dafür ins Feuer legen, dass das immer
so bleibt? Dass ich mich nicht auf unlauterem Weg bereichern würde,
wenn die Gelegenheit günstig und der Gewinn hoch genug wäre? Kann
ich garantieren, dass ich nie zur Gewalt greifen würde, egal, was
man mir antut? Bin ich mir sicher, dass nichts und niemand meine
Ehe gefährden könnte? Und ist mein Glaube so stark, dass er jeder
Anfechtung standhalten würde?

Solche ehrliche Selbstprüfung ist unbequem
und deshalb unbeliebt. Aber sie ist sehr dazu angetan, uns auf den
Teppich zu holen und den kleinen „Pharisäer“ in uns zum Schweigen
zu bringen. Wir können dann nicht mehr selbstbewusst beten: „Ich
danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die anderen Leute!“ Sondern
höchstens: „Ich danke dir, Gott, dass du mich in Verhältnissen und
mit Menschen hast groß werden lassen, die mich davor bewahrt haben,
zum Räuber, Betrüger, Ehebrecher, Mörder zu werden. Und ich bitte
dich für alle, die dieses große Glück nicht hatten, dass du sie
aus den Teufelskreisen, in denen sie gefangen sind, herausfinden
lässt, dass du ihre Verhältnisse änderst und dass du auch mir zeigst,
was ich dafür tun kann, damit alle Menschen die gleichen Chancen
bekommen.“

Und dann, wenn der „Pharisäer“ in uns schweigt,
dann tun wir gut daran, zum „Zöllner“ zu werden und einzusehen:
„Ich bin kein besserer Mensch als alle anderen auch. Ich mag als
anständig und unbescholten gelten, aber ich weiß, wie oft das nur
Fassade ist und wie wenig ich mir dessen sicher sein kann. Es bringt
mich Gott nicht näher, wenn man mich für einen von den Guten hält.
Kein Weg führt von mir zu ihm. Ich kann nur hoffen, dass er zu mir
kommt, dass er mir Sünder gnädig ist und mich ihm recht sein lässt.“
Jesus sagt, dass diese Hoffnung begründet ist: „Dieser ging gerechtfertigt
hinab in sein Haus“, heißt es im Gleichnis. Und das gilt für jeden,
der es sich sagen lässt – für die Zöllner, aber auch für die Pharisäer.
Dafür steht Jesus selber ein: „Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen
und nicht die Gerechten.“ Dafür hat er gelebt, dafür ist er gestorben,
dafür hat Gott ihn auferweckt. Und wenn ich das für mich wahr sein
lasse, so, wie es mir von der Taufe an zugesagt ist, dann bleibt
mir zum Schluss nur noch folgendes Gebet: „Ich danke dir, Gott,
dass ich genauso bin wie all die anderen Menschen: ein Mensch, den
du liebst.“

Amen.

Rückblick: Kinderfest im Wenscht

Kinder helfen Kindern

Ökumenisches Kinderfest im
Wenscht

Seit
39 Jahren organisieren die kath. Gemeinde St. Marien und die Ev.
– Ref. Kirchengemeinde Klafeld gemeinsam das ökumenisches Kinderfest
im Wenscht. Am letzten Ferienwochenende wurde in diesem Jahr für
den guten Zweck gefeiert. Es begann mit einem Gottesdienst in der
kath. Kirche.  Der Kirchplatz der ev. Wenschtkirche war zum
riesigen Spielplatz umfunktioniert. Neben Mittagessen, Kaffee und
Kuchen warteten viele Attraktionen, Bastelangebote und Spiele auf
die zahlreichen Besucher. Eine Tombola mit attraktiven Gewinnen
und der Hauptpreis, eine Ballonfahrt, gestiftet von Landrat Paul
Breuer, lockte zum Loskauf. Nicht nur die vielen ehrenamtlichen
Helfer, die zahlreichen Sponsoren der ortsansässigen Geschäftswelt
und darüber hinaus (das ZDF und auch der 1.FC Köln gehörten zu den
Spendern), sondern auch der strahlende Sonnenschein trugen dazu
bei, dass es eine gelungene Veranstaltung war.

Einer der Höhepunkte
war sicher der Auftritt von Ralf dem Gaukler, der mit seiner Jonglage,
Clownerie, Akrobatik und "atemberaubender Feuershow" die
kleinen und großen Zuschauer in seinen Bann zog. Der Erlös des Festes
in Höhe von 2800 € geht in gleichen Teilen, wie in den Vorjahren
auch, an ein von der kath. Gemeinde getragenes Projekt nach Peru,
ein von der ev. Gemeinde mitfinanziertes in Tansania und verbleibt
zu einem Drittel vor Ort zur Unterstützung einer in Not geratenen
Familie.

Günter Gollos

Kirchmeister – Info

Information der Gemeindeglieder aus  „Gemeinde
Jetzt“  September / Oktober 2009

Liebe Gemeindeglieder,

das Presbyterium
hat im Mai 2009 beschlossen das Gemeindehaus Tal (ehemalige Pfarrhaus
hinter der Talkirche) zu renovieren. Dabei wird im Obergeschoss
ein weiterer Gemeinderaum (ca. 39qm) und das Büro für das Familienzentrum
unserer sechs Tageseinrichtungen für Kinder, sowie im Dachgeschoss
die Wohnung für unser Küsterehepaar Hasenkamp, entstehen.  Die
Genehmigung des Kreissynodalvorstands für die beantragte Finanzhilfe
aus dem Baufonds der Kirchengemeinde für die energetische Sanierung
der Wohnung von 4.500€, sowie ein zurückzuzahlender zinsloser Zuschuss
von 4.500€ aus dem Baufonds der Kirchengemeinde liegt inzwischen
vor. Des Weiteren können wir die sehr erfreuliche Mitteilung machen,
dass die Landeskirche die Bewilligung erteilt hat, die gesamte Baumaßnahme
aus dem Kapitalvermögen entnehmen zu dürfen. Dies ist so nur während
einer Haushaltssicherung möglich. Direkt nach diesen Genehmigungen
sind Ende Juni die Arbeiten aufgenommen worden und wir hoffen sie
im Spätherbst abschließen zu können. An dieser Stelle möchte ich
mich schon jetzt bei Edwin Schwandt, Rudolf Hasenkamp, Uli Höfer
und Paul- Heinrich Groos für Ihren großen Einsatz vor und während
der Baumaßnahme bedanken.

Unsere Superintendentin
Annette Kurschuss hat auf Empfehlung des synodalen Finanzausschusses
und des Kreissynodalvorstandes die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes
2006 bis 2009 genehmigt. Nach vier langen Jahren gibt es die berechtigte
Hoffnung, dass die großen finanziellen Defizite wirklich der Vergangenheit
angehören und wir für 2010 wieder einen ausgeglichenen Haushalt
aufstellen können. Diese Jahre waren für die gesamte Gemeinde nicht
einfach und ich möchte an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen,
dass sich ohne Haushaltssicherung und der damit verbundenen Gemeindeumstrukturierung
ein Minus von fast einer Millionen Euro angesammelt hätte und wir
nicht eigenständig handeln könnten sondern schon längst fremd bestimmt
wären.

Wie Sie schon
wissen  wird nun doch, dank einer großzügigen Spende, das komplette
Orgelwerk in der Talkirche fertig gestellt. Für das Presbyterium
war es immer sehr wichtig, dass gerade auch aufgrund der Stilllegungen
der Kirchen und Gemeindehäuser der Bau der Orgel nur durch Spenden
finanziert wurde. Dass das gelungen ist, dafür möchten wir uns ganz
herzlich bei dem Orgelausschuss und natürlich ausdrücklich bei allen
Spendern bedanken. Im Übrigen ist die Einweihung für den 13. September
2009 geplant und wenn man dem Orgelsachverständigen Manfred Schwartz
von der Landeskirche, der ausdrücklich die sehr guten Materialien
und die hervorragende Arbeit der Orgelwerkstatt Mebold lobt, glauben
darf, dürfen wir uns auf zukünftig schöne Orgelkonzerte freuen.

Nach einem Gespräch
am 29.Mai über das Lutherhausgelände mit der Bauaufsichtbehörde
der Stadt Siegen haben sich die Eckdaten für einen positiven Vorbescheid
so verändert, dass nunmehr mit neuen Zeichnungen versucht werden
soll eine Baugenehmigung für dann 21 altersgerechte Wohnungen zu
erhalten. Diese leider unendliche Geschichte nagt an den Nerven
aller Beteiligten. Ob da wohl die Neugestaltung des Milchhofes und
der dort geplanten Altenwohnungen einen Einfluss auf Entscheidungsträger
hat!?

Die Veräußerung
der Kirche Setzen an einen Innenarchitekten ist aufgrund des Erbbaurechtsvertrages
nicht zustande gekommen. Bei einem weiteren Interessenten bestehen
Schwierigkeiten aufgrund der fehlenden DSL-Geschwindigkeit für das
Internet.

Für die Kirche
in Birlenbach gibt es Interesse seitens der russisch orthodoxen
Kirche in Siegen. Ob diese Gespräche erfolgreich abgeschlossen werden
können muss noch abgewartet werden.

Liebe Gemeinde,
wie Sie sehen bemühen wir uns für jedes Gebäude eine für alle tragbare
Nutzung zu erreichen. Dies ist in jedem Einzelfall nicht einfach
und erfordert viel Zeit, Kraft und Geduld.

Bedingt durch
den Wunsch der Landesregierung und der Stadt Siegen Kinder unter
drei Jahren einen Platz in einem Kindergarten vorzuhalten werden
Investitionsmittel in Millionenhöhe bereitgehalten. Dank des unermüdlichen
Einsatzes von Ulrich Höfer (Mitglied des Ausschusses für Finanz-,
Bau- und Personalangelegenheiten) erhalten wir für die Kindertageseinrichtungen
in Setzen für Umbaumaßnahmen Zuwendungen in Höhe von 85.905€ und
für Sohlbach 44.040€. Die Baumaßnahmen müssen bis Ende des Jahres
abgeschlossen und abgerechnet werden. Dies erfordert ein hohes Maß
an Flexibilität bei allen Beteiligten.

In einem kleinen
Arbeitskreis bestehend aus Pfarrer Frank Boes (Vors. Kindergartenausschuss),
Kathrin Osterburg (Leiterin Familienzentrum), Ulrich Höfer und Hartmut
Heinbach werden Vorschläge für die weitere Nutzung aller anderen
Einrichtungen erarbeitet, um damit unsere Tageseinrichtungen für
die Zukunft optimal auszustatten.

Bei der Kirchgeldaktion
sind inzwischen über 10.000€ auf unser Konto eingegangen. Dafür
möchten wir uns auch mit einer Einladung der Spender im Herbst bedanken.
Auf diesem Weg möchte ich die, die sich noch nicht beteiligt haben,
ermuntern an unserer Aktion teilzunehmen. Denn verlässliche regelmäßige
Einnahmen helfen uns die vielfältigen Aufgaben in unserer Kirchengemeinde
durchzuführen.

Neben der Guten-Abend-Kirche
war auch für alle die dabei waren die diesjährige Sommerabendkirche
eine voller Erfolg. Dazu beigetragen hat in erster Linie Pfarrer
Martin Klein, der die beiden Abende sehr gut vorbereitet hatte.

Pfarrerin Almuth
Schwichow befindet sich, während ich diese Zeilen schreibe, gemeinsam
mit einer Delegation des Kirchenkreises zum Austausch mit unseren
Schwestern und Brüdern aus Afrika in unserem Partnerkirchenkreis
Magharibi (früher Kibaha). Neben vielen lieben Grüßen wird sie auch
Geschenke und Finanzhilfen aus Klafeld an unsere Partnergemeinde
Bagamoyo überreichen.

Nach zweijähriger
Pause konnte dieses Jahr wieder eine Kinderfreizeit angeboten werden.
Mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über 30 Kindern
ging es unter der Leitung unseres Gemeindepädagogen Wolfgang Hofheinz
nach Fürstenberg. Wie immer wartete ein schönes, gut vorbereitetes
Programm auf die Kinder. Es ist toll, dass wir diese Freizeit wieder
anbieten können.

Liebe Gemeinde,
„ohne SONNTAG gibt es nur noch Werktage“, deshalb nutzen Sie (nutzt
Ihr) die Möglichkeit des Auftankens in unseren Gottesdiensten. Hier
und natürlich auch in unseren Gruppen und Chören kann Begegnung
stattfinden. Seien Sie immer wieder neu herzlich eingeladen.

Hartmut Heinbach (Kirchmeister)

Auf ein Wort ….

Wo euer Schatz ist, da wird
auch euer Herz sein.
(Lukas 12,
34)

Die wichtigsten
Dinge im Leben kannst du nicht kaufen oder erzwingen. Eine weit
verbreitete Erkenntnis. Und doch spielen die Gene uns Menschen immer
wieder einen Streich. Wir meinen uns immer besser absichern zu müssen,
immer mehr anzuhäufen, damit wir eines Tages in Ruhe leben können.
„Ausgesorgt haben“ nennen wir das.

Doch Jesus führt
an manchen Beispielen in der Bibel vor, dass das ein Trugschluss
ist. Der reiche Kornbauer hat nichts von seinen gesammelten Gütern,
weil Gott sein Leben viel früher beendet, als er es erwartet und
erhofft.

Wenn Jesus uns
mit solchen Worten mahnt, klingt das für viele nach der üblichen
Spaßbremse, die das Christentum ihrer Meinung nach darstellt.
Doch
Jesus will uns nicht den Spaß nehmen, sondern tiefe Befriedigung
für das eigene Leben erreichen.

Natürlich macht
das auch Mühe:

  • immer wieder
    die Beziehungen zu meinen Mitmenschen pflegen,
  • immer wieder
    bereit sein das zu teilen, was ich habe
  • immer wieder
    mich mit religiösen Fragen beschäftigen, weil es nie eine fertige
    Antwort gibt.

Aber wir groß
ist dann der Schatz, den ich habe. Und das nicht erst nach diesem
Leben, sondern jetzt und immer wieder. Viele alte Menschen, denen
ich begegne strahlen das aus.

  • Sie haben
    keine Angst vor dem Sterben.
  • Sie sind
    trotz kleiner Rente in ihrer kleinen Wohnung zufrieden.
  • Sie haben
    auf Fotos die Lieben ihrer Familie an der Wand und ihre Bibel
    im Schrank.

Wirklich reich
werden ist nicht immer leicht, aber es kann so einfach sein und
es kann jeder und jede.
Ich wünsche eine gute Zeit und allen
echten Reichtum, den sie brauchen.

Ihr
Frank Boes, Pfarrer

Neues aus der Gemeinde und Presbyterium

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose

  • Pflanzen und Saatgut

14. Juni – Schulhof der Albert-Schweitzer-Schule
– Ökumenischer Gottesdienst zum „Tag der Schöpfung“: Diesmal feierten
wir zusammen mit unseren katholischen Schwestern und Brüdern und
zusammen mit der Siedlergemeinschaft der „Gartenstadt Wenscht“,
dessen Vorsitzender, Landrat Paul Breuer, alle Gottesdienstbesucher
auf das Herzlichste begrüßte. Und wieder hatte unser Ausschuss zur
Bewahrung der Schöpfung um Barbara Leidel ein interessantes Gottesdienstprogramm
zusammengestellt. Nach den Themen „Bäume“, „Eine Hand voll Erde“,
„Das Wasser als Lebensquell“, „Gott gab uns Atem, damit wir leben“
und „Sonne, Feuer, Licht und Leben“ drehte sich diesmal alles um
das Lutherwort „Die ganze Welt ist ein Garten voller Wunder“. Die
Lesung, alle Texte, die Lieder, alle Gebete und natürlich auch die
Predigt von Pfr. Frank Boes behandelten dieses Thema und vertieften
es. Auch die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte im Jasminweg
trugen zum Gelingen des Gottesdienstes bei. Sie hatten wunderschöne
Bilder gemalt. Und: Gekonnt und mit viel Eifer spielten und sangen
sie die Geschichte vom Riesen, der seinen Garten absperren und alle
Kinder ausgrenzen wollte. Aber ein Garten soll einladen und Gemeinschaft
und Leben ermöglichen! Wie viel Freude für Herz und Sinne hält er
für uns bereit; wir können die Wunder des Gartens sehen, hören,
riechen, fühlen und schmecken! Alle Völker betreiben Gartenkulturen
zur Ernährung und zur Freude. Und schon zu Beginn des Alten Testaments
ist die Rede von einem Garten: Gott der Herr setzte den Menschen
in den Garten Eden und beauftragte ihn, diesen zu bearbeiten und
zu schützen. Aber wie geht der Mensch mit Gottes Schöpfung um? Wir
zerstören die Natur, wir beuten unsere Erde aus, wir überdüngen
die Böden und vergiften sie mit Pflanzenschutzmitteln, wir versiegeln
riesige Flächen, wir holzen die Urwälder ab, wir belasten die Atmosphäre
mit klimaschädigenden Gasen, wir halten Tiere nicht artgerecht und
quälen sie, wir manipulieren Gene, ohne zu wissen, welche Folgen
sich daraus ergeben. Im letzten Gebet wurde ausführlich auf diese
Probleme eingegangen. „Gott, wir kommen zu dir und bitten dich um
deine Hilfe. Lass uns unsere Grenzen neu erkennen, lass uns Mut
haben zur Umkehr. Rufe uns zurück zu unserer Aufgabe, deinen Garten
zu pflegen und zu bewahren!“ Die Kollekte wurde für die beiden Partnergemeinden
gesammelt; unser Anteil geht nach Bagamoyo, um dort Pflanzen und
Saatgut für den Schulgarten kaufen zu können. Aber auch die Gottesdienstbesucher
gingen nicht leer aus: Jeder erhielt einen Blumentopf mit Kapuziner-Kresse.
Der Sonntagmorgen klang dann aus mit einem Spaziergang durch die
gepflegten Schrebergärten am Ende des Akazienweges und dem gemeinsamen
Mittagessen auf dem Schulhof. Eine wunderschöne Radtour zur Heesquelle
am Nachmittag rundete den „Tag der Schöpfung“ ab. Wie wird wohl
das Thema im nächsten Jahr lauten?

  • Trauer und Abschied

Die Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld trauert
um Pfarrer Matthias Hohmann. Er verstarb am 25. Juni plötzlich und
unerwartet im Alter von 49 Jahren. Das Presbyterium gedachte seiner
fünf Tage später, als man im Gemeindehaus Tal zur Sitzung zusammenkam.
Pfr. Dr. Martin Klein würdigte ihn als engagierten Prediger mit
klarem theologischen Profil, als klugen Gesprächspartner und sympathischen
Menschen. Seiner Ehefrau Annette und seinen beiden Töchtern Christina
und Dorothea übermittelte er: „Ihnen wünschen wir Gottes Trost und
Kraft und allen nötigen Beistand von Menschen, damit Sie Ihren Verlust
ertragen können. Wir denken an Sie im Gebet.“ Pfr. Matthias Hohmann
war von 1988 bis 2003 Gemeindepfarrer in Dreis-Tiefenbach. Von dort
wechselte er in eine Kreispfarrstelle des Kirchenkreises Siegen
zur Erteilung von Religionsunterricht am Berufskolleg Allgemeingewerbe,
Hauswirtschaft und Sozialpädagogik (AHS) in Siegen. Mit seiner Familie
zog er zu uns in die Sohlbacher Straße. Am 6. Dezember 2003 fand
dann seine Amtseinführung in der Wenschtkirche statt. Ich erinnere
mich noch genau an den Gottesdienst; denn neben anderen durfte auch
ich ein Votum sprechen. Gleichzeitig wurde er auf seinen Antrag
hin unserem Presbyterium zugeordnet. Pfr. Matthias Hohmann nahm
so mit beratender Stimme an den Sitzungen des Gremiums teil, und
oft sprang er auch ein, wenn eine Gottesdienstvertretung gesucht
wurde, zum ersten Mal am 1. Februar 2004. Und auch für den Gottesdienst
am 30. August 2009 in der Talkirche hatte er sich eintragen lassen!
Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung am 1. Juli leitete
Superintendentin Annette Kurschus. „Wir verlieren mit Matthias Hohmann
einen leidenschaftlichen Theologen, der sowohl in Predigt und Seelsorge
als auch im schulischen Unterricht durch seine unverwechselbar echte
und humorvolle Art einen direkten Weg zu den Menschen fand. Mit
seiner Liebe zur Musik und seinem ausgeprägten Sinn für Liturgie
lag ihm in besonderer Weise das Feiern schöner Gottesdienste am
Herzen. Was er in seiner Verkündigung des Evangeliums als einzigen
Trost im Leben und im Sterben unermüdlich weitergegeben hat, wird
ihn nun tragen – durch den plötzlichen Tod hindurch. Dessen sind
wir in aller Traurigkeit gewiss und fühlen uns darin mit seiner
Familie verbunden.“

  • Zahlen und Fakten  

Fast zwei Drittel der Bevölkerung Deutschlands
gehörten Ende 2007 einer christlichen Kirche an. Das geht aus der
neusten Auflage der Broschüre „Evangelische Kirche in Deutschland
– Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben“ hervor, die das EKD-Kirchenamt
jetzt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern sind es 73
Prozent, in den neuen Bundesländern aber nur 26 Prozent. Insgesamt
sind 24,8 Millionen Menschen Mitglied der evangelischen Kirche.
Die katholische Kirche hat 600.000 Mitglieder mehr; 1,8 Millionen
Menschen gehören Freikirchen sowie der orthodoxen und anderen christlichen
Kirchen an. Etwa 1.000.000 Protestanten feiern jeden Sonntag mit
der Gemeinde Gottesdienst, fast genauso viele verfolgen regelmäßig
die Übertragung eines Gottesdienstes am Fernsehapparat. Und noch
zwei weitere Zahlen: In der evangelischen Kirche sind 14.700 Gemeindepfarrer
beschäftigt, hinzu kommen 770.000 Ehrenamtliche!

  • Arbeit und Stärkung

Das Bauteam unserer Kirchengemeinde sorgt
weiterhin für positive Schlagzeilen. Nach Arbeiten am Kindergarten
in Setzen und an der Kindertagesstätte Ortsmitte stand am 13. Juni
der nächste Einsatz an, und zwar am Gemeindezentrum in der Ziegeleistraße.
Neun Mitglieder des Teams hatten sich vor 9.00 Uhr eingefunden,
um den Weg zum Turm der Wenschtkirche zu verbreitern und um Platten
anzuheben und „Stolperfallen“ zu beseitigen. Die notwendigen Materialien
hatte Baukirchmeister Paul-Heinrich Groos bestellt, den Einsatz
leitete diesmal Karsten Krupp. Gegen 10.30 Uhr eine wohl verdiente
Pause: Eine Presbyterin und ein Presbyter hatten im kleinen Saal
Getränke bereitgestellt, Kaffee gekocht, Brötchen geschmiert und
mit Wurst und Käse belegt, dazu gab es saftige Tomaten und leckere
Radieschen. Wer hart arbeitet, muss auch gut essen und trinken!
Kurz nach 11.00 Uhr ging draußen der Einsatz weiter. Und am Ende
waren alle mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden. „Wieder können
36 Stunden verbucht werden, für die unsere Kirchengemeinde nichts
bezahlen muss.“ So der kurze Kommentar des Baukirchmeisters. Wir
bedanken uns bei den Mitgliedern des Bauteams auch von dieser Stelle
ganz herzlich für den tollen Einsatz und das uneigennützige Tun!
Und: Vielleicht haben ja auch Sie jetzt Lust bekommen, im Bauteam
mitzuwirken. Jeder kann selbst bestimmen, wann, wie oft und wie
lange er mitmachen möchte! Nähere Informationen durch die beiden
Kirchmeister Paul-Heinrich Groos (Tel.: 82757) und Hartmut Heinbach
(88752) sowie durch das Gemeindebüro (83554).     

  • 2002 und 2009

Es war einmal … . Aber lang´, lang´ ist´s
her! In einem Sommer gingen weit über 70 bienenfleißige Sammlerinnen
und Sammler in einer Kirchengemeinde von Tür zu Tür, um für jene
Menschen Geld zu erbitten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens
stehen. Das Endergebnis betrug 12.568,85 Euro! Und wie sich schnell
herausstellte, war in jener Kirchengemeinde bei einer Sommersammlung
der Diakonie noch nie so viel Geld zusammengekommen. „Einfach unglaublich!“
So lautete damals dann auch die Überschrift zum entsprechenden Bericht
im Gemeindebrief. – Ihre Vermutung, liebe Leserin, lieber Leser,
ist richtig: Es handelt sich um die Ev. –Ref. Kirchengemeinde Klafeld.
Und damals schrieb man das Jahr 2002! Inzwischen hat sich in unserer
Gemeinde und auch in unserer Gesellschaft vieles verändert. Die
Zahl der Gemeindeglieder ist gesunken, und die Spendenfreudigkeit
hat insgesamt abgenommen. Noch gravierender wirkt sich aber etwas
anderes aus: Wir haben nur noch 39 Sammlerinnen und Sammler! Viele
mussten in den letzten Jahren krankheits- oder altersbedingt mit
der ehrenamtlichen Tätigkeit aufhören. Und neue sind kaum dazugekommen.
So wundert es nicht, dass Friedhelm Bäcker nur noch einen Betrag
von 4.975,10 € (2008: 5.646,20 €) vermelden konnte. „Hier fehlen
aber noch alle Überweisungen“ (2008: 1.018,00 €); „diese Summe wird
uns erst Ende September vom Diakonischen Werk mitgeteilt.“ Trotz
alledem – wir danken allen, die gespendet haben, besonders aber
unseren emsigen Sammlerinnen und Sammlern! Ihr uneigennütziger Einsatz
verdient unser aller Respekt und ein großes Lob!!!

  • Herzlichkeit und Konsequenz     

Vor zwei Wochen begann der Unterricht des
Schuljahres 2009/2010. Viele Mädchen und Jungen wechselten in eine
weiterführende Schule, viele wurden in die 1. Klasse aufgenommen,
auch in den Grundschulen in unserer Gemeinde. Für die „I – Männchen“
begann nach dem Kindergarten ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt.
Die einen konnten den Einschulungstag kaum erwarten, andere sahen
der ersten Unterrichtsstunde mit Bangen oder gar Ängsten entgegen.
Gottes Segen wurde den Kindern in den ökumenischen Gottesdiensten
in der ersten Schulwoche zugesprochen. Wir wünschen allen Mädchen
und Jungen einen guten Anfang und viel Freude beim Lernen, dazu
fürsorgliche Eltern, die mit der Schule eng zusammenarbeiten und
die pädagogische Arbeit unterstützen, und letztlich Lehrerinnen
und Lehrer, die mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen unterrichten
und dabei beides für wichtig erachten, Herzlichkeit und Konsequenz!

  • Engagement und Anerkennung

„Der Kreiskirchentag hat dem Kirchenkreis
und den Kirchengemeinden gut getan“, so eine erste Stellungnahme
von Superintendentin Annette Kurschus zu der Großveranstaltung am
20. Juni am Unteren Schloss in Siegen. Die Kirche war einen ganzen
Tag lang mitten in der Stadt und mitten unter den Menschen. Der
Kreiskirchentag stand unter dem Motto „Trotz alledem – Gott selbst
sammelt, schützt, erhält und sendet seine Kirche“. Bereits 700 Menschen
hatten sich zum Eröffnungsgottesdienst eingefunden und im Laufe
des Tages sollten es noch viel, viel mehr werden, die den „fröhlichen“
Kreiskirchentag besuchten. Auf sie wartete ein umfangreiches und
interessantes 13 Stunden-Programm: Interviews, Bibelarbeiten, Bands
und Chöre, Workshops, fast drei Dutzend Stände und Zelte, Konzerte,
zwei Calvin-Aufführungen im Apollo-Theater und das musikalische
Nachtgebet, mit dem die „bemerkenswerte“ Veranstaltung zu Ende ging.
Zehn der dreißig Gemeinden im Kirchenkreis Siegen beteiligten sich
mit Ständen und diversen Aktionen. Dabei war Klafeld besonders stark
vertreten: Hier der Stand „Verkauf von Obstspießen und Orgelwein“,
da der Spielplatz „evangelische Jugend“, dort das große Zelt unseres
Familienzentrums. Und immer waren genügend freiwillige Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter zur Stelle, um zu beraten und mit anderen ins Gespräch
zu kommen, um zu verkaufen und mitzuspielen, um auf- und abzubauen.
Viele Besucher lobten das Klafelder Engagement. Überaus positive
Stimmen gab es auch zu unseren ausliegenden Kirchennachrichten „Gemeinde
jetzt“, zum neuen Kirchen-ABC und zur „wandelnden Litfaßsäule“ mit
ganz aktuellen Fotos und Informationen aus unserem reichhaltigen
Gemeindeleben. Und so konnte man am Abend nicht nur einmal hören:
„Es war ein schöner und ereignisreicher Tag; der ganze Aufwand hat
sich gelohnt!“

  • Spenden und Kollekten

Auch in dieser Ausgabe von „Gemeinde jetzt“
wollen wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, wieder ausführlich über
Spendeneingänge und besondere Kollekten in den letzten Wochen und
Monaten informieren. Darauf legen übrigens immer mehr Kirchengemeinden
großen Wert. Und wir meinen: zu Recht! Denn jeder, der spendet,
möchte wissen, wie viel Geld zusammengekommen ist und er möchte
auch ein „Dankeschön“ vernehmen. Für das Projekt „Konfirmandenarbeit“
(Mai/Juni) sind 302,00 € bei uns eingegangen, für das Projekt „Ev.
Kirchenchor Klafeld“ (Juli/August) konnten wir in den ersten 29
Tagen 220,00 € auf der Habenseite verbuchen. Für die Jugendarbeit
wurden uns weitere 246,00 € überwiesen. Bei der Sommerabendkirche
am 7. Juni betrug die Kollekte 85,58 € (für unseren Kinderchor),
am 5. Juli dann 130,52 € (für die Siegener Tafel). Am „Tag der Schöpfung“
am 14. Juni kamen 330,00 € zusammen (165,00 € für unsere Partnergemeinde
Bagamoyo in Tansania), beim Regionalgottesdienst am 21. Juni schließlich
241,30 € ( je zur Hälfte für die beiden Kinderchöre in Klafeld und
Weidenau). Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Spenden und Kollekten,
für jeden Euro und jeden Cent!