Konfirmation 29. April, Talkirche

 

Konfirmation 2012

Fast achtzig junge
Menschen aus unserer Gemeinde werden in diesem Jahr konfirmiert.
Knapp zwei Jahre lang sind sie mit uns auf „Entdeckungsreise“ gegangen:
Sie haben zahlreich an Gottesdiensten teilgenommen (oder waren zumindest
da), sie sind bei den monatlichen Blocktagen den klassischen Glaubens-Themen
begegnet (Bibel – Gott – Jesus – Kirche – Gebet – Gebote – Taufe
– Abendmahl), sie haben in Projekten Erfahrungen gesammelt mit verschiedenen
Lebens- und Ausdrucksformen des Glaubens, und sie haben auf Wochenendfreizeiten
Kontakte geknüpft und Gemeinschaft erlebt. Das ist eine ganze Menge.
Wer sich darauf wirklich eingelassen hat, konnte für sich vieles
mitnehmen und einen fundierten Eindruck davon gewinnen, was es heißt,
Christ zu sein und als Christ zu leben. Dafür hat sich dann auch
für alle mit wirkenden Haupt- und Ehrenamtlichen der erhebliche
Aufwand gelohnt.

Ob das alles nun
dauerhafte Früchte bringt oder wieder in Vergessenheit gerät, liegt
nun freilich nicht mehr in unserer Hand. Wir können nur allen Konfirmandinnen
und Konfirmanden wünschen, dass ihre Entdeckungsreise mit der Konfirmation
nicht endet, sondern erst richtig beginnt.

In diesem Sinne,
liebe Konfis, herzlichen Glückwunsch – und geht mit Gottes Segen!

Konfirmation 29. April,  Talkirche

(Pfr. Boes und Gemeindepädagoge Hofheinz)

            • Kevin Best
            • Laura Brach
            • Jannik auf dem Brinke
            • Alina Daub
            • Alicia Dücker
            • Jannis Fries
            • Jannik von Fugler
            • Artur Gasenganow
            • Katrin Gonska
            • Fabian Gotthardt
            • Marina Günther
            • Marie Hamel
            • Celine Hellinghausen
            • Marina Ingwald
            • Lisa Jürß
            • Andreas Jurzo
            • Alina Kalczynski
            • Celine Klein
            • Julia Knapwurst
            • Nicole Sophie Müller
            • Christoph Müller
            • Jason Neuser
            • Anna Lena Paap
            • Rosa Rau
            • Tristan Scheller
            • Kim Thore Schneider
            • Celina Siegmund
            • Alex Sreder
            • Lena Stein
            • Lea Verryser
            • Lauryn Wüstenhöfer

Die Namensliste der Konfirmationen
am 6. Mai und 13. Mai erscheinen in der in Kürze.

 

Projekt: März / April

 

Projekt März/April

Kinderbibelwoche

Unsere Kirchengemeinde
bietet auch in diesem Jahr wieder die Kinderbibelwoche  an,
die in den vergangenen Jahren von weit über 100 Kindern besucht
wurde. Unser  Ziel ist es, diese Veranstaltungen auch für Eltern
mit einem geringeren Einkommen  zu einem akzeptablen Preis
anzubieten. Dies ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger
geworden.  Die Kinderbibelwoche kostet pro Kind 5 EURO, enthalten
ist in diesem Betrag u.a. Bastelmaterial, Bühnenausstattung und
Frühstück.
Wir möchten auch in Zukunft den Kindern solche –
für deren soziale Entwicklung wichtigen – Gruppenerlebnisse bieten,
sind aber mehr und mehr auf Ihre finanzielle Mithilfe angewiesen.

Spenden können
auf das Konto der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Klafeld,
Kto.-Nr.
30 306 872 bei der Sparkasse Siegen (BLZ 460 500 01)
mit dem
Kennwort „KIBIWO“ überwiesen werden.
Eine Spendenbescheinigung
stellen wir gerne aus.

 

Männer unterwegs

 

Männer sind wieder unterwegs
per Rad

Auch
in diesem Frühsommer wollen wir wieder mit dem Rad die Schönheiten
der uns umgebenden Landschaften kennenlernen. Ziel der Fahrt sind
in diesem Jahr die weniger bekannte Erft, die wir von Neuss aus
flussaufwärts befahren wollen. Danach geht es durch das schöne Ahrtal
wieder zum Rhein, den wir bis Siegburg entlang radeln werden. Es
geht los am Mittwoch, 30. Mai und endet nach insgesamt 4 Tagen am
2. Juni wie der in Siegen. An- und Abreise erfolgen wieder mit dem
Zug ab Siegen Hauptbahnhof. Die Unterkünfte sind vorgebucht und
für die Bezahlung kommt jeder vor Ort selbständig auf. Etwa 60 km
am Tag haben wir uns vorgenommen.  Die sportlichen Ambitionen
stehen auch diesmal nicht im Vordergrund. Nach den Erfahrungen der
letzten beiden Touren, sind die Etappen auch von weniger Trainierten
und Älteren zu schaffen. Unser ältester Teilnehmer war im letzten
Jahr 78 Jahre.

Die Gemeinschaft
war ein ganz  wichtiger Faktor für das Gelingen der Fahrt.
So konnten sogar im letzten Jahr an der Mosel drei kaputte Schläuche,
ein zerstörter Mantel, zwei unbrauchbare Felgen und eine gerissene
Kette die Stimmung nicht vermiesen. So wollen wir es auch in diesem
Jahr angehen. Wer Lust hat melde sich einfach bei mir,

Pfarrer Frank Boes, Tel. 83589, e-mail: pastor-boes@kirche-klafeld.de

 

Auf ein Wort…..

 

Ich glaube, ich bin viel zu
klein.

Manchmal
fühle ich mich so wie auf dem Bild. Ich passe nicht dahin. Alles
wächst mir über den Kopf. Eigentlich läuft alles normal, aber dann
er kenne ich, dass ich nicht ins Bild passe. Die Proportionen  stimmen
nicht. Und ich weiß auf einmal nicht, wie ich das schaffen soll.
Das Mädchen auf dem Bild. Wie hat sie das geschafft, da herauf zu
kommen? Warum hat sie sich die Mühe gemacht und wirkt dabei noch
so entspannt? Sie lächelt in die Kamera, als wenn nichts gewesen
wäre. Ich bin ein wenig  neidisch, wünsche mir die kindliche
Entdeckerlust, die Spontaneität, einfach mit dem Erklimmen des Stuhles
zu beginnen, ohne darüber nach zu denken.

Die Erfahrungen
des Lebens lehren uns später etwas anderes. Sie lassen  uns
ängstlich werden, weil wir die Gefahren kennen. Sie lehren uns Zurückhaltung,
wo es vielleicht gar nicht gut für uns ist. Dazu zählen oft auch
der Glaube und die Begegnung mit Jesus. Nach wie vor gibt es viele
Menschen, die Hemmungen haben, zum Abendmahl zu gehen. Sie fühlen
sich so, wie bei der Betrachtung des Bildes: da gehöre ich nicht
hin. Dieser Tisch ist zu hoch für mich. Ich bin nicht gut genug,
um an diesem Tisch Platz nehmen zu dürfen. Wie sehr hat sich Jesus
den Mund fusselig geredet, um dieses Denken den Menschen auszutreiben:
„Kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch
erquicken. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Jesus
will mit uns allen am Tisch zusammen sein. Da für hat er das Abendmahl
den Jüngern hinterlassen. Da ist kein exklusiver Kreis geladen,
sondern gerade die, die sonst kaum et was zu bieten haben. Lassen
Sie sich darum nicht von den scheinbar so hohen Stühlen abschrecken.
Sie werden sehen, wie es sich lohnen kann. Besuchen Sie einfach
in der nächsten Zeit einen unserer Abendmahlsgottesdienste, vielleicht
in der Osternacht. Und sie werden erleben, wie gut es einfach tut,
ihm zu begegnen.

Ich  wünsche ihnen eine gesegnete Osterzeit

Ihr Frank Boes