Auf ein Wort ….

Liebe Leserin, lieber Leser,

schade,
dass wir Ihnen das Titelbild des Weltgebetstages hier nicht in Farbe
zeigen können. Denn die warmen Rot-, Orange- und Brauntöne, die
die französische Künstlerin Anne-Lise Hammann Jeannot dafür gewählt
hat, sehen nicht nur schön aus, sondern helfen auch, das Bild zu
verstehen.

Von rechts nach
links schreitet eine Frau in die Bildmitte. Ihr Kopf und das Gewand
mit den ausladenden Ärmeln sind in Schwarz und Grau gemalt und heben
sich deutlich von der farbigen Umgebung ab. Die Frau hält den Blick
gesenkt, wirkt aber nicht unsicher, sondern geht aufrecht und entschlossen
auf eine große orangerote Fläche zu. Diese wird begrenzt durch einen
graugelben Lichteinfall, der vom oberen rechten Bildrand in die
Mitte strömt. In der linken Bildhälfte sind Formen zu erkennen,
die als Auge, Nase, Mund und Kinn gedeutet werden können, ein überdimensionales
Gesicht, das sich der grauen Gestalt zuwendet. Mit diesem eindrucksvollen
Bild setzt die Künstlerin das biblische  Motto des Weltgebetstages
um: „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen.“

Sie war fremd,
grau, unscheinbar. Sie stand am Rand, wurde nicht beachtet. Sie
gehört nicht dazu, zum farbigen Leben der anderen, noch nicht. Aber
sie ist eingehüllt in wärmendes Licht. Sie fasst Mut, das Leben
rund um sich wahrzunehmen, und geht los. Das Grau fängt an sich
aufzulösen. Grau muss nicht grau bleiben. Ich war fremd – ihr habt
mich aufgenommen.

Das Bild kann
an eigene Erfahrungen anknüpfen: Wo habe ich mich fremd gefühlt?
Wie bin ich aufgenommen worden? Was wünsche ich mir von anderen,
wenn ich irgendwo fremd bin? Und wie begegne ich selbst Menschen,
die mir fremd sind? Wo bin ich auf diesem Bild? Im Licht oder im
Schatten?

Die französischen
Frauen, die die Ordnung für diesen Weltgebetstag verfasst haben,
nehmen vor allem Menschen in den Blick, die ihre Heimat verlassen
müssen, die – schon zu biblischer Zeit und noch heute – Krieg, Vertreibung
und Ausgrenzung erleiden und auf Ablehnung, Vorurteile und offene
Fremdenfeindlichkeit stoßen. Damit das Bibelwort „Ich war fremd
und ihr habt mich aufgenommen.“ Wirklichkeit werden kann, gibt der
Weltgebetstag uns in diesem Jahr einen Anstoß, neu über Ausgrenzung
nachdenken: Was können wir dafür tun, dass Menschen, die ihre Heimat
verlassen, bei uns Schutz, Gastfreundschaft und warmherzige Aufnahme
finden? Wie können wir zu einer „Kultur des Willkommens“ beitragen,
nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in unserer Gemeinde?

Wenn wir uns den
vermeintlich „Fremden“ öffnen und neugierig auf ihre Andersartigkeit
sind, dann gewinnen auch wir. Denn Gastfreundschaft ist in der Bibel
immer auch ein Ausdruck des Glaubens. „Ich war fremd und ihr habt
mich aufgenommen“, sagt Jesus. Und: „Was ihr getan habt einem meiner
geringsten Brüder und Schwestern, das habt ihr mir getan“ (Matth.
25,35.40).

Wenn Sie das Titelbild
des Weltgebetstages gerne auch mal in Farbe sehen möchten, dann
kommen Sie doch zum Gottesdienst am Freitag, dem 1. März, um
19 Uhr in die katholische Kirche St. Marien im Wenscht
. Diese
Einladung gilt, wie sich so langsam herumspricht, nicht nur für
Frauen! Und Sie können sicher sein: Wir werden Sie freundlich aufnehmen
und Sie nach dem Gottesdienst im Pfarrheim auch noch gut bewirten.

Ihre Pastorin
Almuth Schwichow

Sommerfreizeit: Ab ins Mittelalter !!

 

Ev. Jugend Klafeld  präsentiert:

Ab ins Mittelalter !!

Sommerfreizeit

in Fürstenberg
20.07.
– 28.07.2013
für Leute von 9 – 14 Jahren

Auch in diesem
Jahr haben wir uns für die Sommerfreizeit wieder etwas ganz Besonderes
ausgedacht!! – Vom Samstag dem 20.07. (Sommerferienbeginn am Montag
dem 22.07.) bis zum Sonntag dem 28.07. geht es für Mädchen und Jungen
im Alter von 9 bis 14 Jahren nach Fürstenberg bei Höxter. Hier sind
wir in der dortigen Jugendbildungs-stätte zu Gast, die direkt neben
einem echten Mittelalterdorf liegt. Dieses Dorf können wir nutzen
und damit lautet unser Motto:

„Ab ins Mittelalter!“

Eine geniale Woche
wartet auf Euch. Stichworte?  Bitte sehr: Jede Menge Action
und Fun, viel Kreatives zum Basteln  und Ausprobieren, das
ein oder andere zum Nachdenken, der obligatorische Lagerfeuer- und
Wohlfühlabend und jede Menge Überraschungen. – Wollen die Knappen
beim abschließenden Festmahl zum Ritter geschlagen und die Maiden
zu Burgfräulein ernannt werden (oder umgekehrt), so heißt es ein
Turnier überstehen  – Dazu Ausflüge, Schwimmen und natürlich
viele tolle und sympathische Leute, die mitfahren!! – Na, Lust bekommen,
dabei zu sein, oder neugierig geworden? Dann ganz schnell melden
für weitere Infos!!

Teilnehmerbeitrag:  275 €
Kirchliche
und öffentliche Zuschüsse sind hier bereits eingerechnet.

Familien, die
den Teilnehmerpreis aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht
aufbringen können, vermitteln wir  gerne individuelle Förderungsmöglichkeiten.

Informationen und Anmeldungen bei:

Jugendreferent Wolfgang Larbig
Tel.:
87255
oder per Handy 01525-3785892
Email: Wolfgang.Larbig@gmx.de

 

Predigt vom 10.2.2013

 

GOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG
ESTOMIHI

Wenschtkirche, 10.2. 2013
Pfr.
Dr. Martin Klein
Text: Lk 18,31-43

Jesus nahm
aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: „Seht, wir gehen hinauf
nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben
ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Denn er wird überantwortet
werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespieen
werden, und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage
wird er auferstehen.“ Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn
der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit
gesagt war.

Es begab sich
aber, als er in die Nähe von Jericho kam, dass ein Blinder am Wege
saß und bettelte. Als er aber die Menge hörte, die vorbeiging, forschte
er, was das wäre. Da berichteten sie ihm, Jesus von Nazareth gehe
vorbei. Und er rief: „Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“
Die aber vornan gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Er aber
schrie noch viel mehr: „Du Sohn Davids, erbarme dich meiner!“ Jesus
aber blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er aber näher
kam, fragte er ihn: „Was willst du, dass ich für dich tun soll?“
Er sprach: „Herr, dass ich sehen kann.“ Und Jesus sprach zu ihm:
„Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen.“ Und sogleich wurde er
sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das es
sah, lobte Gott.

 

Blind sein ist
schlimm. Um das nachzuempfinden, muss ich mir nur vorstellen, ich
selber würde nichts mehr sehen können. Alles sichtbar Schöne, sei
es von Gottes oder von Menschenhand geschaffen, bliebe mir dann
verschlossen. Ich könnte nicht mehr lesen und nur noch mit Mühe
schreiben. Ich könnte nicht mehr Auto oder Fahrrad fahren und mich
überhaupt nur noch unsicher im Freien bewegen. Dank der vielen Hilfsmittel,
die es heute gibt – vom Blindenhund über die Blindenschrift bis
zum Blindengeld – könnte ich wohl meinen Alltag irgendwie bewältigen,
vielleicht sogar mit Einschränkungen weiter arbeiten. Aber wenn
es das alles nicht gäbe, bliebe mir auch nur das Los des Blinden
von Jericho damals und vieler Blinder im armen Teil der Erde heute:
Ich müsste betteln gehen und auf ein wenig Mitleid hoffen. Kein
Wunder also, dass den Blinden, der bei Lukas nicht Bartimäus heißt,
nur ein einziger Wunsch beseelt: endlich oder endlich wieder sehen
können! Endlich sich frei bewegen können und das Leben selber in
die Hand nehmen! Endlich nicht mehr auf Mitleid und Almosen angewiesen
sein! Wer wollte es ihm verdenken?

Einen Vorteil
freilich hat die Blindheit: Sie schärft das Gehör. Und so merkt
der Blinde am Geräuschpegel, dass etwas Besonderes im Gang ist:
Eine Menschenmenge naht – viel lauter, viel größer als die üblichen
Pilgergruppen, die vor dem Passafest Tag für Tag durch Jericho ziehen.
Und eine gespannte Erwartung spricht aus den Stimmen, den Tönen,
den Wortfetzen, die an das Ohr des Blinden drin-gen. Also fragt
er nach und erfährt: es ist Jesus von Nazareth, der da mit großem
Tross an ihm vorüberzieht. Jesus, der Verkündiger der Herrschaft
Gottes; Jesus, der Freund der Armen und Ausgestoßenen; Jesus, der
Wundertäter, der schon so viele geheilt hat: Gelähmte, Aussätzige,
Geisteskranke – und Blinde; Jesus, von dem man sich erzählt, er
sei womöglich der Messias, der Nachkomme des Königs David, der Israel
das Heil bringt.

Der Blinde von
Jericho begreift: das ist seine Gelegenheit – die einzige, die er
jemals haben wird! Und die wird er auf gar keinen Fall verpassen
– dazu ist er ist wild entschlossen. Aber was soll er tun? Sich
selber in die Menge stürzen und Jesus suchen? Keine Chance! Jemanden
bitten, für ihn zu Jesus zu gehen? Zu unsicher – selbst, wenn sich
überhaupt jemand dazu herablässt! Also bleibt nur eins: Er ist blind,
aber nicht stumm. Er kann schreien, und heute wird er schreien wie
noch nie in seinem Leben: „Jesus, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit
mir!“

Er macht sich
keine Freunde damit. Schreien gehört sich nicht unter kultivierten
Menschen. Wer schreit, kann sich nicht beherrschen, ist überfordert,
gilt als Nervenbündel – und hat damit schon verloren. Und wer schreit,
geht anderen auf die Nerven. Also versuchen sie ihn zum Schweigen
zu bringen: „Nun beruhig dich doch erst mal! Mit Geschrei erreichst
du gar nichts! Du musst nicht denken, nur weil du blind bist, kannst
du dir alles erlauben!“ Aber der Blinde pfeift auf die guten Sitten.
Er schreit nur noch lauter. Und erreicht sein Ziel: Jesus bleibt
stehen und ruft ihn zu sich.

„Was willst du,
dass ich dir tun soll?“ fragt Jesus ihn, und wir halten diese Frage
vielleicht für überflüssig. Was soll ein offensichtlich Blinder
schon von Jesus wollen? Bestimmt nicht nur ein Autogramm oder ein
paar Bettelmünzen! Aber Jesus will es wohl aus seinem ei-genen Munde
hören: „Traut er mir, traut er Gott wirklich zu, dass ich ihn heilen
kann? Dann soll er es auch sagen!“ So geschieht es. „Herr, dass
ich sehen kann“, antwortet der Blinde. Und Jesus sagt: „Sei sehend!
Dein Glaube hat dir geholfen.“ Das Wunder tritt ein, alle preisen
Gott dafür, und der ehemals Blinde bleibt bei Jesus. Sehenden Auges
geht er mit ihm hinauf nach Jerusalem.

Wirklich sehenden
Auges? Kann er denn ahnen, was dort geschehen wird? Kann er wissen,
dass aus dem gefeierten Davidssohn der leidende Menschensohn werden
wird? Dass man ihn an die Römer ausliefern wird, damit die ihren
Mutwillen mit ihm treiben, ihn anspucken und auspeitschen und schließlich
ans Kreuz nageln? Und kann er etwas davon wissen, dass es genau
das ist, was Gott mit ihm vor-hat und was die Propheten von alters
her angesagt haben? Seine engsten Vertrauten hat Jesus beiseite
genommen und ihnen all das gesagt: „Seht, wir gehen hinauf nach
Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist
durch die Propheten von dem Menschensohn.“ Und die Jünger haben
nichts, aber auch gar nichts davon verstanden. Sie haben kein Problem
mit den Augen und auch keins mit den Ohren, und doch bleiben sie
blind und taub für den Weg, den Jesus wirklich gehen wird. Sieht
der ehemals Blinde mehr als sie? Ist er bereit, nicht nur mit Jesus
zu ziehen sondern auch mit ihm zu leiden? Oder wird er zu denen
gehören, die beim Einzug in Jerusalem „Hosianna dem Sohn Davids“
schreien, aber sich dann unterm Kreuz enttäuscht von Jesus abwenden?
Eine spannende Frage, die uns die Bibel leider nicht beantwortet.

Also sollten wir
uns lieber selber fragen: Wo finden wir uns denn wieder in diesem
ganzen Geschehen?

Gehören wir zu
den Jüngern, die bestens informiert sind und doch nichts verstehen?
Das ist nicht so unmöglich, wie es klingt. Eine Botschaft mag noch
so wichtig und wahr sein – wenn uns einfach die Antenne fehlt, um
sie zu empfangen, wird sie nicht bei uns ankommen. Ein Menschensohn,
der leidet und stirbt und nach drei Tagen aufersteht, statt mit
den Wolken des Himmels zu kommen, um Gericht zu halten? Das ging
einfach über den Horizont eines frommen Israeliten. Es war nicht
zu begreifen, bevor es geschehen war. Erst mit der Auferstehung
wird der Sinn des Ganzen offenbar. Dann, auf dem Weg nach Emmaus,
wird Jesus den Jüngern noch einmal die Botschaft der Propheten auslegen,
und dann werden sie verstehen.

Geht es uns genauso?
Kennen auch wir die Botschaft der Bibel bestens und haben sie doch
nie im Innersten verstanden, weil uns der Auferstandene noch nie
begegnet ist? Dann möge es bald geschehen! Mögen wir bald spüren
und begreifen, dass Jesus Christus nicht nur eine Person der fernen
Vergangenheit ist, sondern lebendig und wirklich ist in jedem Gottesdienst,
bei jedem Abendmahl, bei jedem Lied oder Gebet, das in seinem Namen
gesprochen oder gesungen wird.

Oder gehören wir
zu der Menge: zu denen, die aus Gewohnheit hinter Jesus her trotten
und dabei nicht gestört werden möchten? Gehen auch uns die Glaubensgeschwister
auf die Nerven, die ihre Not zu laut und zu penetrant herausschreien?
Schütteln auch wir den Kopf über Mitchristen, denen es nicht darum
geht, den Anstand und die Tradition zu wahren, sondern um den unmittelbaren
Kontakt, um die direkte Erfahrung der Gegenwart Gottes? Dann erleben
hoffentlich auch wir, dass diese Menschen uns etwas voraus haben:
dass sie Jesus nahe kommen und dass es sie verändert – so wie den
Blinden, der endlich sehen konnte. Denn wenn wir das erleben, dann
kann es auch uns verändern – so wie die Menschenmenge um Jesus,
die Loblieder sang, als sie sah, was geschehen war.

Oder gehören wir
zu den hellsichtigen Blinden – zu denen, die wissen: Nur der kann
mich retten, und die alles dafür tun, damit es auch geschieht? Das
würde ich mir für uns am meisten wünschen. Denn dann würden wir
uns ganz auf Jesus ausrichten, uns ihm völlig anvertrauen und bei
ihm einen Halt finden, den uns niemand nehmen kann. Und wir würden
erfahren, dass er mehr ist als der Sohn Davids, dass in ihm nicht
nur der König zurückkehrt zu seinem Volk, sondern Gott zu den Menschen
kommt. Und wir würden ihm folgen, egal, wohin er uns führt, denn
nirgendwo kann es besser sein als in seiner Nähe.

Amen.

 

Kirchmeister Info

 

Liebe Gemeindeglieder,

nachdem die Probleme
mit der Feuchtigkeit bei unserem Großprojekt „mittendrin“ gelöst
sind, können wir den Baufortschritt nun fast täglich sehen. Erste
Priorität liegt im Ausbau des Kindergartens. Wir möchten nämlich,
dass der Bau zum neuen Kindergartenjahr (01.08.) soweit fertig gestellt
ist, dass der Umzug rechtzeitig erfolgen kann. Zum gleichen Zeitpunkt
soll dann der Kindergarten Schießberg auf den Hohen Rain umziehen.
Dies ist ein ehrgeiziges Ziel.

Zur Erinnerung:
Das gesamte Projekt kostet 1.560.000 Euro. Davon fallen auf den
Kindergarten 360.000€. Die Finanzierung für die Gemeinde zu zahlenden
1.260.000€ sieht wie folgt aus:

Von den  angepeilten
Spenden in Höhe von 240.000€ sind bis Ende 2012 durch Spenden
30.000€ eingegangen. Die Kirchengemeinde konnte   dank
der engagierten und tollen Mitarbeit vieler Gemeindeglieder 20.000€
einnehmen (Konzert der Chöre und Weihnachtsmarkt 2011 + 2012). Mit
dem Sponsorenlauf wird bereits im April  eine weitere Aktion
für unsere Bauprojekt stattfinden. (siehe Artikel von Peter-Christian
Rose)

Bitte helfen Sie
mit das ehrgeizige Ziel von 100.000 Euro bis 31.12.2013 zu erreichen.
Schon jetzt möchte ich mich dafür recht herzlich bedanken.

Liebe Gemeindeglieder.

wir benötigen
bei schrumpfenden Gemeindegliederzahlen (Stand 01.01.2013: 7.308
ein Rückgang von 104) regelmäßige und zuverlässige Einnahmen. Dies
erreichen wir unter anderem durch das Kirchgeld. Hier bitten wir
alle Gemeindeglieder ab 60 Jahren um eine regelmäßige Spende. Im
letzten Jahr konnten wir uns über 13.500€ freuen. Dies ist
aufgrund von Sterbefällen ein Rückgang von 3000€.

Im Namen des Presbyteriums
möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden für die wieder einmal herausragende
Beteiligung beim Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende  bedanken.
Ohne Euch und die gute Zusammenarbeit untereinander wäre dies nicht
möglich. Viele Gemeinden würden sich auch ein solch tolles Engagement
wünschen. Wir dürfen uns über ein tolles Ergebnis von 9330 Euro
freuen.

Hier die Angaben
zu den einzelnen Ständen: Kuchen und Kaffeeverkauf: 886€ / Reibeplätzchen
Kirchenchor: 407€ / Bratkartoffeln Chor Wegweiser: 378€ / Frauentreff
Wenscht: 808€ / Frauenhilfe Geisweid: 644€ / Waffeln und Plätzchen
Konfis: 299€ / Bücherstand: 506€ /  1€ Stand: 400€ / Glühweinstand:
1.309€ / Verkauf Plätzchen + gebrannte Mandeln: 43€ / Crepès: 60€
/ Spieße + Ploff von Rudolf Hasenkamp: 710€ / Eintrittskarten: 785€
/ Kollekte Gottesdienst: 747€ Spenden Frauenhilfe Tal (statt Kuchen):
98€ / Spenden Frauenhilfe Setzen (statt Kuchen): 20€ und 7 Pfund
Kaffee / Spenden Abendkreis Birlenbach: 300€ / Spenden der Verkaufsstände:
992€ / Spende privat: 700€ / Spende Geisweider Geschäfte:
350€ / Spende Werbebanner Volksbank: 100€ / abzgl. Kosten in Höhe
von 1208€.

Herzliche Grüße
Hartmut Heinbach (Finanzkirchmeister)

 

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

 

Neues aus Gemeinde und Presbyterium

von Peter – Christian Rose
und Almuth Schwichow  

 

  • Herzlichen Dank!

Inzwischen ist
das Projekt Nr. 113 („Gemeinde jetzt“) abgeschlossen worden.
Christine Albertin und Brigitte Veltzke konnten im Gemeindebüro
hinter der Talkirche ab 1. September genau 5.728,19 Euro auf der
Habenseite verbuchen. Hier müssen zusätzlich jene 395,00 € genannt
werden, die bereits von Januar bis August für die Kirchennachrichten
bei uns eingingen. Durch alle Spendengelder und durch die Werbeinnahmen
in Höhe von 5.480,00 € sind die Druck- und Herstellungskosten von
„Gemeinde jetzt“ für das Jahr 2012 voll und ganz gedeckt.
Auf Haushaltsmittel muss also erneut nicht zurückgegriffen werden!
Darüber sind wir im Öffentlichkeitsausschuss sehr froh und auch
ein wenig stolz. Genauso freuen wir uns über Anregungen und wenn
unsere Arbeit positiv beurteilt wird, zuletzt von Pfarrer Hans Peter
Adler, der von 1970 bis 1992 hier bei uns tätig war. Vor Weihnachten
schrieb er u.a.: „Ich danke Ihnen für die treue Zusendung von
´Gemeinde jetzt´ – immer gut und interessant gemacht.“ Dazu
die Aussage eines Kirchgängers: „Sie brauchen in Zukunft keine
Chronik mehr zu schreiben, denn wenn man die Ausgaben von ´Gemeinde
jetzt´ nebeneinanderstellt, ergibt das ja eine! Über alles wird
stets gut und sehr ausführlich berichtet.“ Und noch eine andere
Stimme: „Ich freue mich jedes Mal; ich lese alles – von ganz
vorne bis ganz hinten!“ – Jetzt ein Zwischenergebnis vom Projekt
Nr. 114 („Brot für die Welt: Wasser marsch! – Gegen die Dürre
in Äthiopien“). Bis zum 11. Januar wurden bereits 3.184,41
Euro eingezahlt oder überwiesen. – Die Adventssammlung der Diakonie,
die letzte ihrer Art, fand vom 17. November bis zum 8. Dezember
statt. Diesmal unter dem Motto „Von Mensch zu Mensch“.
Die noch verbliebenen 15 Sammlerinnen und Sammler (Siehe auch „Herzliche
Adventsgrüße“) bekamen an den Haustüren 2.504,80 Euro überreicht.
Hier fehlt jetzt aber noch die Summe aller Überweisungen; vor zwölf
Monaten betrug sie immerhin 2.975,00 €. In der nächsten Ausgabe
von „Gemeinde jetzt“ werden wir Ihnen, liebe Leserinnen
und Leser, das Endergebnis mitteilen können. – Das Adventssingen
der Konfirmandinnen und Konfirmanden bei älteren Gemeindegliedern
erbrachte genau 310,00 Euro. Erwähnenswert, dass sich dazu genügend
Mädchen und Jungen gemeldet haben! – Last but not least die Traukollekten;
im Jahr 2012 wurden bei Hochzeiten insgesamt 796,59 Euro gespendet.
Das Geld kommt der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde
zugute. Wir bedanken uns ganz aufrichtig und in aller Form für alle
Gaben und Spenden, wir bedanken uns für Ihre tolle Unterstützung!
Und seien Sie sicher: Wir werden auch weiterhin überaus verantwortungsvoll
mit allen Geldern umgehen, die Sie uns für die einzelnen Aufgaben
und Projekte zur Verfügung stellen. Das versprechen wir nicht nur,
das halten wir auch!

 

  • Herzliches
    Beileid!

Im Alter von 76
Jahren verstarb am 10. Dezember unsere langjährige Mitarbeiterin
Marlies Gebhardt. Von 1983 bis 2008 war sie als Hausmeisterin im
Kindergarten Schießberg beschäftigt. Der Kindergarten war in dieser
Zeit nicht nur ihr Arbeitsplatz, sondern auch ihr Zuhause. Gemeinsam
mit ihrem Sohn, der sie bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützte,
lebte sie in der Wohnung über dem Kindergarten. Über den Lärm, den
die Kinder beim Spielen manchmal verursachten, habe sie sich nie
beschwert, so Ingrid Drews, die Leiterin der Einrichtung. Vielmehr
sei der Umgang mit ihr stets liebevoll und unkompliziert gewesen.
Die letzten Jahre verbrachte Marlies Gebhardt im Marienheim in Weidenau.
Regelmäßig aber nahm sie an den Frühstückstreffen im Gemeindezentrum
Wenscht teil und hielt so die Verbindung zur Kirchengemeinde Klafeld.
Dankbar erinnern wir uns an die Zusammenarbeit mit ihr und wissen
sie und alle, die um sie trauern, in Gottes Hand geborgen.

 

  • Herzliche
    Adventsgrüße!

Eine wahre „Sternstunde“
erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diakonie – Adventsfeier
am 3. Dezember im Gemeindezentrum Wenscht. Eingeladen hatte – wie
immer – Pfarrerin Almuth Schwichow. Diesmal aber fiel es ihr nicht
so leicht, sich auf die Feier mit Kerzenschein und Sternen einzulassen,
war sie doch erst vor knapp drei Tagen aus ihrem Jahresurlaub in
Vietnam und Kambodscha zurückgekehrt und hatte sie die Zeitumstellung
und einen Temperatursturz von immerhin 35° C verkraften müssen.
Aber es dauerte nicht lange, bis sie sich im Klafelder Adventsgeschehen
eingefunden hatte. Sie begrüßte alle, die „auch in den vergangenen
zwölf Monaten in unserer Gemeinde unterwegs waren, um Menschen zum
Geburtstag zu besuchen, für die Diakonie zu sammeln oder ´Gemeinde
jetzt´ in die Häuser zu bringen.“ In ihrer Andacht drehte sich
dann alles um Sterne, um „Gottes Laternen“, die Licht
und Wärme verbreiten, um unseren Sternenhimmel und um jenen Stern,
dem die drei Weisen aus dem Morgenland gefolgt waren. „Als
sie Jesus gefunden hatten, standen sie staunend vor der Krippe und
freuten sich. Ihr Leben stand im wahrsten Sinne des Wortes unter
einem guten Stern.“ Das wünschte unsere Pfarrerin auch allen
Ehrenamtlichen, verbunden mit einem aufrichtigen Dank für die uneigennützige
Arbeit während der letzten zwölf Monate. Als kleine Aufmerksamkeit
bekamen alle, auch die fleißigen Mitglieder unseres Diakonieausschusses,
ein Weihnachtsheft und einen dekorativen, in Vietnam aus Zeitungspapier
gefertigten Stern. Dabei „outete“ sich Almuth Schwichow
als passionierte Sternensammlerin: „Ich habe viele davon zu
Hause, in allen Größen und aus den unterschiedlichsten Materialien.“
Kräftig gesungen wurde während der Adventsfeier auch, dabei durften
die beiden Lieder „Stern über Bethlehem“ und „Weißt
du, wie viel Sternlein stehen“, begleitet von Mechthild Heide
am Klavier, natürlich nicht fehlen. Dazu die Geschichten „Der
Lebkuchenstern“ und „Martin erkennt den Weihnachtsstern“
sowie das Gedicht „Der Stern von damals“ und ein Sternenquiz.
Während des Kaffeetrinkens – es gab wie immer Christstollen und
Reibekuchen – kamen die über fünfzig Ehrenamtlichen an den liebevoll
gedeckten Tischen miteinander ins Gespräch. Darunter auch der erst
12-jährige Max Kempe, der jüngste unter den Verteilerinnen und Verteilern
von „Gemeinde jetzt“; er wurde bei der Vorstellung mit
einem besonderen Beifall bedacht. Zu Recht, wie ich meine. Gegen
Ende der Feier erläuterte Pfarrerin Almuth Schwichow, warum ab 2013
hier bei uns in Klafeld die beiden Straßensammlungen (im Sommer
und während der Adventszeit) aufgegeben werden. „Es gibt immer
weniger Leute, die diesen schweren und nicht attraktiven Dienst
tun wollen und tun können. Früher hatten wir 100 Sammlerinnen und
Sammler, heute sind es nur noch 15!“ Deshalb wurde in unserer
Gemeinde ja schon länger zweigleisig gefahren: Hier die Sammlungen
an den Haustüren, dort das Zahlen mit Überweisungsträgern. Wohl
wissend, dass nun eine lange Ära (seit 1948) zu Ende geht, wird
es demnächst nur noch die zweite Möglichkeit geben, um für Arme,
Kranke, Alte, Behinderte, Suchtkranke, Wohnungslose und andere Hilfsbedürftige
zu spenden. Im Namen des Presbyteriums dankte Pfarrerin Schwichow
allen Sammlerinnen und Sammlern noch einmal ganz herzlich. „Manche
haben ihren Dienst sehr lange ausgeübt.“ Von den anwesenden
kam Dita Hanke auf 46 Jahre, Ursula Stutte auf 35 Jahre und Angelika
Schneider immerhin noch auf 28 Jahre! Eine nahezu unbeschreibliche
Leistung! Ein großes Lob auch von dieser Stelle! Als Anerkennung
bekamen die drei Blumen überreicht. Natürlich Weihnachtssterne.

 

  • Herzlichen
    Glückwunsch!   

Bei uns liegt
die Leitung der Kirchengemeinde beim Presbyterium. Bei unseren katholischen
Mitchristen gibt es dagegen zwei Leitungsgremien, den Pfarrgemeinderat
(PGR) und den Kirchenvorstand (KV). Dieser ist ausschließlich für
die Liegenschaften, den Bausektor und die Finanzen zuständig. Am
17. und 18. November letzten Jahres fanden im Erzbistum Paderborn
und somit auch in St. Joseph und in St. Marien die turnusmäßigen
Neuwahlen für die Kirchenvorstände statt. Diese Gremien werden alle
drei Jahre immer nur zur Hälfte neu gewählt, um die Kontinuität
der Arbeit zu gewährleisten. In St. Joseph erhielten Gregor Zehner,
Werner Durth, Marie-Luise Dirksmeier und Christoph Wagener die meisten
Stimmen. Zudem wird Dr. Rüdiger Kessler als Nachrücker in das Gremium
stoßen, da Hubert Hegemann ausscheiden will. Gemeinsam mit Peter
Ditsche, Margret Dornseiffer und Ulrike Pipka, deren Amtszeit erst
in drei Jahren ausläuft, bilden sie nun den KV. Der Delegierte des
PGR ist Wolfgang Müller. Den Vorsitz hat Pfarrer Karl-Hans Köhle,
wie auch in St. Marien. Dort wurden Karl-Heinz Mayer, Josef Kämpfer
und Christine Bänfer gewählt. Weitere Mitglieder bis 2015 sind Beate
Hellwig, Alfred Wolf und Andreas Koll. Als Delegierter des PGR fungiert
Reimund Ditsche. Wir wünschen allen Gewählten für die nicht leichter
werdende Arbeit viel Kraft, neue Ideen und Gottes reichen Segen.
Und wir wünschen uns allen auch für die nächsten Monate und Jahre
die Fortsetzung der guten ökumenischen Zusammenarbeit hier vor Ort!

 

  • Herzliches
    Willkommen!

Unterhaltsam und
informativ – so sollte er sein, mit viel Zeit für Gespräche und
mit einem Rückblick und mit einer Vorschau auf das, was in den nächsten
Monaten ansteht. Und so war er auch, der Neujahrsempfang unserer
Kirchengemeinde. Für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ob haupt-,
neben- oder ehrenamtlich engagiert. Am 11. Januar im Wenschter Gemeindezentrum.
Pfarrerin Almuth Schwichow, derzeit Vorsitzende unseres Presbyteriums,
konnte über 80 Personen begrüßen. „Der Neujahrsempfang ist
inzwischen schon zu einer guten Tradition geworden. Mit diesem Abend
wollen wir danke sagen für alles, was im letzten Jahr geleistet
wurde – in unseren Kirchen, im Gemeindebüro und in den Kindergärten,
im Presbyterium und in den Ausschüssen, in Gottesdiensten, Chören
und Kreisen sowie in der Jugend- und Konfirmandenarbeit!“ Im
Hinblick auf die neue Jahreslosung führte sie aus, dass wir in unserer
Kirchengemeinde ständig unterwegs sind, von einem Termin zum anderen,
von einer Tätigkeit zur nächsten. „Aber wir haben ein Ziel
vor Augen. Der Blick auf die ´zukünftige Stadt´ möge uns Mut machen
und uns Kraft geben für alle vor uns liegenden Aufgaben!“ Dann
ein Kanon und das gemeinsame Essen. Die einen bevorzugten die kräftig
gewürzte Gulaschsuppe, andere ließen sich den deftigen Reiseintopf
schmecken; an den vielen köstlichen, von einigen „Gästen“
selbst gerührten, gesüßten und kunstvoll verzierten Nachspeisen
kamen dann aber alle nicht so ohne weiteres  vorbei. Mit Hilfe
von über 70 Bildern blickte Pfarrer Dr. Martin Klein anschließend
auf das Jahr 2012 zurück. „Es sind Fotos aus den verschiedensten
Bereichen unseres Gemeindelebens; insgesamt ist, wie ich meine,
eine gute und überaus bunte Mischung entstanden.“ Hier Aufnahmen
von den Konfi-Wochenenden, der Kinderbibelwoche und dem Open-Air-Gottesdienst,
da Bilder vom Presbyteriumsausflug, dem Tag der Diakonie und dem
Ostereierverkauf der Kita in Setzen. Dazu Fotos vom Krippenspiel
in der Wenschtkirche, vom „Café im Pfarrhaus“, vom Sommerfest
in der Kita Jasminweg, vom Krabbel-Gottesdienst und von der Ökumenischen
Bibelwoche und vom Kinderfest und vom Benefizkonzert und vom Weihnachtsmarkt
und, und, und … Eine tolle Rückschau! Belohnt mit einem kräftigen
Applaus. Die Erwiderung: „Auch von meiner Seite ein herzliches
Dankeschön an alle, die mitgewirkt und für das vielfältige Leben
in unserer Gemeinde gesorgt haben!“ Zweien wurde besonders
gedankt. Den beiden Kirchmeistern Paul-Heinrich Groos und Hartmut
Heinbach. Sie sind jeden Tag unermüdlich im Einsatz, haben alles
im Blick und tragen eine große Verantwortung. Wie gut, dass wir
sie haben! Vor dem gemütlichen Beisammensein ein Ausblick auf das
gerade begonnene Jahr und Bilder vom entstehenden Gemeindezentrum
„mittendrin“. Ulrich Hoefer gab einen Überblick über den
Baubeginn, die eingetretenen Schwierigkeiten und den momentanen
Stand der Arbeiten. „Es geht voran. Und es lohnt sich, ab und
an einmal vorbeizuschauen.“  

 

  • Herzliche
    Einladung!   

Auch für das Jahr
2013 haben Elmar Friemann (Tel.: 85643), Gerhard Hermann (84790),
Dieter Kaltschmidt (82289) und Dr. Ing. Burkhard Leidel (82929)
vom „Männerkreis Hoher Rain“ wieder ein interessantes
Programm zusammengestellt. Beim Treffen im Januar ging es in erster
Linie um die Themen „Rückblick“, „Ausblick“
und „Kassenbericht“, im Februar gab es eine Fragestunde
mit Pfarrer Frank Boes. Am 12. März nun wird zu einem Referat über
die „Kirchliche Entwicklungshilfe“ eingeladen. Als Referenten
hat man dafür Werner Unverzagt aus Burbach gewinnen können, er ist
der Beauftragte für die Männerkreise im Kirchenkreis Siegen und
mit der besagten Thematik bestens vertraut. Am 9. April folgt ein
Gespräch über „Hirntod und Organtransplantation“, zur
Zeit ganz aktuell und überall heiß diskutiert. Ankündigen möchten
wir ebenfalls schon den Besuch der Orchideen-Gärtnerei Koch in Grevenbrück
am 14. Mai. Zu dieser Exkursion können auch die Ehefrauen mitfahren.
Herzliche Einladung zu allen Veranstaltungen!